Marie Egner

Wer war Marie Egner?

Marie Egner (1850–1940) war eine österreichische Aquarellistin, Stillleben- und Landschaftsmalerin. Gemeinsam mit Tina Blau und Olga Wisinger-Florian zählt Marie Egner zu den bekanntesten Malerinnen Österreichs im späten 19. Jahrhundert. Ihr Stil ist dem österreichischen Stimmungsrealismus zuzurechnen (in der älteren Literatur auch → Stimmungsimpressionismus genannt). Die bis ins hohe Alter aktive Malerin schuf etwa 3.000 Werke.

 

Ausbildung

Die am 25. August 1850 in Radkersburg (Steiermark/Österreich) geborene Marie Egner studierte von 1867 bis 1872 an der Ständischen Zeichnungs-Akademie in Graz. In der Landschaftsklasse von Hermann von Königsbrunn (1867−1872) lernte sie Alfred Zoff (1852–1927) kennen. Königsbrunn unterrichtete seine Schülerinnen und Schüler teilweise sogar en plein air, was Marie Egner nachhaltig prägte.

In ihrem Tagebuch finden sich schon im Jahr 1868 Aussagen, in denen sie sich für die intime Landschaft interessierte. Erst später lernte sie die Wiener Malerinnen und Maler kennen, die im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts eine ähnliche Entwicklung durchlebten. Gleichzeitig reflektierte die angehende Malerin, welche Schwierigkeiten es bereitete, als Frau die Kunst zu ihrem Beruf zu machen. Bereits 1872 stand sie am Scheideweg, sich zwischen einer bürgerlichen Existenz als Ehefrau und Mutter und einer außergewöhnlichen, aber in ihren Augen einsamen Malerin entscheiden zu müssen.

Um ihren Weg weiterzugehen, zog Marie Egner 1872 für etwa drei Jahre nach Düsseldorf, wo sie bei Carl Jungheim (1872−1875) Ölmalerei erlernte und den an der Wiener Akademie ausgebildeten Landschaftsmaler und Hugo Darnaut (1850–1937) traf. Ihr erstes Bild verkaufte Marie Egner 1874 an eine Studienkollegin, wie die junge Künstlerin stolz in ihrem Tagebuch am 30. April vermerkte. Dennoch war Marie Egner von ihrem Fortgang nicht überzeugt und meinte, die Zeit in Düsseldorf eher verschwendet zu haben.

 

Atelier in Wien und Malunterricht bei Emil Jakob Schindler

Die stets an sich zweifelnde Marie Egner kam im Frühjahr 1875 nach Graz zurück und eröffnete im November 1875 ein kleines Atelier in Wien. Sie reiste viel in Österreich, Italien und Südtirol und schulte sich an Werken, die sie im Künstlerhaus und der Kaiserlichen Gemäldegalerie im Oberen Belvedere ausgestellt sah. Ihren Lebensunterhalt verdiente Marie Egner, indem sie dilettierenden Bürgertöchtern Kunstunterricht gab.

Im Jahr 1881 begann sie selbst wieder Unterricht zu nehmen – bei dem renommierten Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler (1842–1892), einem Vorreiter der österreichischen Freilichtmalerei und ein Hauptvertreter des österreichischen Stimmungsimpressionismus bzw. Stimmungsrealismus. Marie Egner hatte Schindler 1890 kennengelernt. Schindler und sein Kreis, der sich aus Carl Moll (1861–1945) und Olga Wisinger-Florian (1844–1926) zusammensetzte, verbrachte die Sommermonate auf Schloss Plankenberg bei Neulengbach; Marie Egner nahm zwischen 1882 und 1887 als Privatschülerin Schindlers ebenfalls daran teil.

