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Leopold Museum: Olga Wisinger-Florian Österreichische Landschaftsmalerin um 1900

Olga Wisinger-Florian, Sommerabend, Detail, 1896 (© Leopold Privatsammlung Foto Leopold Museum, Wien Manfred Thumberger)

Olga Wisinger-Florian, Sommerabend, Detail, 1896 (© Leopold Privatsammlung Foto Leopold Museum, Wien Manfred Thumberger)

Olga Wisinger-Florian (1844–1926) gehört zu den wichtigsten Landschafts- und Blumenmalerinnen der österreichischen Kunst zwischen 1885 und 1910. Die ausgebildete Pianistin nahm ab 1875 Malstunden, ihre Ausbildung vervollständigte sie im Atelier von Emil Jakob Schindler (1842–1892). Schon in den frühen 1880er Jahren konnte Olga Wisinger-Florian mit ihren stimmungsvollen Landschaften und Blumenstillleben erste Erfolge erzielen, die während der 1890er Jahre zu zahlreichen Ehrungen führten. Als Gründungsmitglied von „Acht Künstlerinnen“ (1900) und der Vereinigung Bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) förderte sie Künstlerinnen und die Akzeptanz von weiblichem Kunstschaffen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelang es drei Frauen, sich als unabhängige Malerinnen Anerkennung und Ruhm zu erwerben. Neben Tina Blau und Marie Egner war es vor allem Olga Wisinger-Florian, deren künstlerisches Œuvre zur Avantgarde der Landschaftsmalerei ab den 1880er Jahren gehörte.

Kuratiert von Marianne Hussl-Hörmann.

 

 

Leopold Museum: Olga Wisinger-Florian. Bilder

  • Olga Wisinger-Florian, Sommerabend, 1896 (© Leopold Privatsammlung Foto Leopold Museum, Wien Manfred Thumberger)
  • Olga Wisinger-Florian, Hortensien, 1901 (© Privatsammlung, Wien Foto Auktionshaus im Kinsky, Wien)
  • Olga Wisinger-Florian, Côte d’Azur, Rosengarten, um 1902 (© Privatbesitz Foto Auktionshaus im Kinsky, Wien)
  • Olga Wisinger-Florian, Gloxinien im Glashaus von Schloss Grafenegg, 1905 (© Privatbesitz Foto Auktionshaus im Kinsky, Wien)
  • Olga Wisinger-Florian, Blühender Mohn (© Belvedere, Wien)

Wiener Moderne

30. Januar 2019
Richard Gerstl, Paar im Grünen, Detail, Juli 1908, (Leopold Museum, Wien)

Leopold Museum: Richard Gerstl Österreichischer Frühexpressionist und seine Bewunderer

Von den rund 70 erhaltenen Gemälden Richard Gerstls (1883–1908) besitzt das Leopold Museum 16 Werke! Überblicksschau mit Vorbildern und Bewunderern wie Georg Baselitz.
30. Januar 2019
Gustav Klimt, Tod und Leben, Detail, 1910/11, umgearbeitet 1915/16 (© Leopold Museum, Wien, Inv. 630)

Leopold Museum: Wien um 1900. Urquell der Moderne Neuaufstellung der Sammlung: Wiener Kunst von 1880 bis 1930

Die umfassende, sich über drei Ebenen erstreckende Ausstellung präsentiert den Glanz und die Fülle künstlerischer und geistiger Errungenschaften einer Epoche.
2. Juli 2018
Atelier d’Ora, Anna Pawlowa, Detail, 1913, Silbergelatineabzug, 22,4 x 16,7 cm (© Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)

Madame d’Ora: Pionierin der Porträtfotografie in Wien und Paris VIPs, Künstler, Tänzerinnen und die Welt der Mode

Madame d’Ora (ab 1907), oder besser Dora Philippine Kallmus (1881–1963), prägte wie kaum eine andere unser Bild der Wiener Moderne, denn sie fotografierte die berühmten Schriftsteller, Musiker und Maler wie Gustav Klimt, porträtierte Intellektuelle genauso wie Schauspielerinnen und Operettenstars. Von 1910 bis in die 1950er Jahre ist Madame d‘Ora DIE Fotoporträtistin der Wiener und Pariser Gesellschaft und der Künstlerbohème.
20. März 2018
Hoffmann, Wagner, Loos im Möbel Museum Wien © SKB, Edgar Knaack

Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne Künstler, Auftraggeber, Produzenten

Die Wiener Moderne um 1900 war im Möbeldesign ein wahres Laboratorium für Gestaltung, dessen kreative Impulse bis heute ausstrahlen. Die Künstlerarchitekten Wiens gehörten zu den Wegbereitern der modernen Formgebung. Das Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien stellt die führenden Architekten der Wiener Moderne – Otto Wagner (1941–1918), Josef Hoffmann (1870–1956) und Adolf Loos (1870–1933) – als Innenarchitekten und Möbeldesigner vor und beleuchtet ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten.
14. März 2018
Otto Wagner, Präsentationsblatt zur Stadtbahn, Detail, 1898 © Wien Museum

