Staatsgalerie Stuttgart: Giovanni Battista Tiepolo | ARTinWORDS
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Staatsgalerie Stuttgart: Tiepolo „Der beste Maler Venedigs“ – venezianische Rokokomalerei in Würzburg und Madrid

Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, Detail, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)

Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, Detail, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)

„Der beste Maler Venedigs“ – so wurde Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) von seinen Zeitgenossen gefeiert. In Venedig geboren, stieg er zu einem der bedeutendsten Künstler des 18. Jahrhunderts auf, der in Italien ebenso begehrt war wie in Würzburg und Madrid. Ausgehend von der Malerei Paolo Veroneses, vor allem dessen durch Komplementärfarben geschaffenes lichtes Kolorit sowie dessen farbige Schattengebung, erarbeitete sich Tiepolo immer prächtigere, lebendigere Kompositionen.

Giovanni Battista Tiepolo in Stuttgart

Anlässlich der 250. Wiederkehr des Todestags von Giovanni Battista Tiepolo widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Maler des Settecento eine große Ausstellung und präsentiert ihren hochrangigen Bestand im Kontext kostbarer internationaler Leihgaben aus Europa und Übersee.

Erstmals im deutschsprachigen Raum eröffnet die Schau den Blick auf die gesamte Schaffenszeit Tiepolos und macht die Vielfalt seines Œuvres anschaulich – von eleganten Gemälden zu Mythologie und Geschichte über dramatische religiöse Bilder bis zu Karikaturzeichnungen und Radierungen.

Einen Kommentar aus heutiger Perspektive präsentiert der Künstler Christoph Brech: Mit seinen multimedialen Arbeiten tritt er in der Ausstellung in Dialog mit den Werken Tiepolos.

Parallel findet im Graphik-Kabinett die Ausstellung „La Serenissima. Zeichenkunst in Venedig vom 16. bis 18. Jahrhundert“ statt.

Staatsgalerie Stuttgart. Giovanni Battista Tiepolo: Bilder

  • Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, um 1762/70, Öl/Lw, 55,5 x 41,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Kniender Mann mit Sonnenschirm, 1752, Rötel und weiße Kreide auf blauem Papier, 37,5 x 26,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Beiträge zur Giovanni Battista Tiepolo

30. Dezember 2018
Jean-Honoré Fragonard, Der Philosoph, Detail, um 1764, Öl/Lw, 59 x 72,2 cm (oval) (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)

Hamburger Kunsthalle: Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei Radikale Rokokomalerei als Vor- und Wegbereiterin der Moderne

Mit „Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei“ widmet die Hamburger Kunsthalle dem 18. Jahrhundert als Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst eine Ausstellung. Francisco de Goya (1746–1828), Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) werden als Vor- und Wegbereiter der Moderne präsentiert.

Aktuelle Ausstellungen

21. Juni 2024
Paolo Veronese, Judith mit dem Haupt des Holofernes, um 1582 (KHM, Gemäldegalerie, Inv.-Nr. GG 34 (c) KHM-Museumsverband)

Salzburg | Residenzgalerie: Venezianische Meisterwerke von Tizian bis Canaletto KHM zu Gast mit den Farben der Serenissima | 2024

Das KHM ist mit der Ausstellung "Die Farben der Serenissima" 2024 zu Gast in Salzburg. Das charakteristische Kolorit der venezianischen Malerei und die Farben der Lagune machen Venedig zu einem Sehnsuchtsort für Kunstliebhaber:innen. Die Ausstellung zeigt venezianische Malerei von Renaissance bis Rokoko, ergänzt durch Bronzen, Rüstungen, Kunstkammerstücke.
21. Juni 2024
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14. Juni 2024

Hamburg | Hamburger Kunsthalle: William Blakes Universe Kritik und Vision | 2024

Blakes außergewöhnliche und überraschende Arbeiten verknüpfen seine Kritik an der damaligen Welt mit einer Vision von universeller Erlösung. Außerhalb Englands ist sein Werk noch immer wenig bekannt – seine mystischen Bilderwelten und seine (düsteren) literarischen Arbeiten finden bis heute einen Wiederhall in der Popkultur.