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Wien | KHM: Canaletto & Bellotto

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 25. März 2026
Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Ehrenhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)

Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Ehrenhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)

Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Ehrenhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Ehrenhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)

Giovanni Canaletto (Giovanni Antonio Canal) (1697–1768) und sein Neffe Bernardo Bellotto (1721–1780) gehören zu den bedeutendsten Vedutenmalern des 18. Jahrhunderts. Die beiden Venezianer, der als Canaletto bekannte Maler Venedigs und dessen jüngerer Neffe Bellotto, der als Hofmaler in Wien tätig war, stehen im Zentrum der Frühjahrsausstellung 2026 im Kunsthistorischen Museum. Die Ausstellung versammelt 32 Gemälde und zwei Zeichnungen aus der Wiener Sammlung, ergänzt durch Leihgaben aus Venedig, London, Warwickshire, Prag, Budapest, Dublin, Stockholm, Madrid, der Sammlung dea Fürsten von und zu Liechtenstein und Warschau.

Canaletto & Bellotto. Venedig – London – Wien

Österreich | Wien: KHM
24.3. – 6.9.2026

Canaletto, Die Dogana in Venedig, um 172430, Leinwand, 45,8 × 63,4 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 6331)
Canaletto, Die Dogana in Venedig, um 172430, Leinwand, 45,8 × 63,4 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 6331)
Canaletto, Die Riva degli Schiavoni in Venedig, um 1730 (Kunsthistorisches Museum, Wien, Gemäldegalerie © KHM-Museum)
Canaletto, Die Riva degli Schiavoni in Venedig, um 1730 (Kunsthistorisches Museum, Wien, Gemäldegalerie © KHM-Museum)

Canaletto & Bellotto im KHM (2026)

Zwei Künstler, drei Städte, drei Perspektiven

Die Vedutenmalerei nahm mit Canaletto ihren Anfang in Venedig. Dabei handelt es sich um eine Sonderform der Landschaftsmalerei, bei der Stadtansichten, die auf Italienisch „vedute“ genannt werden, ins Zentrum des Interesses rücken. Sie erfreuten sich im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit vor allem bei Reisenden. Allen voran sind hier die britischen Adeligen auf Bildungsreise, der sogenannten Grand Tour zu nennen. Sie suchten nach bildlichen Souveniers, in denen die Schönheit oder auch die Geschichte des heutigen Italien verewigt und inszeniert sind. Wenn auch Canaletto nicht der einzige Vedutenmaler im Venedig des 18. Jahrhunderts war, so prägten seine Ansichten der Lagunenstadt doch das Genre nachhaltig.

Was macht Canalettos Venedig-Veduten so außergewöhnlich? Antonio Canal wurde 1697 als Sohn eine eines Theaterbühnenbildners  geboren. Früh lernte er deshalb, wie man die Perspektive nutzt, um Tiefenraum illusionistisch zu erzeugen. 1720 wandte sich Canletto der Malerei zu und konnte als Pionier der Vedute ein internationales Publikum überzeugen. Als Maler verband er optische Genauigkeit mit künstlerischer Fantasie und schuf einzigartige Bilder des zeitgenössischen Venedig, die wie Bühnen für kleine Figuren erscheinen. Dabei wählte er geschickt auch jene Momente im Jahresverlauf, die die frühen Touristen interessierten: geschäftige Menschen an den Kais oder am Canal Grande. Manchmal zeigt er auch die Prozession der zeremonielle Barke des Dogen – „Der Bucintoro“ (1745/50, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid) – zur Adria. Das Venedig von Canaletto erstrahlt im schönsten Sonnenlicht und steht für republikanische Tugend, Seemacht und zeremonielle Pracht.

Und wer war Bellotto/Canaletto? Um die Geschichte noch komplizierter zu machen, nannte sich Canalettos Neffe, der bei seinem Onkel auch ausbildet wurde ebenfalls „Canaletto“. Unter dem bereits bekannten Künstlernamen wurde auch Bernardo Bellotto ein berühmter Vedutenmaler. Vermutlich wollte Bellotto mit dieser Namensgleicheit seine künstlerische Herkunft betonen. Dass er später auch als arrivierter Künstler sich keinen eigenen Namen gemacht hat, überrascht dann doch. Deshalb wurde Bellotto über viele Jahrhunderte hinweg und zur Verwirrung aller wie sein Onkel gerufen. In den letzten Jahren hat sich jedoch durchgesetzt, ihn mit seinem Taufnamen Bernardo Bellotto anzuführen.

Gemeinsam schafften es Onkel und Neffe, das Genre der Vedutenmalerei im Europa des 18. Jahrhunderts zu etablieren. Ihre Reisen führten sie nach London (Canaletto) sowie über Dresden nach Wien und Warschau (Bellotto). Dies soll in der KHM-Ausstellung gezeigt werden. Neben ausgewählten Werken der berühmten Venezianer bietet die Schau faszinierende Einblicke in das Wechselspiel von Kunst, Urbanität, Wissenschaft und Gesellschaft im 18. Jahrhundert.

