Jan van Eyck: Ausstellung 2020

Jan van Eyck (um 1390-1441) war ein Maler in den burgundischen Niederlanden, der in den 1430er Jahren - neben Robert Campin und Rogier van der Weyden - eine fundamental neuartige Malerei entwickelte [Ars nova], mit denen er die Darstellungskonventionen des Internationalen Stils (→ Gotik) durchbrach und auf die Malerei in Mitteleuropa wirkte. Jan van Eyck war ein Pionier der Ölmalerei, allerdings nicht deren Erfinder.

Weltweit sind etwa 20 Werke von Jan van Eyck erhalten. Das bekannte Werk des flämischen Malers ist eigentlich dessen Spätwerk, das Frühwerk ist gänzlich unbekannt bzw. unerkannt. Die Werke Van Eycks entstanden in kaum zehn Jahren zwischen 1432 und 1441 im Werkstattverbund in Brügge. Damit führte er die Wiedergabe der individuell erfahrenen bzw. angestrebten Lebenswirklichkeit in die europäische Malerei auf einem Niveau ein, das noch Generationen später vorbildhaft wirkte. Jan van Eyck ist der erste niederländische Maler, der seine Bilder signierte oder seine Devise am Bilderrahmen anführte: „ALC IXH XAN“

Jan van Eyck 2020

Jan van Eyck in Gent

Gent: Jan van Eyck. Eine optische Revolution

Die Ausstellung im Museum der Schönen Künste Gent (MSK) einen wesentlichen Teil von Jan van Eycks Werken im Frühjahr 2020 nach Gent. Dort werden Gemälde neben Werken seiner begabtesten Zeitgenossen ausgestellt. Es ist dies die größte Ausstellung aller Zeiten zum Werk und Umfeld dieses revolutionären Malers, wobei die frisch restaurierten Tafeln vom Genter Altar eine zentrale Rolle spielen!