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Claude Monet – Eugène Boudin Thyssen-Bornemisza zeigt Monet und seinen Lehrer im Dialog

Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Eugène Boudin (1824–1898) war der erste und eigentliche Lehrer von Claude Monet (1840–1926). So oder ähnlich steht es in jeder Einführung zum berühmten Erfinder des Impressionismus geschrieben. Doch in welchem Maße bereitete Boudin mit seinen kleinformatigen Strandszenen die Malerei des Lichts und der Farbe vor? Wieviel hat ihm Claude Monet in seinen Anfängen zu verdanken? Wie sehr nahm Boudin selbst Anteil an der um 1970 vollzogenen künstlerischen Revolution der jüngeren Generation? Juan Ángel López-Manzanares, Kurator der Ausstellung „Monet/Boudin“ am Museo Nacional Thyssen-Bornemisza geht all diesen Fragen nach und klärt das Verhältnis zwischen dem weltberühmten Maler und seinem Vorgänger. Dass letzterer zu den bedeutendsten französischen Meistern der Pleinair-Malerei der Jahrhundertmitte gezählt werden darf, ist unbestritten. Acht Kapitel werfen ein Licht auf die gegenseitige Beeinflussung und künstlerische Fragen, denen sich die beiden Maler so erfolgreich stellten.

Pittoreske Landschaft

Im Frühjahr 1856 trafen sich Eugène Boudin und Claude Monet das erste Mal im Schreibwarenladen von Gravier in Le Havre. Boudin war 16 Jahre älter als Monet und gratulierte dem damals erst 16-jährigen Schüler zu dessen Karikaturen. Diese machten Monet langsam bekannt. Es war Boudin, der Monet ermutigte, weiterhin Studien zu betreiben und sich der Ölmalerei zuzuwenden, indem er ihn einlud, sich ihm bei seinen Aktivitäten anzuschließen. Eugène Boudin war Autodidakt und hatte sich durch das Kopieren von niederländischen Werken des 17. Jahrhunderts selbständig fortgebildet. Mitte der 1850er Jahre trat Boudin in seine reife Phase ein und widmete sich Peinair-Studien in der Tradition der Schule von Barbizon.

Kurz nachdem Claude Monet Boudins Angebot angenommen hatte, vor den Motiven zu arbeiten, wurde er Boudins Schüler. Da Boudin aus bescheidenen Familienverhältnissen stammte, waren Monets Eltern nicht sehr erfreut über diese Bekanntschaft. Dennoch lernte der jugendliche Student, Licht darzustellen und Landschaften zu beobachten. Boudin brachte Monet das Komponieren von Landschaften in den Techniken Zeichnungen und Öl näher. Nach nur zwei Jahren besaß Claude Monet genügend Wissen, um sein erstes Bild für eine öffentliche Ausstellung zu malen: „Ansicht bei Rouelles“ (1858) zeigt die Landschaft in der Umgebung von Le Havre, so wie es Eugène Boudin in „Landschaft der Normandie“ (um 1857/58) tat. Beiden Landschaften ist gemein, dass sie ausbalanciert und durchwegs konventionell im Arrangement der Motive sind. Das Neuartige ist, wie beide Maler das helle Tageslicht einfangen. Diese Fragestellung – Wie malt man Licht? – hatte Boudin an Monet weitergegeben.

 

 

Über die folgenden Jahre folgte Claude Monet Boudin auch in seiner Auseinandersetzung mit den Malern der Schule von Barbizon, vor allem Rousseau und Daubigny waren prägend (→ Claude Monet und Daubigny). Im Jahr 1859 verließ Monet die Normandie in Richtung Paris, dennoch blieben die beiden Künstler in engem persönlichen und künstlerischen Kontakt. Waren sie die vergangenen drei Jahre Lehrer und Schüler gewesen, so wandelte sich dieses Verhältnis in eines von gegenseitigem Respekt und Bewunderung.