Zu Egners wichtigsten Themen zählten Landschaft und Stillleben, die sie mit realistischem, immer stimmungsvollem Stil umsetzte. Ruhige und einsame Landstriche in engen Bildausschnitten erwecken den Eindruck des Pittoresken. Das Intime, d.h. der Bachlauf, die Blumenwiese, der Blumengarten, der Obstkorb auf dem Tisch, stand ihr näher als die monumentale Bergkulisse oder das „moderne Leben“, weshalb Marie Egner zu den wichtigsten Vertreterinnen des Stimmungsimpressionismus gezählt werden darf. Ihre Bilder bestechen durch eine tonige Farbigkeit (grün-braun), das Studium von Licht und Farben. Egner wählt Motive, die aus sich heraus Stimmung evozieren können, wobei sie sich durch größere Deutlichkeit von ihrem Lehrer Schindler unterscheidet. Zu ihren erfolgreichsten Bildmotiven zählen Blumenwiesen, die sie in unkonventionellen Ausschnitten einfing: Dafür verband sie nahsichtige Blüten im Vordergrund mit einem forcierten Tiefenzug im Hintergrund.

Wie auch Schindler, Ribarz oder Zoff schuf Marie Egner viele ihrer kühnsten Arbeiten in Form von Skizzen und Aquarellen, während sie in ihren großformatigen Gemälden konventioneller vorging. Marie Egner litt darunter, dass sie die Unmittelbarkeit und Frische, den Eindruck des Flüchtigen zwar in ihren kleinformatigen Studien zu erzeugen vermochte, sie in den großformatigen Gemälden aber der Mut verlies. In einem Tagebucheintrag reflektierte sie die Übermacht der Konventionen des „Vollendeten“. Und dennoch konnte sie der kleinteiligen und dichten Malweise nicht entkommen.

„Eigentlich der schwere Bodensatz in meiner Natur macht’s das ich nicht anders kann als bisher. Solange die Vorstellung arbeitet – fliegt der Pinsel; stehen die breiten Farbflachen nebeneinander – leuchtet’s auf der Leinwand; aber sobald die Marie Egner den Pinsel in die Hand nimmt, ist der alte, vollverdammte Wiener Pimpelmeier wieder da; mit den tausend Strichlein und Tüpfeln und den schweren Schatterln.“1 (Marie Egner)

 

 

Englisches Aquarell

„Aber was will ich denn von ihm?! Seine Geliebte konnte ich ja doch nicht sein; also nur so immer fort am Rand einer halbverhüllten, halb zugestandenen Leidenschaft, halb demüthig, halb hochmüthig – das ist ein trauriger Lebenszweck.“ (Marie Egner)

Die Beziehung zu ihrem Lehrer dürfte für Marie Egner mehr als die zwischen einer Schülerin und ihrem verheirateten Lehrer gewesen sein. Tagebucheinträge lassen eine platonische Liebe vermuten. Die schwärmerische Verehrung für Schindler, die auch Olga Wisinger-Florian erfasst haben dürfte, könnte damit zu tun haben, dass er ihnen ein ungezwungenes, freies Künstlerinnenleben ermöglichte.2 Um sich selbst aus dieser Situation zu ziehen, beschloss Marie Egner nach England zu gehen.

Marie Egner unterrichtete in den Jahren 1887/88 an Höheren Schulen in Wimbledon und später in Kensington Mädchen im Zeichnen. Der Maler Robert Weir Allan brachte ihr das englische Aquarell näher, das sich grundlegend von der in Österreich gepflegten Tradition der Wasserfarbenmalerei eines Rudolf von Alt unterschied. Ab den späten 1880er Jahren pflegte Marie Egner im Aquarell einen lichthältigen, flüssigen Malstil. Dieser wirkte sich auch auf ihre Ölmalerei aus, die ab den frühen 1890er Jahren heller und skizzenhafter erscheint. Im Jahr 1888 stellte Marie Egner sogar auf der Jahresausstellung der Royal Academy in London aus.

 

 

Erfolgreiche Malerin in Wien

Ihre zahlreichen Reisen quer durch Europa machten Marie Egner zweifellos auch mit dem französischen Impressionismus und dem Werk von Claude Monet bekannt. In einem Gemälde wie „Meeresbrandung bei Dalmatien“ (um 1890, Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz) lässt sich in Bildaufbau wie Dramatik der schroffen Felsen der Einfluss des Franzosen auf die österreichische Landschaftsmalerin nicht verleugnen.

