Victor Vasarely

Steckbrief

GeburtsnameGyőző Vásárhelyi
Geboren9. April 1906 in Pécs, Ungarn
Gestorben15. März 1997 in Paris, Frankreich
NationalitätUngarisch-Französisch
Ausbildungzunächst Medizinstudium in Budapest, danach Zeichenschule „Mühely“ bei Sándor Bortnyik
Stilrichtung / EinordnungOp Art, Kinetische Kunst, geometrische Abstraktion
Umzug nach Paris1930
Wichtigste WerkeZèbres (1930er Jahre) · Vega-Serie (1970er Jahre) · Hommage à Malewitsch
Auszeichnungen (Auswahl)Guggenheim-Preis, New York (1964); Ritter des Ordre des Arts et des Lettres (1965); Chevalier der Ehrenlegion (1970) 1
Werke in wichtigen Museen

Centre Pompidou (Paris), MoMA (New York), Tate (London), Museo Thyssen-Bornemisza (Madrid)

Wer war Victor Vasarely?

Victor Vasarely (Pécs, 9. April 1906 – 15. März 1997, Paris) war ein ungarisch-französischer Maler und gilt als Begründer der Op Art. Weltberühmt wurde er durch seine geometrischen Bildserien „Zèbres“ und „Vega“, mit denen er Wahrnehmung, Bewegung und Farbe zu einem eigenständigen künstlerischen System verband. Zweifellos ist Vasarely der berühmteste Vertreter des Spiels mit Wahrnehmung, Farben und Formen. 

Vasarelys Œuvre erstreckt sich über mehr als 60 Jahre, und der Künstler bediente sich unterschiedlichster Stile und Einflüsse. Er verband die Kunst der frühen Moderne Ost- und Mitteleuropas, darunter das Bauhaus und der Suprematismus, mit den Avantgarden der Swinging Sixties in Europa und Amerika. Vasarely bediente sich zeit seines Lebens klassischer Medien und Genres und integrierte in den 1950er Jahren das Multiple, die Massenproduktion und die Architektur in sein weitverzweigtes Werk.

Weltberühmt wurde der Maler mit der in den 1970er Jahren entstandenen Serie „Vega“, während seine frühen Arbeiten wie „Hommage au carré“ (1929) oder figurative Malereien wie „Autoportrait“ (1944) nur wenigen ein Begriff sind. Mit den Zebra-Bildern, entstanden in den 1930er und 1940er Jahren, löste sich Victor Vasarely von klassischen Darstellungsformen und überzog das Motiv mit einem vereinheitlichenden Muster. In Auseinandersetzung mit dem suprematistischen Werk von Kasimir Malewitsch verband er Malerei mit dem Eindruck von Bewegung, indem er Malewitschs Schwarzes Quadrat zum Rotieren brachte (1952–1958). Der Augentrug führte den seit 1930 in Paris lebenden Maler zur Op Art, mit der er in den 60er und 70er Jahren eine technologiegläubige Gesellschaft mit farbenfrohen Kompositionen überzeugte. An die Demokratisierung von Kunst glaubend, öffnete sich Victor Vasarely dem Multiple, der Raumkunst (Speisesaal der Deutschen Bundesbank in Frankfurt a. M.), der Logo-Gestaltung (Renault, Olympische Spiele von München).

„Jedes authentische Werk muss neu und innovativ sein. Neu durch die Information, die es vermittelt, und innovativ durch seine physikalischen Prinzipien, um der Herausforderung der Dauerhaftigkeit gerecht zu werden [...] Ohne das Prinzip der Einheit zu verwerfen, wählen wir das der Vielfalt, da es großzügiger und menschlicher erscheint [...] Sein Wert liegt nicht in seiner Seltenheit als Objekt, sondern in der Seltenheit der Qualität, die es verkörpert [...] Die Ideen und Techniken der Kunst können fortan nur mit dem fortschrittlichsten Denken und den modernsten Techniken ihrer Zeit einhergehen; so wird der Traum von der Gleichzeitigkeit von Kultur und Zivilisation Wirklichkeit.“2 (Victor Vasarely, The 1959 Manifesto)

Kindheit und Ausbildung

Victor Vasarely wurde unter dem Namen Győző Vásárhelyi geboren.

