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Frankfurt | Städel: Rembrandt

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 6. Oktober 2021
Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)

Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)

Mit der „Blendung Simsons“ von 1636 nennt das Frankfurter Städel Museum ein Hauptwerk des frühen Rembrandt van Rijn sein Eigen. Einschließlich der Zeichnungen und Druckgrafiken besitzt das Städel Museum 35 Werke in seinen Sammlungen, die der niederländische Maler des Barock geschaffen hat. Doch wie konnte sich Rembrandt, der aus Leiden stammte, in Amsterdam durchsetzen? Welche Strategien nutzte er, um seine Kunst bekannt zu machen? Welche Rolle spielten dabei seine vielen Schüler? Neue Erkenntnisse der Rembrandt-Forschung legen offen, wie der berühmte Maler seinen Vornamen ab 1631 zur Marke machte, und wie er zum berühmtesten Künstler Amsterdams aufstieg. Werke aus drei Jahrenzenten - von den 1602ern bis in die 1650er - werden nicht stilkritisch oder thematisch analysiert, sondern auf ihre komplexe Entstehungs- und Vermarktungsgeschichte abgeklopft. Dadurch entsteht ein facettenreiches Bild Rembrandts als Unternehmer mitten im härtesten Kunstmarkt Europas.

Nennt mich Rembrandt!
Durchbruch in Amsterdam

Deutschland | Frankfurt a.M.: Städel Museum
9.12.2020 – 5.4.2021
6.10.2021 – 30.1.2022

Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)
Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)

 

Rembrandt in Frankfurt: Bilder

  • Rembrandt, David spielt die Harfe vor Saul, um 1630–1631, Öl auf Eichenholz, 62 x 50,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a. M., Inv.-Nr. 498)
  • Rembrandt Harmensz van Rijn, Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen, 1634, Öl auf Eichenholz, 58,4 × 47,7 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie)
  • Ferdinand Bol, Selbstbildnis, um 1647, Öl auf Leinwand, 97,5 × 77,5 cm (Michele and Donald D’Amour Museum of Fine Arts, Springfield, The James Philip Gray Collection)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Judith am Bankett des Holofernes, 1634, Öl auf Leinwand, 143 × 154,7 cm (Museo Nacional del Prado, Madrid)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635, Öl auf Leinwand, 177 × 129 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Die Blendung Simsons, 1636, 206 × 276 cm, Öl auf Leinwand (Städel Museum, Frankfurt am Main)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Landschaft mit Steinbrücke, um 1638, Öl auf Holz, 29,5 × 42,5 cm (Rijksmuseum, Amsterdam, erworben mit Unterstützung der Vereniging Rembrandt und A. Bredius, Amsterdam)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Selbstbildnis, an einer Steinmauer lehnend, 1639, Radierung, 206 x 163 mm (Städel Museum, Frankfurt am Main)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Bildnis eines stehenden Mannes (Andries de Graeff), 1639, Öl auf Leinwand, 199 x 123,5 cm (Museumslandschaft Hessen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister)
  • Nicolaes Eliasz. Pickenoy, Bildnis eines stehenden Mannes, 1628, Öl auf Leinwand, 196 x 126 cm (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Tronie eines Mannes mit Federbarett, um 1635–1640, Öl auf Holz, 62,5 × 47 cm (Mauritshuis, Den Haag)
  • Rembrandt Harmensz. van Rijn, Die drei Bäume, 1643, Radierung, Kupferstich und Kaltnadel, 213 x 278mm (Städel Museum, Frankfurt am Main)

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Rembrandt, Aristoteles mit der Büste Homers, Detail, 1653, Öl auf Leinwand, 143,5 x 136,5 cm (The Met Museum, New York)
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New York | The Met Fifth Avenue: Rembrandt und die Antike Der Niederländer finde Vorbilder für Naturalismus und Emotionalität | 2027/28

Erstmals widmet die MET Rembrandts lebenslange Auseinandersetzung mit den Alten Meistern eine Ausstellung. Organisiert gemeinsam mit dem Louvre, wird die Schau das Werk des niederländischen Barockmalers in einen spannenden Dialog mit Werken der Antike wie der Renaissance setzen. Das Ziel der Kurator:innen ist, ein besseres Verständnis der Vergangenheit als auch von Rembrandts Zeit zu vermitteln.
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Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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16. Oktober 2026
Sofonisba Anguissola, Bianca Ponzoni Anguissola, 1557 (Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie /Jörg P. Anders) & Eugen Spiro, Die Gattin des Künstlers, 1929 (Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie © VG Bild-Kunst, Bonn, 2021)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 16. Oktober 2026

