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Marina Abramović: Biografie Leben und Werke der Performance-Künstlerin

Marina Abramović

Marina Abramović

Marina Abramović (* 1946) ist eine Pionierin der Performance-Kunst und einer der berühmtesten lebenden Künstlerinnen der Gegenwart.

Die aus Serbien stammende Abramović arbeitet in den Medien Intervention und Sound, sie schuf Viodearbeiten, Installationen, Fotografien, Soloperformances und solche mit Partner wie Ulay (Uwe Laysiepen). Seit den 1970er Jahren benutzt sie ihren Körper als Subjekt und als Medium in ihren strapaziösen Langzeit-Performances, um physische, mentale und emotionale Grenzen zu testen – oft riskiert sie sogar ihr Leben auf der Suche nach erhöhtem Bewusstsein, Transzendenz und Selbstverwandlung. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht auch Machtstrukturen und Hierarchien zu hinterfragen. Dennoch ist Marina Abramovićs Werk nie explizit politisch.

 

Frühe Arbeiten in Belgrad (1969–1975)

Marina Abramović wurde von ihrer christlichen Großmutter und ihren Eltern erzogen, letztere waren unter Tito Partisanen. Bis 1970 studierte Abramović Malerei an der Kunstakademie in Belgrad. Nach ihrem Abschluss wandte sie sich der Konzeptkunst, der Soundarbeit und der Performance zu. Seit Beginn ihrer Karriere in Belgrad in den frühen 1970er Jahren leistet Marina Abramović mit ihren Performances als visuelle Kunstform Pionierarbeit und schafft einige ihrer wichtigsten frühen Werke. Der Körper war immer ihr Subjekt und Medium; weiters steht Spiritualität (ohne religiöse Bindung) im Zentrum ihres Denkens. In ihren Arbeiten, die die einfachen Handlungen des täglichen Lebens ritualisieren, lotet sie ihre körperlichen und mentalen Grenzen aus und hält Schmerzen, Erschöpfung und Gefahr auf ihrer Suche nach emotionaler und spiritueller Transformation stand (vergleiche Chris Burden, Vito Acconci, Gina Pane). In frühen Werken experimentierte Marina Abramović mit einer rituellen Dramaturgie, die jener des Martyriums ähnelt. Dabei nutzte sie auch Symbole und Objekte, die religiös aufgeladen sind: Stern, Kreuz, Eis und Feuer, Honig und Wein.

 

Amsterdam und Zusammenarbeit mit Ulay (1976–1988)

1976 übersiedelte sie nach Amsterdam, wo Abramović in den kommenden zwölf Jahren eine enge Partnerschaft und Zusammenarbeit mit dem deutschen Fotografen und Performer Ulay einging. Von 1976 bis 1988 traten Abramović und der deutsche Künstler Ulay (Frank Uwe Laysiepen, * 1943) zusammen auf und beschäftigten sich mit Beziehungen der Dualität. Zu den bekanntesten Werken gehören „Rest Energy“ (1980, Video), bei dem Ulay einen gespannten Bogen mit dem Pfeil direkt gegen die Brust von Marina Abramovićs Herz richtete.Abramović kehrte 1989 zu Soloauftritten zurück.

 

Solo-Performances seit 1995

Zwischen 1995 und 2005 beschritt Marina Abramović einen neuen Weg in ihren Solo-Performances. Themen sind nun ihr alleiniges Arbeiten, ihre Auseinandersetzung mit ihren kulturellen, ideologischen und spirituellen Wurzeln am Balkan. Dazu kommen noch ihr Familienhintergrund und ihr Schamgefühl in Bezug auf die Gräueltaten in ihrer Heimat in den 1990ern.

Mit der Installation und Performance „Balkan Baroque“ (1997), die Marina Abramović in der kuratierten Ausstellung präsentierte, gewann sie den Goldenen Löwen als beste Künstlerin auf der Biennale von Venedig. Zuvor war ihr Konzept vom Nationenpavillon aufgrund seines schweirigen Themas abgelehnt worden.

