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Frankfurt | Städel Museum: Monet in Étretat Die Entdeckung einer Küste | 2026

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 19. März 2026
Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Étretat: ein französisches Fischerdorf wird zum Mythos. In der Normandie gelegen, zog die Atlantikküste im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in den Bann. Vor allem Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert gemeinsam mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung von Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne. 24 Gemälde Monets ergänzen sich mit Werken von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Henri Matisse, Georges Braque und Félix Vallotton zu einem Panokptikum lichterfüllter Malerei. Dabei weitet sich die Riege von Monets Zeitgenossen - Eugène Le Poittevin über Camille Corot, Gustave Caillebotte und Johann Wilhelm Schirmer - zu Elger Esser, der seit einigen Jahren auf den Spuren des berühmten Impressionisten wandelt (→ Elger Esser – Aetas).

Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat

Deutschland | Frankfurt a. M.: Städel Museum
19.3. – 5.7.2026

Eugène Le Poittevin, Seebad in Étretat, 1866, Öl auf Leinwand, 66,5 x 152 cm (Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie, Troyes, Foto © Carole Bell, Ville de Troyes)
Eugène Le Poittevin, Seebad in Étretat, 1866, Öl auf Leinwand, 66,5 x 152 cm (Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie, Troyes, Foto © Carole Bell, Ville de Troyes)

Claude Monet und Étretat in Frankfurt 2026

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts galt es als schick, in der Normandie im Meer zu baden. Und so machte sich die Aristokratie des Zweiten Kaiserreiches auf den Weg in die Seebäder Trouville und Deauville. Bis Mitte des Jahrhunderts war Etretat ein kleines Fischerdorf zwischen Le Havre und Dieppe. Doch mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum. Bekannt für seine malerische Felsenküste waren vor Monet bereits eine ganze Reihe von Künstlern davon angezogen worden. 

Aufregend schön und zugleich bedrohlich: Das Interesse galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft Étretats. Maler und Schriftsteller reisten an den abgelegenen Ort und machen ihn durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort und der Komponist Jacques Offenbach ließ sich in dem kleinen Küstenort eine großzügige Villa bauen.

Gustave Courbet, Die Woge, 1869, Öl auf Leinwand, 65,6 x 92,4 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.)
Gustave Courbet, Die Woge, 1869, Öl auf Leinwand, 65,6 x 92,4 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.)
Gustave Courbet, Felsen von Étretat, um 1869/70, Öl auf Leinwand, 66 x 82 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie © bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders)
Gustave Courbet, Felsen von Étretat, um 1869/70, Öl auf Leinwand, 66 x 82 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie © bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders)

Etretat vor Monet

Schon vor Monet begeisterten sich Maler für die steilen Küsten von Etretat: Eugène Boudin, Gustave Courbet, Camille Corot, Daubigny (→ Claude Monet und Daubigny), Delacroix und Johan Barthold Jongkind hatten schon seit den 1840er Jahren die Felsnadel und die Porte d'Aval in Bildern verweigt. Besonders Courbet sollte für Monet vorbildhaft wirken.

„Das Meer bescherte ihm [Courbet, Anm. AM] auch zahlreiche Triumphe. Da [Courbet] dem Schwimmen noch mehr zugetan war als der Jagd, liebte er das Meer um seiner selbst willen. Dabei vergaß er nie, dass Leere mehr Platz einnimmt als Fülle und fand sogleich das richtige Verhältnis, in dem Land, Wasser und Himmel auf einem Gemälde erscheinen sollten.“1

Courbet war 1841 erstmals in die Normandie gereist und hatte das Meer entdeckt. Vor allem die unendliche Weite, der niedrige Horizont ohne jegliches Land, die Beziehung zwischen Meer und Himmel und die ausfahrenden Boote regten seine Phantasie an. Eugène Boudins luftige Seestücke sollte er erst Ende der 1850er Jahre entdecken, und Herbst 1865 malten sie Seite an Seite in Honfleur (gemeinsam mit James McNeill Whistler). Courbets „paysages des mer [Meer-Landschaften]“ prägten das Genre mit seiner Himmelsbeobachtung. Die Begeisterung des Künstlers für das Schwimmen ist legendär, und die Bilder brachten ihm auch kommerziellen Erfolg, insbesondere beim Pariser Publikum. Für den Salon schuf er jedoch erst im Spätsommer 1869 ein Meerbild: Während eines Aufenthaltes in Étretat entstanden etwa 20 Werke, darunter zwei großformatige Bilder, die auf dem Salon von 18702 gezeigt wurden: „La Falaise d’Étretat après l’orage [Die Klippen von Étretat nach einem Gewitter; F 745 / C 694] und „La Mer orageuse [Das stürmische Meer]“ (beide 1870, Musée d’Orsay), in denen sich Courbets romantische Vorliebe für Gewitterstimmungen zeigt. Guy de Maupassant dürfte Courbet beim Malen in er Hütte am Ufer beobachtet haben, wo er einen Orkan erlebte (11. und 12. September 1869):

