ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler & Künstlerinnen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕

Anni Albers Leben, Werk und Wirkung der deutsch-amerikanischen Designerin

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 22. April 2026

Wer war Anni Albers?

Anni Albers (Berlin 12.6.1899–9.5.1994 Orange, Connecticut; geb. Annelise Else Frieda Fleischmann) gilt als die bedeutendste Textilkünstlerin des 20. Jahrhunderts (→ Klassische Moderne). Lange überschattete ihre Ehe mit dem Künstler und Kunstpädagogen Josef Albers die Wahrnehmung ihres eigenständigen Werks.

Als Weberin, Textildesignerin, Druckgrafikerin, Lehrerin am Bauhaus und am Black Mountain College sowie als Theoretikerin lotete Albers zeitlebens die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Textil aus – stets an der Schnittstelle von Kunst und Handwerk, von freiem künstlerischem Ausdruck und industriell-angewandter Produktion. Seit ihrem Studium am Bauhaus (1922–1930), wo Studentinnen der Zugang zu den Malereiklassen verwehrt war, widmete sie sich der Weberei und verwandelte diese Einschränkung in ihr zentrales künstlerisches Medium. Die geometrische Abstraktion (→ Abstrakte Kunst) blieb zeitlebens ihr einziger denkbarer Ausdruck.

„Da einzig das Material der Kunst Realität verleiht, erfahren wir, indem wir es formen, mehr über die Kräfte, die bei jedem Schaffensprozess am Werk sind.“1

Kindheit und frühe Ausbildung

Annelise Fleischmann wurde am 12. Juni 1899 als ältestes von drei Kindern einer großbürgerlichen Berliner Familie geboren. Ihr Vater Siegfried Fleischmann war Möbelfabrikant, ihre Mutter Antonie Fleischmann-Ullstein entstammte der deutsch-jüdischen Verlegerfamilie Ullstein, die mit der Berliner Zeitung und Magazinen wie Die Dame eines der größten Verlagshäuser Europas aufgebaut hatte. Diese familiäre Verbindung zu Medien und visueller Kultur prägte Albers früh.

Mit 17 Jahren besuchte Annelise Fleischmann das Studienatelier für Malerei und Plastik von Martin Brandenburg in Berlin, wo sie eine dreijährige akademische Ausbildung absolvierte. Oskar Kokoschka an der Dresdner Akademie lehnte sie als Studentin ab; 1919 schrieb sie sich für zwei Monate an der Hamburger Kunstgewerbeschule ein. Ab April 1922 studierte sie am Staatlichen Bauhaus in Weimar.

Studium am Bauhaus (1922–1930)

Am Bauhaus absolvierte Anni Albers zunächst den Vorkurs und trat im Wintersemester 1922/23 in die Webereiwerkstatt ein. Dort entwickelte sie unter Paul Klee und Gunta Stölzl ihre Handschrift. Klee beeinflusste sie weniger durch seinen Unterricht als durch seine Arbeit. Im Interview von 1968 beschrieb sie:

„Durch das Betrachten davon, was er mit einer Linie oder einem Punkt oder einem Pinselstrich machte, versuchte ich, meinen Weg durch mein eigenes Material und mein eigenes Handwerksfach zu finden.“2

Den Beginn am Bauhaus schilderte sie später mit einem charakteristischen Bild von Orientierungslosigkeit und aufkeimender Klarheit:

„Draußen war die Welt, aus der ich kam, ein Wirrwarr der Hoffnungslosigkeit […] Drinnen im Bauhaus […] herrschte auch Durcheinander […] aber sicher keine Hoffnungslosigkeit.“3

Was folgte, beschrieb sie als „allmähliche Verdichtung […] hin zu einem Zentrum, einer Bedeutung, irgendeinem fernen festen Ziel“ – eine Formulierung, die zugleich den Prozess des Webens beschreibt, bei dem die Weberin stets das fertige Endprodukt vor Augen haben muss, ohne es zu sehen.4

Bereits 1924 schuf Anni Albers ihre ersten großformatigen Wandbehänge und veröffentlichte im November 1924 in einem Sonderheft der Zeitschrift Junge Menschen ihren ersten Artikel unter dem Titel „Bauhausweberei“ – laut der Kunsthistorikerin T'ai Smith die erste moderne Theorie der Webkunst.5 Darin plädierte sie für ein experimentelles Handwerk als zukunftsorientiertes Gestaltungsmittel:

„Die Arbeit muß heute experimentell sein: Wir haben zu sehr das Materialgefühl früherer Zeiten verloren. Wir müssen neu versuchen, dies Gefühl zu schulen.“6

Am 9. Mai 1925 heiratete Annelise Fleischmann in der Berliner St.-Ludwigs-Kirche den Bauhaus-Künstler Josef Albers und nahm seinen Namen an. Auf der Hochzeitsreise nach Italien kaufte sie in Florenz einen gehäkelten Hut aus Zellophan – das Material, das ihr Diplomprojekt inspirieren sollte.

