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Paris | Musée d’Orsay: Signac als Sammler

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 12. Oktober 2021
Georges Seurat, Der Zirkus, Detail, 1890/1891, Öl auf Leinwand, 185,5 x 152,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

Georges Seurat, Der Zirkus, Detail, 1890/1891, Öl auf Leinwand, 185,5 x 152,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

Seit etwa 15 Jahren ist das Sammeln ins Zentrum des Interesses der Forschung gerückt; seither sind zahlreiche Studien, Ausstellungen und Publikationen zu diesem Thema erschienen. In diesem Rahmen ist die Sammlung von Paul Signac ein echter Glücksfall, da sie den Blick und die Vorlieben eines Künstlers widerspiegelt, der in der Kunstszene seiner Zeit besonders aktiv war. Die Zusammenarbeit mit dem Archiv Signac, das neben der Korrespondenz des Künstlers seine Notizbücher verwahrt, in denen er seine Einkäufe dokumentierte, ermöglicht eine genaue Zählung der Gemälde, Zeichnungen und Drucke, die ihm gehörten.

Signac als Sammler

Frankreich| Paris: Musée d'Orsay
12.10.2021 – 13.2.2022

Signacs Sammlung

Als Autodidakt lernte Paul Signac seinen Beruf, indem er sich die Werke der Impressionisten anschaute, insbesondere die Gemälde von Claude Monet, Edgar Degas, Gustave Caillebotte oder Armand Guillaumin, die zum größten Teil in seiner Sammlung enthalten sind. Aus einer wohlhabenden Familie stammend, ohne reich zu sein, konnte Signac wichtige Kunstwerke zusammentragen, jedoch musste er seine Entscheidungen gut reflektieren. Von Anfang an stellt ihn die Rolle, die er bei der Gründung und dann in der Organisation des Salon des artistes indépendants [Salons der unabhängigen Künstler] spielte, dessen Präsident er 1908 wurde, an den Scheideweg der verschiedenen Strömungen der Avantgarde.

 

Georges Seurat, Der Zirkus, 1890/1891, Öl auf Leinwand, 185,5 x 152,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)
Georges Seurat, Der Zirkus, 1890/1891, Öl auf Leinwand, 185,5 x 152,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

 

Seine erste Anschaffung war eine Landschaft von Paul Cézanne. 1887 kaufte Signac ein Gemälde von Maximilien Luce, „La Toilette“ (Genève, Musée du Petit Palais), aus der III. Ausstellung der Indépendants, was den Beginn ihrer Freundschaft markierte. 

Während Paul Signac oft Werke seiner neoimpressionistischen Freunde bevorzugte, insbesondere die von Georges Seurat (→ Georges Seurat, Erfinder des Pointillismus), Camille Pissarro, Maximilian Luce oder Henri-Edmond Cross, interessierte er sich auch für die Werke der Nabis, Pierre Bonnard, Edouard Vuillard, Ker-Xavier Roussel, Maurice Denis und Félix Vallotton. Die Sammlung Signacs bietet auch einige Überraschungen, darunter weniger Erwartetes, wie einen schönen Odilon Redon oder ein „etwas lüsternes“ Gemälde von Walter Sickert.

In der nächsten Generation führte seine Leidenschaft für die Farbe dazu, dass er die Fauves liebte, insbesondere Kees van Dongen, Henri Matisse, Charles Camoin und Louis Valtat. Denn der Autor des weit verbreiteten Bandes „D'Eugène Delacroix au néo-impressionnisme [Von Eugène Delacroix zum Neoimpressionismus]“ (1899) lehrte von Anfang an, dass der Fauvismus seinen Ausgangspunkt im Neoimpressionismus gehabt hätte.
1905, im Jahr nach der Entstehung von Henri Matisses „Luxe, calme et volupté“ (1904, Paris, musée d’Orsay), erwarb Paul Signac dieses frühe Hauptwerk des Künstlers. Es blieb bis zu seinem Lebensende in seinem Besitz. Nach dem Tode Signacs verblieb es in Familienbesitz und ging an Signacs Tochter, Ginette Signac (1913–1980), über.