„Nachmittag in Hacking. Versuchte mit den Augen des Impressionisten – d. s. Tachisten – zu sehen; blau sieht man zur Noth, wenn man sich anstrengt, aber ohne Anstrengungen gibt’s keine herumtanzenden Farbenkleckse – roth, gelb, grün, violett – in der Natur.“3 (Marie Egner, Tagebucheintrag, 28.3.1894)

 

Wieder zurück in Wien erlebte Marie Egner im Jahr 1894 ihren nationalen Durchbruch auf einer Ausstellung des Künstlerhauses; im Herbst 1894 war sie mit dem verkäuflichen Aquarell „Sägemühle in Steiermark“4 in der Künstlerhaus-Ausstellung vertreten. Kaiser Franz Joseph I. kaufte ihre „Ernte in Niederösterreich“ an. Sie stellte zudem drei Werke auf der „Münchner Jahresausstellung von Kunstwerken aller Nationen im königlichen Glaspalaste“ 1891, auf der Berliner Kunstausstellung 1898 und ein Aquarell („Maison solitaire“) auf der Pariser Weltausstellung 1900 aus. Da sie weiterhin kaum vom Verkauf ihrer Bilder leben konnte, unterhielt sie von den 1890er Jahren bis 1910 eine private Malerschule für Frauen. Um ihre Chancen am Ausstellungsmarkt in Wien zu erhöhen, gründete Marie Egner gemeinsam mit Olga Wisinger-Florian, Marianne von Eschenburg, Susanne Granisch, Marie Müller, der Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries, Eugenie Breithut-Munk und Berthe von Tarnóczy die Künstlerinnengruppe „Acht Künstlerinnen“ (1900). Gemeinsam stellten sie zwischen 1901 und 1912 regemäßig im renommierten Kunstsalon Pisko aus. Bereits in der ersten Schau wurde Marie Egners von Lichtflecken durchsetztes Blumenstillleben „In der Laube“ (um 1901, Belvedere) für die Moderne Galerie angekauft. Der 1910 gegründeten Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) trat Egner allerdings erst in den 1920er Jahren bei. Allerdings stellte sie gemeinsam mit der VBKÖ aus, unter anderem war sie an der ersten Gruppenausstellung „Die Kunst der Frau“ (5.11.1910–8.1.1911) in der Secession vertreten. Egners „Dünenlandschaft in der Bretagne“ (um 1910, Belvedere) wurde aus dieser Schau für die kaiserliche Gemäldegalerie erworben. Das Künstlerhaus in Wien widmete Marie Egner 1926 eine Kollektivausstellung, auf der etwa 180 Werke zu sehen waren. Diese Retrospektive brachte Marie Egner die verdiente Aufmerksamkeit und war auch finanziell erfolgreich.

Um ihren Traum von einer künstlerischen Betätigung leben zu können, verzichtete Marie Egner zeitlebens auf eine Ehe und Kinder. Ab 1918 schwand ihre Sehkraft, dennoch arbeitete Egner bis ins hohe Alter weiter und ließ sich auch von zwei Staroperationen in den Jahren 1920 und 1931 nicht stoppen. Im Oktober 1935 (oder 1936) verlieh ihr der Ständestaat den Titel „Professor“. Nahezu erblindet und vereinsamt verstarb die Malerin am 31. März 1840 im Altersheim Maria Anzbach (Niederösterreich).