 

New York (ab 2001)

Seit 2001 lebt Marina Abramović in New York. Mit „Seven Easy Pieces“ (2005, Solomon R. Guggenheim Museum, New York) präsentierte sich Abramović als Forscherin in der Geschichte der Performance-Kunst. An jedem Abend der sieben Tage führte sie ein bedeutendes Werk aus den 1960ern und 1970ern auf. Das Projekt stand unter der Prämisse, dass für die meisten Performances nur wenig Dokumentation vorhanden sind. Gleichzeitig lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die Schwierigkeit eine Kunstform zu erhalten bzw. zu konservieren, die per se ephemer ist.

 

Biografie von Marina Abramović (* 1946)

  • 1946

    Marina Abramović wurde am 30. November 1946 im früheren Jugoslawien geboren.
  • 1952

    Nach der Geburt ihres Bruders Velimir lebte Marina Abramović bei ihren Eltern in Belgrad. Die Erziehung war ihrer Mutter Danica vorbehalten, der Vater war selten zu Hause. Die Künstlerin beschreibt ihre Kindheit als kalt, gefühllos und schwierig.
  • 1953–1958

    Die Familie Abramović beging keine gemeinsamen Fest- oder Feiertage. Die Nähe zu Kunst und Kultur war wichtig, leitete ihre Mutter doch das Kunst- und Revolutionsmuseum in Belgrad. Schon früh wurde Marina ermuntert, sich kreativ durch Zeichnen und Malen auszudrücken. Als sie zwölf Jahre alt war, wurde ihr zu Hause ein eigenes Atelier eingerichtet.
  • 1960

    Marina Abramović erhielt auf eigenen Wunsch mit 14 Jahren eine erste Malausrüstung. Der Künstler Filo Filipović erteilte ihr Unterricht. Dabei entzündete er am Ende einer Séance das Gemälde „Sonnenuntergang“.
  • 1965–1970

    Besuch der Belgrader Kunstakademie, wo Abramović Malerei studierte. Sie malte Serien von Motiven wie schweren Lastwagenunfällen oder abstrakten Studien von Wolken. Ihr anfänglich gegenständlicher Stil näherte sich der Abstraktion an. Bald ließ sie das Malen hinter sich, um sich der Performance und Soundarbeiten zu widmen. Abramović zog die Arbeit mit der Zeit und dem Raum sowie den direkten Kontakt zwischen Künstlerin und Publikum dem Arbeiten im Atelier vor.
  • 1968

    Abramović veröffentlichte erstmals Texte, Zeichnungen und konzeptuelle Arbeiten
  • 1970–1972

    Besuch der Kunstakademie in Zagreb, wo sie begann ihren Körper als Instrument in ihrer Kunst einzusetzen.
  • 1971

    Hochzeit mit dem Konzeptkünstler Neša Paripović (* 1942). Marina Abramović lebte weiterhin bei ihren Eltern, deren strikter Ausgangssperre ab 22:00 Uhr sie sich zu beugen hatte. Teilnahme an der Ausstellung „Drangularijum“ im SKC (Studenski Kulturni Centar / Kulturhaus). Abramović schuf mit „The Bridge“ eine erste, wenn auch unrealisierte Installation. Für die Soundarbeit „Sound Corridor (War)“ konstruierte sie eine Passage durch einen engen Korridor mit dem Geräusch von Maschinengewehren, eines ihrer intensivsten Frühwerk. Für „Freeing the Horizon“ übermalte sie 29 Dia-Farbabzüge und legte den Horizont im Zentrum von Belgrad frei.
  • 1973