Otto Wagner. Leben und Werk Visionärer „Weltstadtarchitekt“ im Wien Museum

Otto Wagner (1841–1918) zählt zu den weltweit bedeutendsten Architekten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Bauten – darunter die Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof – gelten heute als Meilensteine auf dem Weg vom Historismus zur Moderne.
3. März 2018
Egon Schiele, Aktselbstbildnis, Detail, 1910, Schwarze Kreide, Pinsel, Aquarell, Deckfarben, Deckweiß auf braunem Packpapier (Albertina, Wien)

Klimt und Schiele: Zeichnungen aus der Albertina in Boston Methodisch wie emotional eine „gezeichnete Nähe“

Zeichnungen von Gustav Klimt (1862–1918) und Egon Schiele (1890–1918) aus dem Bestand der Albertina stehen einander als höchst direkte Schöpfungen zweier bedeutender Künstler der Moderne gegenüber. Die Ausstellung beleuchtet deren zeichnerisches Werk in 60 Blättern aus der Sammlung der Albertina, Wien. In einer reduziert gehaltenen Ausstellungsgestaltung wird die zeichnerische Entwicklung beider Künstler im gegenübergestellt.

Aktuelle Ausstellungen

5. Februar 2019
Gert H. Wollheim, Abschied von Düsseldorf, Detail, 1924, Öl auf Leinwand, 160 × 185 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, © Jutta Osterhof / Nachlass des Künstlers, Foto: Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK)

Düsseldorf Kunstpalast: Das Junge Rheinland „Zu schön, um wahr zu sein“ der Düsseldorfer Kunstszene bis 1933

Ausstellung im Kunstpalast 2019: Das Junge Rheinland, Künstlervereinigung 1919-1933 in Düsseldorf: Künstler und Künstlerinnen, Kunstrichtungen, Auflösung.
5. Februar 2019
Georges Braque, Großer Akt, Detail, Winter 1907–Juni 1908, Öl/Lw, 140 x 100 cm (Centre Pompidou, Paris © Centre Pompidou Dist. Rmn-GP)

Kubismus: Künstler, Konzepte, Methoden Centre Pompidou und Kunstmuseum Basel analysieren die radikale Kunstbewegung

Mit mehr als 300 Werken von den bedeutendsten Kubisten, darunter Pablo Picasso, Georges Braque, André Derain, Henri Laurens, Robert Delaunay, Fernand Léger, Francis Picabia und Marcel Duchamp, zeigt die Ausstellung im Centre Pompidou den Austausch zwischen den Künstlern und ihren Diskussionspartnern.
4. Februar 2019
Christian Schad, Halbakt, Detail, 1924 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal, © Christian Schad Stiftung Aschaffenburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Bucerius Kunstforum zeigt Kunst von Otto Dix bis August Sander Neues Sehen – Neue Sachlichkeit: Wechselwirkung von Fotografie und Malerei der Weimarer Republik in Hamburg

Nach 1918 etablierte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei sowie dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe anstrebte und sich so vom Expressionismus bzw. Piktorialismus abgrenzte. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien aus dieser Epoche spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach. Sie untersucht die Themenkomplexe Porträt, Stadtansichten, Stillleben, Industrie und Technik sowie politische Fotomontage, in der sich die gesellschaftlichen Spannungen dieser turbulenten Epoche exemplarisch verdichten.
3. Februar 2019
David Annesley, Swing Low, 1964, Stahl, bemalt, 128,3 x 175,9 x 36,8 cm (© Tate Images credit, © David Annesley)

PalaisPopulaire: Objects of Wonder – britische Skulptur seit den 1950ern Revolutionäre Neudefinition der Bildhauerei bis zur zeitgenössischen Objektkunst

PalaisPopulaire in Berlin zeigt in Kooperation mit der Tate Britain britische Skulptur seit den 1950ern: Henry Moore, Barbara Hepworth, David Annesley, Gilbert & George, Damien Hirst bis Helen Marten.
2. Februar 2019
Alex Katz, January 4, 1992, Öl/Lw, 231,1 x 307,3 cm (Sammlung Thaddaeus Ropac , London • Paris • Salzburg, Foto: Ulrich Ghezzi © Alex Katz, VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Museum Brandhorst: Alex Katz Amerikanische Coolness in München

Das Museum Brandhorst in München zeigt Alex Katz (* 1927). Pia-Felicitas Hawle nähert sich den schablonenhaften, coolen Bildern des New Yorker Malers und entdeckt, was sie schon immer kannte.
1. Februar 2019
Pablo Picasso, Akrobat und junger Harlekin [Acrobate et jeune arlequin], Detail, 1905, Gouache auf Karton, 105 x 76 cm (Privatsammlung © Succession Picasso / ProLitteris, Zürich 2018)

Der frühe PICASSO – Blaue und Rosa Periode Kreisen um die menschliche Figur

Anhand von Menschenbildern zeichnet die Fondation Beyeler in dieser chronologischen Schau die Entwicklung von Picassos Blauer und Rosa Periode nach!
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.