 

Seestücke

Bis zum zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts waren Seestücke (Marinebilder) ein untergeordnetes Genre, das sich allerdings zunehmender Beliebtheit bei Sammlern erfreute. Boudins Vater war Hafenlots und dessen Kindheit daher eng mit dem Meer verbunden. Seine frühesten Zeichnungen von Booten datieren in die 1840er Jahre, aber erst von 1854 an malte Boudin Szenen mit Fischern häufiger.

1862 trafen Boudin und Monet den holländischen Maler Johan Barthold Jongkind, der – wie Boudin – zu den Vorläufern des Impressionismus gezählt werden muss. Neben Jongkind wurden für Monet auch die Werke von Gustave Courbet und Edouard Manet bedeutend. Ihrem Beispiel folgend, begann Monet großformatige Kompositionen vor dem Motiv anzulegen. Mit „Strand in Sainte–Adresse“ (1867) zeigte Monet, wie er mit kühlen, wenn auch glänzenden Farben Atmosphäre und Stimmung einzufangen verstand. Mit der fleckigen Malweise nahm er in diesem Frühwerk den Impressionismus vorweg, gleichzeitig distanzierte er sich mit der grauen Tonalität von Boudins eher buntfarbigen Werken. Juan Ángel López-Manzanares hebt einen weiteren bedeutenden Unterschied hervor: dass Boudin die reichen Touristen aus Paris von der Landbevölkerung deutlich unterschied, während Monet in seiner Malerei alle Menschen gleichbehandelte.

 

 

Strandszenen

Trouville war ein kleines Fischerdorf mit einem langen Sandstrand, das rasch eine touristische Destination für die Pariser Mittelklasse und Aristokratie wurde. Eugène Boudin entdeckte in den frühen 1860er Jahren den Ort und kehrte jeden Sommer wieder, um den Hafen, den Kay, den Fluss Touques und Strandszenen zu malen. Mit Letzterem versuchte er ein breiteres Publikum – auch unter den Sommergästen – anzusprechen. Durch seine betonten Lichteffekte und genauen Wetterschilderungen ging er über pittoreske, Details betonende Gemälde seiner Zeit hinaus. Dies wirkte sich negativ auf die Rezeption Boudins aus: „Konzert im Casino von Deauville“ präsentierte er beispielsweise erfolglos am Pariser Salon von 1865. In den folgenden Jahren schuf er kleinere Kompositionen voller vibrierender Farben für eine kleine Gruppe von Liebhabern. Im Jahr 1870 wandte er sich mehr Seestücken zu, die deutlich höhere Nachfrage hatten.

Claude Monet und seine Familie zogen im Sommer 1870 nach Trouville, wo er sich mit verschiedenen Strandszenen beschäftigte. Dabei bezog er sich auf die Bilder von Boudin, wenn er auch in Bildern wie „Camille am Strand von Trouville“ (1870) und „Der Strand von Trouville“ (1870) seine Lieben groß im Vordergrund platzlierte. Boudin hatte immer anonyme Figuren aus der Distanz beobachtet, ihre Kleidung farbenfroh geschildert. Monet hingegen widmet sich dem Individuum – darunter seine eigene Frau Camille und Boudins Ehefrau Marie-Anne Guédès.

 

 

Pastelle

In den späten 1850er Jahren begann Eugène Boudin kleine Wolkenstudien in Pastell zu malen. Mit dem trockenen Farbpulver hielt er den Himmel zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten fest. Corot nannte Boudin bald den „König der Himmel“. Sein gesamtes Leben hindurch arbeitete er in diesem Modus, nutzte hellere und lichthältigere Farbtöne – sogar als der Impressionismus in seiner Spätphase bereits dem Ende entgegensah.

Auch Monet schuf mehr als 100 Pastelle in seinem Leben. Die frühesten Arbeiten zeigen, wie er mit dem Pastellstift die Umrisslinien der Motive umschrieb. Bald nutzte er aber auch das Pastell, um einfachere Kompositionen auf der Basis von zwei oder drei Farbstreifen anzufertigen. Zweifellos eignete sich das Pastell für das schnelle Festhalten von Licht- und Farbeffekten, was Monet in seiner täglichen Arbeit entgegenkam.