„einen dicken, verschmierten, schmutzigen Mann, [der] mit einem Küchenmesser weiße Farbschichten auf eine große, nackte Leinwand auftrug. Ab und zu drückte er sein Gesicht gegen die Scheibe und betrachtete den Sturm. Das Meer kam dabei so nahe, dass es gegen das von Gischt und Lärm umtoste Haus zu prallen schien. […] Dieses Werk wurde dann ‚La Vague‘ und machte eine gewisse Furore.“3

Eugène Delacroix, Étretat. Die Porte d’Aval, um 1840 oder 1846, Bleistift, Aquarell und Gouache auf Papier, 15 x 20 cm (Musée Marmottan Monet, Paris, legs Michel Monet, 1966. Inv. 5034 © Musée Marmottan Monet)
Eugène Delacroix, Étretat. Die Porte d’Aval, um 1840 oder 1846, Bleistift, Aquarell und Gouache auf Papier, 15 x 20 cm (Musée Marmottan Monet, Paris, legs Michel Monet, 1966. Inv. 5034 © Musée Marmottan Monet)
Claude Monet, Stürmisches Meer bei Étretat, 1883, Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm (Musée des Beaux-Arts de Lyon, Foto © Lyon MBA – Photo Martial Couderette)
Claude Monet, Stürmisches Meer bei Étretat, 1883, Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm (Musée des Beaux-Arts de Lyon, Foto © Lyon MBA – Photo Martial Couderette)

Monet in Etretat

Zwischen 1864 und 18856 malte Claude Monet über 80 Gemälde, mehrere Pastelle und Zeichnungen in einem Skizzenbuch von Étretat - und in Frankfurt sind 24 davon zu sehen! Diese Werke, die heute in privaten und öffentlichen Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden sind, zeigen die berühmte Küste zu verschiedenen Tageszeiten. Dass das Fischerdorf zu dieser Zeit bereits ein beliebter Ferienort ist, zeigt der Maler hingegen nicht. Seine Küstenbilder sind stattdessen schwach belebt oder gar menschenleer. Nur die an Land gezogenen Fischerboote verweisen auf die Dorfbewohner und ihre (einstige) Einkommensquelle. Zahlreiche Briefe, unter anderem an seinen Freund Frédéric Bazille, seine Lebensgefährtin Alice Hoschedé und seinen Kunsthändler Paul Durand-Ruel, geben Aufschluss über seine künstlerischen Absichten. Wie Kurator Alexander Eiling belegt, zeigen sie Monets Wunsch, sich von den etablierten Darstellungen Étretats in Malerei und Fotografie zu lösen und etwas Überraschendes und Innovatives zu schaffen.4

Nachdem Monet schon im Winter 1868/69 in der Route du Havre in Etretat gewohnt und auch einmal bei stürmischem Meer gemalt hatte, kehrte er erst Ende Januar 1883 über Le Havre dorthin zurück. Er mietete sich im Hôtel Blanquet direkt am Strand ein. Begeistert berichtete er seiner Frau:

„Meine Motive sind unmittelbar vor der Tür, und selbst mein Fenster schaut auf eines.“5 (Claude Monet)

Im folgenden Monat suchte Monet nach Motiven und bevorzugte dabei entlegene Strände, die er manchmal nur kletternd erreichen konnte. Dass er auf diesen beschwerlichen Malausflügen nicht mehrere Leinwände mitnehmen konnte, bereitete ihm Schwierigkeiten. Normalerweise hätte er an mehreren Bildern gleichzeitig gearbeitet und je nach Motiv und Stimmung gewechselt (ahängig vom Tagesverlauf und den stark wechselnden Gezeiten). Während dieses Aufenthalts entstanden zwei Studien des bekannten Felsentores, das schon Gustave Courbet gemalt hatte. Während der Regentage richtete er sich in einem Anbau des Strandhotels ein Atelier ein.

