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Arnulf Rainer: Biografie

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 21. Dezember 2025
Arnulf Rainer, Ausstellungskatalog (Cover)

Arnulf Rainer, Ausstellungskatalog (Cover)

Arnulf Rainer (Baden 8.12.1929−18.12.2025 Enzenkirchen) war ein österreichischer Künstler im Umfeld der Wiener Aktionisten. Das Frühwerk umfasst erste surrealistisch inspirierte Zeichnungen über die bekannten Zentralisationen, unerwartete Proportionsstudien hin zu den Fotoübermalungen und Kreuzübermalungen. Ende der 1950er Jahre erhielt Arnulf Rainer internationale Aufmerksamkeit für seine Übermalungen; in den 1970er Jahren wurde der Maler und Grafiker mit Foto-Übermalungen berühmt. Die Bedeutung der Zeichnung – oder auch des Zeichnens – ist für die Genese seines Werks kaum zu überschätzen.

Biografie von Arnulf Rainer (Baden bei Wien 8.12.1929–18.12.2025 Enzenkirchen)

  • 8.12.19298.12.1929: Geburt

    Arnulf Rainer wurde am 8. Dezember 1929 in Baden bei Wien geboren.
  • 1944 1944: erste realistische Landschaftsaquarelle

    Erste realistische Landschaftsaquarelle in Kärnten.
  • 1947/481947/48: erstes Studium internationaler Kunst

    Im British Council in Klagenfurt konnte Arnulf Rainer erstmals internationale zeitgenössische Kunst in Zeitschriften sehen. Besuchte Ausstellungen am Französischen Kulturinstitut in Villach und im Künstlerhaus in Klagenfurt. Erste surrealistische Porträts, u. a. von Maria Lassnig.
  • 19491949: 4 Tage Studium

    Rainer studierte einen Tag an der Hochschule für angewandte Kunst (heute: Angewandte) und drei Tage an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
  • 19501950: Hundsgruppe

    Arbeitete in Gainfarn, Bad Vöslau. Gründung der „Hundsgruppe“ mit Maria Lassnig, Ernst Fuchs, Arik Brauer, Anton Lehmden.
  • 19511951: Paris

    Reise nach Paris mit Maria Lassnig. Zusammentreffen mit André Breton, das beide enttäuschte. Besuch der Ausstellung „Véhémences confrontées“ mit Werken von Wols und Hans Hartung, die Arnulf Rainer tief beeindruckten. In „Mikrostrukturen“ und „Atomisationen“ suchte Rainer eine neue Bildsprache. Während er mit Blindmalerei experimentierte, entdeckte er die „Zentralisation“ und die „Vertikalgestaltung“. Ausstellung mit der „Hundsgruppe“ und Beteiligung an der Grafikmappe „Cave Canem“. Arnulf Rainer signierte mit dem Pseudonym TRR oder TRRR. Von der Eröffnungsrede Ernst Fuchs so enttäuscht, dass er sich spontan auf einen Tisch stellte und das Publikum beschimpfte. Erste Einzelausstellung in der Galerie Kleinmayer in Klagenfurt. Im Künstlerhaus Klagenfurt organisiert er gemeinsam mit Maria Lassnig die Gruppenausstellung „Junge unfigurative Malerei“, auf der er unter dem Pseudonym leere Bilderrahmen unter dem Titel „Nadamalerei“ sowie seine „Atomisationen“ und Blindmalerei zeigte.
  • 19521952: erste Einzelausstellung

    Einzelausstellung in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt a. M.: „TRR. Automatik, optische Auflösung, Blindmalerei, Zentralgestaltung“. Erster Ankauf durch den Sammler informeller Kunst Ottomar Domnick.
  • 19531953: Übermalungen

    Aus den „Reduktionen“ entstanden die „Übermalungen“ in Gainfarn. Seine „Proportionsstudien“, Papiercollagen aus einfarbigen Buntpapieren in parallelen Streifen, erklärte Arnulf Rainer 1954 als kalte und nüchterne Arbeiten, die aus Gleichgewichtigkeit der Formen heraus entstanden waren. Traf Monsignore Otto Mauer, den Gründer und Leiter der Galerie St. Stephan, die ab 1964 den Namen Galerie nächst St. Stephan trug.
  • 19541954: Proportionsordnungen

    Die Galerie Würthle und deren künstlerische Leiter Fritz Wotruba präsentierten „Proportionsordnungen“.
  • 19551955 : erste Ausstellung in der Galerie St. Stephan