Bevor er sich der Kunst zuwandte, begann er ein Medizinstudium in Budapest, wechselte jedoch bald an die private Zeichenschule Mühely. Vasarely wurde von 1929 bis 1930 in Mēhely (Werkstatt) ausgebildet und erlernte die Grundlagen des Grafikdesigns. Die Privatschule in Budapest wurde von Sándor Bortnyik geleitet, einem Maler und Grafikdesigner, der Verbindungen zum Bauhaus in Weimar hatte.

Familie

Vasarely heiratete 1931 in Paris Claire Spinner; das Paar hatte zwei Söhne, André (geb. 1931) und Jean-Pierre (1934–2002).3 Jean-Pierre Vasarely wurde unter dem Künstlernamen „Yvaral“ selbst zu einem bekannten Vertreter der kinetischen Kunst: 1960 beteiligte er sich maßgeblich an der von seinem Vater unterstützten Gründung der „Groupe de Recherche d'Art Visuel“ (GRAV), die bis 1968 bestand.4 Vater und Sohn arbeiteten auch direkt zusammen, etwa 1969 an der Bühnenbildgestaltung zur Eröffnung des National Arts Centre in Ottawa, Kanada.5

Werke

Vasarelys Werk lässt sich in mehrere Schaffensphasen gliedern, die im Folgenden im Detail vorgestellt werden.

 

Vega-Strukturen und der Sternenhimmel

Inspiriert von zeitgenössischen Nachrichten über mysteriöse Signale aus fernen Galaxien, benannte Vasarely viele seiner Werke nach Sternen und Sternbildern. Die „Vega“-Bilder beruhen auf konvex-konkaven Verzerrungen eines gitterartigen Netzes, einer ausgefeilten Kombination aus Kubus und Kugel, die sich symbolisch auf die Zwei-Wege-Bewegung des Lichts, das von pulsierenden Sternen ausgeht, und auf das Funktionieren kondensierender Galaxien sowie das expandierende Universum bezieht. Der gemeinsame Nenner in diesen Arbeiten ist Vasarelys Erkenntnis, dass sich zwei Dimensionen durch Verformen des Grundrasters in drei erweitern lassen und dass je nach Grad der Vergrößerung oder Verkleinerung die Elemente im verformten Gitter in Rauten oder Ellipsen umgewandelt werden können.

Grafische Periode

Durch Bortnyik begann Vasarely, sich für die formalen Probleme der Kunst zu interessieren, in der die Komposition auf geometrischen Prinzipien beruht, und bezog sich fortan auf Piet Mondrian, Theo van Doesburg, El Lissitzky, Kasimir Malewitsch und László Moholy-Nagy.

In der ersten Phase von Vasarelys Werk (bis 1939) war die Bildwelt noch nicht von der primären, visuellen Welt getrennt, das heißt, sie war nicht ganz abstrakt. Stattdessen trugen die paradoxen optischen Effekte, die bereits von seinen Linien- und Kreuzwegnetzwerken ausgingen, Hinweise auf die kommende illusionistische Räumlichkeit.

Vor-kinetische Studien und Naissances

Die Galerie Denise René in Paris veranstaltete 1951 eine Ausstellung mit dem Titel „Formes et couleurs murales [Formen und Farben der Wand]“. Zu dieser Zeit erwog der ungarisch-französische Künstler erstmals, die räumlichen Probleme seiner Bilder in einem monumentalen Maßstab umzusetzen. Victor Vasarely nutzte in dieser Ausstellung fotografische Methoden, um die Größen seiner früheren Federzeichnungen zu sprengen: Er verteilte sie in Serien über ganze Wände. Diese Kompositionen wurden später in „Naissances [Geburten]“ umbenannt. Der neue Name entstand, als der Künstler die fotografischen Negative der Zeichnungen übereinander wischte und beunruhigende, zufällig arrangierte Muster auftauchten. In „Œuvres profondes cinétiques [Tiefe kinetische Werke]“, die 1955 zum ersten Mal ausgestellt wurden, ging Vasarely nach der gleichen Methode der Bildgestaltung vor und schuf sie aus überlagerten Glasscheiben, Acryl- oder Transparentfolien. Damit erzielte er das Gefühl der Räumlichkeit, verbunden mit tatsächlicher dreidimensionaler Tiefe. Er nutzte die physikalischen Gesetze der Brechung und Reflexion und schuf räumliche Collagen in einem konstanten Flusszustand, der durch die Interferenz von zwei übereinander projizierten abstrakten Mustern erzeugt wurde, die lebendig wurden, sobald die Betrachtenden seine Position änderte.

