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Wien | Albertina: Honoré Daumier

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 13. Februar 2026
Honoré Daumier, Nadar élevant la photographie à la hauteur de l'art [Nadar erhebt die Fotografie auf die Höhe der Kunst], 1862, Kreidelithografie, sehr wenig geschabt, sur chine, 445 × 310 mm (© Privatsammlung)

Honoré Daumier, Nadar élevant la photographie à la hauteur de l'art [Nadar erhebt die Fotografie auf die Höhe der Kunst], 1862, Kreidelithografie, sehr wenig geschabt, sur chine, 445 × 310 mm (© Privatsammlung)

Die Frühjahrsausstellung 2026 der Albertina ist dem französischen Künstler Honoré Daumier (1808–1879) gewidmet. Erstmals seit über 40 Jahren wird in Wien seinem umfangreichen Schaffen eine Ausstellung gewidmet.1 Unterstützt durch rund 80 Leihgaben des Städelschen Museums-Vereins setzt die Ausstellung die umfangreiche Sammlung der Albertina mit bisher nie gezeigten Exponaten in ein neues Licht.2 Bekannt wurde der „Michelangelo der Karikatur“ vor allem mit seinen über 4.000 Lithografien, die er für Zeitungen wie „La Caricature“ und „Le Charivari“ schuf.

Bereits zur ersten Daumier-Ausstellung in der Wiener Albertina bemerkte der Kunsthistoriker und Psychoanalytiker Ernst Kris:

„Sie [Daumiers Blätter] haben seit mehr als zwei Menschenaltern nichts von ihrer
Wirkungskraft verloren und manche von ihnen mögen heute wirksamer sein als da-
mals.“3

Honoré Daumier. Spiegel der Gesellschaft

Österreich | Wien: Albertina
6.2. – 25.5.2026

Honoré Daumier in Wien 2026

Paris war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine der bevölkerungsreichsten Städte Europas. Die große Revolution war vorbei, Napoleon tot und die politische Situation instabil. Mit scharfem Blick und spitzer Feder kämpfte Honoré Daumier an vorderster Front (→ Honoré Daumier: Biografie). Einem republikanischen Ideal verpflichtet, wurden seine Karikaturen immer wieder Opfer der Zensur, und seine beißende Kritik an den Mächtigen brachte den Revolutionär und Republikaner gar für einige Monate ins Gefängnis. Gleichermaßen Chronist wie Kommentator, räumte Daumier dem Alltäglichen ebenso viel Platz ein wie der großen Politik. Badende und Kunstpublikum, Trinker und Gauklerinnen bevölkerten seine Bilder und zeugten von Witz und Scharfsinn, aber auch von Provokation und dem politischen Kommentar eines Künstlers, der seinen Zeitgenoss:innen einen unbestechlichen Spiegel vorhält.

Dass Daumier auch ein mitfühlendes Auge und technisches Können besaß, belegt die Kreidezeichnung von einem „Mädchenbildnis (Jeannette)“ (1830) in der Albertina. Laura Ritter, Kuratorin der Ausstellung, mutmaßt, dass „es wohl an der sichtbaren Wirklichkeit orientierte Studien wie diese [waren ], die die Grundlage für die pointierte Zuspitzung charakteristischer Züge in seinen späteren Karikaturen bildeten.“4 Daneben hängt ein kleines, brauntöniges Porträt des Karikaturisten von Camille Corot,5 das zwischen 1870 und 1872 entstanden sein dürfte (Städel Museum). Die Freundschaft zwischen dem zwölf Jahre älteren Corot und Daumier war lebenslang und eng. So erwarb Corot 1874 das Haus in Valmondois im Norden von Paris, wo Daumier eingemietet war, um es den nunmehr erblindeten und verarmten Kollegen zu schenken.