    Erste Ausstellung in der Galerie St. Stephan mit Kreuzbildern und Proportionsstudien. Auf dem Plakat wurde Rainers Text „Die Form ist Physignomie“ abgedruckt.
  • 19561956: erste Kaltnadelradierungen und „Kruzifikationen“

    Teilnahme an der Gruppenausstellung „Comparaisons“ im Musée d`Art Moderne in Paris. Erste Kaltnadelradierungen und „Kruzifikationen“ entstanden.
  • 19571957: internationale Ausstellungsbeteiligungen

    Teilnahme an der Ausstellung „Monochrome Komplexe 1955–1957“ in der Wiener Secession. Ausstellungen in der Galerie Arnaud, Paris, und dem Museum für Völkerkunde, Hamburg.
  • 19581958: Manifest „Architektur mit Händen“ mit Markus Prachensky

    Vortrag „10 Thesen zu einer progressiven Malerei“ in der Galerie St. Stephan, Wien, sowie das Manifest „Architektur mit Händen“ gemeinsam mit Markus Prachensky.
  • 19591959: Umzug nach Wien & „Pintorarium“

    Umzug nach Wien, Wollzeile. Gründung des „Pintorarium“ mit Ernst Fuchs und Friedensreich Hundertwasser. In Peter Kubelkas Film „Arnulf Rainer“ sind nur schwarze und weiße Flächen zu sehen. Befreundete Künstler, wie Victor Vasarely, Emilio Vedova, Sam Francis, Georges Matthieu, stellten Werke zum Übermalen zur Verfügung.
  • 19601960: „Kreuz und Nacht“

    In der Galerie St. Stephan zeigte Arnulf Rainer „Überzeichnungen und Übermalungen 1955–1960“. Seine Publikation „Kreuz und Nacht“ erschien im Panderma-Verlag, Basel. Er war vertreten in der Ausstellung „Monochrome Malerei“ (mit Yves Klein, Lucio Fontana, Mark Rothko, …) im Städtischen Museum Leverkusen, Schloss Morsbroich. Eröffnung eines Atelier in Frankfurt, Weserstraße 13.
  • 19611961: übermalte Radierungen

    Ausstellungsbeteiligungen in Wolfsburg, Venedig, Brüssel. Begann Radierungen zu übermalen und zu überzeichnen, darunter die prämierte Radierung einer jungen Künstlerin in Wolfsburg, wofür er von der Staatsanwaltschaft angeklagt wurde.
  • 19621962: durchsichtige Bildträger

    Erster Einsatz von Ultraphan und Pausleinen. Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Mailand (Grafikbiennale), Paris (Comparaisons), Düsseldorf (Galerie Schmela), Karlsruhe (Galerie Rottloff), Japan (Minami Gallery, Taura).
  • 19631963: Umzug nach Westberlin

    Umzug nach Westberlin, Wilmersdorfer Straße (bis 1967). Die Mappe „Haute Coiffure“ mit zehn Radierungen erschien. Ausstellungsbeteiligungen in Amsterdam (Stedelijk Museum), Baden-Baden (Staatliche Kunsthalle), Kyoto (National Museum of Modern Art) und Wien (Museum des 20. Jahrhunderts).
  • 19641964: „Gilgamesch. Eine Erzählung aus dem Orient“

    Ausstellung in Berlin (Galerie Springer) und Übermalung des Buches „Gilgamesch. Eine Erzählung aus dem Orient“.
  • 19651965: figurativ-halluzinatorische Phantasien

    Arnulf Rainer zeichnete teils auf Ultraphan figurativ-halluzinatorische Phantasien (Rückgriff auf die surrealen Kompositionen der Anfangsjahre).
  • 19661966: Zeichnen unter dem Einfluss halluzinogener Drogen

    Rainer erhielt den Österreichischen Staatspreis für Grafik. In der Universitätsklinik von Lausanne zeichnete er unter dem Einfluss halluzinogener Drogen. Der Film „Künstler unter Psilocybin“ dokumentierte diese Experimente.
  • 19671967: Kunst von sog. „Geisteskranken“

    Arnulf Rainer entdeckte immer mehr die Kunst von sog. „Geisteskranken“. Ausstellungen in der Galerie nächst St. Stephan, Wien und der Galerie Richard P. Hartmann, München. Erste Körperbemalung in München: schwarzer Vertikalstrich auf dem Rücken eines nackten Modells.
  • 19681968: Umzug nach München