Belle-Isle / Crystal / Denfert

1947 entdeckte Vasarely den Sommer auf Belle Île, einer Insel vor der bretonischen Küste, und die innere Geometrie der Natur. Er nahm unregelmäßig geformte Glasfliesen und von den Meereswellen geschliffene Kieselsteine und stilisierte ihre abstrakten Formen zu Ellipsen. Im darauffolgenden Jahr entstanden filigrane Federzeichnungen, die an die seltsam mäandernden Muster der Haarrisse in den Keramikfliesen der Pariser Metrostation Denfert-Rochereau erinnerten. Seine Skizzen verwandelte Vasarely in suggestive Gemälde mit harmonischen Farben.

In diesen Jahren begann Vasarely auch seine „Kristallzeit“, inspiriert von der strengen geometrischen Struktur der Steinhäuser von Gordes, einer mittelalterlichen Stadt auf einer Klippe in Südfrankreich. Mit Hilfe der axonometrischen Methode versuchte Vasarely, die Realität in die zweidimensionale Ebene zu übertragen.

Schwarz-Weiß-Periode (Kinetismus)

Inspiriert von Kasimir Malewitschs suprematistischer Komposition „Schwarz und Weiß“ (1915), die die Harmonie der Spiritualität verkörpert und weithin als „Endpunkt“ der Malerei interpretiert wird, schuf Victor Vasarely das Gemälde „Hommage à Malewitsch“. Dessen Grundkomponente, ein um die eigene Achse gedrehtes Quadrat, das als Raute erscheint, wurde zum Ausgangspunkt der „kinetischen“ Arbeiten Vasarelys.

Universale Systeme aus einem Plastikalphabet

Vasarely präsentierte 1963 in einer Ausstellung im Musée des Arts Décoratifs in Paris die Ergebnisse seiner analytischen Forschung in der „Unité plastique“. Seine Formel basierte auf dem strukturellen Zusammenspiel von Form und Farbe. Er betrachtete die Farbformen als die Zellen oder Moleküle, aus denen das Universum besteht. „Die Form-Farbe-Einheit [...] ist Plastizität, was die Teilchenwelle für die Natur ist“, erklärte er. In Bildern, die auf der wechselseitigen Verbindung von Formen und Farben beruhen, behauptete er, eine „Grammatik“ der visuellen Sprache zu erkennen, mit der eine Reihe von Grundformen, die eine Komposition bilden, in einem System angeordnet werden können, das der musikalischen Notation ähnelt.

Algorithmen und Permutationen

Vasarely spürte 1953 zum ersten Mal die Notwendigkeit, seine weit verbreiteten Werke zu vervielfältigen. Im „Gelben Manifest“ (1955) skizzierte er seine Ideen über die Möglichkeiten der Neuschöpfung, Multiplikation und Expansion. Der Künstler glaubte, dass ein Prinzip korpuskularer Elemente aufgrund ihrer Multiplizierbarkeit und Vertauschbarkeit durch einen vorgewählten Algorithmus in eine virtuell unendliche Anzahl verschiedener Zusammensetzungen transformiert werden könne. Die Programmierungen, die den Prozess der Bildkomposition auf Millimeterpapier festhielten, gingen davon aus, dass die Farben, Schattierungen und Formen, die jedes Bild ausmachten, numerisch notiert und sogar in ein elektronisches Gehirn eingegeben werden könnten, um sie jederzeit wiederzufinden. Obwohl Vasarely selbst nie mit Computern gearbeitet hatte, führten seine Prinzipien logischerweise zu der Möglichkeit, Bilder mit einer solchen Technologie zu schaffen. So wie der Künstler in Zukunft mit objektiv definierten Farb- und Formcodes mittels alphanumerischer Daten entwarf, konnten seine Kompositionen jederzeit und überall auf der Welt von jedermann reproduziert werden.

