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Berlin | Berlinische Galerie: Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 10. September 2021
Ferdinand Hodler, Der Frühling, Detail, um 1907–1910 (© Privatsammlung Schweiz)

Ferdinand Hodler, Der Frühling, Detail, um 1907–1910 (© Privatsammlung Schweiz)

Ferdinand Hodlers ausdrucksstarke Figurenbilder, Berglandschaften und Porträts sind Ikonen der Moderne (→ Moderne Kunst). Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers (1853–1918), der den Symbolismus mitgeprägt hat, international große Beachtung. Zeitgenoss*innen sahen in Hodler vor allem den Menschendarsteller, „der durch den Körper die Seele zu gestalten weiß“, so der Künstler Paul Klee 1911. Was heute kaum bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte auch über Berlin.

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Deutschland | Berlin: Berlinische Galerie
10.9.2021 – 17.1.2022

Neben Paris, Wien und München hatte sich die Reichshauptstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten europäischen Kunstmetropolen entwickelt. Diese Städte boten Hodler die Chance, sein Werk über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeichnet seine Erfolgsgeschichte an der Spree nach. Von 1898 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stellte der Künstler nahezu jährlich hier aus: zunächst in der Großen Berliner Kunstausstellung, dann in der Berliner Secession und in verschiedenen Galerien.

Die Präsentation in der Berlinischen Galerie versammelt rund 50 Gemälde von Hodler aus deutschen und Schweizer Sammlungen, darunter allein 30 Bilder aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist. Hinzu kommen weitere Werke von Künstler*innen, die mit Hodler zusammen in Berlin ausgestellt haben, darunter Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans Thoma und Julie Wolfthorn.

 

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne: Ausstellungskatalog

Thomas Köhler (Hg.) mit Beiträgen von Stefanie Heckmann
240 Seiten, 190 farbige Illustrationen,
28 x 21.7 cm
ISBN: 978-3-86832-626-0
WIENAND VERLAG

 

Beiträge zu Ferdinand Hodler

11. September 2026
Wladimir von Zabotin, Sonntagmorgen in Danzig, Detail, o. J. (Kunsthalle Mannheim © Sammlung Emma Zabotin © Foto: Kunsthalle Mannheim)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 11. September 2026

Hamburg | Bucerius Kunst Forum: Jüdische Kunstsammler_innen in Deutschland vor 1945. Von Monet bis Picasso

Für die Ausstellung „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher Jüdinnen und Juden vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
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4. September 2025
Wassily Kandinsky, Landschaft mit Kirche (Landschaft mit roten Flecken I), 1913 (Folkwang Museum, Essen)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 4. September 2025

Wien | Leopold Museum: Faszination des Okkulten um 1900 Verborgene Moderne | 2025

Die Ausstellung „Verborgene Moderne. Faszination des Okkulten um 1900“ spürt der Kritik am Materialismus des Industriezeitalters wie auch an christlichen Religionspraktiken als Quelle für die moderne Kunst nach. Mit Werken von Edvard Munch, Richard Gerstl, Egon Schiele, Oskar Kokoschka oder Max Oppenheimer.
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4. April 2023
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 4. April 2023

Wien | Leopold Museum: Highlights der Sammlung Würth Amazing | 2023

Hans-Peter Wipplinger stellt eine für das Leopold Museum maßgeschneiderte Auswahl vom Impressionismus bis in die Kunst der Gegenwart zusammen. Obschon Malerei triumphiert wird auch die Skulptur thematisiert werden. Das Publikum darf sich freuen auf Charakteristisches von Max Liebermann, Metamalerei von Gerhard Richter bis Anselm Kiefers Aufarbeitung der Vergangenheit, österreichische Kunst der 1950er bis in die 1980er sowie einige Vertreter der französischen Avantgarde.
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Aktuelle Ausstellungen

24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
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23. Oktober 2026
Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Oskar Kokoschka gesataltete den Hintergrund seiner Gemälde zunehmend komplexer. Erstmals widmet das Museum der Moderne in Salzburg diesem Thema eine eigene Ausstellung (2026/2027).
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