Claude Monet lud seinen ehemaligen Lehrer ein, an der Erste Impressionisten-Ausstellung 1874 teilzunehmen. Boudin stellte drei Gemälde, vier Aquarelle und sechs Pastellzeichnungen aus. Monet präsentierte sich ebenfalls mit fünf Gemälden und sieben Pastellen. Dies kann als Ehrerbietung vor seinem Mentor verstanden werden.

 

 

Variationen und Serien

Während der 1890er Jahre unterzog Claude Monet seiner Malerei einer tiefgreifenden Erneuerung: Er begann Serien über ein einzelnes Motiv zu malen, dafür einen ähnlichen Blickpunkt zu wählen und das Objekt in verschiedenen Wettersituationen und unter verschiedenen Lichteinfällen festzuhalten. Der Ursprung dieses Konzepts kann Großteils in den atmosphärischen Variationen im Werk von Eugène Boudin gefunden werden. Mit der Frage, wie das wechselnde Licht die Erscheinung von Dingen und Landschaften beeinflusst, hatte dieser sich schon in seinem Skizzenbuch der 1850er Jahre sowie den zuvor genannten Pastellstudien intensiv beschäftigt.

1878 begann Claude Monet, Gruppen von Gemälden in Vétheuil auszuführen, darunter „Arm der Seine bei Vétheuil“ (1878) und „Die Flut“ (1881). In 16 Bildern beschäftigte er sich 1880 mit dem Tauwetter an der zugefrorenen Seine. Dennoch dauerte es bis 1882, als Monet für seine Werke in einem Brief an den Kunsthändler Paul Durand-Ruel den Begriff „Serie“ anwandte. In den folgenden Malausflügen reduzierte er sukzessive die Blickpunkte und steigerte die Anzahl der Gemälde zu jedem Motiv. Anfangs widmete er sich eine halbe Stunde jedem Bild, dann reduzierte er auch diese Zeitspanne auf sieben (!) Minuten, um den „Effekt“ einzufangen.

 

 

Boudin hatte zuvor schon um die 200 Variationen des Kays von Trouville angefertigt. Darin beobachtete er kleinste Veränderungen in der Atmosphäre. Im Gegensatz zu Monets Werk war sein Arbeiten aber von Intuition getragen und daher unsystematisch. Gleichzeitig orientierte sich Boudin stärker an den Wünschen der Kunstkäufer seiner Zeit. Während der 1890er Jahre wandte er sich der Kirche von Abbeville und dem Fluss Touques zu und malte diese zu verschiedenen Tageszeiten.

 

 

Küstenlinien

In den späten 1870er Jahren kühlte Monets und Boudins Freundschaft ab. Dies könnte an Monets außerehelicher Beziehung zu Alice Hoschedé gelegen haben, da Boudin Monets Ehefrau, Camille, sehr schätzte. Ein weiterer Grund könnte darin zu finden sein, dass die Wirtschaftskrise von 1875 schön langsam auch den Kunstmarkt erreichte. Dessen ungeachtet bewunderte Eugène Boundin die Leistungen seines früheren Schülers weiterhin und zahlreiche Werke der 1880er und 1890er belegen ihre gemeinsamen Interessen. Dazu zählten zweifellos die Ansichten von Klippen der Normandie und die Küstenlinie der Bretagne.

In Monets Gemälden der 1880er Jahre verlieren menschliche Figuren zugunsten der Natur ihre Bedeutung. „Nadelfelsen von Etretat, Ebbe“ (1883) und „Felsen auf Belle-Île-en-Mer, Port Domois“ (1886) sind schöne Belege für Monets Hinwendung zur Natur als Motiv – bzw. der Luft zwischen seinem Auge und den Motiven. Jahre später malte auch Boudin an diesen Plätzen, bereiste noch ein Jahr vor seinem Tod (1897) die Bretagne. Ruhe und Balance stehen für den älteren Künstler deutlich im Vordergrund, das wilde Meer hingegen nicht.