Dabei konnte Honoré Daumier bereits auf ein reiches Erbe zurückgreifen. Die politische Karikatur hatte sich Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge der Revolution großer Beliebtheit erfreut. In der Folge ließ sie Napoleon fast gänzlich verbieten, so dass erst 1814/15 dieser Faden wieder aufgenommen werden konnte. In diesen Blättern wurden Chiffren und Metaphern entwickelt, die auch noch zu Lebzeiten Daumiers ein Publikum erreichten, darunter das Verdauen von Orden als Symbol für Verwandlung und Günstlingswirtschaft („Ursprung des Lilienordens“, 1815), die Wetterfahne für Opportunismus (Charles Dubois-Maisonneuve, 1815) oder eine wurmstichige Birne für den untergehenden Kaiser.

Die Birne

Der am 26. Februar 1808 in Marseille georene Daumier war mit seiner Familie 1816 nach Paris gekommen. Die Hoffnung des Vaters, als Dramendichter Erfolge zu feiern, erfüllten sich jedoch nicht. Die prekäre wirtschaftliche Lage zwang den 13-Jährigen die Schule abzubrechen und als Laufbursche bei einem Gerichtsvollzieher zu arbeiteten. 1821 wechselte er als Gehilfe zu einem Buchhändler im Palais-Royal. Daumiers künstlerische Ausbildung setzte 1822 ein und ab 1825 befasste er sich mit der Lithografie, einer neuen Drucktechnik. In diesem Jahr wurde er Lehrling und dann Mitarbeiter bei dem Lithografen Zéphirin Belliard.

Der politische Karikaturist Honoré Daumier trat 1830 hervor. Vom 27. bis 29. Juli führte die Bevölkerung von Paris einen Aufstand gegen Karl X. (1757–1836, reg. 1824–1830) mit fast 3.000 Toten und Verwundeten, die sog. Julirevolution von 1830. Als Folge bestieg Louis-Philippe d'Orléan als „Bürgerkönig" den Thron, der jedoch genausowenig Interesse an einer liberalen Regierung hatte wie sein Vorgänger. Am 2. November 1831 wurde Charles Philipon - Gründer der oppositionellen Wochenzeitschrift „La Caricature“ - zu sechs Monaten Gefängnis und 2.000 Francs Geldstrafe verurteilt, weil die dargestellte Person in einer seiner Karikaturen Ähnlichkeit mit dem König hatte. Daraufhin erfand Philipon im Gerichtssaal die Birne als Symbol für den Bürgerkönig Louis-Philippe, indem er ein Porträt des Königs in drei Schritten zu einer Birne abwandelte. 

Ihn karikierten Charles Philipon und Daumier als Birne, so dass sich die Frucht bald auch auf den Häuserwänden wiederfand. Der König mit birnenförmigem Kopf wurde so ikonisch, dass die Furcht - quasi pars pro toto - bald für den Regenten stehen konnte. Wegen der Lithografie „Gargantua“ wurde Daumier am 23. Februar 1832 zu sechs Monaten Gefängnis und 500 Francs Geldstrafe verurteilt. Die Strafe wurde zunächst auf Bewährung ausgesetzt. Doch nach der Lithografie „Die Weißwäscher“ musste Daumier im Herbst/Winter 1832/33 seine Haftstrafe absitzen.

Pressefreiheit und Zensur

Nach der Julirevolution von 1830 wurde die Presse argwöhnich beobachtet und zunehmend regelmentiert. Honoré Daumier gehörte zu den schärfsten und pointiertesten Kritikern der Zensur, weshalb er 1832 zu einer Gefängnisstrafe in Sainte-Pélagie verurteilt wurde (Begründung: politische Agitation). Die 1834 entstandene Lithografie „Erinnerung an Sainte Pélagie“ (Städel) zeigt die Revolutionäre beim Zeitunglesen.

