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New York | MoMA: Picasso in Fontainebleau Suche nach Klassik | 2023/24

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 1. Oktober 2023

Die Sommermonate 1921 verbrachte Pablo Picasso in Fontainebleau, einem noblen Vorort von Paris. Der Maler mietete sich dort eine Villa, deren Garage er als Atelier benutzte. Diese Zeit stellte für den Künstler eine Zeit enormer Kreativität dar, wobei die zeichnerische Praxis die Hauptrolle einnahm. Er konzentrierte sich auf Motive mit klassischen Konnotationen, darunter eine Reihe von Frauen in antiken Gewändern, die sich am Napoleonbrunnen im Park von Schloss Fontainebleau versammeln.

Picasso in Fontainebleau

USA | New York: MoMA
1.10.2023 – 17.2.2024

Picassos Wahl bestimmter Materialien, darunter Pastell, Bleistift und Kohle, spiegelt auch seine Reaktion auf die Zeichnungen wider, die er in einer Ausstellung im Schloss mit Werken der „Schule von Fontainebleau“ aus dem 16. Jahrhundert studieren konnte. Für seine eigenen Kompositionen arbeitete er an verschiedenen Formaten und experimentierte mit klassischen Vorstellungen von Maßstab und Monumentalität.

„Für mich gibt es in der Kunst keine Vergangenheit oder Gegenwart.“ (Pablo Picasso)

 

 

Fontainebleau 1921

Die großformatigen Gemälde des MoMA aus diesem Jahr zeigen eine stilistische Vielfalt, die einerseits als ein Spiel mit den Stilmitteln als auch Suche nach einem klassischen Formen- und Farbvokabular gedeutet werden können. In „Drei Musiker“ zeigte Picasso im Großformat – in Schloss Fontainebleau konnte er die monumentale Freskoausstattung wie auch Tapisseriefolgen der Renaissance sehen – den weiterentwickelten Kubismus. Mit „Drei Frauen am Brunnen“ hingegen wandte sich der Spanier der Antike zu.

Fotografien aus Picassos Atelier in Fontainebleau zeigen, dass er neben einigen großen Gemälden auch mehrere großformatige Zeichnungen von Frauenköpfen schuf. Diese entweder in Gouache oder Pastell ausgeführten Köpfe verweisen zumeist formal auf antike Skulpturen und koloristisch auf pompejanische Wandmalerei. Dennoch zeigen die porträtierten Frauen auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Olga, der Frau des Künstlers (→ Picassos erste Frau: Olga Picasso).

Nach seiner Rückkehr nach Paris Ende September 1921 begann Picasso mit einer verwandten Serie von Zeichnungen von Frauen, die sich an einem städtischen Brunnen versammeln. Für die einzelnen Variationen, die teilweise auf großen Papierbögen ausgeführt wurden, wählte Picasso zarte Pastelle, Gouache, Kohle und Bleistift. Diese monumentalen Frauen tragen manchmal geblümte Hüte und Schleier und sind in zeitgenössische Kleidung wiedergegeben. Picasso verwandelte sie dadurch in moderne Schwestern der klassizistischen Frauen am Fontainebleau-Brunnen, die nur wenige Wochen zuvor entstanden sind.

 

Picasso in Fontainebleau: Bilder

  • Pablo Picasso, Kopf einer Frau, Fontainebleau, Sommer 1921, Pastell auf Papier (Fondation Beyeler, Basel, Inv. 89.7)
  • Pablo Picasso, Zwei Frauen mit Hüten, Paris, Herbst 1921, Pastell auf Papier (Privatsammlung)
  • Pablo Picasso, Frau mit geblümtem Hut, Paris, Herbst 1921, Pastell und Kohle auf Papier, 64 x 49.5 cm (Museum of Modern Art, New York, Geschenk von Jacqueline Picasso zu Ehren des kontinuierlichen Engagements des Museums für Pablo Picassos Kunst, 454.1986)
  • Pablo Picasso, Frau mit Messbuch, Paris, Herbst 1921, Gouache auf Papier (Privatsammlung. Mit freundlicher Genehmigung der Fundación Almine und Bernard Ruiz-Picasso para el Arte)
  • Pablo Picasso, Frau mit Hut, die ein Messbuch hält, Paris, Herbst 1921, Graphit [Bleistift] auf Papier (Privatsammlung, mit freundlicher Genehmigung der Richard Gray Gallery)
  • Pablo Picasso, Drei Frauen am Brunnen, Fontainebleau, Sommer 1921, Öl-Lw, 203.9 x 174 cm (MoMA, New York, Gift of Mr. and Mrs. Allan D. Emil. 332.1952)
  • Pablo Picasso, Weiblicher Akt auf einem Felsen sitzend, Fontainebleau, Sommer 1921, Öl-Holz, 15.8 x 11.1 cm (MoMA, New York, James Thrall Soby Bequest. 1242.1979)
  • Pablo Picasso, Drei Musiker, Fontainebleau, Sommer 1921, Öl-Lw, 200.7 x 222.9 cm (MoMA, New York, Mrs. Simon Guggenheim Fund. 55.1949)

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