Wie sehr dieses Denken tatsächlich als Vorwegnahme des Computerzeitalters wahrgenommen wurde, schildert seine Schwiegertochter Michèle-Catherine Vasarely: Obwohl der Künstler selbst nie einen Computer benutzt habe – er war bereits über 80, als die ersten PCs auf den Markt kamen –, habe eine der bedeutendsten französischen Tageszeitungen am Tag nach seinem Tod getitelt, der „Vater des Computers“ sei gestorben.6

Planetarische Folklore

Anfang der 1960er Jahre schlug Vasarely die Verwendung einer universellen Bildsprache vor, die auf dem Prinzip der „plastischen Einheit“ beruhte und die er „planetarische Folklore“ nannte. Er glaubte, dass regelmäßig angeordnete und nummerierte, homogene Farben und konstante Formen, wie sie industriell hergestellt werden können, eine Bedeutung haben könnten. Er wollte, dass das ästhetische Vergnügen Teil der alltäglichen Umgebung wird. Vasarely argumentierte, dass Kunstwerke nicht nur in Museen und Galerien gehörten, sondern in jedem Segment des städtischen Lebens gebraucht würden. Sein Konzept, das auf den Ideen von Le Corbusier und Fernand Léger aufbaute und eine Synthese der verschiedenen Bereiche der Kunst proklamierte, bestand darin, dass die Bausteine der Städte der Zukunft aus massenproduzierten, monumentalen „Skulpturen“ bestehen sollten. Diese Werke ließen sich auf jede beliebige Größe ausdehnen und böten unendliche Variationsmöglichkeiten.

Die erste von Vasarelys architektonischen Integrationen entstand 1954 in Venezuela auf dem Campus der Zentraluniversität von Caracas; es folgten monumentale „plastische“ Installationen an Gebäuden in Bonn, Essen, Paris und Grenoble.

Internationaler Durchbruch

Den internationalen Durchbruch brachte 1965 die von William C. Seitz kuratierte Ausstellung „The Responsive Eye“ im Museum of Modern Art, New York, in der Vasarely neben rund 100 Künstlerinnen und Künstlern – darunter Yaacov Agam, Richard Anuszkiewicz, Bridget Riley und Frank Stella sowie Gruppen wie die GRAV – gezeigt wurde.7

Bereits 1959 hatte Vasarely an der Eröffnungsausstellung des neu errichteten Solomon R. Guggenheim Museum in New York teilgenommen, doch erst „The Responsive Eye“ machte ihn in den USA zu einem der international meistbeachteten Vertreter der entstehenden Op Art.8.

„Durch die Loslösung vom Figurativen haben wir das Anekdotische ausgeschaltet: Die reine Plastizität bricht mit dem Literarischen. Eine Annäherung an die mathematischen Wissenschaften zeichnet sich ab [...] Eine parallele Erscheinung zur Musik.“ (Victor Vasarely)

Multiples

Ein wichtiger Teil von Vasarelys Kunstphilosophie war seine bewusste Weigerung, zwischen einem Werk und seinem Duplikat zu unterscheiden. Er war davon überzeugt, dass ein Kunstwerk durch Vervielfältigung zu neuem Leben erwacht und dass die Vervielfältigung die demokratischste Form der Kunst ist. Sein Ziel war es, Bilder für die Massen zu schaffen (und damit dem elitären Konzept, einzigartige und unwiederholbare Werke zu besitzen, entgegenzutreten). Der Künstler experimentierte mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken, von den modernsten bis zu den ältesten:

  • Webereien in Aubusson, die einer jahrhundertealten Tradition folgen, stellen Wandteppiche nach seinen Entwürfen her.
  • Vasarely liebte besonders den Siebdruck. Seine individuell signierten und nummerierten Siebdrucke sind auf dem Kunstmarkt ebenso erhältlich wie
  • die zahlreichen Objekte, die aus einzeln handgefärbten oder industriell reproduzierten Blättern bestehen und auf Holz- oder Metallträgern montiert sind.

