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Frankfurt a. M. | Städel: Ausstellungen 2021 Welche Ausstellungen zeigt das Städel Museum 2021?

Städel, Ausstellungen 2021

Städel, Ausstellungen 2021

Das Städel Museum hat bereits mehrere Ausstellungsprojekte für 2021 bekanntgegeben: Ottilie W. Roederstein soll – wie schon 2018/19 Lotte Laserstein – dem Vergessen entrissen werden. Die für das Vorjahr konzipierte Ausstellung zum Frühwerk von Rembrandt van Rijn wird im Herbst 2021 durchgeführt.

Es läuft noch:

Städel 2021

Ottilie W. Roederstein (19.5.–5.9.2021)

Frankfurt | Städel Museum: Ottilie W. Roederstein

Nach über 20 Jahren ist dies die erste monografische Werkschau in Deutschland. 70 Werke und zahlreiche historische Dokumente, Fotografien und Briefe geben Einblicke in das Leben der Künstlerin und ihr vielfältiges Œuvre. Die Realisierung der Ausstellung ist der Erschließung des Archivs von Hermann Jughenn, dem Nachlassverwalter und ersten Biographen Roedersteins, zu verdanken. Die Werke gelangten im Mai 2019 als Schenkung an das Städel Museum. Roederstein wohnte ab 1891 in Frankfurt und später in Hofheim am Taunus. Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin, der ersten deutschen Gynäkologin und Chirurgin Elisabeth Winterhalter, setzte sich Roederstein besonders für die Frauenbildung ein.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

Fotografien zwischen den Weltkriegen (AT) (30.6.-24.10.2021)

Frankfurt | Städel Museum: Fotografie zwischen den Weltkriegen

Die Fotografie der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland steht zwischen Innovation und Kontinuität. Von den einschneidenden gesellschaftlichen Umwälzungen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nicht unberührt, wurden ungewöhnliche Perspektiven, verschiedene Stile und Kontraste zum Ausdrucksmittel der sich verändernden Lebensumstände und politischen Landschaft.
Das Städel Museum zeigt 2021 eine Ausstellung über Tendenzen und Bewegungen in der Fotografie der Moderne. Die Schau präsentiert eine Auswahl von rund 120 wegweisenden Fotografien aus dem mehr als 5.000 Arbeiten umfassenden Bestand der Fotografie-Sammlung des Städel sowie Leihgaben von prominenten Vertreterinnen und Vertretern wie Alfred Ehrhardt, Hans Finsler, Lotte Jacobi, Felix H. Man, Albert Renger-Patzsch, Erich Salomon, August Sander, Umbo, Paul Wolff oder Yva sowie eine Reihe wenig bekannter, von Carl Albiker, Karl Theodor Gremmler und Paul W. John.

Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam (6.10.2021-30.1.2022)

Frankfurt | Städel: Rembrandt

In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel Bestand an Werken Rembrandts, darunter die „Blendung Simsons“ (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler Govaert Flinck und Ferdinand Bol.

Quelle: Städel Museum, Frankfurt a. M.