    Umzug nach München, im Max-Planck Institut in München erneut Experimente, unter LSD-Einfluss zu zeichnen. Erste Selbstbemalungen und Präsentation in der Wiener Innenstadt. Fertigte im Passbildautomaten grimassierende Selbstbildnisse nach Vorbild von „Geisteskranken“. Große Retrospektive im Museum des 20. Jahrhunderts, Wien. 1969 Übermalte und –zeichnete vergrößerte Aufnahmen aus dem Automaten oder von Fotografen. Arnulf Rainer entdeckte so an sich selbst „neue, unbekannte Menschen“.
  • 19701970: überarbeitete Fotografien

    Mit Hilfe von Gummibändern und Strümpfen veränderte Arnulf Rainer sein Gesicht und seinen Körper weiter und ließ sich so fotografieren. Diese Aufnahmen überarbeitete er mit Schwarz oder Farben.
  • 19711971: erste Retrospektive in Deutschland

    Erste Retrospektive in Deutschland im Hamburger Kunstverein. Vertrat Österreich auf der Biennale de São Paulo.
  • 19721972: „Selbstdarstellungen“ im Atelier

    Film- und Videoaufnahmen von seinen „Selbstdarstellungen“ im Atelier. Teilnahme an der documenta 5 „Kreuzübermalungen“ und „Face Farces“.
  • 19731973: „Gestische Handmalerei“

    „Gestische Handmalerei“ verband die Übermalung der Fotografie mit Handmalerei. Zusammenarbeit mit Dieter Roth; „Körpersprache – Arnulf Rainer“ (1974/75) von Peter Kubelka entstand. Einzelausstellungen in der Albertina und der Gallerie LP 220 in Turin.
  • 19741974: Zusammenarbeit mit Diether Roth

    Der Kunstpreis der Stadt Wien wird Rainer zwar zugesprochen, da er sich aber weigerte, an der Übergabezeremonie teilzunehmen, wurde er ihm aberkannt und nicht ausgezahlt. Es entstanden Filme und Zusammenarbeit mit Diether Roth „Misch- und Trennkunst“.
  • 19751975: internationale Ausstellungen

    Arnulf Rainer hatte Ausstellungen in New York (Ariadne), Wien (Gal. Grünangergasse), Chicago, Paris, Los Angeles, Mailand und Graz.
  • 19761976: Umzug in ein Atelier in der Nähe von Passau

    1976 Umzug in ein Atelier in der Nähe von Passau, Bayern. Hinwendung zum kleinen Format.
  • 19771977: Übermalung von Fotos der Messerschmidt-Köpfe

    Übermalungen der Fotos von Messerschmidt-Köpfen sowie Charakter-Köpfen von Leonardo und Totenmasken, dazu die Zyklen „Schlangenfrauen“, „Frauensprache“ und „Frauenrausch“. Teilnahme an der documenta 6 in Kassel.
  • 19781978: Biennale von Venedig & Großer Österreichischer Staatspreis

    Arnulf Rainer vertrat Österreich auf der Biennale von Venedig, erhielt den Großen Österreichischen Staatspreis. Für das Preisgeld kaufte er originale Totenmasken, die er immer wieder überarbeitete.
  • 19791979: Film „Körpersprache – Körperkunst“

    Für den Film „Körpersprache – Körperkunst“ organisierte der ORF zwei Schimpansen, mit denen Rainer malte, und deren Werke er zu imitieren bzw. zu übertreffen suchte. Mit Dieter Roth wiederholte er dieses Experiment auf der Grafikbiennale in der Secession. Miete eines weiteren Ateliers in der Nähe von Passau. Ausstellungen in Wien (Belvedere), Frankfurt (Kunstverein, Galerie ak), München (Lenbachhaus, Galerie van der Loo), Bochum (Galerie m), Innsbruck (Ferdinandeum).
  • 19801980: Kreuze

    Kauf eines alten Bauernhofs in Oberösterreich, den er zum Atelier umbaute. Erneute Beschäftigung mit der Kreuzform, „Kistenwallhalla“, Übermalungen von Selbstporträts von Vincent van Gogh. Teilnahme an der 39. Biennale von Venedig, Einzelausstellungen in Eindhoven, London, Minneapolis.
  • 19811981: Professur, Hand- & Fingermalerei