Im Januar und Februar 1883 schuf Monet eine Reihe von Gemälden der Aval-Klippe bei Sonnenuntergang, darunter „Die Klippe, Étretat, Sonnenuntergang“ (1882–1883)6. Es ist das einzige Werk, das die orangefarbene Kugel der untergehenden Sonne am Horizont zeigt. Nach Untersuchungen des amerikanischen Astrophysikers Don Olson und seines Teams muss Monet dieses Gemälde zwischen dem 3. und 7. Februar 1883 gemalt haben.

Bis Ende Februar 1883 hatte er zwei Dutzend Bilder angefangen, die er im Atelier in Giverny vollendete. Sie  illustrieren Variationen von Licht und Klima auf den weißen Felsen der Klippen des Pays de Caux. Die majestätigen Felsen der Küste werden in Monets Bildern monumental wiedergegeben. Das Meer schildert der Künstler meist aufgewühlt, tosend. Bildausschnitt und Betrachterperspektive verleihen den Naturausschnitten eine betont dramatische Note.

Als Monet Ende August 1884 für einen kurzen Aufenthalt nach Etretat zurückkehrte, traf er auf den kunstbegeisterten Bariton Sänger Faure, der ihm sein Haus für künfigte Besuche anbot. Während dieses kurzen Aufenthalts entstanden nur sechs Bilder.

Bereits im folgenden Jahr machte Monet von dieser Einladung Gebrauch. Er fuhr am 17. September 1885 mit Alice und den Kindern über Rouen, wo Jean Monet eine Schulprüfung ablegen musste, nach Etretat. Zwar lenkten die Kinder den Maler ab, doch halfen sie ihm auch fünf, sechs Leinwände an die gewünschten Stellen zu tragen. Nun konnte er seine gewohnte Arbeitsweise wieder aufnehmen und je nach Wetterstimmung die Bilder auf der Staffelei wechseln. Als Alice Hoschdé mit den Kindern Anfang Oktober wieder nach Giverny zurückkehrte, blieb Monet noch an der Küste. Er malte wiederholt am Strand. Als er einmal das Einbrechen der Flut falsch berechnet hatte, wurde er von einer Welle gegen die Klippen geschleudert, Leinwand, Staffelei und Pinsel wurden vom Wasser mitgerissen (27. November). 1883 und 1884 widmete sich Monet vor allem den Fischerbooten (Heringsbooten) am Strand. Sie sollten ein Jahr später Vincent van Gogh nachhaltig beeindrucken, als der Holländer sie gemeinsam mit seinem Bruder Theo in der Kunsthandlung Boussod & Valadon sah.

Am 19. Februar 1886 kehrte Claude Monet erneut nach Etretat zurück, um Alice die Möglichkeit zu geben, mit ihrem Mann den Geburtstag zu feiern. Seine Suche nach Einsamkeit war durch Beziehungsprobleme ausgelöst worden, hatte doch der Ehemann seiner Lebensgefährtin versucht sie zurückzugewinnen. Monet überlegte nun, sich von Alice zu trennen. Dieser Schatten lag über seiner künstlerischen Produktion, so dass der Maler nur wenige Werke nach Hause mitbringen konnte. Als ihm Alice schrieb, dass sie bei ihm bleiben wollte, brach er seinen Aufenthalt ab und kehrte zu ihr nach Giverny zurück.

Monet begann in Étretat unter den sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnissen erstmals, Motivreihen zu malen, eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte. So spielte Étretat eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die später als Impressionismus in die Geschichte der Kunst einging.

Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)
Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Etretat in der Moderne

Im Frühjahr 2026 werden in Frankfurt herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie Privatsammlungen zu sehen sein. Die Werke moderner und zeitgenössischer Künstler – von Félix Vallotton und Henri Matisse über Georges Braques bis hin zu Elger Esser – verdeutlichen zudem die anhaltende Faszination, die von diesem Ort bis heute ausgeht. Seit mehr als 150 Jahren ist Étretat Urlaubsort und Ziel des internationalen Tourismus. Die Menschenströme bedrohen die Steilküste jedoch ebenso wie die Erosion und der Klimawandel. Die Untersuchung des Mythos Étretat ermöglicht es somit auch, wie unter einem Brennglas die ambivalenten Auswirkungen der Popularisierung eines Ortes und die Rolle, die die Kunst dabei spielte, nachzuvollziehen.