Canaletto und die Camera obscura

Um Präzision zu erreichen, nutzten Vedutenmaler optische Geräte wie die Camera obscura, die eine Ansicht durch eine Linse in einem abgedunkelten Raum auf eine flache Oberfläche projizierte und so ein Abpausen ermöglichte. Im 18. Jahrhundert nahm das Interesse an der Optik stetig zu, befördert durch Schriften, die das menschliche Auge mit einer Kamera verglichen – darunter jene des englischen Physikers Isaac Newton mit dem Titel „Opticks“ (1704) und Jean Antoine Nollets „Leçons de Physique expérimentale“ (1764).1 Canaletto besaß möglicherweise die im KHM gezeigte Kastenkamera aus dem Museo Correr in Venedig (auf der sein Name „A[NTONIO]. CANAL“ aufgestempelt ist),2 Allerdings sind keine Zeichnungen auf transparentem Papier von Canaletto erhalten, was nahelegt, dass er wohl mit kabinen- oder zeltförmigen Kameras gearbeitet hat. Alle mit Hilfe einer Camera obscura gestalteten Zeichnungen Canalettos, darunter auch das sogenannten „Quaderno“ aus den 1730ern, ein Skizzenbuch Canalettos (Gallerie dell’Accademia in Venedig), sind auf undurchsichtigem Papier ausgeführt.3 Vor kurzem konnte Philip Steadman nachweisen, dass Canaletto eine Zeltkamera verwendet haben dürfte.4 Damit konnte der Künstler bequem an einem Tisch sitzend, das Abbild der Realität über ein Rohr (vergleichbar einem Periskop/Sehrohr in einem U-Boot) mit einem Spiegel nach unten projizieren und direkt nachzeichnen.5

Sind Canalettos Bilder eigentlich Reproduktionen vor Erfindung der Fotografie? Nein, denn der Venezianer veränderte die Motive nach künstlerischen Kriterien. Trotz solcher verfeinerte Canaletto das Abgepauste stets mit seiner eigenen Erfindungsgabe: Er verschob Gebäude, passte Proportionen an und kombinierte mehrere Blickwinkel zu einer stimmigen Szenerie. Dadurch „verbesserte“ der Maler das Stadtbild, das er mit Hilfsmittel wie der Camera obscura und Zeichnungen seines Freundes, dem Architekten und Maler Antonio Visentini (1688–1782), erstellt hatte. Damit rückt auch das Capriccio, mit dem sich Canaletto in den 1760ern beschäftigte, in die Nähe der Veduten. Waren diese beiden Motivkategorien bisher streng getrennt, so können sie über die Arbeitspraxis des Künstlers nun miteinander verbunden werden: Gestaltete Canaletto am Beginn seiner Laufbahn Stadtansichten aus Gesehenem, Nachgezeichnetem und Kopien von Zeichnungen seiner Freunde gefälliger, löste er sich in seinen späten Jahren von der Realität und nutzte das Formenrepertoire zu freien Fantasiestücken, den Capricci.

Bellotto, Venedig, Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner
Bellotto, Venedig, Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner

Venedig als Meisterwerk

Canaletto feierte Venedig in seinen Veduten als kulturelles und urbnistisches Meisterwerk. Auf der Höhe seines Ruhms inszenierte er die Lagunenstadt als ihr erster Vedutenmaler: topographisch exakte Szenerie, malerische Staffage und eine strahlende, rokokohaft gefärbte Helligkeit verbinden sich zu jenem Bild der Stadt, das die Kunstliebhaber vom 18. Jahrhundert bis heute so sehr schätzen. Die reizvolle Panoramawirkung und topographische Exaktheit erzielte Canaletto durch Verwendung der Camera Obscura. Das so gewonnene Kompositionsgerüst malte er dann detailliert aus, ergänzte pittoreske Szenen aus dem Volksleben und tauchte die Stadt in strahlendes Mittagslicht.

Bellotto lernte seine Kunst in der Werkstatt des Onkels. Die Mitarbeit führte ihn in die Geheimnisse der Vedutenmalerei und der Perspektivkonstruktion ein, während sich sein Kolorit allerdings als dunkler zeigt. Hatte Canaletto noch das Strahlen auf die Leinwand gebracht, so konzentrierte sich Bellotto auf schärfere Licht-Schatten-Kontraste (ital. chiaroscuro). Hatte sein Onkel vor allem mit britischen Kunsthändlern zusammengearbeitet, so streckte Bellotto früh seine Fühler in Richtung des kontinentaleuropäischen Adels aus: In seinem großen Gemälde des Canal Grande könnte Prinz Friedrich Christian von Sachsen abgebildet sein, der 1739 bis 1740 Venedig besuchte (die von zwei Gefährten begleitete Figur unten rechts). Falls diese Identifikation zutrifft, belegt das Werk, wie sich Bellotto den hohen Herren andiente. Ähnlich wie sein Onkel nutzte Bellotto die Staffagefiguren, um die abgebildeten, ja inszenierten Städte zu beleben. Indem er sich der Schilderung sozialer Realitäten stärker widmete, ging er jedoch über Canalettos Konzept hinaus.

Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner
Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner

Canaletto und London (1746–1755)

Der Österreichische Erbfolgekrieg (1740–1748) führte zu einem Versiegen der touristischen Aktivitäten, so dass Canaletto die Idee entwickelte, seine Kunst in England auszuüben. Der Venezaner hielt sich ab 1746 neun Jahre lang in London auf, wo er auf eine Stadt im Umbruch traf, die sich als Hauptstadt eines globalen Imperiums ihm darbot.

Mit seinen London Veduten zählte Canaletto zu den ersten, die Architektur, Parks und Zeremonien als Symbole nationaler Identität darstellten. So erinnert „London: Die Themse am Tag des Lord Mayor“ (um 1748, The Lobkowicz Collections, Prag) zeigt er die vergoldete Barke des Bürgermeisters unterhalb der St. Paul’s Cathedral frappant an „Der Bucintoro“ und Wrens protenstantische St. Paul's an den Petersdom in Rom. Wie auch schon die Venedig-Ansichten sind auch die London-Bilder realistisch, ohne den Anspruch auf Wirklichkeitswiedergabe allzu streng zu nehmen. Immer handelt es sich um sorgfältige Inszenierungen, um künstlerisch gleichsam verbesserte Bilder der Stadt.

In England malte Canaletto vor allem London, wandte sich aber auch Landschlössern wie Warwick Castle zu. Im Jahr 1748 beauftragte ihn Lord Brooke, seinen Stammsitz im Zuge von Renovierungsarbeiten darzustellen. Canaletto zeigt die Burg mit neuen Fenstern, umgestalteten Gärten und dem kanalartig überformten Fluss Avon – mitsamt Gondel. Trotz solch prominenter Aufträge hatte Canaletto jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. 1755 kehrte er nach Venedig zurück, wo er 1768 verarmt starb.

Bellotto und Dresden (1748–1759)

Ein Jahr, nachdem sein Onkel in Richtung London abgesegelt war, verließ auch Bellotto Venedig. Er reiste nach Sachsen, um Hofmaler bei August III., Kurfürst von Sachsen und König von Polen zu werden. Dies garantierte ihm ein regelmäßiges Einkommen, ja der Kunstliebhaber zahlte ihm sogar ein großzügiges Gehalt. Der Maler revanchierte sich mit heute berühmten Ansichten der Stadt, die heute - wie in Wien - als Canaletto-Blick bezeichnet werden und die Stadtentwicklung prägen. Erneut waren es kriegerische Ereignisse, die das Leben Bellottos nachhaltig beeinflussten: Anfang 1759 brach er in Begleitung seines Sohnes nach Wien auf, um neue Gönner zu suchen. Seine Frau und Töchter ließ er im umkämpften Dresden zurück.

 

Bellotto, Schloss Schönbrunn, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner
Bellotto, Schloss Schönbrunn, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner

Bellotto und Wien (1759–1761): Politische Ansichten und baukünstlerisches Juwel

Als Bellotto im Jänner 1759 in Wien ankam, regierten Kaiser Franz Stephan und Maria Theresia die hochbarocke Stadt. Der Künstler hinterließ auch in der Reich-Haupt- und Residenzstadt der Habsburger eindrucksvolle Veduten von Palästen, plätzen sowie Kirchen und der Wiener Universität. Nur kleine Details lassen erahnen, dass sich die Monarchie gerade in einer Krise befindet, ausgelöst vom Siebenjährigen Krieg (1756–1763).

Besonders beliebt sind Bellottos Ansichten von Schönbrunn. Schloss und Park zeigen sich in ihrer prächtigsten Ausführung. Gleichzeitig darf man aber nicht übersehen, dass es sich um Symbole von Macht und Erfolg handelt. Bellotto integrierte in die Schönbrunn-Ansicht den in seiner Kutsche ankommenden Graf Kinsky, der von Höflingen und Dienern am Vorplatz begrüßt wird. Er überbringt die Nachricht vom Sieg Österreichs über Preußen bei Kunersdorf 1759. Dennoch wurde Bellottos Wunsch zum Hofmaler ernannt zu werden nicht erfüllt.

