Fernand Léger

Wer war Fernand Léger?

Den jungen Fernand Léger faszinierten die moderne Technik und die Dynamik der Großstädte. Vor allem seine nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Gemälde bringen eindrucksvoll zum Ausdruck, wie sich im Zuge der Modernisierung die Sinneseindrücke verändert hatten. Léger reagierte auf diese Herausforderung, indem er die „Magie des täglichen Objekts“ zum Leitmotiv seines Schaffens machte.

1914 war Léger zur Erkenntnis gelangt, dass alles in der Natur auf den Grundformen von Kubus, Kegel und Zylinder aufgebaut ist. Obwohl er gane Kompositionen aus Röhren, Quadern, Kugeln und Scheiben aufbaute, ergibt ihre Körperlichkeit meist keinen Sinn. Die freie Gruppierung der Formen sah Léger als bildnerisches Gegenstück „zum kurzatmigen, zersplitterten Leben der Gegenwart“. Die farbigen Gegensätze und der akzentuierte Gebrauch von Hell und Dunkel gleichen für ihn Dissonanzen, mit denen sich der Ausdruck steigern ließ.

Nach dem Ersten Weltkrieg dominierte in Légers Schaffen der technologische Fortschrittsgedanke des Maschinenzeitalters. Fernand Léger äußerte dazu:

„Der moderne Mensch lebt mehr und mehr in einer vorwiegend geometrischen Ordnung. Alles, was er auf mechanischem und industriellem Weg schafft, wird von geometrischen Gegebenheiten bestimmt.“

Beiträge zu Fernand Léger

5. August 2016
„La femme au miroir“ in Jena, Cover des Ausstellungskatalogs

Französische Druckgrafik von Manet bis Picasso

Eine interessante Auswahl französischer Druckgrafik aus der Coninx-Stiftung Zürich – von Werken der Impressionisten bis Pablo Picasso – ist derzeit in der Kunstsammlung Jena zu sehen. Gezeigt werden 77 Druckgrafiken von den Impressionisten, Nabis und der Schule von Paris sowie 46 Werke von Pablo Picasso.
29. April 2016
Köln, Museum Ludwig, Fernand Leger

Köln | Museum Ludwig: Fernand Léger. Malerei im Raum Wandgemälde - Filme - Bilder

Ausgangspunkt ist das Wandgemälde „Les Plongeurs [Die Taucher]“ von 1942, das Peter und Irene Ludwig vor 30 Jahren speziell für den Museumsbau erwarben.