Kuratiert von Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Stéphane Paccoud (Conservateur en chef, Peintures et sculptures du XIXe siècle, Musée des Beaux-Arts de Lyon) und Isolde Pludermacher (Conservatrice générale peinture, Musée d’Orsay, Paris). Die Projektleitung liegt bei Eva-Maria Höllerer (Kuratorin, Städel Museum) und Nelly Janotka (Wissenschaftliche Volontärin, Städel Museum).

Bilder

  • Claude Monet, Étretat. Die Felsnadel und das Felsentor von Aval [Laiguille et la porte Daval], 1885, Öl auf Leinwand, 65,1 x 81,3 cm (Clark Art Institute, Williamstown, acquired by Sterling und Francine Clark, 1933)
  • Claude Monet, Stürmisches Meer bei Étretat, 1883, Öl auf Leinwand, 81,4 x 100,4 cm (Musée des Beaux-Arts de Lyon)
  • Claude Monet, Steilküste von Aval, 1885, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm (Hasso Plattner Collection)
  • Claude Monet, Étretat. Die Manneporte, 1885/86, Öl auf Leinwand, 81,3 x 65,4 cm (The Metropolitan Museum of Art, New York, Bequest of Lillie P. Bliss, 1931)
  • Eugène Delacroix, Étretat. Die Porte d’Aval, um 1840 oder 1846, Bleistift, Aquarell und Gouache auf Papier, 15 x 20 cm (Musée Marmottan Monet, Paris, legs Michel Monet, 1966. Inv. 5034)
  • Eugène Le Poittevin, Das Verholen eines Bootes. Erinnerungen an den Strand von Étretat, 1856, Öl auf Leinwand, 70,1 x 116,4 cm (Privatsammlung)
  • Alphonse Davanne, N° 12 – Étretat. Die Manneporte, um 1862, Abzug auf Albuminpapier, 23,7 x 30,2 cm (Abzug), 44 x 53,5 cm (Tafel) (Bibliothèque nationale de France, Paris, Département des Estampes et de la Photographie)
  • Eugène Le Poittevin, Seebad in Étretat, 1866, Öl auf Leinwand, 66,5 x 152 cm (Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie, Troyes)
  • Claude Monet, Das Mittagessen, 1868/69, Öl auf Leinwand, 231,5 x 151,5 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.)
  • Gustave Courbet, Die Woge, 1869, Öl auf Leinwand, 65,6 x 92,4 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.)
  • Gustave Courbet, Felsen von Étretat, um 1869/70, Öl auf Leinwand, 66 x 82 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie)
  • Claude Monet, Raue See, 1881, Öl auf Leinwand, 60 x 73,7 cm (National Gallery of Canada, Ottawa)
  • Gustave Caillebotte, Mann im Arbeitskittel (auch: Père Magloire auf dem Chemin de Saint-Clair in Étretat), 1884, Öl auf Leinwand, 65 x 54 cm (Privatsammlung)
  • Jean Francis Auburtin, Die Reede vor Étretat mit Blick auf die Chambre des Demoiselles, um 1898/99, Gouache auf Papier, 51 x 67,5 cm (Privatsammlung)
  • Félix Vallotton, Der 14. Juli in Étretat, 1899, Öl auf Pappe, 47 x 60 cm (Privatsammlung)
  • Anonym, Maler am Strand von Étretat, um 1900, Silbergelatineabzug, 16,7 x 21,8 cm (Abzug), 21,2 x 27,4 cm (Trägerkarton) (Sammlung Pascal Servain, Fécamp)
  • Henri Matisse, Étretat. Die Wäscherinnen, 1920, Öl auf Leinwand, 54 x 65,4 cm (The Fitzwilliam Museum, Cambridge)
  • Elger Esser, Die Manneporte, 2000, C-Print, gerahmtes DiaSec Face, Auflage 7/7, 129,3 x 183 cm (Privatsammlung)

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Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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