    Lernte Joseph Beuys in Edinburgh kennen und traf ihn noch im gleichen Jahr im Belgrader Kulturzentrum wieder. Beuys‘ Happenings beeindruckten die junge Künstlerin zutiefst. In ersten künstlerischen Performances erforschte Abramović die Leidensfähigkeit ihres Körpers und dessen Grenzen. „Rhythm 10“ im Museo d’Arte Contemporanea in der Vila Borghese, Rom: Eine Stunde lang stich sich Abramović mit 20 Messern zwischen ihre Finger und nahm das Geräusch dabei auf.
  • 1974

    „Rhythm 5“ im SKC: Marina Abramović baute ein Holz-Pentagramm, das sie anzündete. Nachdem sie ihre Haare und ihre Fingernägel abgeschnitten und in die Flammen geworfen hatte, legte sie sich in das freie Zentrum des Pentagramms. Dort verlor sie ihr Bewusstsein. Zwei Leute aus dem Publikum trugen sie hinaus, wodurch die Performance nach 90 Minuten abgebrochen wurde. Für „Rhythm 2“ nahm sie zwei Medikamente, die zur Behandlung von akuter Katatonie und Schizophrenie verabreicht werden. Mit „Rhythm 0“ in der Galerie Studio Morra in Neapel ging sie bis zum Äußersten: Auf einem Tisch lagen 72 Gegenstände, die das Publikum nach Belieben an Abramović einsetzen konnte. Dauer: 6 Stunden.
  • 1975

    Auf einem internationalen Treffen von Performancekünstlern in Amsterdam traf Marina Abramović den deutschen Künstler Ulay (Frank Uwe Laysiepen, * 1943). Marina Abramović wirkte an einer Aufführung von Hermann Nitsch mit. „Lips of Thomas“ in der Galerie Krinzinger, Innsbruck. „Art Must Be Beautiful, Artist Must Be Beautiful“ in Kopenhagen. Rollentausch mit einer Prostituierten in Amsterdam. In „Freeing the Body“ tanzte sie zum Rhythmus eines afrikanischen Trommlers bis zur Bewusstlosigkeit.
  • 1976

    Scheidung von Paripović. Mit „Relation in Space“ Teilnahme an der 38. Biennale von Venedig. Marina Abramović zog nach Amsterdam und begann mit ihrem Lebensgeführten Ulay zusammenzuarbeiten.
  • 1977

    „Imponderabilia“: Abramović und Ulay stehen einander im Haupteingang der Gallerie Comunale d’Arte Moderne in Bologna gegenüber. Die Besucher müssen sich durchquetschen und entscheiden, wem sie sich zudrehen. Die Performance wurde von der Polizei beendet. Mit „Expansion in Space“ Teilnahme an der Documenta 6 in Kassel (Juni). In den folgenden drei Jahren lebten und reisten sie in einem Wohnmobil durch Europa.
  • 1980

    Abramović und Ulay ließen sich in Amsterdam nieder. „Rest Energy“: Gemeinsam hielten Abramović und Ulay einen gespannten Bogen und einen vergifteten Pfeil. Durch ihr Körpergewicht entstand Spannung auf dem Bogen; der Pfeil war auf Marinas Herz gerichtet. Ein Mikrofon an der Brust zeichnete die verstärkten Herzschläge auf (4:10, ROSC’80, Dublin, August). Mit dem Wohnmobil reisten sie nach Australien, wo sie in der Großen Victoria-Wüste neun Monate lang beim Stamm der Pintupi lebten.
  • 1981–1987

    „Nightsea Crossing“ bestand aus 22 Performances, die von 10:00 bis 17:00 – also während der Öffnungszeit der meisten Museen – dauerten.
  • 1982

    Teilnahme an der documenta 7 in Kassel mit „Nightsea Crossing“. Reise nach Bodhgaya in Indien, wo sie die Meditationstechnik Vipassana praktizierten und den Dalai Lama du dessen ältesten Meister begegneten.
  • 1983

    4-tägige Performance von „Conjunction“ im Museum Fodor in Amsterdam gemeinsam mit dem tibetischen Lama Ngawang Soepa Lucyar und dem hochgraduierten Schamanen Charlie Taruru Tjungurrayi vom Stamm der Pintupi aus der zentralaustralischen Wüste.
  • 1984

