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Paula Rego: Die grausamen Erzählungen Überblicksschau im Musée de l’Orangerie

Paula Rego, The fisherman, Detail, 2005, Pastell auf Holz, 180 x 120 cm (© Collection of the Artist)

Paula Rego, The fisherman, Detail, 2005, Pastell auf Holz, 180 x 120 cm (© Collection of the Artist)

Unter dem Titel „Die grausamen Erzählungen von Paula Rego“ stellt das Musée d’Orangerie etwa 70 Gemälde und Zeichnungen der britischen Künstlerin aus. Der Überblick über ihr Schaffen – von großen Acrylgemälden auf Papier, in denen sie animalische Kinder-Frauen thematisierte, bis zu großen Zyklen in Pastell mit Puppen- und Tiermodellen in ihrem Atelier – wird mit einigen Zeichnungen und Druckgrafiken von Daumier, Francisco de Goya, Edgar Degasund Rabier kontrastiert und ergänzt.

Paula Rego wurde 1935 in Lissabon geboren und war die einzige Künstlerin unter der sogenannten Schule von London (The London Group). Da ihre Familie anglophil war, wurde Paula Rego in die englischsprachige Schule geschickt, die sie 1951 in Sevenoaks, Kent, abschloss. Zwischen 1952 und 1956 studierte sie an der Slade School of Fine Art, wo sie auch ihren zukünftigen Ehemann Victor Willing traf. Neben Francis Bacon, Lucian Freud, Frank Auerbach und David Hockney stellte Paula Rego ab 1962 aus (→ Bacon, Freud bis Yiadom-Boakye: 100 Jahre figurative Malerei aus London). Zu ihren wichtigsten Vorbildern zählen: Jane Eyre, Peter Pan, Daumier, Goya, Lewis Carroll, Hogarth, Ensor, Degas. Ihr Werk ist figurativ, literarisch, bissig und singulär.

Kuratiert von Cécile Debray, Chefkuratorin und Direktorin des Musée de l'Orangerie.

 

 

Paul Rego. Die grausamen Erzählungen: Bilder

  • Paula Rego, The fisherman, Triptychon, 2005, Pastell auf Holz, 180 x 120 cm (© Collection of the Artist)

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.