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Zürich | Kunsthaus Zürich: Niki de Saint Phalle Große Retrospektive 2022

Leonardo Bezzola, Niki de Saint Phalle, Luzern, 1969 (Kunsthaus Zürich, Foto © Nachlass Leonardo Bezzola, Werk © Niki Charitable Art Foundation / 2021, ProLitteris, Zürich)

Leonardo Bezzola, Niki de Saint Phalle, Luzern, 1969 (Kunsthaus Zürich, Foto © Nachlass Leonardo Bezzola, Werk © Niki Charitable Art Foundation / 2021, ProLitteris, Zürich)

In einer umfangreichen Retrospektive mit rund 150 Exponaten wird die außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit Niki de Saint Phalle (1930–2002) beleuchtet. Das überaus breite Spektrum ihrer Tätigkeit zeigt sich in Malerei und Zeichnung, in den Assemblagen, Aktionen und großformatigen Skulpturen, aber auch im Theater, Film und in der Architektur (→ Niki de Saint Phalle: Biografie).

Ihre Werke schuf die Künstlerin aus ihrer persönlichen Gefühlsverarbeitung wie auch aus einer kritischen Haltung heraus.  Damit nahm sie sich sozialer und politischer Themen an, sie hinterfragte Institutionen und Rollenbilder – Auseinandersetzungen, die bis (oder gerade) heute ihre Relevanz behalten. Während ihre legendären „Schiessbilder“ in provokativen Performances entstanden, zeugen ihre späteren Werke von der Freude am Leben und am Menschen, veranschaulicht in den sinnlichen Nanas wie auch in der transformativen Wirkungskraft ihrer großen Installationen im öffentlichen Raum.

Niki de Saint Phalle war eine populäre Außenseiterin, deren Formensprache sich uns eingeprägt hat. Ihr Gesamtwerk zeigt sich facettenreich – überraschend und exzentrisch, emotional, düster und brutal, humorvoll und fröhlich, und immer wieder herausfordernd. Das verspricht ein buntes, vielseitiges Sehvergnügen für alle Generationen unserer Besucherinnen und Besucher.

Kuratiert von Christoph Becker.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wo sie 2023 zu sehen ist. → Frankfurt | Schirn: Niki de Saint Phalle

Niki de Saint Phalle: Ausstellungskatalog

Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt (Hg.)
mit Beiträgen von Christoph Becker, Bice Curiger, Katharina Dohm, Cathérine Hug, Sandra Gianfreda, Nicolas Party, Mickry 3, Gestaltung von Lena Huber
240 Seiten, 195 Abb.
Freirückenklappenbroschur, 23,50 x 29,00 cm
ISBN 978-3-7757-5300-5
Hatje Cantz, 2022

Niki de Saint Phalle 2022 im Kunsthaus Zürich: Bilder

  • Niki de Saint Phalle, Joue avec moi, 1955, Öl auf Leinwand, 65,5 x 81 cm (Kunstmuseum St. Gallen, Schenkung Erna und Curt Burgauer 1986)
  • Niki de Saint Phalle, Green Sky, 1961 Assemblage, ca. 45,5 x 41 x 5 cm (ahlers collection)
  • Niki de Saint Phalle, King-Kong, 1962 Mischtechnik, Relief, 276 x 611 x 47 cm (Moderna Museet, Stockholm, Donation 1972 from the artist)
  • Niki de Saint Phalle, L‘accouchement rose, 1964 Mischtechnik, Relief, 219 x 152 x 40 cm (Moderna Museet, Stockholm, Donation 1964 from the artist)
  • Niki de Saint Phalle, Shooting-Painting (Tir), Edition 7/100 aus der Edition MAT, 1964, Acryl, Plastik, Gips, Bleikugeln, Drahtgitter, Holz, Metall, 72 x 54 x 7 cm (Sammlung Museum Haus Konstruktiv, Schenkung der Sammlung Rolf und Friedel Gutmann)
  • Niki de Saint Phalle, Little Nana, 1968 Gips, bemalt, 16 x 14 x 12,5 cm (ahlers collection)
  • Leonardo Bezzola, Niki de Saint Phalle, Luzern, 1969 Silbergelatineabzug, 31,7 x 31,8 cm (Kunsthaus Zürich, 2009)
  • Niki de Saint Phalle, I Am the Nana Dream House, 1969, Druck auf Papier, 15 x 20,3 cm (Musée d‘art et d‘histoire Fribourg)
  • Niki de Saint Phalle, My love, where shall we make love? 1971; Illustrationen, farbig, 51 ungezählte Seiten (Kunsthaus Zürich, 2021)
  • Niki de Saint Phalle, Tea Party, ou Le Thé chez Angelina, 1971, Polyester, bemalt, 190 x 120 x 100 cm (mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung, seit 1981)
  • Niki de Saint Phalle, Un rêve plus long que la nuit, 1976 Filmplakat, 65,4 x 42,2 cm (Fondation pour l’art moderne et contemporain, MAHF Fribourg)
  • Niki de Saint Phalle, Trilogie des obélisques, 1987 Laminiertes Polyester und Polyurethanlack auf Holz und Sand, 167 x 145 x 135 cm (Gift of the artist. Collection MAMAC, Nice)
  • Niki de Saint Phalle, Nana Mosaïque Noire, 1999 Polyester, Glas, Spiegel- und Keramikmosaik, 254 x 122 x 122 cm (Sammlung Würth)

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21. Juni 2024
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21. Juni 2024
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Hamburg | Hamburger Kunsthalle: William Blakes Universe Kritik und Vision | 2024

Blakes außergewöhnliche und überraschende Arbeiten verknüpfen seine Kritik an der damaligen Welt mit einer Vision von universeller Erlösung. Außerhalb Englands ist sein Werk noch immer wenig bekannt – seine mystischen Bilderwelten und seine (düsteren) literarischen Arbeiten finden bis heute einen Wiederhall in der Popkultur.