1929 erhielt sie den bedeutendsten Auftrag ihrer Bauhaus-Zeit: Hannes Meyer, damaliger Bauhaus-Direktor, beauftragte sie mit einer lichtreflektierenden und schalldämpfenden Wandverkleidung für die Aula der Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Bernau bei Berlin. Statt des üblichen dunklen Samts entwickelte Albers einen doppelt gewebten Stoff: Baumwollfäden mit Zellophan-Durchschuss sorgten für starke Lichtreflexion, unsichtbares Chenillegarn auf der Rückseite dämpfte den Schall.

„Ein lichtreflektierendes Material war damals etwas völlig Neues, ebenso wie ein schalldämpfendes Material mit heller Oberfläche. Das war also ein ziemlich faszinierendes Stück Textiltechnik.“7

1930 wurde ihr dieses Projekt als Bauhaus-Diplom anerkannt. Als Grundlage für die Bewertung führten die Bauhaus-Lehrer den „experimentellen Einsatz neuer Materialien und die Meisterschaft hinsichtlich der technischen Möglichkeiten im Bereich Textilien“ an.8

Zwischen 1928/29, 1930/31 und ab 1931 leitete Anni Albers kommissarisch die Webereiwerkstatt am Bauhaus.

Emigration und das Black Mountain College (1933–1949)

Als das Bauhaus am 11. April 1933 auf Druck der Nationalsozialisten geschlossen wurde, emigrierte das Ehepaar Albers in die USA. Josef Albers nahm bereits im November 1933 seine Lehrtätigkeit am Black Mountain College in North Carolina auf; Anni Albers wurde erst 1939 berufen. Beide unterrichteten dort bis 1949 – Anni Albers als Assistant Professor für Weberei.

Am Black Mountain College entwickelte Albers eine radikal neue Didaktik: Sie setzte ihre Studierenden an einen „Nullpunkt“ und forderte sie auf, sich vorzustellen, in einer Wüste in Peru zu sein – ohne Kleidung, ohne alles. „Und nach und nach erfanden wir Webstühle aus Stöcken und so weiter.“9 Die altperuanischen Textilien, denen sie bereits im Berliner Museum für Völkerkunde begegnet war und die sie auf Mexiko-Reisen ab 1935 intensiv studierte, blieben ihre wichtigste Referenz. Ihr 1965 erschienenes Standardwerk „On Weaving“ widmete sie deshalb „meinen großartigen Lehrern, den Webern des alten Peru“, die Stoffe hergestellt hatten, „die von einem Erfindungsreichtum im Bereich der Weberei künden, der niemals und nirgendwo mehr erreicht wurde“.10

In Amerika schrieb Albers zu ihrer eigenen Überraschung zunehmend auf Englisch. Sie schilderte die Arbeit an ihrem ersten englischsprachigen Essay 1938 in einem Brief an Ted Dreier:

„Ich versuche, mit meinem Text über die Weberei am Bauhaus voranzukommen. Ich habe ihn Juppi vorgelesen, und ich glaube, er hat ihm ganz gut gefallen. Jetzt bin ich an einem schwierigen Punkt […] Ein echter Wirrwarr im Ganzen. Aber ich mache das so gern, und wenn es am Ende eine Art Sinn ergäbe, wäre das wunderbar.“11

Noch 1985 beschrieb sie Schreiben als „angenehme, aber auch harte Arbeit, wenn man präzise sein will. Und ich liebe Wörter.“12

Das Verhältnis von Handarbeit und Materialkenntnis fasste Albers in einer ihrer zentralen theoretischen Aussagen zusammen:

„Wir berühren Dinge, um uns der Wirklichkeit zu vergewissern. Wir berühren die Gegenstände, die wir lieben. Wir berühren die Dinge, die wir gestalten. Unsere taktilen Erfahrungen sind elementar.“13

Parallel zur Lehre arbeitete Anni Albers als selbständige Textildesignerin – von Wandverkleidungen für Marcel Breuer und Walter Gropius (Alan I W Frank House, Pittsburgh, 1939) bis zu Entwürfen für die Firma Knoll Textiles (ab 1957).