Neben der Architektur spielen in Bellottos Wien-Bildern die Barockgärten eine herausragende Rolle. In der Vorstellung der Zeit erweiterte der Garten die geometrische Ordnung vom Haus in die Natur; die ersten Entwerfer kamen aus dem Bereich der Tapisserie-Entwerfer und Dekorateure. Geometrie, Gartenarbeit und kaiserliche Autorität fügen sich zur Vision einer geordneten Gesellschaft, wie Kurator Mariusz Mayer betont. Lustwandeln die bedeutenden Adeligen im Sonnenlicht, bewegen sich die Arbeiter oft im Dunkeln. Kinder fehlen meist, sozial unerwünschtes Verhalten auch.6

Eines der berühmtesten Bilder Belottos zeigt den sogenannten Canaletto-Blick vom Oberen Belvedere auf die Stadt Wien. Das Gartenapalais von Prinz Eugen (→ Prinz Eugen. Feldherr, Philosoph und Kunstfreund) war von Maria Theresia aus seinem Nachlass erworben worden - wie auch Schloss Hof. Mit seinem Blick vom Piano Nobile in Richtung Stephansdom vereint das Bild genaue Beobachtung, gemessene Perspektive und bewusste topografische Anpassung. So rückte der Maler die Karlskirche (links) und die Salesianerinnenkirche (rechts) näher zusammen. Gleichzeitig wirken die Kirchtürme der Stadt steiler und lenken so den Blick nach innen und oben.

Bellotto, Alte Universität, Jesuitenkirche, Dominikanerkirche, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner
Bellotto, Alte Universität, Jesuitenkirche, Dominikanerkirche, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner

Bellottos Veduten können als Ausdruck der Aufklärung gedeutet werden. Just zu jener Zeit hatte sich Wien zu einem Zentrum der Wissenschaften entwickelt (vgl. Gerard van Swieten und die Medizin, die Astronomie der Jesuiten). Die durch van Swieten reformierte Universität befand sich damals neben der Jesuitenkirche (heute: Akademie der Wissenschaften). In zwei Ansichten stellte Bellotto das Universitätsviertel dar. Damit würdigte er das Jesuitenkolleg und die neue Aula mitsamt ihrer Sternwarte (leider nicht erhalten). Bereits in Venedig hatte er die Empfehlung des Universalgelehrten und Freundes seines Onkels Francesco Algarotti gelernt, die Natur wie ein Wissenschaftler zu studieren. In Wien konnte er beide Aspekte, Naturstudium und Wissenschaft, miteinander vereinen.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde Wien zu jener barocken Stadt, die heute noch in vielen Palais und Kirchen nachempfindbar ist. Ausgehend von der fürstlichen Familie Liechtenstein etablierte sich die Tradition von Stadt- und Gartenpalais, wobei letztere bereits außerhalb der Befestigungsanlage gelegen sind. Dadurch erhielten die Adeligen die Möglichkeit, weitläufige Gärten mit Terrassen, Skulpturen und kleinen Belvedere-Gebäuden oder gar Grotten anzulegen. Als Ausdruck von Macht und Wohlstand umringten die Gartenpalais die Stadt wie eine Perlenkette und waren Schauplätze bedeutender Feste und Hochzeiten. Aus den beiden Bildern Bellottos, die er für den Fürsten von Liechtenstein gestaltete, lässt sich einiges ablesen: Der Blick auf Kahlenberg und Leopoldsberg können als politische Aussage (Belagerung durch das osmanische Heer 1683) gelesen werden. Während der gealterte Fürst vor einem wenig gepflegten Barockgarten posiert, wird er von einem dunkelhäutigen Pagen begleitet. Ob es sich hierbei um den berühmten Angelo Soliman handelt, der im Dienst des Fürsten stand, kann nicht bestätigt werden. Aristokratische Repräsentation beruhte also nicht nur auf Verfeinerung und Kultiviertheit, sondern auch auf Unterwerfung von Natur, Landsleuten und Fremden, wie der Kurator betont.

Bellotto, Schottenkirche und Freyung, Bellotto, Venedig, Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner
Bellotto, Schottenkirche und Freyung, Bellotto, Venedig, Canaletto, London, Installationsansicht KHM 2026, © KHM-Museumsverband, Foto: Jakob Gsöllpointner

Wiener Gesellschaft, gesehen von Bellotto

Haben wir bisher der ersten Gesellschaft, dem Adel, das Wort geredet, indem wir uns auf die Architektur-Porträts von Bellotto konzentriert haben, so widmet die Ausstellung auch den unterrepräsentierten Gesellschaftsschichten ein eigenes Kapitel. Das Leben Wiens zeigt sich sowohl in einer Prozession vor der Schottenkirche (ein Fronleichnamszug oder vielleicht doch ein Umzug einer Bruderschaft mit einem Reliquiar?) wie auch in einer Marktszene mit unterschiedlichsten Typen. Bei genauer Betrachtung zeigt sich eine diverse Bevölkerung, die ihren Geschäften nachgeht.

