0

Museum Barberini: Monet. Orte Wetter, Licht und Farbe in Serie

Claude Monet, Unter den Pappeln, Detail, 1887, Öl/Lw, 73 x 92 cm, Wildenstein 1136 (Privatsammlung)

Claude Monet, Unter den Pappeln, Detail, 1887, Öl/Lw, 73 x 92 cm, Wildenstein 1136 (Privatsammlung)

Für seine Landschaftsbilder suchte Claude Monet immer wieder die gleichen Orte auf oder fertigte an einer Stelle umfangreiche Serien an. So entstanden auf Reisen zahlreiche Gemälde an der Küste der Normandie, im niederländischen Zaandam oder in London und Venedig. Ihn interessierten nicht pittoreske Sehenswürdigkeiten, sondern Licht- und Wetterphänomene und ihre verschiedenen Auswirkungen auf diese Orte.

Auch an seinen Wohnorten wie Paris, Argenteuil, Vétheuil und Giverny gewann er der alltäglichen Umgebung Motive wie Parks, Gärten und Seerosen ab, mit denen er seine Auseinandersetzung mit Licht und Farbe weiter vorantrieb (→ Claude Monet. Impression und Empfindung).

Quelle: Pressetext

 

 

Museum Barberini. Monet. Orte: ausgestellte Bilder

  • Claude Monet, Ansicht von Rouelles, 1858, Öl/Lw (Marunuma Art Park, Asaka)
  • Claude Monet, Windmühlen bei Zaandam, 1871, Öl/Lw (Van Gogh Museum, Amsterdam)
  • Claude Monet, Die Tuilerien, 1876 (Musée Marmottan Monet, Paris. © Musée Marmottan Monet, Paris / Bridgeman Images)
  • Claude Monet, Gare Saint-Lazare, 1877 (National Gallery, London. © The National Gallery, London 2019)
  • Claude Monet, Parc Monceau, 1878, Öl/Lw (The Metropolitan Museum of Art)
  • Claude Monet, Landschaft auf der Insel Saint-Martin, 1881, Öl/Lw (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Villen in Bordighera, 1884, Öl/Lw (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Steilküste von Aval, 1885 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Ortseingang von Giverny im Winter, 1885 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Unter den Pappeln, 1887, Öl/Lw, 73 x 92 cm (Wildenstein 1136, Privatsammlung)
  • Claude Monet, Unter den Pappeln, Detail, 1887, Öl/Lw, 73 x 92 cm (Wildenstein 1136, Privatsammlung)
  • Claude Monet, Getreideschober, Schnee, Sonnenlicht, 1891 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Eisschollen in Bennecourt, 1893 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Seerosen, 1903, Öl/Lw (The Dayton Art Institute, Dayton, Ohio)
  • Claude Monet, Charing Cross Bridge, Reflektionen auf der Themse, 1899–1904 (The Baltimore Museum of Art, The Helen and Abram Eisenberg Collection)
  • Claude Monet, Seerosen oder der Seerosenteich (Nymphéas), 1904 (Denver Art Museum)
  • Claude Monet, Der Palazzo Contarini, 1908 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Seerosen, 1914–1917 (Privatsammlung, Scan: RECOM ART)
  • Claude Monet, Der Seerosenteich, um 1918 (Privatsammlung)

Weitere Beiträge zu Claude Monet

19. Oktober 2018
Claude Monet, Glyzinie, Detail, 1917-1920, Öl/Lw, 50.5 x 200.5 cm (Gemeentemuseum, Den Haag, Inv.-Nr. 0333516)

Monet: Die Gartenbilder Gemeentemuseum Den Haag zeigt 2019 Monets Seerosen

Wer kennt sie nicht die berühmten Seerosen von Claude Monet? Das Gemeentemuseum in Den Haag widmet dem berühmten französischen Impressionisten eine Ausstellung zu dessen Gartenbildern - ausgehend vom eigenen späten Bild einer Glyzinie.
9. Oktober 2018
Alfred Stevens, Die japanische Pariserin, Detail, 1872, Öl auf Leinwand, 150 x 105 cm (Musée des Beaux-Arts de La Boverie, Liège © Liège, Musée des Beaux-Arts – La Boverie)

Faszination Japan: Monet. Van Gogh. Klimt Kunstforum Wien zeigt die Folgen der Japomanie

Japomanie und Japonismus halfen Ende des 19. Jhs akademische Vorstellungen von Bildthemen, Komposition, Raumdarstellung radikal zu hinterfragen. Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt Gemälde, Grafiken, Möbel und Kunsthandwerk aus Japan und Europa - von Monet bis Schiele - und streicht den eminenten Einfluss der fernöstlichen Ästhetik auf die Moderne hervor.
19. September 2018
Claude Monet, Der Seerosenteich, Detail, 1917–1919 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)

Claude Monet. Impression und Empfindung Die Welt im Fluss: Farbe, Licht und Pflanzen zwischen Impressionismus und Abstraktion

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Sein Umgang mit Farbe, Bildaufbau und Struktur ließen ihn früh zur zentralen Malerpersönlichkeit der 1870er Jahre avancieren. Anhand von Lebens- und Arbeitsorten analysiert die Ausstellung der Albertina Monets Entwicklung (malerisch wie ikonografisch) und lenkt auf das außergewöhnliche Spätwerk hin, das im Garten von Giverny entstand.

Aktuelle Ausstellungen

15. März 2019
Leopold Museum Wien 1900: Schiele, Klimt, Sigmund Freud

Leopold Museum: Wien um 1900. Urquell der Moderne Neuaufstellung der Sammlung: Wiener Kunst von 1880 bis 1930

Die umfassende, sich über drei Ebenen erstreckende Ausstellung präsentiert den Glanz und die Fülle künstlerischer und geistiger Errungenschaften einer Epoche.
14. März 2019
Maurice Denis, Poetische Arabeske, oder: Die Leiter im Laub, Detail, 1892, Öl/Lw, auf Holzpaneel montiert, 235 x 172 cm (Saint-Germain-En-Laye, Musée départemental Maurice Denis / Christian Jean)

Musée du Luxembourg: Nabis und die dekorativen Künste Gemusterte Flächigkeit in Malerei und Wandschmuck

Das Musée du Luxembourg widmet erstmals den dekorativen Werken der Nabis eine Ausstellung. Les Nabis (hebr. Propheten) – allen voran Pierre Bonnard, Edouard Vuillard und Félix Vallotton – strebten die Überwindung der Trennung von bildender und angewandter Kunst an.
12. März 2019
Peter Paul Rubens, Das Martyrium des hl. Andreas, Detail, um 1638/39, Öl/Lw, 305 x 216 cm (ohne Rahmen) (Fundación Carlos de Amberes, Madrid)

Rubens’ Martyrium des hl. Andreas im Museo Thyssen Spätwerk des flämischen Malers im Kreis der Rubens-Sammlung

Peter Paul Rubens' monumentales Spätwerk zu Gast im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza. „Das Martyrium des hl. Andreas“ ergänzt die Rubens-Sammlung um eine dramatische Gewaltszene.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.