„Wir haben es heute mit Massenproduktion zu tun; als Folge davon wird der Herstellungsprozess in einzelne Abschnitte unterteilt, die jeweils in anderen Händen liegen. […] Was einst in den Händen des Handwerkers eine organische Wandlung der Form war, ist heute oft kaum mehr als ein Postskriptum.“14

Werke

Frühe Bauhaus-Wandbehänge (1924–1930)

Anni Albers' bekannteste frühe Arbeiten sind die großformatigen Wandbehänge aus Seide, Baumwolle und Wolle der Bauhaus-Jahre. Ihre kontrapunktischen, abstrakt-geometrischen Muster – an Fensterläden, Ziegelmauern oder Bodenschatten erinnernd – nehmen den Rhythmus des umgebenden Raumes auf. Sie verkörpern, wie Albers selbst die veränderte Haltung der Webereiwerkstatt ab Mitte der 1920er Jahre beschrieb, den Wechsel „vom freien Formenspiel zum logischen Aufbau von Strukturen“ 15. Dennoch blieben diese Werke autonom:

„Wenn sie überhaupt einen Sinn haben, dann im Hinblick auf jene unabänderlichen Dinge, mit denen wir uns befassen, wenn wir allein sind.“16

  • Wandbehang Nr. 175, 1925, Baumwolle, Seide, Chenille- und Bouclégarn, 235 × 99 cm (Die Neue Sammlung – The Design Museum)
  • Wandbehang Nr. 81, 1925, Seide, Baumwolle und Rayon, 142 × 95 cm (Die Neue Sammlung – The Design Museum)
  • Wandbehang, 1926, Seide, 178,8 × 117,8 cm (Harvard Art Museums/Busch-Reisinger Museum)
  • Wandbehang We 791, 1926/1964, Baumwolle und Seide, 175 × 118 cm; rekonstruiert von Gunta Stölzl (Bauhaus-Archiv Berlin)
  • Black-White-Gray, 1927/1964, Baumwolle und Seide, 149 × 122 cm; ausgeführt von Gunta Stölzl (Museum für Gestaltung Zürich)
  • Wandbehang, 1924, Baumwolle und Seide, 168,3 × 100,3 cm (Josef and Anni Albers Foundation)
  • Muster für die schalldämpfende und lichtreflektierende Wandbekleidung für die Bundesschule des ADGB, 1928, Baumwolle, Zellophan und Chenille, 14 × 9,5 cm (Bauhaus-Archiv Berlin)

 

Mexiko und präkolumbische Textilien (1935–1947)

Anni und Josef Albers bereisten ab 1935 mehrfach Mexiko und besuchten die prähistorischen Stätten von Monte Albán, Teotihuacán und Mitla. Die Begegnung mit altmexikanischer und altperuanischer Kunst veranlasste Albers, ihre Webereitheorie neu zu formulieren. Das Material, so ihre Überzeugung, sei niemals bloße Grundlage, sondern stets Mittel der Kommunikation:

„Da einzig das Material der Kunst Realität verleiht, erfahren wir, indem wir es formen, mehr über die Kräfte, die bei jedem Schaffensprozess am Werk sind.“17

  • Monte Albán, 1936, Seide, Leinen und Wolle, 146 × 112 cm (Harvard Art Museums/Busch-Reisinger Museum) – benannt nach der Zapotekenhauptstadt in Oaxaca; die Komposition überlagert eine bildhafte Landschaft mit einem archäologischen Lageplan
  • Ancient Writing, 1936, Baumwolle, Rayon und Metallfaden, 150,5 × 111,8 cm (Smithsonian American Art Museum) – befragt die formale und etymologische Nähe von Text und Textil; »neben Höhlenzeichnungen gehören Fäden zu den frühesten Vermittlern von Bedeutung«18

 

Albers' MoMA-Ausstellung und architektonische Textilien (1946–1950)

1946 erschien Anni Albers' grundlegender Aufsatz „Constructing Textiles“ in einem Sonderheft der Zeitschrift „Design“. Für die Einzelausstellung „Anni Albers Textiles“ im Museum of Modern Art, New York (September bis Oktober 1949, eingerichtet von Philip Johnson), entwickelte sie frei hängende Raumteiler aus experimentellen Materialkombinationen – Lurex, Viskose, Zellophan, Jute, Rosshaar, Walnussholzlamellen –, die den Ausstellungsraum zugleich teilten und als autonome Skulpturen fungierten.