Man kann das Bild vom Mehlmarkt als eine Inszenierung von Geschäftigkeit empfinden, oder auch die körperliche Anstrengung sehen, die zum Bau und Erhalt einer Haupstadt nötig sind. Links die Kapuzinerkirche ist noch gut im heutigen Stadtbild erkennbar, die anderen Barockfassaden wurden im 19. Jahrhundert historistisch überbaut. Namensgebend war die „Mehlgrube“, deren Keller als Getreidelager und die Obergeschoße für Bälle genutzt wurden. Die barocke Vorstellung von Frömmigkeit, Leben und Tod findet vor allem in der Darstellung des Palais Lobkowitz einen Höhepunkt. Hier zeigt Bellotto das titelgebende Stadtpalais im Sonnenlicht, während das Bürgerspitsal im Schatten liegt. Dazwischen gemahnen das Missionskreuz der Kapuziner und der Stephansdom an Frömmigkeit und Sterblichkeit. Ein Mädchen mit Krücke steht sinnbildlich für Not, Elend und Krankheit. Ob Bellotto damit eine sozial-politische Aussage treffen wollte, muss offen bleiben. Da er diese Figuren als Teil der Gesellschaft zeigt, thematisiert er ihren Status nicht eigens, sondern schildert sie als übliche Begegnungen im Stadtbild.

 

Schloss Hof und das Marchfeld

In drei großformatigen Gemälden zeigt Bellotto das im marchfeld liegende Schloss Hof - wie auch das Belvedere seit 1755 im Besitz von Maria Theresia und Franz Stephan. Der venezianische Maler zeigt das Anwesen von drei Seiten: die Gartenansicht, den Ehrenhof und die Nordseite. In der Gartenansicht erscheinen Aristokraten, Gärtner und verarmte Figuren in einer von rhythmisch erhöhten Terrassen, Wasserspielen und formgeschnittenen Bäumen geometrisch geordneten Landschaft. In der Ansicht des Ehrenhofs lassen Adelige, Bedienstete und Landstreicher höfische Pracht und Alltag verschmelzen, während jene der Nordseite den befestigten Baukörper des Schlosses betont, dessen Terrassen an eine über der Flussebene thronende Grenzfeste erinnern.

Am Zusammenfluss von March und Donau liegt die Festung Theben/Devín. Bellotto zeigt die Burg mit Schloss Hof am Horizont. Das Werk erscheint einzigartig im OEuvre des Künstlers, sind hier doch Ruin und Verletzlichkeit so deutlich zu erkennen wie sonst nie. Es wäre auch eine autobiografische Deutung möglich. Auch wenn die Wien-Ansichten den Künstler heute berühmt machen, so blieb ihm doch eine Anstellung bei Hofe verwehrt. Von seiner in Dresden zurückgelassenen Familie getrennt, musste Bellotto mit Finanznöten kämpfen und verließ deshalb das Habsburgerreich Anfang 1761.

 

Bellotto nach Wien

1761 reiste Bellotto nach München ab. Maria Theresia gab ihm ein Empfehlungsschreiben an ihre Cousine, die Prinzessin von Bayern, mit (ausgestellt). Nach einem kurzen Aufenthalt kehrte der Maler allerdings in das von Krieg verwüstete Dresden zurück. Nichts war mehr so wie in den 1750er Jahren; anstelle einer Hofanstellung lehrte Bellotto Perspektive an der Dresdner Akademie, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. In „Die Ruinen der Pirnaischen Vorstadt“ hält er diese Zerstörung fest, wobei grasende Schafe, ein Hirte und verwilderte Vegetation Widerstandsfähigkeit suggerieren.

Im Jahr 1767 verließ Bellotto Dresden erneut, diesmal in Richtung Warschau, wo er sich wieder die Position eines Hofmalers sicherte und fortan seine Beobachtungs- und Kompositionsgabe in xden Dienst des polnischen Königs stellte. Eine Architekturfantasie - „Architektonisches Capriccio mit Selbstporträt des Künstlers im Gewand eines venezianischen Edelmanns“ (um 1765, Das Königliche Schloss in Warschau – Museum) - könnte ein Selbstbildnis des Künstlers in Rot zeigen. Mit einem Antikenzitat an der Säule dahinter unterstrich er die schöpferische Freiheit:

„Maler und Dichter hatten stets die gleiche Freiheit zu wagen, was ihnen beliebt. [Pictoribus atque poetis quidlibet audendi semper fuit aequa potestas]“7 (Horaz, Ars poetica)

