ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler:innen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕
No results See all results

Potsdam | Museum Barberini: Sonne: Die Quelle des Lichts in der Kunst Monets „Impression, Sonnenaufgang“ 2023 in Potsdam

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 25. Februar 2023
Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, Detail, 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)

Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, Detail, 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)

Claude Monets „Impression, Sonnenaufgang“ (→ Monet: Impression, Sonnenaufgang) kommt im Frühjahr 2023 nach Potsdam! Das Museum Barberini macht Gemälde zum Ausgangspunkt der Ausstellung „Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst“, die sich der Ikonografie der Sonne von der Antike bis in die Gegenwart widmet. Das Gemälde, das zur Sammlung des Musée Marmottan gehört und nur äußerst selten außerhalb von Paris zu sehen ist, wird für die ersten zwei Ausstellungsmonaten in Potsdam gezeigt.

Sonne: Die Quelle des Lichts in der Kunst

Deutschland | Potsdam: Museum Barberini
25.2. – 11.6.2023

1872: Claude Monet malte „Impression, Sonnenaufgang” im Hafen von Le Havre. Knapp zwei Jahre später gab da skizzenhaft wirkende Gemälde dem Impressionismus seinen Namen. Anlässlich des 150. Geburtstags des berühmten Bildes organisieren das Musée Marmottan in Paris und das Museum Barberini in Potsdam eine Ausstellung, in der sie die Darstellung der Sonne von der Antike bis in die Gegenwart thematisieren.

Ausgehend von der roten Scheibe der Morgensonne in Monets Gemälde, werfen die beiden Museen den Blick zurück auf die Sonne als Symbol oder Personifikation göttlicher Macht, als motivierendes Element in mythologische Szenen (Fall des Ikarus), als Stimmungsträgerin in der Landschaftsmalerei. Claude Monet hingegen nutzte die Sonne als Mittel zur Intensivierung von Farbe – wie auch die Künstler:innen der Klassischen Moderne.

Präsentiert werden rund 130 Exponate, darunter Gemälde, Skulpturen, Manuskripte, Druckgrafiken, Fotografien und Videos, von Künstlerinnen und Künstlern wie Sonia Delaunay-Terk, Otto Dix, Albrecht Dürer, Olafur Eliasson, Adam Elsheimer, Max Ernst, Caspar David Friedrich, Joan Miró, Claude Monet, Edvard Munch, Odilon Redon, Peter Paul Rubens, Katharina Sieverding und William Turner.

 

William Turner, Mortlake Terrace, 1827, Öl auf Leinwand, 92,1 × 122,2 cm (Washington, NGA)
William Turner, Mortlake Terrace, 1827, Öl auf Leinwand, 92,1 × 122,2 cm (Washington, NGA)
Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)
Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)

 

Sonne in der Kunst

„Von der Sonne z. B., glaube ich, wirst du die Bestimmung genügend finden, daß sie das Leuchtendste ist von den am Himmel um die Erde wandelnden Gestirnen.“ (Platon, Theätet, 5./4. Jahrhundert v. u. Z.)

Als Zeichen oder Personifizierung göttlicher Mächte, als handlungstreibende Kraft in mythologischen Erzählungen, als atmosphärisches Element in Landschaftsgemälden und als Intensivierung der Farbe in der Moderne spielt die Sonne in der europäischen Kunst eine zentrale Rolle. Der Rundgang beginnt mit antiken Bronzen und einem Fragment aus Pompeij, die den griechischen Gott Helios bzw. Apollon zeigen. Der jugendlich schöne Gott und Lichtbringer garantiert die kosmische Ordnung, indem er mit dem Sonnenwagen über das Himmelszelt fährt, so die Vorstellung im Alten Griechenland und in Rom. Eigenschaften wie Ewigkeit, Regeneration, Kraft, Wahrheit und Erleuchtung wurden der Sonnenscheibe schon früh zugeschrieben.  Als etwa im 5. Jahrhundert v. u. Z. Helios mit Apollon verschmolzen wurde, konnte diese Figur als jugendlicher Mann dargestellt werden. Der berühmte Apoll vom Belvedere - eine römische Kopie einer griechischen Bronze - steht stellvertretend für die vielen künstlerischen Würdigungen des Gottes. Als Lichtbringer, Bezwinger des Monsters Python und Führer der Musen ging Apollon nicht nur als göttliches Wesen in die Geschichte ein, sondern wurde schon in der Antike zur Identifikationsfigur: Niemand gerinderer als Alexander der Große ließ sich mit Apollo vergleichen und mit Strahlenkranz abbilden. Mit dem Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion in der Spätantike übertrugen auch Theologen diese Eigenschaften auf Christus. In der Neuzeit als Herrscherallegorie genutzt (Stichwort staatliche Ordnung), dauerte es bis in das 17. Jahrhundert, bis die Sonne auch als Allegorie des Tages diente. Napoleon dürfte einer der letzten Regenten jüngerer Zeit gewesen sein, der sein Gesicht vor einem Kranz leuchtender Sonnenstrahlen inszenieren ließ.