Tod

Victor Vasarely starb am 15. März 1997 in Paris.

Häufig gestellte Fragen zu Victor Vasarely

Wer war Victor Vasarely?
Victor Vasarely (1906–1997) war ein ungarisch-französischer Maler, der als Begründer der Op Art gilt. Er verband geometrische Abstraktion mit optischen Täuschungen und wurde vor allem durch seine Zebra- und Vega-Serien international bekannt.

Was ist Op Art?
Op Art (von englisch „optical art“) ist eine Kunstrichtung, die mit geometrischen Mustern, Farbkontrasten und Wiederholungen optische Täuschungen und den Eindruck von Bewegung erzeugt. Victor Vasarely gilt als ihr wichtigster Begründer und Vertreter. Internationale Bekanntheit erlangte die Bewegung vor allem durch die Ausstellung „The Responsive Eye“ (1965) im Museum of Modern Art, New York.

Welche sind die bekanntesten Werke von Victor Vasarely?
Zu den bekanntesten Werken zählen die Zebra-Bilder („Zèbres“) aus den 1930er und 1940er Jahren, die Vega-Serie aus den 1970er Jahren sowie „Hommage à Malewitsch“. Vasarely schuf außerdem zahlreiche Multiples, Wandteppiche und Raumkunstwerke, etwa für die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main.

War Victor Vasarely Ungar oder Franzose?
Victor Vasarely wurde 1906 in Pécs, Ungarn, geboren und lebte ab 1930 in Paris, wo er bis zu seinem Tod 1997 wirkte. Er gilt daher als ungarisch-französischer Künstler.

Wo kann man Werke von Victor Vasarely sehen?
Werke von Victor Vasarely befinden sich unter anderem im Centre Pompidou (Paris), im Museum of Modern Art (New York), in der Tate (London) und im Museo Thyssen-Bornemisza (Madrid). Daneben gründete der Künstler zu Lebzeiten mehrere eigene Häuser für sein Werk: 1970 ein didaktisches Vasarely-Museum in Gordes, das 1996 schloss, 1976 ein Museum im Geburtshaus in Pécs sowie im selben Jahr die Fondation Vasarely in Aix-en-Provence, die ab 1997 in eine finanzielle und juristische Krise geriet und zeitweise nicht zugänglich war. 9 1987 kam das Vasarely-Museum im Budapester Schloss Zichy mit rund 400 Werken hinzu.10

