ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler:innen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕
No results See all results

Florenz | Palazzo Strozzi: Rothko in Florenz

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 14. März 2026
Mark Rothko, Nr. 3/Nr. 13, 1949 © Digital Image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florenz © 1998 von Kate Rothko Prizel und Christopher Rothko / Artists Rights Society (ARS), New York / SIAE, Rom

Mark Rothko, Nr. 3/Nr. 13, 1949 © Digital Image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florenz © 1998 von Kate Rothko Prizel und Christopher Rothko / Artists Rights Society (ARS), New York / SIAE, Rom

Im Frühjahr/Sommer 2026 präsentiert die Fondazione Palazzo Strozzi eine Ausstellung zu Mark Rothko (1903–1970) und seinem sublimen Abstrakten Expressionismus (→ Abstrakter Expressionismus | Informel). „Rothko in Florenz“ würdigt die besondere Beziehung des Künstlers zu dieser Stadt. Die Architektur des Palazzo Strozzi und von Florenz selbst bilden den idealen Rahmen für die Annäherung an Rothkos Abstraktion. Der Amerikaner übersetzte die Spannung zwischen klassischer Proportion und expressiver Freiheit in Malerei. Mit Farbe schuf er eine neue Raumwahrnehmung, die die zweidimensionale Oberfläche der Leinwand transzendiert.

„Mich interessiert einzig der Ausdruck elementarer menschlicher Gefühle - Tragödie, Ekstase, Schicksal usw. […]. Jene Leute, die vor meinen Bildern weinen, machen dieselbe religiöse Erfahrung, die ich machte, als ich die Bilder malte.“ (Mark Rothko, 1957)

Rothko in Florenz

Italien | Florenz: Palazzo Strozzi
14.3. – 23.8.2026

Rothko in Florenz 2026

Die Rothko-Ausstellung im Palazzo Strozzi zeichnet sein gesamtes Schaffen anhand von über 70 Werken aus vier Jahrzehnten nach. Die Werke kommen aus bedeutenden internationalen Museen und renommierten Privatsammlungen.

 

Mark Rothko, Giotto und Fra Angelico

In „The Artist's Reality [Die Realität des Künstlers]“ beschrieb Mark Rothko bereits in den späten 1930ern seine Beschäftigung mit der frühen italienischen Malerei, insbesondere mit der von Giotto di Bondone (1264–1337). Rothkos zahlreiche Reisen nach Italien ermöglichten es ihm nicht nur, die Werke Giottos vor Ort zu bewundern, sondern machten ihn auch zu einem Bewunderer von Fra Angelico (1386/1400–1455).

An Giotto interessierte Rothko insbesondere die Fähigkeit, Bildraum und Handlung über das Kolorit zu organisieren. Das Konzept der „Berührbarkeit“ (Taktilität, tactility) spielt dabei eine wesentliche Rolle: Wie es Giotto gelungen war, nicht nur unterschiedliche Materialitäten sondern auch das Spektrum menschlicher Konditionen greifbar zu inszenieren, so versuchte auch Rothko seine Farbkonstellationen zu verdichten, so dass sie die Betrachtenden zu bewegter Handlung, zu Erfahrungsräumen werden. Zeitlebens bestand er darauf, dass seine Gemälde keine abstrakte Malerei darstellen. Vor diesem Hintergrund kontrollierte er sogar die Hängung seiner Werke und bezeichnete seine Bilder - analog zur italienischen Malerei „a fresco“ - als „murals“.

Vom Palazzo Strozzi aus strahlt die Ausstellung bis an zwei Orte in die Stadt, die für den Künstler von besonderer Bedeutung waren: das Museo di San Marco und die Biblioteca Medicea Laurenziana. Im Museo di San Marco tritt eine Auswahl von Rothkos Werken im Dialog mit den Fresken von Fra Angelico. Im Vestibül der von Michelangelo Buonarroti entworfenen Biblioteca Medicea Laurenziana entsteht ein Ausstellungsraum, der Rothkos eigenem Wunsch entspricht: der Maler träumte von Orten, die wie kleine Kapellen wirken, „in denen ein Reisender oder Wanderer eine Zeitlang ein einziges in einem kleinen Raum hängendes Bild“ betrachten kann.

Zu den Leihgebern der Ausstellung gehören das Museum of Modern Art (MoMA) und das Metropolitan Museum of Art in New York, die Tate in London, das Centre national d'art et de culture Georges-Pompidou in Paris und die National Gallery of Art in Washington D.C.

Kuratiert von Christopher Rothko und Elena Geuna.

 

Bilder

  • Mark Rothko, Nr. 3/Nr. 13, 1949 (The Museum of Modern Art, New York)

Weitere Beiträge zu Mark Rothko

21. März 2026
Miró in den USA
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 21. März 2026

Washington | The Philipps Collection: Miró und die USA

Welchen Einfluss hatte die junge amerikanische Kunst auf Joan Miró? Und wie beeinflusste er seine Kolleg:innen? Die Philipps Collection zeigt 2026 eine Ausstellung über den damals schon weltberühmten Miró und seine Beziehung zur amerikanischen Kunst(szene).
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
31. August 2025
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 31. August 2025

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
19. November 2023
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 19. November 2023

Washington | National Gallery of Art: Mark Rothko. Malerei auf Papier Selten gezeigte Werke erweitern den Malerei-Begriff | 2023/24

Diese Ausstellung vereint mehr als 100 von Rothkos überzeugendsten Gemälden auf Papier - bemerkenswerte Werke, die unsere Erwartungen darüber in Frage stellen, was als Malerei „zählt“, sowie populäre Vorstellungen über Rothko und seine Karriere.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Aktuelle Ausstellungen

24. Juli 2026
Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 24. Juli 2026

Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn

Im Sommer und Herbst 2026 widmet das Leopold Museum dem österreichischen Expressionisten Herbert Boeckl eine große Ausstellung - und präsentiert das epochale malerische Werk im Dialog mit Skulpturen von Hans Josephsohn.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
17. Juli 2026
Gustave Courbet, Der vor Angst Wahnsinnige, Detail, um 1844 (Nasjonalmuseet, Oslo; Foto: Børre Høstland/Nasjonalmuseet, Oslo)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 17. Juli 2026

Essen | Folkwang Museum: Gustave Courbet

Die große Retrospektive im Folkwang Museum widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts: Gustave Courbet war ein künstlerischer Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit. "ICH, GUSTAVE COURBET. Maler und Rebell" beleuchtet Werk & Leben Courbets: Selbstbild & Öffentlichkeit, soziale Realität, Erotik, Landschaft & Exil. | 2026
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
15. Juli 2026
Simon Hantaï, Tabula, 1976, Acryl auf Leinwand, 262,5 x 462 cm, Privatsammlung © Archives Simon Hantaï / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 15. Juli 2026

Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe

Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe Deutschland | Baden-Baden: Museum Frieder Burda15.8.2026 – 10.1.2027 Simon Hantaï (1922–2008) […]
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

ARTinWORDS.de Redaktion

Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie (EU)