Canaletto & Bellotto im KHM: Bilder

  • Canaletto, Die Riva degli Schiavoni in Venedig, um 1724/30, Leinwand, 46 × 63 × 2 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 6332)
  • Bernardo Bellotto, Das kaiserliche Lustschloss Schloss Hof, Gartenseite, 1759–1760, Leinwand, 154,2 x 255 x 8,5 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 1674)
  • Bernardo Bellotto, Die Ruine Theben an der March, 1759–1760, Leinwand, 136 × 214 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 1676)
  • Bernardo Bellotto, Der Mehlmarkt in Wien, 1759–1760, Leinwand, 115,5 x 155,5 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 1668)
  • Bernardo Bellotto, Wien, vom Belvedere aus gesehen, 1759–1760, Leinwand, 135 × 213 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 1669)
  • Bernardo Bellotto, Das kaiserliche Lustschloss Schönbrunn, Ehrenhofseite, 1759–1760, Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 1666)
  • Canaletto, Die Riva degli Schiavoni in Venedig, um 1730, Öl auf Leinwand, 46 × 63 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Canaletto, Venedig: Das Bacino di San Marco von San Giorgio Maggiore, 1735/44, Öl auf Leinwand, 129,2 × 188,9 cm (The Wallace Collection, London)
  • Canaletto, Der Bucintoro, 1745/50, Öl auf Leinwand, 57 × 93 cm (Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid)
  • Canaletto, Kamera obscura, 18. Jahrhundert (Fondazione Musei Civici di Venezia, Museo Correr, Venedig)
  • Canaletto, Die Dogana in Venedig, um 1724/30, Leinwand, 45,8 × 63,4 cm (Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv. Nr. Gemäldegalerie, 6331)
  • Canaletto, London: Die Themse am Tag des Lord Mayor, um 1748, Öl auf Leinwand, 118,5 × 237,5 cm (The Lobkowicz Collections, Prag)
  • Canaletto, Westminster Abbey mit den Rittern des Hosenbandordens in Prozession, 1749, Öl auf Leinwand, 100 × 100 cm (The Dean and Chapter of Westminster, London)
  • Canaletto, Die Alte Londoner Brücke, 1746/52, Feder und braune Tinte mit grauer Lavierung, 307 × 539 mm (The British Museum, London)
  • Canaletto, Ansicht der Themse und Westminster Bridge von Norden, um 1750, Feder und braune Tinte mit grauer Lavierung, 345 × 738 mm (The British Museum, London)
  • Canaletto, Die Alte Horse Guards vom St. James's Park, um 1749, Öl auf Leinwand, 117 × 236 cm (The Andrew Lloyd Webber Foundation, London)
  • Canaletto, Der Große Spaziergang, Vauxhall Gardens, um 1751, Öl auf Leinwand, 70 × 96 cm (Compton Verney, Warwickshire)
  • Canaletto, Das Innere der Rotunde, Ranelagh, um 1751, Öl auf Leinwand, 70,5 × 96 cm (Compton Verney, Warwickshire)
  • Canaletto, Die Südfassade von Warwick Castle, 1748, Öl auf Leinwand, 75 × 120,5 cm (Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid)
  • Bernardo Bellotto, Der Rio dei Mendicanti und die Scuola di San Marco, um 1740, Öl auf Leinwand, 41 × 59 cm (Gallerie dell'Accademia, Venedig)
  • Bernardo Bellotto, Ansicht des Canal Grande mit den Palästen Foscari und Moro Lin, um 1740, Öl auf Leinwand, 101 × 162 cm (Nationalmuseum, Stockholm)
  • Bernardo Bellotto, Dresden vom rechten Elbufer oberhalb der Augustusbrücke, um 1750, Öl auf Leinwand, 51,5 × 84 cm (National Gallery of Ireland, Dublin)
  • Bernardo Bellotto, Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, um 1750, Öl auf Leinwand, 51,5 × 84 cm (National Gallery of Ireland, Dublin)
  • Bernardo Bellotto, Der Kaunitz-Palast und sein Garten in Wien, 1759/60, Öl auf Leinwand, 134 × 237 cm (Szépművészeti Múzeum, Budapest)
  • Bernardo Bellotto, Der Liechtensteinsche Gartenpalast in Wien, Ansicht von Osten, 1759/60, Öl auf Leinwand, 99,7 × 159,6 cm (LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz – Wien)
  • Bernardo Bellotto, Der Liechtensteinsche Gartenpalast in Wien, Ansicht vom Belvedere, 1759/60, Öl auf Leinwand, 99,8 × 158,5 cm (LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz – Wien)
  • Bernardo Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Vorhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 235 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht von Schönbrunn vom Garten, 1759/60, Öl auf Leinwand, 134 × 238 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht von Wien vom Belvedere, 1759/60, Öl auf Leinwand, 135 × 213 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Die Dominikanerkirche in Wien, 1759/60, Öl auf Leinwand, 115 × 155,5 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Der Universitätsplatz in Wien, 1759/60, Öl auf Leinwand, 115,5 × 155,5 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Die Freyung in Wien, Ansicht von Nordwesten, 1759/60, Öl auf Leinwand, 116 × 152 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Die Freyung in Wien, Ansicht von Südosten, 1759/60, Öl auf Leinwand, 119 × 153 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Der Mehlmarkt in Wien, 1759/60, Öl auf Leinwand, 116 × 155 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Der Lobkowitzplatz in Wien, 1759/60, Öl auf Leinwand, 114,5 × 151 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht von Schloss Hof vom Garten, 1759/60, Öl auf Leinwand, 136 × 216 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht von Schloss Hof vom Vorhof, 1759/60, Öl auf Leinwand, 138 × 237 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht von Schloss Hof von Norden, 1759/60, Öl auf Leinwand, 136 × 238 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Ansicht der Ruinen von Theben/Devín, 1759/60, Öl auf Leinwand, 136 × 214 cm (Kunsthistorisches Museum Wien)
  • Bellotto, Die Ruinen der Pirnaer Vorstadt in Dresden, 1762/67, Öl auf Leinwand, 80,5 × 113 cm (Musée des Beaux-Arts et d'Archéologie, Troyes)
  • Bellotto, Architektonisches Capriccio mit Selbstporträt des Künstlers im Gewand eines venezianischen Edelmanns, um 1765, Öl auf Leinwand, 153 × 114 cm (Das Königliche Schloss in Warschau – Museum)
  • Bellotto, Szene aus „Le Turc Généreux" im Hofburgtheater, 1759, Radierung, 510 × 670 mm (Albertina, Wien)

