0

Worpswede | Haus im Schluh: Martha Vogeler Von der Muse zur Kulturakteurin

Heinrich Vogeler, Martha Vogeler, Detail, 1910

Heinrich Vogeler, Martha Vogeler, Detail, 1910

Martha Vogeler, die erste Ehefrau und langjähriges Modell des Universalkünstlers Heinrich Vogeler, wagte 1920 – nach der Trennung von ihrem Mann – einen für die damalige Zeit sehr mutigen Schritt: Gemeinsam mit ihren drei Töchtern gründete sie 1920 das Haus im Schluh, überführte das Frühwerk des Künstlers dorthin und baute sich eine eigenständige wirtschaftliche Existenz auf. Der Grundstein der heutigen Museumssammlung war gelegt.

2020 feiert das Haus im Schluh seinen 100. Geburtstag und würdigt Martha Vogelers Entwicklung von der Muse ihres Mannes zur eigenständigen Unternehmerin und wichtigen Worpsweder Kultur-Akteurin: In zwei Sonderausstellungen werden 2021 die beiden so unterschiedlichen Rollen Martha Vogelers (und ihre Entwicklung von der einen zur anderen) eingehend beleuchtet und neu bewertet.

 

Martha Vogeler: Bilder

  • Heinrich Vogeler, Porträt Martha Vogeler, 1910, Öl auf Leinwand (Dauerleihgabe an die Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede, Foto: © Rüdiger Lubricht/Worpsweder Museumsverbund)

Beiträge zur Kunst von Frauen

29. März 2025
Louise Nevelson, Black Chord, 1964, Lackiertes Holz, 265.4 × 299.1 × 31.1 cm (Whitney Museum of American Art, New York; gift of Anne and Joel Ehrenkranz 91.1a-e. © 2025 Estate of Louise Nevelson/Artists Rights Society (ARS), New York)

New York | Whitney Museum: Louise Nevelson Skulptur und New York | 2025

Diese Ausstellung vereint über 15 Skulpturen von Louise Nevelson (1899–1988) aus der Sammlung des Whitney Museums, inszeniert vor der Kulisse von New York City, einem Ort, der Nevelson schon lange zu ihren skulpturalen Assemblagen inspirierte.
29. März 2025
Linda Lomahaftewa, Untitled Woman's Faces, 1960s, Öl auf Leinwand, 91.4 × 121.9 cm (Heard Museum, Phoenix, Gift of the artist © Linda Lomahaftewa)

New York | Whitney Museum: Sixties Surreal Psychosexuelle, fantastische und revolutionäre Tendenzen | 2025/26

Im Whitney Museum widmet sich „Sixties Surreal“ der Frage, wie der historische Surrealismus des frühen 20. Jahrhunderts den Grundstein für eine Art „volkstümlichen“ Surrealismus der 1960er Jahre legte – insbesondere in Amerika.
28. März 2025
Pierre-Auguste Renoir, Der Zopf, Detail, 1886/87, Öl auf Leinwand (Museum Langmatt, Baden, © Foto: Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown, Baden, Schweiz)

Köln | Wallraf: Impressionistische Meisterwerke aus dem Museum Langmatt Schweizer Schätze | 2025

Mit Werken von Boudin, Corot, Courbet, Gauguin, Renoir, Pissarro, Monet, Sisley, Degas, Cassat, Cézanne und Redon.
21. März 2025
Jenny Saville, Gaze, 2021–2024 (Privatsammlung © Bildrecht, Foto: Prudence Cuming, Gagosian, Jenny Saville)

Wien | Albertina: Jenny Saville Gaze | 2025

"Gaze" ist der Titel der ersten Einzelausstellung von Jenny Saville in Österreich. Die Britin bringt schonungslose Darstellungen nackter Körper mit.
21. März 2025

Wien | Belvedere 21: Maria Hahnenkamp Erste große Einzelausstellung | 2025

Maria Hahnenkamp (*1959, Eisenstadt) arbeitet seit Ende der 1980er Jahre mit, durch, über und auch gegen das Medium der Fotografie und seine spezifischen Dispositive. Das Belvedere 21 widmet Maria Hahnenkamp im Frühjahr 2025 die erste große institutionelle Personale.
19. März 2025
Artemisia Gentileschi, Judith enthauptet Holofernes, Detail, um 1612–1613, Öl/Lw, 158.8 × 125.5 cm (Neapol, Museo e Real Bosco di Capodimonte (Q378) © ph. Luciano Romano / Museo e Real Bosco di Capodimonte 2016)

Paris | Musée Jacquemart-André: Artemisia Gentileschi Malerin des Barock im Dialog mit ihren Kollegen | 2025

Die Ausstellung im Musée Jacquemart-André zeigt das Werk von Artemisia Gentileschi neben den Gemälden von Künstlern, mit denen sie in beruflichen oder familiären Beziehungen stand: Insbesondere die Konfrontationen mit ihrem Vater Orazio Gentileschi und dem französischen Maler Simon Vouet belegen, in welch intensivem Austausch die Malerin stand.
FacebookTwitterGoogle+Pinterest