Berlin | Gemäldegalerie: Porträts! Überraschende Begegnungen von Botticelli bis Lempicka

Mit der großen Sonderausstellung „Porträts! Überraschende Begegnungen von Botticelli bis Lempicka“ lädt die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin im Herbst/Winter 2026/2027 zu einer faszinierenden Reise durch die Geschichte des Bildnisses ein. Ungewöhnliche Gegenüberstellungen von Werken aus fünf Jahrhunderten offenbaren verblüffende Gemeinsamkeiten, lassen die Werke auf neue Weise lebendig werden und bieten die Möglichkeit, über Fremd- und Selbstdarstellung, Inszenierung, Rolle und Charakter nachzudenken.
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27. September 2026
Rembrandt, Schlafender alter Mann, Detail, 1629, Öl auf Holz (Galleria Sabauda, Torino Su concessione del MiC - Musei Reali, Galleria Sabauda)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 27. September 2026

Mailand | Palazzo Reale: Leonardo und der Norden Leonardos Erbe von Caravaggio bis Rubens und Rembrandt

Wie reisten Leonardo da Vincis Ideen in den Norden? Vermittelt über Caravaggio, setzten sich Rubens und Rembrandt produktiv mit den Werken und Theorien des Renaissance-Genies auseinander. Die Mailänder Schau fragt, welche Rolle dabei auch der Codex Huygens spielte.
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15. Juni 2026
Dieses Gemälde von Rembrandt zeigt einen Mann mit Turban. hierbei handelt es sich um ein Detail des Bildes aus dem Jahr 1635, das dem Rijksmuseum, Amsterdam gehört. Der Turban ist weiß und wird mit einem goldenen Band zusammengehalten. Der bärtige Mann blickt direkt aus dem Bild und wird von links angelezuchtet. Der Huntergrund ist Dunkelbraun.
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 15. Juni 2026

Amsterdam | Rembrandt-Haus: Rembrandt und der Orient

Das Rembrandt-Haus in Amsterdam zeigt im Herbst 2026 eine Ausstellung zu Rembrandts Auseinandersetzung mit persischer, osmanischer und nordafrikanischer Kultur. Dabei wird auch die Frage aufkommen, wie sich der junge Rembrandt von seinem Lehrer Pieter Lastman weiterentwickelte. Vor allem, da Rembrandt in den frühen 1630er Jahren nach Amsterdam übersiedelte und dort in Kontakt mit Menschen aus dem „Orient“ kam.
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Mit der „Blendung Simsons“ von 1636 nennt das Frankfurter Städel Museum ein Hauptwerk Rembrandt van Rijns der 1630er Jahre sein Eigen. Einschließlich der Zeichnungen und Druckgrafiken besitzt das Städel Museum 35 Werke in seinen Sammlungen, die der niederländische Maler des Barock geschaffen hat. Doch wie konnte sich Rembrandt, der aus Leiden stammte, in Amsterdam durchsetzen? Welche Strategien nutzte er, um seine Kunst bekannt zu machen? Welche Rolle spielten dabei seine vielen Schüler? Neue Erkenntnisse der Rembrandt-Forschung legen offen, wie der berühmte Maler seinen Vornamen ab 1631 zur Marke machte, und wie er zum berühmtesten Künstler Amsterdams aufstieg. Werke aus drei Jahrenzenten – von den 1602ern bis in die 1650er – werden nicht stilkritisch oder thematisch analysiert, sondern auf ihre komplexe Entstehungs- und Vermarktungsgeschichte abgeklopft. Dadurch entsteht ein facettenreiches Bild Rembrandts als Unternehmer mitten im härtesten Kunstmarkt Europas.

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Deutschland | Frankfurt a.M.: Städel Museum
9.12.2020 – 5.4.2021
6.10.2021 – 30.1.2022

 

Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)
Rembrandt, Die Blendung Simsons, Detail, 1636, Öl/Lw, 206 x 276 (Städel Museum, Inv.-Nr. 1383)

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  • Rembrandt, David spielt die Harfe vor Saul, um 1630–1631, Öl auf Eichenholz, 62 x 50,1 cm (Städel Museum, Inv.-Nr. 498)
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