    Da Marina Abramović und Ulay nicht mehr in der Lage waren zu performen, bauten sie zwei Vasen in der Größe ihrer Körper. Die eine reflektiert das Licht und die andere absorbiert es: „The Sun and the Moon“ (Kunstmuseum Bern).
  • 1985

    Marina Abramović reiste nach Dharamsala in Indien. Inspiriert vom Achtsamkeitstraining in der Vipassana-Meditation, erschaffen sie und Ulay ihr erstes gemeinsames Stück, „Modus Vivendi“, das sie in Bern, Arnheim und später in Baltimore aufführten.
  • 1986

    Erste Reise nach China und erste Vorbereitungen für den Gang auf der Chinesischen Mauer.
  • 1987

    Ihre persönliche Beziehung sahen die beiden Künstler als beendet an. Dennoch führten sie ihre Partnerschaft in der Kunst weiter.
  • 1988

    „Great Wall Walk“: Beide Künstler begannen am gegenüberliegenden Ende der Chinesischen Mauer aufeinander zu zugehen: 30 März bis Juni 1988. Der 16-mm-Film der Performance trägt den Titel „The Lovers“. Damit trennte sich das Künstler-Paar privat wie künstlerisch nach zwölf Jahren: Sie führten einen rituellen Gang von den beiden Enden der Chinesischen Mauer aufeinander zu – und nach 2.500 Kilometern und drei Monaten gingen sie voneinander wieder weg.
  • 1989

    Marina Abramović schuf nach der Trennung Soloperformances und interaktive Objete, die sie „Transitory Objects“ nennt und von der Geologie, der chinesischen und der tibetischen Medizin beeinflusst sind.
  • 1990

    Umzug nach Paris, behielt aber ihre Wohnung in Amsterdam.
  • 1991

    Abramović hatte eine Gastprofessur an der Académie des Beaux Arts in Paris und an der Hochschule für Künste in Berlin inne. „Waiting for an Idea“, 7-stündige Performance im Inneren der Mine Soledade in Brasilien. „Shoes for Departure – Transitory Objects for Human Use“ (Amethystobjekte)
  • 1992

    Auf der documenta 9 führte Marina Abramović das autobiografische Stück „Biography“ auf (Uraufführung in Madrid).
  • 1992–1996

    Abramović hatte eine Professur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne.
  • 1995

    Retrospektive im Museum of Modern Art in Oxford.
  • 1996

    Retrospektive anlässlich ihres 50. Geburtstags in Gent.
  • 1997

    Teilnahme an der 47. Biennale von Venedig, wo sie Serbien und Montenegro im jugoslawischen Pavillon repräsentieren sollte. Nach einem Konflikt mit dem montenegrinischen Kulturminister sagte Marina Abramović die Zusammenarbeit ab: Für ihre Installation „Balkan Baroque“ (4 Tage je 6 Stunden, Juni 1997) im italienischen Pavillon erhielt Marina Abramović den Goldenen Löwen als „Beste Künstlerin“. Lernte den italienischen Künstler Paolo Canevari (* 1963) kennen, mit dem sie eine Beziehung einging.
  • 1998–2004

    Abramović war Professorin für Performance an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Zu ihren bekanntesten Studenten gehörten Sebastian Bieniek und Chiharu Shiota.
  • 2001

    „The Hero“ in Andenken an ihren an Krebs verstorbenen Vater Vojin Abramović, einem Nationalhelden.
  • 2002

    Umzug nach New York (gemeinsam mit Canevari). „The House with the Ocean View” in der Sean Kelly Gallery in New York (15.–26.11.). Die Künstlerin lebte zwölf Tage lang in drei schwebenden Räumen mit Blick auf die Straße. Strenge Regeln, kein Essen, kein Lesen, kein Sprechen – aber in Energiedialog mit den Besuchern.
  • 2003