Um vom eigenen Regieren abzulenken, entfachen Vertreter der konservativen Presse mit einem Blasbalg das Misstrauen gegen Russland in Form eines „Kosaken“ an. Die Albertina demonstrier an drei Fassungen der Karikatur, welche Hürden Künstler, Drucker und Verleger nehmen mussten, um ihre Kommentare veröffentlichen zu können. Daumier etablierte sich in in den frühen 1830ern als scharfer Kritiker der Mächtigen und schuf eine Reihe von ikonischen Werken, darunter „Le Vente législatif [Der gesetzgebende Bauch]“ und „Rue Transnonain, le 15 avril 1834 [Rue Transnonain, am 15. April 1834]“. Diese großformatigen Lithografien waren nicht für die Veröffentlichung in einer Zeitschrift gedacht, sondern wurden unabhängig davon zum Kauf angeboten. Mit dem Erlös sollten die Strafzahlungen gegen die Zeitungen Philipons finanziert werden.

Das „juste milieu [richtige Mitte]“ der Julimonarchie bekam aber nicht nur in Grafiken ihr Fett ab, sondern auch in Plastiken (1832–1835). In der Albertina sind Politiker und andere Berühmtheiten wie in einem Bürgerparlament aufgestellt. Der vielstimmige Chor muss allerdings eine Katzenmusik hervorbringen, sind doch seine Teilnehmer karikierend überzeichnet. In ihrer Entstehungszeit waren diese Tonfiguren (jetzt bemalte Bronze) nicht ausstellbar, sie dienten jedoch den Zeichnern von „la Caricature“ als Vorlagen für einzelne Persönlichkeiten. Dahinter taucht die „Ansicht der Ministerbänke der nicht-prostituierten Kammer von 1834“ auf, deren Anordnung die Installation der Plastiken inspiriert haben dürfte.

Republikanische Aufstände in Lyon und anderen Städten im April 1834 wurden erneut blutig niedergeschlagen. In einem Haus in Paris richteten die Nationalgardisten am 15. April 1834 ein Blutbad an. Die Lithografie „Rue Transonain, le 15 avril 1834“, die Daumier dazu schuf, wurde in Frankreich zum Symbol der Gewaltherrschaft der Juli-Monarchie. Daumier zeigt eine ermordete Familie, der Vater im Nachtgewand vor dem Bett liegend, unter ihm ein Kind begraben, ein Alter ragt rechts ins Bildfeld, während Füße links weitere Opfer vermuten lassen. Die Vertreter der Presse hingegen feiert der Künstler als unbeugsame Heldengestalten („Wagt es bloß nicht“, März 1834). Doch aller Mut fruchtete nichts. Nach einem Attentat auf den Bürgerkönig kam es im August und September 1835 zu massiven Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten. Die staatliche Zensur wurde wieder eingeführt, bildliche Darstellungen des Königs und seiner Familie wurden verboten. Daumier musste notgedrungen auf Genreszenen ausweichen, um nicht noch tiefer in den Konflikt mit dem Staat zu versinken.

Tagesgeschehen und die Revolution von 1848

Für das „Actualiés [Tagesgeschehen]“, einer Serie des „Charivari“, brachte Honoré Daumier die Weltpolitik auf den Punkt. Er schuf Symbole für das auf einem Glücksrad balacierende Europa oder die gebrechliche Dame der Diplomatie.

Vom 22. bis zum 24. Februar 1848 orgsanisierten die bürgerliche Opposition und der Arbeiterschaft eine erfolgreiche Revolution in Paris mit heftigen Straßen- und Barrikadenkämpfen sowie zahlreichen Toten. Louis-Philippe dankte ab und floh ins Exil nach England: „Alles ist verloren! Bis auf die Kasse ...“ (1848) zeigt den gestürzten Monarchen bei seiner Ankunft. Der „Charivari“ titelte: „Paris, das am Morgen monarchisch aufgestanden ist, geht heute Abend republikanisch zu Bett.“ Daumier hatte die politischen Mißstände schon seit Jahrzehnten begleitet und freute sich anfangs, seine Hoffnungen in Louis-Napolén Bonaparte als repulikanischen Präsidenten zu setzen (Putsch am 2. Dezember 1851). Rasch sollte sich jedoch auch dieser zum imperialen Fürsten wandeln und am 2. Dezember 1852 zum Kaiser krönen.

Einmal mehr wich Daumier der verschärften Zensur in das Genrethema aus. Doch nun erfand er mit Ratapoil einen napoleonischen Schergen.