„Ich habe bei dem Schaffen all dieser Bilder und Skizzen wirklich gelebt, war glücklich, manchmal ‚himmelhoch jauchzend‘ wie Liebende, und auch ‚zu Tode betrübt‘; es war viel, sehr viel Echtes in diesem meinem Leben.“5 (Marie Egner, Tagebucheintrag vom 12.3.1935)

 

Nachlass und Nachleben

Marie Egner hinterließ der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs ihren Nachlass. Die VBKÖ veräußerte in den 1960er Jahren den Bestand an Skizzen, Studien, Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden. In der Nachkriegszeit wurde Marie Egner vergessen und erst in den 1980er Jahren von Kunsthistorikerinnen wie Sabine Plakolm-Forsthuber wiederentdeckt und ihr Werk in einem zweibändigen Werkverzeichnis von Martin Suppen und Rupert Feuchtmüller aufgearbeitet. Seither sind Marie Egners intimen Landschaftsschilderungen gern gesehene Exponate in Ausstellungen zum 19. Jahrhundert.

 

Bilder

  • Marie Egner, Blühendes Mohnfeld in der Steiermark, um 1896, Öl auf Leinwand, 59 × 75 cm (Neue Galerie Graz Universalmuseum Joanneum)
  • Marie Egner, Feldblumen, um 1885, Öl auf Holz, 55 × 71 cm (Landessammlungen Niederösterreich)
  • Marie Egner, Stillleben mit Blumenvase, um 1900, Öl auf Karton auf Holz, 66 × 89 cm (Landessammlungen Niederösterreich)
  • Marie Egner, In der Laube, um 1901, Öl auf Karton, 50,5 × 66 cm (Belvedere, Wien)
  • Marie Egner, Duino, um 1901, Gouache auf Karton, 53,3 × 67,3 cm (Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 446)
  • Marie Egner, In der Pergola, um 1910, Öl auf Papier auf Karton, 68 × 86,7 cm (Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 1546)
  • Marie Egner, Dünenlandschaft in der Bretagne, um 1910, Tempera auf Papier, 48,5 × 66,8 cm (Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 2920)

 

Literatur

  • Stella Rollig, Sabine Fellner (Hg.), Stadt der Frauen. Künstlerinnen in Wien 1900–1938 (Ausst.-Kat. Belvedere), Wien 2019.
  • Franz Smola, Die Erfindung der Blumenlandschaft. Pleinairistische Blumenbilder um 1900 von Olga Wisinger-Florian und Marie Egner, in: Stella Rollig, Rolf H. Johannsen (Hg.), Sag’s durch die Blume! Wiener Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt (Ausst.-Kat. Belvedere, Orangerie des Unteren Belvedere, Wien, 22.6.–30.9.2018), Wien 2018, S. 147–157.
  • Peter Peer, Marie Egner. Von der Stille der Natur, in: Agnes Husslein-Arco, Stephan Koja (Hg.), Im Lichte Monets. Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten (Ausst.-Kat. Belvedere, Orangerie, 24.10.2014–8.2.2015), Wien 2014, S. 185–188.
  • Andrea Winklbauer, Marie Egner, in: Gerbert Frodl, Verena Traeger (Hg.), Stimmungsimpressionismus (Ausst.-Kat. Österreichische Galerie Belvedere, 17.3.–4.7.2004) S. 100–101.
  • Ingried Brugger (Hg.), Das Jahrhundert der Frauen. Vom Impressionismus zur Gegenwart. Österreich 1870 bis heute (Ausst.-Kat. Bank Austria Kunstforum), Wien 1999.
  • Agatha Dahm-Rihs, Das Stillleben im Werk von Marie Egner, Wien 1995.
  • Martin Suppan, Erich Tromayer, Rupert Feuchtmüller, Marie Egner. Eine österreichische Stimmungsimpressionistin, Bd. 2, Wien 1993.
  • Martin Suppan, Erich Tromayer, Rupert Feuchtmüller, Marie Egner. Eine österreichische Stimmungsimpressionistin, Bd. 1, Wien 1991.
  • Katalog der Kunst-Ausstellung im Künstlerhaus (9.10.1894-15.11.1894), Wien 1894.