„Mit meinen Bildwebereien will ich erreichen, dass die Fäden wieder zu einer eigenen Sprache, einer eigenen Form und einer eigenen Instrumentierung finden. Man soll sie anschauen und nicht auf ihnen sitzen oder gehen.“19

  • With Verticals, 1946, Baumwolle und Leinen, 154,9 × 118,1 cm (Josef and Anni Albers Foundation)
  • Frei hängender Raumteiler, ca. 1949, Baumwolle, Zellophan und geflochtenes Rosshaar, 221 × 82,5 cm (Museum of Modern Art, New York)
  • Frei hängender Raumteiler, 1949, Baumwolle, Zellophan und Schnur, 238,7 × 82,5 cm (Museum of Modern Art, New York)
  • Frei hängender Raumteiler, ca. 1948, Latten aus Walnussholz, Dübel und gewachstes Sattlergarn, 328,3 × 107,3 cm (Metropolitan Museum of Art, New York)

In diesem Jahr beauftragte Walter Gropius Albers zudem mit Bezugsstoffen für das Harvard Graduate Center (Harkness Commons): „sehr, sehr maskuline Stoffe“, strapazierfähig und ohne Glamour – das Gegenteil der Rockefeller-Raumteiler, aber ebenso präzise auf ihre Funktion hin entworfen.

 

Bildwebereien der 1950er und 1960er Jahre

Nach dem Umzug nach New Haven, Connecticut im Jahr 1950, wo Josef Albers den Fachbereich Design an der Yale University leitete, entwickelte sich Anni Albers zunehmend zur autonomen Bildweberin. „Weben ist immer ein gestaltender Prozess; es ist auch ein verknüpfender Prozess“20, hatte sie stets betont. Nun befragte sie diese Verknüpfung auch auf der Ebene von Bedeutung und Schrift. Mit „La Luz“ (1947) war sie bereits in eine neue, „eher künstlerische“ Phase eingetreten, die sie in New Haven nun weiter beschritt. Zwanzig Jahre später, im Jahr 1968, schuf die Künstlerin mit „Epitaph“ ihre letzte Bildweberei; anschließend wandte sich Albers ganz der Druckgrafik zu.

„Ich bin weniger an Flächen interessiert als an der Stimme des einzelnen Fadens.“21

  • La Luz, 1947
  • La Luz II, 1958, Baumwolle, Leinen und Lurex, 59,7 × 99,7 cm (Museum of Modern Art, New York)
  • Open Letter, 1958, Baumwolle und Leinen, 57,8 × 60 cm (Josef and Anni Albers Foundation)
  • South of the Border, 1958, Baumwolle, 10,5 × 38,7 cm (Baltimore Museum of Art)
  • Sheep May Safely Graze, 1958, Baumwolle und Lurex, 36,8 × 59,7 cm (Museum of Arts and Design, New York)
  • Variations on a Theme, 1958, Baumwolle, Leinen und Plastik, 71,6 × 61,6 cm (Josef and Anni Albers Foundation)
  • Haiku, 1961, Baumwolle, Hanf, Lurex und Wolle, 57,2 × 18,4 cm (Musée d'Art Moderne de Paris)
  • Code, 1961, Baumwolle, Hanf, Lurex und Wolle (Josef and Anni Albers Foundation)
  • Intersecting, 1962, Baumwolle und Rayon, 40 × 42 cm (Josef Albers Museum Quadrat Bottrop)
  • Sunny, 1965, Baumwolle und Leinen, 12,7 × 43,2 cm (National Gallery of Art, Washington)
  • Epitaph, 1968

 

Synagogenaufträge: Textil als Gedächtnisort (1957–1967)

Anni Albers' bedeutendste Architekturprojekte der späten Karriere waren religiöse Auftragswerke für Synagogen, in denen sie Textil konsequent als spirituellen und gedächtnispolitischen Träger einsetzte. Das Einzelne stand nun für das Ganze – der Faden aufgeladen mit der heiligen Bedeutung, der ein Raum geweiht war. Für den Toravorhang der Kongregation B'nai Israel in Woonsocket (1961) schrieb sie an den Architekten Samuel Glaser:

„Nach langem Zögern stimme ich Ihnen zu, dass ich das Weben selbst übernehmen sollte, auch wenn mir vor dem Gedanken graut, so lange damit beschäftigt zu sein. Andererseits ist es genau dieser Teil des Auftrags, der mir am meisten am Herzen liegt.“22

  • Toravorhang für den Tempel Emanu-El, Dallas (1957): Acht je fünf Meter hohe Paneele in Blau, Gold und Grün; auf mehreren farbigen Doppelseiten im Life Magazine publiziert – Albers' erstes und eindrucksvollstes religiöses Werk (Architekten: Howard Meyer und Max Sandfield; Glasfenster: György Kepes)
  • Schreinvorhänge für den Westchester Reform Tempel, Scarsdale, New York (1957/58, Architekt: William Landsberg)
  • Six Prayers, 1965/66, sechs handgewebte Paneele (Jüdisches Museum, New York) – im Gedenken an sechs Millionen Holocaust-Opfer; über sieben Monate gewebt. Albers schrieb dazu: „Six Prayers ist keine großformatige Arbeit, sondern vom Entwurf und von den Details her eher intim. Ich hoffe jedoch, dass der Gesamteindruck der Würde des Themas angemessen ist.“23 Der Kunsthistoriker Maurice Berger beschrieb die „wandernden Fäden“ der Six Prayers als „Texte, die sich über die schriftrollenartigen Stoffbahnen ausbreiten und die begrenzten Möglichkeiten der Sprache durch eine universellere Form der Elegie ersetzen“.24
  • Toravorhang, Kongregation B'nai Israel, Woonsocket, Rhode Island (1961)
  • Schreinvorhang, Har-Tzeon-Synagoge, Silver Spring, Maryland (1966)

 

Camino Real (1968) – Das letzte Meisterwerk

Der Wandbehang „Camino Real“, 1968 für das Hotel Camino Real in Mexiko-Stadt geschaffen25, ist Anni Albers' letzte Auftragsweberei. Das Werk wurde lange als verschollen geglaubt und erst 2018 wiederentdeckt. Die Künstlerin schuf mit „Camino Real“ ein großformatiges, mosaikartiges Applikationswerk, das die volumetrische Qualität der Architektur in das Textil überträgt. Es verweist auf Albers' Grundsatz, den sie 1982 in ihrem letzten Vortrag formulierte:

„Ich möchte deutlich machen, dass das Material ein Mittel der Kommunikation ist. Dass man ihm zuhören muss, um wirklich aktiv zu werden, und nicht versuchen sollte, es zu beherrschen. Um aktiv zu werden, muss man zuerst passiv sein.“26

 

Druckgrafik (1963–1984)

Ab 1963 wandte sich Albers der Druckgrafik zu. Im Tamarind Lithography Workshop in Los Angeles erarbeitete sie ihre ersten Druckgrafiken; es folgte die Zusammenarbeit mit Ives-Sillman, Gemini G.E.L. und Tyler Graphics. Auch im neuen Medium blieb die geometrische Abstraktion ihr einziger Ausdruck. In Lithografie und Siebdruck erkundete Anni Albers, was sie zuvor am Webstuhl zwangsläufig vermieden hatte: „Knäuel, Knoten, Litzen, Schlaufen und Verknüpfungen“27, also Strukturen, die dem strengen Horizontal-Vertikal-Raster der Weberei entzogen waren.

  • Line Involvements, 1964 – Folge von sieben Lithografien
  • Connections, 1984 (Portfolio, neun Siebdrucke, Fausta Squatriti Editore, Mailand)

Anni Albers als Theoretikerin und Autorin

Anni Albers war eine der wichtigsten Theoretikerinnen des Designs im 20. Jahrhundert. Zwischen 1938 und 1957 veröffentlichte sie dreizehn Artikel in Fachzeitschriften. Ihre Überzeugung, dass Kunstobjekte „zugleich Realität und Vision“28 seien, erinnert an Paul Klees Maxime „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“. Anni Albers jedoch konkretisierte diesen Gedanken stets durch das Material. Edgar Kaufmann Jr. brachte es in seiner Einleitung zu „On Designing“ auf den Punkt: „Bei Anni Albers ist es nicht leicht, die Person, das Werk und die Ideen voneinander zu trennen. Aus allem gemeinsam ergibt sich eine Schöpfung, die nicht in ihre Einzelteile zerlegt werden sollte.“29

  • On Designing (1959, Pellango Press; 1962 erweitert, Wesleyan University Press)
  • On Weaving (1965, Wesleyan University Press; Neuauflage Princeton University Press, 2017): Das wichtigste Fachbuch zur Weberei des 20. Jahrhunderts; gewidmet »meinen großartigen Lehrern, den Webern des alten Peru«
  • »The Pliable Plane: Textiles in Architecture« (1957, Perspecta – The Yale Architectural Journal): erstmals systematisch die These, dass Architektur und Textil einem gemeinsamen Ziel verpflichtet seien – der »Schaffung nützlicher Strukturen«30

Tod

Anni Albers starb am 9. Mai 1994 in Orange, Connecticut.