Die sogenannte Februar-Revolution löste Unruhen und Revolutionen in vielen Ländern Europas aus.

Daumier - ein Maler?

Der Maler Daumier unterscheidet sich grundsätzlich vom Karikaturisten Daumier. Die in der Albertina versammelten Gemälde zeigen ihn als Schlpfer brauntöniger, kontrastreicher Kompositionen, deren Themen meist der Literatur entnommen sind. Besonders begeisterte sich der Franzose für den tollpatschig gegen das Unrecht ankämpfenden Don Quijote. Die Fabeln la Fontaines hingegen nutzte er für die Darstellung des Schönen und Guten - oder auch einfach nur für die Moral.

Damit nimmt Daumier eine Sattelstellung zwischen Kunstschaffendem und beißendem Gesellschaftskritiker ein. Obschon für seine politischen Karikaturen berühmt, konnte er sich Kommentare auf den Salon- und Kunstbetrieb nicht verkneifen. Vor allem die Serie „L'Exposition de 1859 [Die Ausstellung von 1859]“ machte er sich über die gleichnamige Ausstellung lustig. Doch wirklich überzeugend sind Daumiers Darstellungen von Grafikliebhabern, die gemeinsam durch Mappen blättern und sich in Darstellungen vertiefen.

Das Ende eines Karikaturisten

Daumier arbeitete nach einer Unterbrechung (1860–1863) erneut für „Le Charivari“ und ab 1866 konte er sich sogar über eine schrittweise Lockerung der Zensur freuen. Dadurch beflügelt, nahm sein Werk wieder exponentiell zu. Für den Monarchen hatte der Kritiker aber auch in diesen Jahren nur noch einen Sarg übrig. Mit Ausrufung der Republik 1870 sollte er die Einführung der Demokratie nch erleben.

Die Aktualität von Daumiers Schaffen zeigt sich in der Wiener Ausstellung immer wieder. So lässt er Sisyphos den Stein des Budgets einen Berg hinaufrollen (1869), sieht die gefesselte France zwischen Paris und Sedan zum Abschuss freigegeben oder in Form eines Baumes vom Blitz getroffen. Die „Landschaft von 1870“ zeigt den Ausblick von einer Bastille mit Blick auf das kriegszerstörte Land. Die Wahlurne erscheint ihm so strahlend wie die Sonne und mächtig gegen das konservative Lager.  

Daumier in der Albertina

Die Albertina besitzt eine Reihe druckgrafischer Werken nach Honoré Daumier, die vor Witz und Humor nur so strotzen. Das Städel Museum in Frankfurt am Main präsentierte bereits im Vorjahr eine beachtliche Daumier-Ausstellung, die in Wien aufgenommen und noch erweitert wurde. Dazu treten noch Gemälde aus der Alten Nationalgalerie in Berlin, dem Musée des Beaux-Arts de Lyon, dem Musée d’Orsay und dem Petit Palais in Paris, dem Belvedere in Wien oder der Sammlung Hahnloser.

Der Fokus der Wiener Schau liegt auf den Lithografien, da diese Originalzeichnungen Daumiers auf Stein sind, während die Holzstiche von professionellen Stechern im Produktionsprozess geschaffen wurden und damit eine Überetzung der Originale sind. Sie sind darin Daumiers einziger bekannten Radierung verwandt, die spontan während eines Abendessens mit Künstlerkollegen im Mai 1872 entstand und als Frontispiz eines frühen Œuvrekatalogs in einer Auflage von nur 100 Exemplaren erschien.6

Kuratiert von Laura Ritter.

Honoré Daumier. Spiegel der Gesellschaft: Ausstellungskatalog

Ralph Gleis und Laura Ritter (Hg.)
Mit einem Vorwort von Ralph Gleis, einem Grußwort von Philipp Demandt
und Texten von Alexander Eiling, Hans-Jürgen Hellwig, Astrid Reuter, Laura Ritter, Dorit Schäfer und Martin Sonnabend

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