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Frankfurt | Städel: Beckmann in Frankfurt

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 8. März 2021

Max Beckmann (1884–1950) ist wie kaum ein anderer Künstler mit Frankfurt und dem Städel Museum verbunden. Von 1915 bis 1933 schuf er hier einen Großteil seiner bedeutendsten Werke, entwickelte seinen charakteristischen Stil und unterrichtete ab 1925 als Hochschullehrer an der Städelschule. Zahlreiche Frankfurt-Ansichten und Bildnisse von Freunden und Bekannten belegen seine enge Bindung an die Stadt, die er nach seiner durch die Nationalsozialisten erzwungenen Entlassung 1933 mit großem Bedauern verließ. 1937 floh Beckmann, als „entartet“ diffamiert, aus Deutschland. 1950 starb er in New York (→ Max Beckmann: Biografie).

Beckmann in Frankfurt

Deutschland | Frankfurt: Städel Museum
9.12.2020 – 5.4.2021
verlängert bis 29.8.2021

Aufgrund seiner engen Verbindung zu Frankfurt befasst sich das Städel Museum seit fast einem Jahrhundert intensiv mit dem Sammeln und Erforschen von Beckmanns Werk, das in zahlreichen Sonderausstellungen gezeigt worden ist. Seit den 1920er wurden kontinuierlich Arbeiten des Künstlers erworben, sodass das Museum heute mit elf Gemälden, zwei Skulpturen und einem mehrere hundert Blatt umfassenden grafischen Bestand über eine der weltweit umfangreichsten Beckmann-Sammlungen verfügt.

Die Ausstellung widmet sich vom 9. Dezember 2020 bis zum 5. April 2021 anhand von ausgewählten Werken und dokumentarischem Material diesem Bestand und Beckmanns Frankfurter Jahren. Im Mittelpunkt stehen sein berühmtes „Selbstbildnis mit Sektglas“ sowie sein bedeutender Lithografiezyklus „Die Hölle“, die 1919 an einem entscheidenden Punkt seiner Karriere entstanden und sein weiteres Schaffen maßgeblich prägten.

Kuratiert von Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Regina Freyberger (Leiterin Graphische Sammlung ab 1750, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)

 

Max Beckmann, Der Nachhauseweg, aus: Die Hölle, 1919, Lithografie, 733 × 488 mm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum)
Max Beckmann, Der Nachhauseweg, aus: Die Hölle, 1919, Lithografie, 733 × 488 mm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum)

Beckmann in Frankfurt: Bilder

  • Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919, Öl auf Leinwand, 65,0 × 55,5 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Seit 2011 Dauerleihgabe aus Privatbesitz)
  • Max Beckmann, Der Nachhauseweg, aus: Die Hölle, 1919, Lithografie, 733 × 488 mm (Städel Museum, Frankfurt am Main)
  • Max Beckmann, Die Synagoge in Frankfurt am Main, 1919, Öl auf Leinwand, 89,8 × 140,4 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main)
  • Max Beckmann, Eisgang, 1923, Öl auf Leinwand, 47,5 × 59,5 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. sowie der Bundesrepublik Deutschland)

Beiträge zu Max Beckmann

17. September 2026
Artemisia Gentileschi, Büßende Maria Magdalena, Detail, 1625–1626, Öl auf Leinwand, 108,8 x 93 cm (Kimbell Art Museum, Kahn Building, South Gallery, Fort Worth, Texas)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 17. September 2026

Frankfurt | Städel Museum: Maria Magdalena

Im Herbst/Winter 2026/2027 analysiert das Städel Museum gemeinsam mit dem Liebieghaus die Figur der Maria Magdalena. Der weibliche Blick auf die Sünderin (Gentileschi, Fontana, Sirani, Laserstein, Dumas) wird durch Interpretationen von Künstlern kontrastiert.
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18. September 2025
Gothic Modern 2025 in Wien, Foto: Alexandra Matzner (c) ARTinWORDS
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 18. September 2025

Wien | Albertina: Gothic Modern Von Munch zu Kollwitz | 2025

Eleganz & Totentanz: Wie gotische Meisterwerke die Entwicklung der Modernen Kunst beeinflussten: von Munch zu Kollwitz, Grünewald zu Dix, von Dürer zu Schjerfbeck.
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15. Dezember 2024
Edvard Munch, Auge in Auge, Detail, 1899–1900, Öl auf Leinwand, 136 × 110 cm (Foto: courtesy Munch Museum, Oslo)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 15. Dezember 2024

Helsinki | Ateneum Art Museum: Gothic Modern From Darkness to Light. Moderne Kunst und Gotik | 2024/25

Eleganz & Totentanz: Wie gotische Meisterwerke die Entwicklung der Modernen Kunst beeinflussten: von Munch zu Kollwitz, Grünewald zu Dix, von Dürer zu Schjerfbeck.
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Aktuelle Ausstellungen

24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
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23. Oktober 2026
Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Oskar Kokoschka gesataltete den Hintergrund seiner Gemälde zunehmend komplexer. Erstmals widmet das Museum der Moderne in Salzburg diesem Thema eine eigene Ausstellung (2026/2027).
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