Wichtigste Ausstellungen (Auswahl)

  • 1949: Anni Albers Textiles, Museum of Modern Art, New York
  • 1959: Anni Albers: Pictorial Weavings, New Gallery, MIT, Cambridge; danach u. a. Baltimore Museum of Art, Yale University Art Gallery
  • 1977: Anni Albers: Drawings and Prints, Brooklyn Museum, New York
  • 1985: The Woven and Graphic Art of Anni Albers, Renwick Gallery, Smithsonian American Art Museum, Washington, DC; danach Yale University Art Gallery
  • 2018: Große Retrospektive, Tate Modern, London / K20 Düsseldorf
  • 2025: Anni Albers. Constructing Textiles, Zentrum Paul Klee, Bern
  • 2026: Anni Albers. Constructing Textiles, Belvedere, Wien

Literatur zu Anni Albers (Auswahl)

  • Anni Albers, On Designing, New Haven, CT, 1959 (erweitert Wesleyan University Press, 1962).
  • Anni Albers, On Weaving, Middletown, CT, 1965 (Neuauflage Princeton University Press, 2017).
  • T'ai Smith, Bauhaus Weaving Theory. From Feminine Craft to Mode of Design, Minneapolis 2014.
  • Brenda Danilowitz und T'ai Smith, Anni Albers: Camino Real, New York 2020.
  • Ann Coxon u. a. (Hrsg.), Anni Albers, Ausst.-Kat. Tate Modern, London / K20 Düsseldorf, New Haven 2018.
  • Brenda Danilowitz, Fabienne Eggelhöfer, Stella Rollig und Nina Zimmer (Hrsg.), Anni Albers. Constructing Textiles, Ausst.-Kat. Zentrum Paul Klee, Bern / Belvedere, Wien, 2025.
  • Nicholas Fox Weber und Brenda Danilowitz, The Prints of Anni Albers: A Catalogue Raisonné, 1963–1984, Barcelona/Mexiko-Stadt 2010.

Alle Beiträge zu Anni Albers

22. April 2026
Anni Albers, Ark panels for Congregation B’nai Israel, Woonsocket, Rhode Island, 1962, Jute, Baumwolle und Lurex auf Holz- und Aluminiumpanels Aufgezogen, 161,9 × 245,2 cm (Foto: Tim Nighswander / Imaging4Art © 2024 The Josef and Anni Albers Foundation / ProLitteris, Zurich)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. April 2026

Wien | Unteres Belvedere: Anni Albers

Wien | Unteres Belvedere: Anni Albers Anni Albers. Constructing Textiles Österreich | Wien: Belvedere, Unteres Belvedere30.4. – 16.8.2026 Das Belvedere würdigt das vielfältige Werk der Künstlerin […]
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
14. Januar 2026
Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 14. Januar 2026

Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. 2026 zeigt die ALBERTINA Werke ihrer Künstlerinnen - epochenübergreifend und thematisch spannend aufgearbeitet.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
7. November 2025
Anni Albers, Ark panels for Congregation B’nai Israel, Woonsocket, Rhode Island, 1962, Jute, Baumwolle und Lurex auf Holz- und Aluminiumpanels Aufgezogen, 161,9 × 245,2 cm (Foto: Tim Nighswander / Imaging4Art © 2024 The Josef and Anni Albers Foundation / ProLitteris, Zurich)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 7. November 2025

Bern | Zentrum Paul Klee: Anni Albers Constructing Textiles | 2025/26

Das Zentrum Paul Klee fokussiert auf Anni Albers' Verbindung zwischen Textil und Architektur, zwischen Weben und Bauen. Durch das tiefgreifende Verständnis für das Material und seine Anwendungen ist Albers’ Arbeit von hoher Aktualität und Relevanz im Hinblick auf heutige Herausforderungen im Bereich der Energie und der materiellen Ressourcen.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
15. Oktober 2022
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 15. Oktober 2022