    Erhielt den Bessie Preis für ihre 12-tägige Performance „The House with the Ocean View“ in der Sean Kelly Gallery, New York.
  • 2004

    Das Art Institute of Chicago verlieh Abramović die Ehrendoktorwürde. Sie reiste nach Belgrad, um das Videoprojekt „Balkan Erotic Epic“ zu entwickeln. Teilnahme an der Biennale 2004 im Whitney Museum of American Art in New York.
  • 2005

    Premiere der Performancereihe „Seven Easy Pieces“ im Solomon R. Guggenheim Museum, New York. In sieben aufeinanderfolgenden Nächten spielte Marina 1988 zukunftsweisende Performances der 1960er und 1970er Jahre nach bzw. rekonstruierte diese: Bruce Nauman, Vito Acconci, VALIE EXPORT, Gina Pane, Joseph Beuys und zwei Performances von Marina Abramović.
  • 2006–2009

    Marina Abramović war mit dem italienischen Bildhauer Paolo Canevari verheirat.
  • 2007

    Tod ihrer Mutter Danica in Belgrad.
  • 2008

    Bundespräsident a.D. Heinz Fischer verlieh Marina Abramović das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.
  • 2010

    Retrospektive „The Artist is Present“ im MoMA, New York (14.3.–31.5.). Die Künstlerin saß drei Monate lang (736 Stunden) stumm und regungslos in der Ausstellung und blickte 1.675 Besuchern in die Augen – darunter auch Ulay. Abramović zeigt sich dem Publikum gegenüber gänzlich offen und verletzlich. Die Thyssen-Bornemisza Art Contemporary koproduzierte einen Film mit dem gleichen Titel. In „Confession“ setzte sich die Performerin einem Esel gegenüber und ließ in ihren Gedanken Kindheits- und Jugenderinnerungen Revue passieren. Gründung des Marina Abramović Institute (MAI) als Plattform für Theorie und Praxis der Performancekunst.
  • 2011

    Ernennung zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts (Hon. RA), London.
  • 2012

    Für den mit der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary koproduzierten Film, erhielt Marina Abramović nach der europäischen Filmerstaufführung auf den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin den „PanoramaPublikumsPreis“ in der Kategorie „Dokumentarfilm“. Im selben Jahr feierte Abramovićs Opernperformance „The Life and Death of Marina Abramović“, unter der Regie von Robert Wilson, Premiere im Teatro Real in Madrid und das partizipative Projekt „The Abramović Method“ fand zum ersten Mal im PAC in Mailand statt.
  • 2013

    Marina Abramović entwarf das Bühnenbild für eine Neuproduktion von „Boléro“ von Maurice Ravel für eine Inszenierung an der Pariser Garnier-Oper (Inszenierung: Sidi Larib Cherkaoui und Damien Jalet, Kostüme: Riccardo Tisci von Givenchy)
  • 2014

    Langzeitperformance „512 Hours“ in der Londoner Serpentine Gallery (11.6.–25.8.): Die Künstlerin stellte quasi sich selbst aus und lud das Publikum ein, Zeit mit ihr zu verbringen und bestimmte Aufgaben zu erledigen. Ziel war es, die eigene Präsenz im Raum besser spüren zu können. Ihre Erfahrungen und Begegnungen flossen in ein Video-Tagebuch ein.
  • 2016

    Marina Abramović publizierte ihre Autobiografie „Walk Through Walls”.
  • 2017

    Retrospektive „The Cleaner“ wurde im Moderna Museet, Stockholm, im Louisiana Museum of Modern Art, im Humlebæk und im Henie Onstad Kunstcenter, Høvikodden präsentiert.
  • 2018

    Retrospektive „The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle in Bonn (20.4.–12.8.2018). Am 26. April wird ihr der Globe Art Award verliehen.
  • 2019

    Im September 2019 wandert die Retrospektive in den Palazzo Strozzi nach Florenz.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.