    Arnulf Rainer wurde zum Professor an die Akademie der bildenden Künste in Wien berufen und zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin gewählt. Verleihung des Max-Beckmann-Preises in Frankfurt. 1982 Serie „Hiroshima“ mit Fotografien von den Städten Hiroshima und Nagasaki nach den Atombombenabwürfen. Teilnahme an der documenta 7 mit Hand- und Fingermalereien.
  • 19841984: Ausstellungen

    Ausstellungen im Städtischen Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Musée National d‘ Art Moderne/Centre Pompidou, Paris, San Francisco Museum of Modern Art, im Stedelijk van Abbemuseum, Eindhoven.
  • 19851985: wissenschaftliche Forschung

    Die Abbildungstafeln von illustrierten Büchern des 18. und 19. Jahrhunderts wurden zu „Animalia“, „Botanika“, „Aus der Schlangengrube“ und „Orchideen“ weiterverarbeitet. Zusammenarbeit mit Günter Brus.
  • 19871987: übermalte Schulwandtafeln und Christusfotos auf Kreuzen

    Arnulf Rainer übermalte Schulwandtafeln und Christusfotos auf Kreuzen.
  • 19881988: „Shakespeare“-Zyklus

    „Shakespeare“-Zyklus
  • 19891989: Preis des International Center of Photography in NY

    Kauf eines Teils des ehemaligen Klosters in der Nähe von Passau. Erhielt den Preis des International Center of Photography in New York. Die Retrospektive des Guggenheim Museums wandert weiter nach Chicago und das Historische Museum der Stadt Wien (heute: Wien Museum).
  • 19901990: „Katastrophen“-Serie,

    1990 „Katastrophen“-Serie, Ausstellungen in Turin, Den Haag, Zundert, Maastricht, Saarbrücken, Bonn.
  • 19911991: „Märtyrerbilder“

    „Märtyrerbilder“
  • 19921992: „Engelsbilder“ und „Geologica“

    „Engelsbilder“ und „Geologica“
  • 19931993 „T-Kreuze“ & Arnulf Rainer Museum in NY

    „T-Kreuze“. Eröffnung des Arnulf Rainer Museum im New York, das bis 1996 existiert.
  • 19941994: „Kosmosbilder“

    „Kosmosbilder“
  • 19951995: Emeritierung

    Arnulf Rainer emeritierte auf eigenen Wunsch der Akademie. „Mikrokosmosbilder“ und „Makrokosmosbilder“
  • 19961996: Arnulf Rainer-Bibel

    Arnulf Rainer erhielt den Auftrag eine Bibel zu gestalten und übermalte dafür Illustrationen von Doré und alten Bibeln.
  • 19971997: Teneriffa

    Erster Winteraufenthalt in Teneriffa, „Mimenporträts“
  • 19981998: Bibel

    Der Pattloch Verlag briachte Arnulf Rainers Bibel heraus.
  • 19991999: Auseinandersetzung mit Victor Hugo

    „Traumland“ und „Victor Hugo“ entstehen über Faksimiles von Hugos malerischem Werk.
  • 20002000: Auseinandersetzung mit Canova und Caspar David Friedrich

    Überarbeitungen von Antonio Canova und Caspar David Friedrich.
  • 20012001: „Klassizismus“, „Selbstübermalungen“

    Arnulf Rainer schuf die Serien „Klassizismus“ und „Selbstübermalungen“
  • 20032003: eigene Fotografien auf Teneriffa

    Erste eigene Fotografien auf Teneriffa, „Kanarien“-Serie abstrakter Papierarbeiten. Erhielt den Rhenus-Kunstpreis in Mönchengladbach.
  • 20042004: „Masken“-Serie

    Verleihung der Ehrendoktorwürde der Katholischen-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms Universität, Münster. „Masken“-Serie
  • 20052005: Arnulf Rainer arbeitete an allenThemen gleichzeitig

    Arbeit an allen Themen gleichzeitig.
  • 20062006: Preise

    Verleihung des Ehrendoktorats der Katholischen-Theologischen Privatuniversität Linz. Erhielt den Aragón-Goya-Preis als erster nicht spanischer Künstler für sein Lebenswerk und seine künstlerische Verwandtschaft mit Goya.
  • 20082008:

    Ausstellung im Belvedere zur „Misch- und Trennkunst von Arnulf Rainer und Dieter Roth“
  • 20092009: Arnulf Rainer Museum in Baden b. Wien

    Eröffnung des Arnulf Rainer Museum im Frauenbad, Baden bei Wien.
  • 20122012: „Schwarze Bögen und Kurven“

    „Schwarze Bögen und Kurven“
  • 18.12.202518. Dezember 2025: Tod

    Arnulf Rainer starb am 18. Dezember in Enzenkirchen (Oberösterreich). Der Künstler wurde 96 Jahre alt.