 

 

Licht, Reflexionen und atmosphärische Effekte

1883 stellte Eugène Boudin Pastelle, Aquarelle und 150 Ölgemälde in der Galerie Durand-Ruel aus. Mit dieser Retrospektive war sein Ruhm als Künstler und sein finanzielles Auskommen gesichert. Auffallend ist, dass er sich in der Folge stärker der impressionistischen Malerei zuwandte und seine konservativere Klientel weniger bediente. Aus diesen Jahren datieren Seestücke im Abendlicht wie „Ebbe“ (1884).

In den 1880ern wird auch im Werk von Claude Monet evident, wie sehr ihn das Studium von Licht und atmosphärischen Effekten beschäftigte (→ Claude Monet in der Fondation Beyeler). Letzteres sollte auch in der folgenden Dekade eine wichtige Fragestellung sein, die er mit Hilfe der seriellen Malerei auch zu beantworten hoffte. Nebelverhangene, dunstige Wasserlandschaften wie die 24-teilige Serie zu „Matinée sur la Seine [Vormittag auf der Seine]“ (1897) lassen auch den Schluss zu, dass Camille Corot, der sowohl für Monet wie auch für Boudin eine wichtige Referenzfigur war, einen stärkeren Einfluss auf Monet ausübte.

 

 

Reisen in den Süden Frankreichs

Für die beiden Maler Monet und Boudin, die in der Normandie mit ihrem rauem Klima und stürmischer See aufgewachsen waren, bedeutete die Begegnung mit dem Licht des Mittelmeers eine Offenbarung. Das lässt sich für Monet an einigen Aufenthalten und den dabei entstandenen Werken deutlich ablesen. 1884 reiste er erstmals in der Begleitung von Auguste Renoir an die Côte d’Azur und die italienische Riviera. Danach hielt er sich einige Monate in Bordighera auf. Bereits 1888 kehrte er nach Antibes zurück, wo er sich wiederum mit dem rosafarbenen Licht auseinandersetzte.

Eugène Boudin kam anfangs aus gesundheitlichen Gründen in den Süden. 1885 hellte sich seine Palette sichtbar auf – und blieb auch nach seiner Rückkehr lichthältiger. Sein Besuch von Beaulieu 1892 schlug sich in vielen Gemälden nieder, die er direkt vor den Motiven ausführte (und nicht im Atelier vollendete). Im folgenden Jahr besuchte Boudin Antibes, wodurch er vielleicht von Monets Aufenthalt angeregt worden war; und 1895 malte er mehr als 70 Bilder in Venedig. Die Ansichten der Lagunenstadt bezeichnete der alternde Maler als seinen „Schwanengesang“.

Nach Boudins Tod 1898 gehörte Monet zum Organisationskomitee der Retrospektive. Nachdem er sich mit dem gemeinsamen Briefverkehr beschäftigt hatte, musste sich Monet eingestehen, dass es Boudin war, der als erster seine Fähigkeiten erkannt und ihn zeitlebens unterstützt hatte. Als er seinem Biografen Gustave Geffroy 1920 erzählte, dass er „alles Boudin verdankte“, zollte er seinem alten Lehrer endgültig Tribut.

