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Wien | Albertina: Faces. Die Macht des Gesichts Fotografierte Gesichter der Weimarer Republik

Helmar Lerski, Metamorphosis, 885, 1935–1936, Silbergelatinepapier (ALBERTINA, Wien)

Helmar Lerski, Metamorphosis, 885, 1935–1936, Silbergelatinepapier (ALBERTINA, Wien)

Ausgehend von Helmar Lerskis herausragender Fotoserie „Metamorphose - Verwandlungen durch Licht“ (1935/36) präsentiert die Ausstellung „Faces” Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik.

In den 1920er- und 30er-Jahren erneuern Fotografinnen und Fotografen radikal das Verständnis des klassischen Porträts: Ihre Aufnahmen dienen nicht mehr der Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen, sondern sie fassen das Gesicht als nach ihren Vorstellungen inszenierbares Material auf.  Über das fotografierte Gesicht werden sowohl ästhetische Überlegungen der Avantgarde als auch gesellschaftliche Entwicklungen der Zwischenkriegszeit verhandelt. Modernistische Experimente, das Verhältnis zwischen Individuum und Typ, feministische Rollenspiele und politische Ideologien kollidieren und erweitern damit das Verständnis der Porträtfotografie.

Fotografierte Gesichter in der Albertina: Bilder

  • Helmar Lerski, Metamorphosis, 885, 1935–1936, Silbergelatinepapier (ALBERTINA, Wien)
  • Helmar Lerski, Metamorphosis, 604, 1935–1936, Silbergelatinepapier (ALBERTINA, Wien)
  • Marta Astfalck-Vietz, Ohne Titel (Marta Vietz, Akt mit Spitze), um 1927, Vintage Print (Dietmar Katz/Berlinische Galerie)
  • August Sander, Handlanger, 1928 (© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur - August Sander Archiv, Köln)
  • August Sander, Jungbauern, 1914 (© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur - August Sander Archiv, Köln)

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