Ausstellungsvorschau

  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
    New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden
    31. Januar 2026
  • Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982, Pastell und Ölstift auf Papier, 74,9 x 55,9 cm (Privatsammlung © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York; Foto: Courtesy of Colour Themes © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York)
    Humlebæk | Louisiana: Basquiat – Headstrong
    30. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Elsbeth Tucher, Detail, 1499, Öl auf Lindenholz, 29,1 x 23,3 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel)
    Kassel | Schloss Wilhelmshöhe: DÜRER für hessische Fürsten
    25. Januar 2026
  • Jan van Eyck, Giovanni (?) Arnolfini und seine Ehefrau, Die Arnolfini Hochzeit, 1434 (© National Gallery, London)
    London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts
    22. Januar 2026
  • Anselm Kiefer, Sophie Brahe, Detail, 2025 (Foto: Nina Slavcheva © Anselm Kiefer)
    Mailand | Palazzo Reale: Anselm Kiefer. Die Alchemistinnen
    22. Januar 2026
  • Tapisseriefragment mit Darstellung einer Kreuznagelung, wohl Mittelrhein, um 1495, Wolle, Leinen; Wirkerei (MAK, Wien © MAK/Kristina Wissik)
    Wien | MAK: Schausammlung Textilien und Teppiche FormaFantasma gestaltet Neupräsentation | ab 2025
    19. Januar 2026
  • Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit, Rekonstruktion des Boudoir d’une grande vedette [Boudoir für einen großen Star] Weltausstellung, Paris, 1937, MAK Ausstellungsansicht, 2021, Ausführung: Manfred Trummer, Johannes Ranacher, Glaserei Scharl, Johannes Falkeis, Marina Paric, Irina Huller, Tischlerei des MAK, Wien, 2014, MAK Ausstellungshalle © MAK/Georg Mayer
    Wien | MAK: Wien 1900 Highlights der Sammlung und hochkarätige Leihgaben | ab 2025
    19. Januar 2026
  • Wien | Albertina Modern: Franz West
    15. Januar 2026
  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
    Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA
    14. Januar 2026
  • Pablo Picasso, Buste de femme, Detail, 1940, 64 × 46 cm, Öl auf Papier auf Leinwand (Museum Berggruen, Berlin © Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026, Foto: bpk)
    Wien | Albertina: Picasso – Bacon
    14. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
    Wien | Albertina: 250 Jahre Albertina
    14. Januar 2026
  • Mark Rothko, Nr. 3/Nr. 13, 1949 © Digital Image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florenz © 1998 von Kate Rothko Prizel und Christopher Rothko / Artists Rights Society (ARS), New York / SIAE, Rom
    Florenz | Palazzo Strozzi: Rothko in Florenz
    4. Januar 2026
  • Erika Giovanna Klien, Diving Bird, 1939, Öl/Lw, 111 × 96 cm (Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
    Wien | Belvedere: Erika Giovanna Klien
    31. Dezember 2025
  • Kahlo und Rivera, Times Wide World Fotos: „A Mexican Artist Records his First Impressions of San Francisco“, 1930, Gelatinsilberabzug, 19,2 x 23,8 cm (The New York Times Collection, MoMA, New York, © 2026 Times Wide World Photos)
    New York | MoMA: Frida und Diego. Der letzte Traum
    27. Dezember 2025
  • Trude Fleischmann, Gertrud Falke, um 1927 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien
    Wien | Leopold Museum: Fotografie der 1920er und 1930 Jahre
    26. Dezember 2025
  • Max Oppenheimer, Die Schachpartie, 1925-30, Öl auf Leinwand, 55,2 × 78,2 cm (Oesterreichische Nationalbank, Foto Sammlung Oesterreichische Nationalbank)
    Wien | Leopold Museum: Kunst der Oesterreichischen Nationalbank
    26. Dezember 2025
  • Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Detail, 1940 (Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin) Foto: © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F./VBK, Wien, 2010.
    London | Tate Modern: Frida Kahlo 2026
    26. Dezember 2025
  • Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
    Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn
    22. Dezember 2025
