Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, Detail (2), 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)
1872: Claude Monet malte „Impression, Sonnenaufgang” im Hafen von Le Havre (→ Monet: Impression, Sonnenaufgang). Knapp zwei Jahre später gab das skizzenhaft wirkende Gemälde dem Impressionismus seinen Namen. Anlässlich des 150. Geburtstags des berühmten Bildes organisieren das Musée Marmottan in Paris und das Museum Barberini in Potsdam eine Ausstellung, in der sie die Darstellung der Sonne von der Antike bis in die Gegenwart thematisieren.
Frankreich | Paris: Musée Marmottan Monet
15.9.2022 – 29.1.2023
Ausgehend von der roten Scheibe der Morgensonne in Monets Gemälde, werfen die beiden Museen den Blick zurück auf die Sonne als Symbol oder Personifikation göttlicher Macht, als motivierendes Element in mythologische Szenen (Fall des Ikarus), als Stimmungsträgerin in der Landschaftsmalerei. Claude Monet hingegen nutzte die Sonne als Mittel zur Intensivierung von Farbe – wie auch die Künstler:innen der Klassischen Moderne.
Zur Vorbereitung der Ausstellung findet am 10. November 2021 von 11 bis 18 Uhr eine Online-Konferenz statt → Potsdam | Museum Barberini: Sonne: Die Quelle des Lichts in der Kunst