Den Haag | Kunstmuseum: Anni und Josef Albers Farbstudien und Textilkunst | 2022

Die Ausstellung zeigt, wie sich Anni Albers zu einer wahren Pionierin der modernen Textilkunst entwickelte und Josef Albers einen künstlerischen Entwicklungsprozess durchlief, der in seiner weltberühmten „Homage to the Square“-Serie gipfelte.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
10. September 2021
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 10. September 2021

Paris | Musée d’Art Moderne: Josef und Anni Albers

Das Musée d’Art Moderne organisiert die erste Ausstellung des Künstlerpaares Josef und Anni Albers (1888–1976/1899–1994) in Frankreich! Die Ausstellung beleuchtet den lebenslangen künstlerischen Dialog des Ehepaares über Farbe, Form und Abstraktion vom Bauhaus zum Black Mountain College.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Ausstellungsvorschau

  • Anni Albers, Ark panels for Congregation B’nai Israel, Woonsocket, Rhode Island, 1962, Jute, Baumwolle und Lurex auf Holz- und Aluminiumpanels Aufgezogen, 161,9 × 245,2 cm (Foto: Tim Nighswander / Imaging4Art © 2024 The Josef and Anni Albers Foundation / ProLitteris, Zurich)
    Wien | Unteres Belvedere: Anni Albers
    22. April 2026
  • Richard Prince, Untitled (cowboy), 1999, Ektacolor photograph, edition of 3, 154.9 x 82.6 cm
    Wien | Albertina: Richard Prince
    17. April 2026
  • Paris | Musée du Luxembourg: Warhol. Die Linie und das Bild
    14. April 2026
  • Krasner - Pollock im Met Fifth Avenue, 2026-2027
    New York | The Met Fifth Avenue: Krasner and Pollock: Past Continuous
    13. April 2026
  • David Hockney, My Parents, Detail, 1977 (Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019)
    London | Tate Britain: David Hockney
    13. April 2026
  • Hans Eworth, Mary I, 1554 (The Metropolitan Museum of Art, New York); Hans Holbein der Jüngere, Heinrich VIII, 1537 (Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid); Marcus Gheeraerts der Jüngere, Königin Elisabeth I (The Rainbow Portrait), um 1600, KI-generiertes Bild
    London | Tate Britain: Die Tudors
    13. April 2026
  • Edvard Munch, Das kranke Kind, 1907, Öl auf Leinwand, 118,7 x 121 cm (Tate, Presented by Tomas Olsen 1939, Poto Credit: © Tate, London 2014)
    London | Tate Modern: Edvard Munch
    12. April 2026
  • Thomas Gainsborough, Robert und Frances Andrews (“Mr. und Mrs. Andrews”), Detail, um 1750, Öl/Lw, 69,8 × 119,4 cm (London, The National Gallery © The National Gallery, London)
    London | Tate Britain: Thomas Gainsborough
    12. April 2026
  • Marisol, La visita, 1964 (Museum Ludwig, Köln, © 2025, ProLitteris, Zurich, Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, Britta Schlier)
    Zürich | Kunsthaus Zürich: Marisol
    10. April 2026
  • Michelangelo Buonarroti, Sterbender Sklave, Detail (Paris, Musée du Louvre department des Sculptures Musee du Louvre Musee du Louvre, dist RMN Grand Palais Raphael Chipault)
    Paris | Louvre: Michelangelo / Rodin
    27. März 2026
  • Porträt der japanisch-amerikanischen Künstlerin Ruth Asawa, wie sie inmitten mehrerer ihrer aus Drahtschlingen gefertigten Skulpturen auf dem Boden kniet, November 1954, Detail, Foto: Nat Farbman/The LIFE Picture Collection/Shutterstock, Artwork © 2025 Ruth Asawa Lanier, Inc., Courtesy David Zwirner
    Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Ruth Asawa
    20. Februar 2026
  • Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe
    17. Februar 2026
  • Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Detail, 1940 (Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin) Foto: © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F./VBK, Wien, 2010.
    London | Tate Modern: Frida Kahlo 2026
    15. Februar 2026
  • Arnold Böcklin, Die Toteninsel, 1883, Öl auf Holz, 80 x 150 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger)
    Berin | Alte Nationalgalerie: Böcklin. Maler – Mythos
    8. Februar 2026
  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
    New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden
    31. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Elsbeth Tucher, Detail, 1499, Öl auf Lindenholz, 29,1 x 23,3 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel)
    Kassel | Schloss Wilhelmshöhe: DÜRER für hessische Fürsten