  • Franz Marc, Kühe, rot, grün, gelb, 1911, Öl auf Leinwand, 62 cm x 87,5 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München)
    München | Lenbachhaus: Der Blaue Reiter. Über die Welt hinaus
    20. Dezember 2025
  • Georg Baselitz, Weißes Bett, weiß, 2022, Öl, Dispersionsklebstoff und Stoff auf Leinwand, 200 x 250 cm, © Georg Baselitz 2026, Foto: Jochen Littkemann
    Salzburg | Museum der Moderne: Baselitz 2026
    18. Dezember 2025
  • Amsterdam | Rijksmuseum: Willem de Kooning
    17. Dezember 2025
  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
    Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe
    17. Dezember 2025
  • Charlotte Perriand im Refuge Bivouac, 1937, © Archives Charlotte Perriand.
    Salzburg | Museum der Moderne Mönchsberg: Charlotte Perriand
    17. Dezember 2025
  • MuseumsQuartier Wien © MuseumsQuartier Wien, Foto: Roland Töffel
    Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte
    16. Dezember 2025
  • Linz | LENTOS: Max Pechstein
    16. Dezember 2025
  • Jiří Kolář, Das ausruhende Nationaltheater, 1960 (Lentos Kunstmuseum Linz, Bildrecht, Wien 2026)
    Linz | LENTOS: 200 Jahre Fotografie
    16. Dezember 2025
  • Ewa Partum, 1972
    Linz | Francisco Carolinum: Ewa Partum
    16. Dezember 2025
  • Annegret Soltau im Städel 2025, Installationsansicht, Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz
    Linz | Francisco Carolinum: Annegret Soltau
    16. Dezember 2025
  • Wien | Wien Museum: Schiele & Peschka
    15. Dezember 2025
  • Marina Abramović, Pietà (Anima Mundi), Detail, 1983–2002, C-print, 183 × 183 × 5.5 cm
    Venedig | Gallerie dell’Accademia: Marina Abramović
    15. Dezember 2025
  • François-Xavier Lalanne, Singe Avisé (très grand), 2005/2008 (Heidi Horten Collection, Wien)
    Wien | Heidi Horten Collection: Animalia. Von Tieren und Menschen
    15. Dezember 2025
  • Vincent van Gogh, Sonnenblumen, Detail, Arles, Januar 1889, Öl/Lw, 95 cm x 73 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)
    Amsterdam | Van Gogh Museum: Gelb. Über Van Goghs Farbe
    14. Dezember 2025
  • André Derain, Brücke über den Riou, 1906 (MoMA)
    Paris | Musée Bourdelle: André Derain
    13. Dezember 2025
  • Kurt Schwitters, Ausgerenkte Kräfte, 1920/möglicherweise 1938, Detail, Collage und Assemblage mit Fragmenten aus Stoff, Druckerzeugnissen, Pappe, Holz und Metall sowie Öl auf Karton in eigenhändigem Holzrahmen 105,5 x 86,7 x 9 cm (mit Kasten) (Kunstmuseum Bern, Schenkung Professor Dr. Max Huggler, 1966 © Kunstmuseum Bern)
    Paris | Musée Picasso: Kurt Schwitters
    10. Dezember 2025
  • Rembrandt van Rijn, Selbstbildnis mit Mütze, den Mund geöffnet, Detail, 1630, Radierung, 5,1 x 4,6 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Christoph Irrgang)
    Wien | Albertina: Faszination Papier. Neue Perspektiven auf die Sammlung
    9. Dezember 2025
  • Richard Prince, Untitled (cowboy), 1999, Ektacolor photograph, edition of 3, 154.9 x 82.6 cm
    Wien | Albertina: Richard Prince
    9. Dezember 2025
  • Winfred Gaul, Autobahn II,1965 (Stiftung Sammlung Kemp, Kunstpalast, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn; Foto: Kunstpalast – LVR-ZMB – Annette Hiller)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Winfred Gaul
    9. Dezember 2025
  • Jörg Immendorff, Landschaft, die ich brauche, Öl auf Leinwand, 220 x 270 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Kunstpalast, Düsseldorf – LVR-ZMB – Stefan Arendt, © Nachlass Jörg Immendorff)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Jörg Immendorff
    9. Dezember 2025
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    8. Dezember 2025
  • Elmgreen & Dragset, The Visitor mit Stillleben mit Gemüse, The Visitor, 2025, Bronze, Lack, 178 x 61 x 33,5 cm; Cornelis de Heem, Stillleben mit Gemüse und Früchten vor einer Gartenbalustrade, 1658, Öl auf Kupfer, 69,8 x 87,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Foto: Studio Elmgreen & Dragset)
    Frankfurt | Städel Museum: Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
    8. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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