Beiträge zu Marie Egner

26. März 2019
Helene Funke, Träume, Detail (© Belvedere, Wien)

Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938. Stadt der Frauen Belvedere zeigt weibliches Kunstschaffen von der Wiener Moderne bis Neuer Sachlichkeit

Im Kanon der Kunstgeschichte werden sie bis heute kaum genannt. Jene Künstlerinnen, die zur Zeit der Wiener Moderne und der Ersten Republik in Österreich mit ihren Werken einen wesentlichen Beitrag zum Kunstgeschehen geleistet haben, wie z.B. Elena Luksch-Makowsky, Broncia Koller-Pinell, Helene Funke oder Erika Giovanna Klien.
15. März 2019
Leopold Museum Wien 1900: Schiele, Klimt, Sigmund Freud

Leopold Museum: Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne Neuaufstellung der Sammlung: Wiener Kunst von 1880 bis 1930

Die umfassende, sich über drei Ebenen erstreckende Ausstellung präsentiert den Glanz und die Fülle künstlerischer und geistiger Errungenschaften einer Epoche.
16. April 2018
Ferdinand Georg Waldmüller, Stillleben mit Früchten, Blumen und silbernem Pokal, Detail © Belvedere, Wien

Österreichische Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt „Sag's durch die Blume“ im Belvedere

Sag's durch die Blume ist nicht umsonst geflügeltes Wort. Über die Epochen hinweg hatten Blumenbilder eine starke Symbolkraft. In Wien erreichte das Blumenbild im 19. Jahrhundert eine unvergleichliche Vielfalt, Qualität und Bedeutung. Blumen nehmen im Oeuvre von Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller oder Gustav Klimt eine bedeutende Stellung ein.
27. Oktober 2014
Claude Monet, Waterloo Bridge, Sonne im Nebel, 1903, Öl auf Leinwand, 73,7 x 100,3 cm, Erworben 1914 © National Gallery of Canada, Ottawa.

Impressionismus in Österreich Einfluss des Pariser Impressionisten auf die österreichische Malerei

Für Claude Monet war die Entstehung eines Gemäldes gleichbedeutend mit der Unmöglichkeit, die Schönheit der Stimmung einzufangen, in der sich seine Bildsujets befanden. Es ging ihm weniger darum, einen Hühnerhof, Blumen im Garten, die Kathedrale von Rouen, das Londoner Parlament oder einfach tosende Wellen an der Atlantikküste festzuhalten, als das Licht und die Atmosphäre treffend wiederzugeben. Formen und Volumina der Objekte konnte er daher vernachlässigen, Farben und Farbharmonien erlangten ungleich größere Bedeutung.
  1. Zit. nach Martin Suppan, Erich Tromayer, Rupert Feuchtmüller, Marie Egner. Eine österreichische Stimmungsimpressionistin, Wien 1981, Bd. 1, S. 70.
  2. Diese These stellte Sabine Plakolm-Forsthuber auf: Sabine Plakolm-Forsthuber, Ausbildung, Vereine und Netzwerke, in: Stella Rollig, Sabine Fellner (Hg.), Stadt der Frauen. Künstlerinnen in Wien 1900–1938 (Ausst.-Kat. Belvedere), Wien 2019, S. 43–48, hier S. 44.
  3. Suppan,Tromayer Feuchtmüller, Marie Egner, Wien 1981, Bd. 1, S. 56; zit. nach Franz Smola, Die Erfindung der Blumenlandschaft. Pleinairistische Blumenbilder um 1900 von Olga Wisinger-Florian und Marie Egner, in: Stella Rollig, Rolf H. Johannsen (Hg.), Sag’s durch die Blume! Wiener Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt (Ausst.-Kat. Belvedere, Orangerie des Unteren Belvedere, Wien, 22.6.–30.9.2018), Wien 2018, S. 147–157, hier S. 155.
  4. Katalog der Kunst-Ausstellung im Künstlerhaus (9.10.1894-15.11.1894), Wien 1894, Nr. 442, S. 49.
  5. Peter Peer, Marie Egner. Von der Stille der Natur, in: Agnes Husslein-Arco, Stephan Koja (Hg.), Im Lichte Monets. Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten (Ausst.-Kat. Belvedere, Orangerie, 24.10.2014–8.2.2015), Wien 2014, S. 185–188, hier S. 188.