    25. Januar 2026
  • Jan van Eyck, Giovanni (?) Arnolfini und seine Ehefrau, Die Arnolfini Hochzeit, 1434 (© National Gallery, London)
    London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts
    22. Januar 2026
  • Wien | Albertina Modern: Franz West
    15. Januar 2026
  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
    Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA
    14. Januar 2026
  • Pablo Picasso, Buste de femme, Detail, 1940, 64 × 46 cm, Öl auf Papier auf Leinwand (Museum Berggruen, Berlin © Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026, Foto: bpk)
    Wien | Albertina: Picasso – Bacon
    14. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
    Wien | Albertina: 250 Jahre Albertina
    14. Januar 2026
  • Erika Giovanna Klien, Diving Bird, 1939, Öl/Lw, 111 × 96 cm (Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
    Wien | Belvedere: Erika Giovanna Klien
    31. Dezember 2025
  • Trude Fleischmann, Gertrud Falke, um 1927 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien
    Wien | Leopold Museum: Fotografie der 1920er und 1930 Jahre
    26. Dezember 2025
  • Max Oppenheimer, Die Schachpartie, 1925-30, Öl auf Leinwand, 55,2 × 78,2 cm (Oesterreichische Nationalbank, Foto Sammlung Oesterreichische Nationalbank)
    Wien | Leopold Museum: Kunst der Oesterreichischen Nationalbank
    26. Dezember 2025
  • Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
    Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn
    22. Dezember 2025
  • Amsterdam | Rijksmuseum: Willem de Kooning
    17. Dezember 2025
  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
    Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe
    17. Dezember 2025
  • Charlotte Perriand im Refuge Bivouac, 1937, © Archives Charlotte Perriand.
    Salzburg | Museum der Moderne Mönchsberg: Charlotte Perriand
    17. Dezember 2025
  • MuseumsQuartier Wien © MuseumsQuartier Wien, Foto: Roland Töffel
    Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte
    16. Dezember 2025
  • Linz | LENTOS: Max Pechstein
    16. Dezember 2025
  • Jiří Kolář, Das ausruhende Nationaltheater, 1960 (Lentos Kunstmuseum Linz, Bildrecht, Wien 2026)
    Linz | LENTOS: 200 Jahre Fotografie
    16. Dezember 2025
  • Wien | Wien Museum: Schiele & Peschka
    15. Dezember 2025
  • Marina Abramović, Pietà (Anima Mundi), Detail, 1983–2002, C-print, 183 × 183 × 5.5 cm
    Venedig | Gallerie dell’Accademia: Marina Abramović
    15. Dezember 2025
  • André Derain, Brücke über den Riou, 1906 (MoMA)
    Paris | Musée Bourdelle: André Derain
    13. Dezember 2025
  • Kurt Schwitters, Ausgerenkte Kräfte, 1920/möglicherweise 1938, Detail, Collage und Assemblage mit Fragmenten aus Stoff, Druckerzeugnissen, Pappe, Holz und Metall sowie Öl auf Karton in eigenhändigem Holzrahmen 105,5 x 86,7 x 9 cm (mit Kasten) (Kunstmuseum Bern, Schenkung Professor Dr. Max Huggler, 1966 © Kunstmuseum Bern)
    Paris | Musée Picasso: Kurt Schwitters
    10. Dezember 2025
  • Winfred Gaul, Autobahn II,1965 (Stiftung Sammlung Kemp, Kunstpalast, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn; Foto: Kunstpalast – LVR-ZMB – Annette Hiller)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Winfred Gaul
    9. Dezember 2025
  • Jörg Immendorff, Landschaft, die ich brauche, Öl auf Leinwand, 220 x 270 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Kunstpalast, Düsseldorf – LVR-ZMB – Stefan Arendt, © Nachlass Jörg Immendorff)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Jörg Immendorff
    9. Dezember 2025
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    8. Dezember 2025
  • Elmgreen & Dragset, The Visitor mit Stillleben mit Gemüse, The Visitor, 2025, Bronze, Lack, 178 x 61 x 33,5 cm; Cornelis de Heem, Stillleben mit Gemüse und Früchten vor einer Gartenbalustrade, 1658, Öl auf Kupfer, 69,8 x 87,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Foto: Studio Elmgreen & Dragset)
    Frankfurt | Städel Museum: Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
    8. Dezember 2025
  • Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
    Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken
    8. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
    Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.