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New York | MoMA: Künstlerinnen und die Abstraktion der Nachkriegszeit Weibliches Kunstschaffen von 1945 bis 1968 | 2017

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 15. April 2017
María Freire, Untitled, 1954, Öl/Lw, 92 × 122 cm (The Museum of Modern Art, New York. Promised gift of Patricia Phelps de Cisneros through the Latin American and Caribbean Fund in honor of Gabriel Pérez-Barreiro, 2016)

María Freire, Untitled, 1954, Öl/Lw, 92 × 122 cm (The Museum of Modern Art, New York. Promised gift of Patricia Phelps de Cisneros through the Latin American and Caribbean Fund in honor of Gabriel Pérez-Barreiro, 2016)

Das MoMA wirft mit „Making Space“ ein Schlaglicht auf die erstaunlichen Leistungen von Künstlerinnen zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) und dem Beginn der feministischen Bewegung (um 1968). In der Nachkriegszeit ermöglichten gesellschaftliche Veränderungen es einer größeren Anzahl von Frauen, professionell als Künstlerinnen zu arbeiten. Dennoch wurde ihre Arbeit in der von Männern dominierten Kunstwelt oft marginalisiert, und es gab nur wenige Unterstützungsnetzwerke für sie.

Making Space: Women artists
and Postwar Abstraction

USA | New York: MoMA, 3. Stock
15.4. – 13.8.2017

Abstraktion dominierte die künstlerische Praxis in diesen Jahren, da viele Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg eine internationale Sprache suchten, die über nationale und regionale Narrative hinausgehen könnte – und für Künstlerinnen zusätzlich jene, die sich auf das Geschlecht beziehen.

Die Ausstellung, die zur Gänze aus der Sammlung des Museums bestückt ist, zeigt fast 100 Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Drucke, Textilien und Keramiken. Innerhalb eines Parcours, der zugleich lose chronologisch und synchron ist, zeigt sie Werke, die von den kühn gestisch gemalten Leinwänden von Lee Krasner, Helen Frankenthaler und Joan Mitchell reichen; die radikalen Geometrien von Lygia Clark, Lygia Pape und Gego; und die reduktiven Abstraktionen von Agnes Martin, Anne Truitt und Jo Baer; zu den textilen Arbeiten von Magdalena Abakanowicz, Sheila Hicks und Lenore Tawney; und die prozessorientierten Skulpturen von Lee Bontecou, Louise Bourgeois und Eva Hesse. Die Ausstellung zeigt auch viele wenig bekannte Schätze wie Collagen von Anne Ryan, Fotografien von Gertrudes Altschul und kürzlich erworbene Werke von Ruth Asawa, Carol Rama und Alma Woodsey Thomas.

 

Ausgestellte Künstlerinnen

Magdalena Abakanowicz | Etel Adnan | Anni Albers | Gertrudes Altschul | Ruth Asawa | Jo Baer | Lina Bo Bardi | Lynda Benglis | Lee Bontecou | Louise Bourgeois | Feliza Bursztyn | Lygia Clark | Carlotta Corpron | Lucienne Day | Elaine de Kooning | Jay DeFeo | Dorothy Dehner | Helen Frankenthaler | María Freire | Gego (Gertrud Goldschmidt) | Elsa Gramcko | Sarah Grilo | Grace Hartigan | Carmen Herrera → Carmen Herrera. Grande Dame der geometrischen Abstraktion | Eva Hesse | Sheila Hicks | Lotte Jacobi | Lee Krasner | Yayoi Kusama | Agnes Martin | Eleanore Mikus | Joan Mitchell | Barbara Morgan | Gertrud Natzler | Lygia Pape | Pat Passlof | Lidy Prati | Carol Rama | Barbara Chase-Riboud | Lucie Rie | Bridget Riley | Anne Ryan | Naomi Savage | Mira Schendel | Janet Sobel | Hedda Sterne | Alina Szapocznikow | Atsuko Tanaka | Lenore Tawney | Alma Woodsey Thomas | Anne Truitt | Vera (Vera Neumann)

Quelle: MoMA

 

Bild

  • María Freire, Untitled, 1954, Öl/Lw, 92 × 122 cm (The Museum of Modern Art, New York. Promised gift of Patricia Phelps de Cisneros through the Latin American and Caribbean Fund in honor of Gabriel Pérez-Barreiro, 2016)

Beiträge zu Künstlerinnen

16. Juni 2026
Frida Kahlo, Selbstbildnis (mit Bonito), Detail, 1941, Öl auf Hartfaser, 54,6 x 43,2 cm (Privatsammlung, Courtesy Thomas Ammann Fine Art AG, Zürich)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 16. Juni 2026

Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Frida Kahlo – Die Malerin

Im Frühjahr 2027 zeigt die Fondation Beyeler die Malerin Frida Kahlo - DAS Ausstellungshighlight in der Schweiz.
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15. Juni 2026
Dieses Gemälde von Rembrandt zeigt einen Mann mit Turban. hierbei handelt es sich um ein Detail des Bildes aus dem Jahr 1635, das dem Rijksmuseum, Amsterdam gehört. Der Turban ist weiß und wird mit einem goldenen Band zusammengehalten. Der bärtige Mann blickt direkt aus dem Bild und wird von links angelezuchtet. Der Huntergrund ist Dunkelbraun.
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 15. Juni 2026

Amsterdam | Rembrandt-Haus: Rembrandt und der Orient

Das Rembrandt-Haus in Amsterdam zeigt im Herbst 2026 eine Ausstellung zu Rembrandts Auseinandersetzung mit persischer, osmanischer und nordafrikanischer Kultur. Dabei wird auch die Frage aufkommen, wie sich der junge Rembrandt von seinem Lehrer Pieter Lastman weiterentwickelte. Vor allem, da Rembrandt in den frühen 1630er Jahren nach Amsterdam übersiedelte und dort in Kontakt mit Menschen aus dem „Orient“ kam.
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11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
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10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
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10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
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9. Juni 2026
Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 9. Juni 2026

Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken

Im Sommer 2026 zeigt das Städel Museum eine Ausstellung mit rund 45 Druckgrafiken, die auf Basis von Bruegels Zeichnungen entstanden sind. Die Sammlung des Städel wird durch Leihgaben der Albertina, Wien, erweitert.
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Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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