Kuratiert von Juan Ángel López-Manzanares

 

 

Monet / Boudin: Ausstellungskatalog

Mit Texten von Juan Ángel López-Manzanares, Laurent Manœuvre, Géraldine Lefebvre
Chronologie von Elena Rodríguez

 

Monet / Boudin: Bilder

  • Claude Monet, Landschaft bei Rouelles, 1858, Öl/Lw, 46 x 65 cm (Marunuma Art Park, Asaka, Japan)
  • Claude Monet, Seestück, um 1864, Öl/Lw, 60 x 73,8 cm (Scottish National Gallery, Edinburgh)
  • Claude Monet, Das Meer bei Le Havre, 1868, Öl/Lw, 60 x 81,6 cm (Carnegie Museum of Art, Pittsburgh)
  • Claude Monet, Die Flut, 1881, Öl/Lw, 60 x 100 cm (Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF)
  • Claude Monet, Strand in Trouville, 1870, Öl/Lw, 38 x 46 cm (The National Gallery, London, Courtauld Fund, 1924)
  • Claude Monet, Landschaft in der Nähe von Le Havre, 1868–1878, Pastell, 24,1 x 31,1 cm (Richard Green Gallery, London)
  • Claude Monet, Arm der Seine bei Vétheuil, 1878, Öl/Lw, 60 x 80 cm (Sammlung Pérez Simón, Mexiko)
  • Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Felsen auf Belle-Île-en-Mer, Port Domois, 1886, Öl/Lw, 81,3 x 64,8 cm (Cincinnati Art Museum, Cincinnati, Fanny Bryce Lehmer Endowment & The Edwin and Virginia Irwin Memorial)
  • Claude Monet, Antibes, 1888, Öl/Lw, 65,4 x 81,3 cm (Sammlung Pérez Simón, Mexiko)
  • Claude Monet, Charing Cross Bridge, 1899, Öl/Lw, 64,8 x 80,6 cm (Sammlung Carmen Thyssen-Bornemisza, Leihgabe im Museo Nactional Thyssen-Bornemisza)
  • Eugène Boudin, Normannische Landschaft, um 1857/58, Öl/Lw, 34 x 57,5 cm (Marunuma Art Park, Asaka, Japan)
  • Eugène Boudin, Wolkenstudie, um 1860, Pastell, 13,5 x 20,5 cm (Sammlung Pérez Simón, Mexiko)
  • Eugène Boudin, Am Strand von Trouville, 1863, Pastell, 18,5 x 28,5 cm (Privatsammlung)
  • Eugène Boudin, Hafen von Trouville, 1865, Öl/Lw, 32,5 x 46,5 m (Museu Nacional de Belas Artes / Ibram / MinC, Rio de Janeiro)
  • Eugène Boudin, Küste und Himmel, um 1865, Pastell, 15,8 x 23,1 cm (Privatsammlung)
  • Eugène Boudin, Konzert im Kasino von Deauville, 1865, Öl/Lw, 41,7 x 73 cm (National Gallery of Art, Washington, Sammlung Mr. und Mrs. Paul Mellon)
  • Eugène Boudin, Auf der Farm Sain-Siméon. Jongkind, Van Marcke, Monet und Vater Achard, um 1867, Aquarell, 17,5 x 19,5 cm (Galerie Schmit, Paris)
  • Eugène Boudin, Ebbe, 1884, Öl/Lw, 117 x 160 cm (Musée des Beaux-Arts, Saint-Lô)
  • Eugène Boudin, Die Bucht der Eure in Le Havre, 1885, Öl/Lw, 65 x 90 cm (Musée d’Art, Histoire et Archéologie)
  • Eugène Boudin, Klippen bei Étretat, um 1890/91, Öl/Lw, 37,5 x 46,2 cm (Musée d’art Moderne André Malraux)
  • Eugène Boudin, Beaulieu. Die Bucht von Fourmis, 1892, Öl/Lw, 54,9 x 90,2 cm (The Metropolitan Museum of Art, New York, Legat Jacob Ruppert, 1939)
  • Eugène Boudin, Die Kollegiatskirche von Abbeville bei Nacht, um 1890–1894, Öl/Lw, 46 x 37,5 cm (Musée de Valence, Art et Archéologie, Valence)
  • Eugène Boudin, Venedig, Abend. Riva degli Schiavoni und die Salute Kirche, 1895, Öl/Lw, 46 x 65 cm (Musée National des Beaux-Arts, Québec. Schenkung der Nachfolge von Maurice Duplessis)

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.