Literatur zu Victor Vasarely

  • Vasarely, d'un art programmatique au numérique, hg. v. Adrien Bossard und Franck James Marlot (Ausst.-Kat. Lympia, Nizza, 17.6.–22.10.2023), Mailand 2023.
    • Mit Beiträgen von Adrien Bossard, Pierre Vasarely, Céline Berchiche, Rolando J. Carmona, Laurent U Perrinet, Franck James Marlot.
  • Vasarely avant l'op une abstraction européenne, 1945–1955, hg. v. Pierre Vasarely (Ausst.-Kat. Fondation Vasarely, Aix-en-Provence, 17.6.–15.10.2023), Lyon 2023.
    • Mit Beiträgen von Michel Gauthier, Domitille d'Orgeval, Barbara Satre.
  • Philippe Dana und Pierre Vasarely, Vasarely – une saga dans le siècle, Paris 2019.
  • Vasarely – le partage des formes, hg. v. Michel Gauthier und Arnauld Pierre (Ausst.-Kat. Centre Pompidou, Galerie 2, Paris, 6.2.–6.5.2019), Paris 2019.
  • Vasarely - Im Labyrinth der Moderne, hg. v. Martin Engler (Städel Museum, Frankfurt am Main, 26.9.2018–13.9.2019), Wien 2018.
  • Victor Vasarely - the birth of op art, hg. v. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza (Ausst.-Kat. Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid, 7.6.–9.9.2018), Madrid 2018.
    • Mit Beiträgen von Györgyi Imre, Márton Orosz.
  • Magdalena Holzhey, Victor Vasarely 1906–1997. Das reine Sehen, Köln 2005.
  • Victor Vasarely. Founder of Op Art, hg. v. Robert C. Morgan (Ausst.-Kat. Naples Museum of Art, Florida), Naples 2004.
  • Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen (Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen a. Rh.; Kunstverein Wolfsburg; Quadrat [&] Bottrop, Josef Albers Museum), Ostfildern-Ruit 1997.
  • Gaston Diehl, Vasarely, Flammarion, 1972.
  • Werner Spies, Vasarely, Cercle d'Art, 1972.
  • Frank Popper, L'art cinétique, Paris 1970.
  • Werner Spies, Vasarely, Paris 1969.
    Entretiens avec Vasarely par Jean-Louis Ferrier, Belfond 1969.
  • Marcel Joray, Vasarely, Neuchâtel 1966.
  • Exhibition of Recent Paintings by Vasarely, Ausst.-Kat. Sidney Janis Gallery, New York 1966.
  • Guy Habasque, Vasarely et la plastique cinétique, Quadrum 3, Brussels 1964.

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Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne Op-Art Künstler bringt Städel und Centre Pompidou zum Schwingen

Vasarelys Kunst steht prototypisch für die Op-Art der 1960er und 1970er Jahre - eine Verbindung von Illusionismus mit kinetischer Note, ungegenständlicher Abstraktion und psychedelischen Farben. Der in Ungarn geborene aber seit 1930 in Paris beheimatete Künstler ließ sich von Bauhaus und Suprematismus zu berühmten Kompositionen wie der Vega-Serie inspirieren. Städel Museum und Centre Pompidou zeigen das heterogene wie vielgestaltige Werk in einer Überblicksschau.
  1. Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u. a., Ostfildern-Ruit 1997, S. 211f.; Victor Vasarely. Founder of Op Art, hg. v. Robert C. Morgan, Ausst.-Kat. Naples Museum of Art, Naples 2004, S. 125.
  2. Victor Vasarely, „The 1959 Manifesto“: „Every authentic work must be new and novel. New by the information it brings and novel by its physics, in order to be able to meet the challenge of duration ... Without repudiating the principle of oneness, we choose that of multiplicity, as being more generous and more human ... Its value will consist, not in its rarity as object but in the rarity of quality that it signifies ... The idea and the techniques of art can henceforth only go hand in hand with the most advanced thinking and technique of their time; thus will be realized the dream of the concomitance of culture and civilization.“, zitiert nach Exhibition of Recent Paintings by Vasarely (Ausst.-Kat. Sidney Janis Gallery), New York 1966, o. S.
  3. Victor Vasarely. Founder of Op Art, hg. v. Robert C. Morgan, Ausst.-Kat. Naples Museum of Art, Naples 2004, S. 124.
  4. Magdalena Holzhey, Victor Vasarely 1906–1997. Das reine Sehen, Köln 2005, S. 93f.
  5. Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u. a., Ostfildern-Ruit 1997, S. 211.
  6. Victor Vasarely. Founder of Op Art, hg. v. Robert C. Morgan, Ausst.-Kat. Naples Museum of Art, Naples 2004, S. 12.
  7. Victor Vasarely. Founder of Op Art, hg. v. Robert C. Morgan, Ausst.-Kat. Naples Museum of Art, Naples 2004, S. 15f.
  8. Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u. a., Ostfildern-Ruit 1997, S. 210.
  9. Siehe: Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u. a., Ostfildern-Ruit 1997, S. 212.
  10. Vasarely – Erfinder der Op-Art, hg. v. Richard W. Gassen, Ausst.-Kat. Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen u. a., Ostfildern-Ruit 1997, S. 212.