 

Ausgestellte Malerinnen und Maler

Hélène Akhvlédiani | Ludolf Bakhuizen (auch: Ludolf Backhuysen) | Antoine-Louis Barye | Alexandre Bigot | Pierre Bonnard | Eugène Boudin | Jean-Louis Boussingault | Adolphe-Félix Cals | Juliette Cambier | Charles Camoin | Carlos-Reymond | Paul Cézanne | Alexandre Charpentier | Lucie Cousturier | Henri-Edmond Cross | Edgar Degas | Eugène Delacroix | Maurice Denis | Georges d’Espagnat | Henri Fantin-Latour | Louis Faudacq | Jean-Louis Forain | Abel Gerbaud | Armand Guillaumin | Constantin Guys | Louis Hayet | Louise Hervieu | Paul Huet | Johan Barthold Jongkind | Alexandra Koltsova-Bychkova | Pierre Laprade | André Léveillé | Maximilien Luce | Aristide Maillol | Édouard Manet | Albert Marquet | Henri Matisse | André Metthey | George Minne | Claude Monet | Pierre Monteret | Nicolas-Marie Ozanne | Camille Pissarro | Jean Puy | Jean-François Raffaëlli | Odilon Redon | Pierre-Auguste Renoir | Ker-Xavier Roussel | Charles Emmanuel Serret | Georges Seurat | Walter Sickert | Octave Tassaert | Henri de Toulouse-Lautrec | Félix Vallotton | Louis Valtat | Kees Van Dongen | Vincent Van Gogh | Théo Van Rysselberghe | Joseph Vernet | Édouard Vuillard | Arshile Gorky (?)| Aubin Hervier (?) | Ukyo-e Drucke: Keisai Eisen, Kikukawa Eizan, Utagawa Hiroshige, Utagawa Kunisada, Utagawa Sadahide, Utagawa Yoshitsuya, Kobayashi Eitaku, Kawanabe Kyosai, Katsushika Hokusai, Hiroshige II, genannt Shigenobu

Kuratiert von Laurence des Cars, Direktorin des Louvre, Marina Ferretti, ehemalige wissenschaftliche Direktorin des Musée des Impressionismes in Giverny und Spezialistin für das Werk von Signac, sowie Charlotte Hellmann, Direktorin des Archives Signac

 

Signac als Sammler: Bilder

  • Georges Seurat, Der Zirkus [Le cirque], 1890–1891, Öl/Lw, 186 x 152 cm (Musée d'Orsay, legs John Quinn, 1924 ©© Musée d'Orsay, Dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt)

Beiträge zu Paul Signac

23. November 2025
James Ensor, Skelett verhaftet Maskierte, 1891 (© The Phoebus Foundation, Antwerpen)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. November 2025

Remagen | Arp Museum: Seelenlandschaften. Ensor – Monet – Signac

Das Arp Museum zeigt erstmals ca. 30 Werke von The Phoebus Foundation (Belgien), die stilistisch vom Impressionismus, Symbolismus, Fauvismus bis zum Beginn der Klassischen Moderne reichen.
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27. Oktober 2025
Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892 (© Sammlung Hasso Plattner)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 27. Oktober 2025

Potsdam | Museum Barberini: Paul Signac

Die Ausstellung beleuchtet Paul Signacs künstlerisches Werk von den frühen Uferlandschaften des passionierten Seglers über seine Interieur- und Portraitmalerei bis zu den sozialutopisch aufgeladenen Bildern der Côte d’Azur.
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14. Mai 2023
Vincent van Gogh, Angeln im Frühling, Pont de Clichy (Asnières), Detail, 1887 (Chicago)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 14. Mai 2023

Chicago | Art Institute: Van Gogh und die Avantgarde Postimpressionismus entlang der Seine | 2023

Zwischen 1882 und 1890 strömten postimpressionistische Maler wie Vincent van Gogh, Georges Seurat, Paul Signac, Emile Bernard und Charles Angrand in Scharen in die Dörfer am Rande von Paris. Dort entstand der Postimpressionismus.
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Aktuelle Ausstellungen

11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
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10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
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10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
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