Ausstellungsvorschau

  • Richard Prince, Untitled (cowboy), 1999, Ektacolor photograph, edition of 3, 154.9 x 82.6 cm
    Wien | Albertina: Richard Prince
    17. April 2026
  • Paris | Musée du Luxembourg: Warhol. Die Linie und das Bild
    14. April 2026
  • Krasner - Pollock im Met Fifth Avenue, 2026-2027
    New York | The Met Fifth Avenue: Krasner and Pollock: Past Continuous
    13. April 2026
  • David Hockney, My Parents, Detail, 1977 (Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019)
    London | Tate Britain: David Hockney
    13. April 2026
  • Hans Eworth, Mary I, 1554 (The Metropolitan Museum of Art, New York); Hans Holbein der Jüngere, Heinrich VIII, 1537 (Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid); Marcus Gheeraerts der Jüngere, Königin Elisabeth I (The Rainbow Portrait), um 1600, KI-generiertes Bild
    London | Tate Britain: Die Tudors
    13. April 2026
  • Edvard Munch, Das kranke Kind, 1907, Öl auf Leinwand, 118,7 x 121 cm (Tate, Presented by Tomas Olsen 1939, Poto Credit: © Tate, London 2014)
    London | Tate Modern: Edvard Munch
    12. April 2026
  • Thomas Gainsborough, Robert und Frances Andrews (“Mr. und Mrs. Andrews”), Detail, um 1750, Öl/Lw, 69,8 × 119,4 cm (London, The National Gallery © The National Gallery, London)
    London | Tate Britain: Thomas Gainsborough
    12. April 2026
  • Marisol, La visita, 1964 (Museum Ludwig, Köln, © 2025, ProLitteris, Zurich, Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, Britta Schlier)
    Zürich | Kunsthaus Zürich: Marisol
    10. April 2026
  • Michelangelo Buonarroti, Sterbender Sklave, Detail (Paris, Musée du Louvre department des Sculptures Musee du Louvre Musee du Louvre, dist RMN Grand Palais Raphael Chipault)
    Paris | Louvre: Michelangelo / Rodin
    27. März 2026
  • Porträt der japanisch-amerikanischen Künstlerin Ruth Asawa, wie sie inmitten mehrerer ihrer aus Drahtschlingen gefertigten Skulpturen auf dem Boden kniet, November 1954, Detail, Foto: Nat Farbman/The LIFE Picture Collection/Shutterstock, Artwork © 2025 Ruth Asawa Lanier, Inc., Courtesy David Zwirner
    Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Ruth Asawa
    20. Februar 2026
  • Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe
    17. Februar 2026
  • Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Detail, 1940 (Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin) Foto: © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F./VBK, Wien, 2010.
    London | Tate Modern: Frida Kahlo 2026
    15. Februar 2026
  • Arnold Böcklin, Die Toteninsel, 1883, Öl auf Holz, 80 x 150 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger)
    Berin | Alte Nationalgalerie: Böcklin. Maler – Mythos
    8. Februar 2026
  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
    New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden
    31. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Elsbeth Tucher, Detail, 1499, Öl auf Lindenholz, 29,1 x 23,3 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel)
    Kassel | Schloss Wilhelmshöhe: DÜRER für hessische Fürsten
    25. Januar 2026
  • Jan van Eyck, Giovanni (?) Arnolfini und seine Ehefrau, Die Arnolfini Hochzeit, 1434 (© National Gallery, London)
    London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts
    22. Januar 2026
  • Wien | Albertina Modern: Franz West
    15. Januar 2026
  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
    Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA
    14. Januar 2026
  • Pablo Picasso, Buste de femme, Detail, 1940, 64 × 46 cm, Öl auf Papier auf Leinwand (Museum Berggruen, Berlin © Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026, Foto: bpk)
    Wien | Albertina: Picasso – Bacon
    14. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