 

Astrofotografie und Katharina Sieverding, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Astrofotografie und Katharina Sieverding, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

 

Die Ikonografie der Sonne wird im Museum Barberini von der Antike bis in die Zeitgenössische Kunst erzählt. In neun Kapiteln fügen die Kurator:innen historische Deutungen aneinander: von der Sonne als Personifikation zum Herrschaftssymbol und dem Sturz der Himmelsstürmer Ikarus und Phaeton, von der funktionalen Sichtweise im Christentum zur Geheimlehre der Alchemie und Esoterik, vom Blick zur Sonne und Sonnengesang des Franz von Assisi zur Astronomie, von der impressionistischen Landschaft mit atmosphärischen Farbstimmungen zur intensiven Strahlkraft in der Moderne. Der groß angelegte Horizont versammelt ein beeindruckend mannigfaltiges Spektrum an Sonnendeutungen und -interpretationen. Beeindruckend, wie die Schau auf Monets berühmtes Gemälde hinführt und es in die europäische Geschichte der Sonnenscheibe einbettet!

 

Monet und Turner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Monet und Turner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

 

Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst: Ausstellungskatalog

Ortrud Westheider, Michael Philipp und Daniel Zamani (Hg.)
Mit Beiträgen von Nils Büttner, Matthias Krüger, Michael Philipp, Helene von Saldern, Ortrud Westheider, Hendrik Ziegler, Michael F. Zimmermann
Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag,
288 Seiten, 24 x 30 cm, 219 farbige Abbildungen
ISBN ISBN 978-3-7913-7964-7  (D)
ISBN 978-3-7913-7965-4 (E)
Prestel Verlag

 

Turner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Turner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

Munch und Impressionisten, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Munch und Impressionisten, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

Sonia Delaunay-Terk, Morgner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Sonia Delaunay-Terk, Morgner, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

Fromanger, Pousette-Dart, Piene, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023
Fromanger, Pousette-Dart, Piene, Installationsansicht Sonne, Museum Barberini 2023

 

Sonne: Die Quelle des Lichts in der Kunst – digitales Symposium

Zur Vorbereitung der Ausstellung findet am 10. November 2021 von 11 bis 18 Uhr eine Online-Konferenz statt.

  • 11:00 Begrüßung durch Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini, und Marianne Mathieu, Musée Marmottan Monet, Paris
  • 11:15 Dr. Michael Philipp, Museum Barberini, Potsdam: Der lachende Stern. Zur Physiognomie der Sonnendarstellungen von der Antike bis zum 17. Jahrhundert
  • 12:15 Prof. Dr. Marilynn S. Olson und Prof. Dr. Donald W. Olson, University of Texas: Celestial Phenomena in Pictures: Astronomy and Art (Vortrag in englischer Sprache)
  • 13:15 Mittagspause
  • 14:30 Prof. Dr. Nils Büttner, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart: Helles Licht am Horizont. Die Sonne in der Landschaftsmalerei von Altdorfer bis Turner
  • 15:30 Prof. Dr. Hendrik Ziegler, Philipps-Universität Marburg: Herrschen im Zeichen der Sonne. Politische Dimensionen der Sonnenmetaphorik
  • 16:30 - Kaffeepause
  • 17:00 Prof. Dr. Michael E. Zimmermann, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt: Die Sonne sehen. Blindheit – Einsicht – Impression(ismus)
  • 18:00 Marianne Mathieu, Musée Marmottan Monet, Paris: Impression, Sunrise Today: A Dialogue between Claude Monet and Gérard Fromanger (Vortrag in englischer Sprache)

 

Sonne: Die Quelle des Lichts in der Kunst: Bilder

  • Claude Monet, Impression, Sonnenaufgang, 1872 (Musée Marmottan Monet, Paris)

Weitere Beiträge zu Claude Monet

8. Juni 2026
Giverny, Monets Garten
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 8. Juni 2026

Monets Garten in Giverny: Clos Normand und Seerosenteich

„Der Garten ist der Mann“, schrieb der Journalist Arsène Alexandre 1901 über Claude Monet. Doch das weltberühmte Naturparadies in Giverny war kein Zufallsprodukt, sondern ein hochgradig durchorganisiertes, fast bürokratisches Laboratorium. Erfahre in dieser kunsthistorischen Analyse, wie Monet mit einem Team aus sechs Gärtnern die Natur nach den Gesetzen seiner Palette disziplinierte, warum Seerosen penibel von Ruß befreit werden mussten und wie der radikale Blick in das Wasser die westliche Perspektive zertrümmerte und den Weg in die moderne Abstraktion ebnete.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
7. Juni 2026
Musée de l'Orangerie, Salle des Nymphéas (Claude Monet) © photo Sophie Boegly, Paris 2010.
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 7. Juni 2026

Claude Monet: Grandes Décorations. Die Seerosen in der Orangerie

22 Monumentalleinwände im Musée de l'Orangerie Paris: Geschichte der Grandes Décorations, Monets Schenkung 1918–1922 und das immersive Raumkonzept.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
4. Juni 2026
Claude Monet, Seerosen, 1917, Öl/Leinwand, 148.5 × 164 cm (Leihgabe aus einer Privatsammlung, The National Gallery of Art, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 4. Juni 2026

Claude Monet: Seerosen (Nymphéas)

Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Aktuelle Ausstellungen

11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

ARTinWORDS.de Redaktion

Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie (EU)