    Wien | Albertina: 250 Jahre Albertina
    14. Januar 2026
  • Erika Giovanna Klien, Diving Bird, 1939, Öl/Lw, 111 × 96 cm (Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
    Wien | Belvedere: Erika Giovanna Klien
    31. Dezember 2025
  • Trude Fleischmann, Gertrud Falke, um 1927 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien
    Wien | Leopold Museum: Fotografie der 1920er und 1930 Jahre
    26. Dezember 2025
  • Max Oppenheimer, Die Schachpartie, 1925-30, Öl auf Leinwand, 55,2 × 78,2 cm (Oesterreichische Nationalbank, Foto Sammlung Oesterreichische Nationalbank)
    Wien | Leopold Museum: Kunst der Oesterreichischen Nationalbank
    26. Dezember 2025
  • Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
    Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn
    22. Dezember 2025
  • Amsterdam | Rijksmuseum: Willem de Kooning
    17. Dezember 2025
  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
    Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe
    17. Dezember 2025
  • Charlotte Perriand im Refuge Bivouac, 1937, © Archives Charlotte Perriand.
    Salzburg | Museum der Moderne Mönchsberg: Charlotte Perriand
    17. Dezember 2025
  • MuseumsQuartier Wien © MuseumsQuartier Wien, Foto: Roland Töffel
    Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte
    16. Dezember 2025
  • Linz | LENTOS: Max Pechstein
    16. Dezember 2025
  • Jiří Kolář, Das ausruhende Nationaltheater, 1960 (Lentos Kunstmuseum Linz, Bildrecht, Wien 2026)
    Linz | LENTOS: 200 Jahre Fotografie
    16. Dezember 2025
  • Wien | Wien Museum: Schiele & Peschka
    15. Dezember 2025
  • Marina Abramović, Pietà (Anima Mundi), Detail, 1983–2002, C-print, 183 × 183 × 5.5 cm
    Venedig | Gallerie dell’Accademia: Marina Abramović
    15. Dezember 2025
  • André Derain, Brücke über den Riou, 1906 (MoMA)
    Paris | Musée Bourdelle: André Derain
    13. Dezember 2025
  • Kurt Schwitters, Ausgerenkte Kräfte, 1920/möglicherweise 1938, Detail, Collage und Assemblage mit Fragmenten aus Stoff, Druckerzeugnissen, Pappe, Holz und Metall sowie Öl auf Karton in eigenhändigem Holzrahmen 105,5 x 86,7 x 9 cm (mit Kasten) (Kunstmuseum Bern, Schenkung Professor Dr. Max Huggler, 1966 © Kunstmuseum Bern)
    Paris | Musée Picasso: Kurt Schwitters
    10. Dezember 2025
  • Winfred Gaul, Autobahn II,1965 (Stiftung Sammlung Kemp, Kunstpalast, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn; Foto: Kunstpalast – LVR-ZMB – Annette Hiller)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Winfred Gaul
    9. Dezember 2025
  • Jörg Immendorff, Landschaft, die ich brauche, Öl auf Leinwand, 220 x 270 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Kunstpalast, Düsseldorf – LVR-ZMB – Stefan Arendt, © Nachlass Jörg Immendorff)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Jörg Immendorff
    9. Dezember 2025
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    8. Dezember 2025
  • Elmgreen & Dragset, The Visitor mit Stillleben mit Gemüse, The Visitor, 2025, Bronze, Lack, 178 x 61 x 33,5 cm; Cornelis de Heem, Stillleben mit Gemüse und Früchten vor einer Gartenbalustrade, 1658, Öl auf Kupfer, 69,8 x 87,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Foto: Studio Elmgreen & Dragset)
    Frankfurt | Städel Museum: Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
    8. Dezember 2025
  • Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
    Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken
    8. Dezember 2025
  • Dora Maar, Mannequin mit Dauerwelle, 1935, Silbergelatine-Azug auf Barytpapier auf Karton, 23,4 x 17,7, cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
    Frankfurt | Städel Museum: SurFace. Über Haut
    8. Dezember 2025
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