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Linz | LENTOS: Franz Gertsch. Die Siebziger

Franz Gertsch, Medici, Detail, 1971/72 (Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)

Franz Gertsch, Medici, Detail, 1971/72 (Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)

Im Jahr 2020 begeht der international gefeierte Schweizer Künstler Franz Gertsch seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird das LENTOS Kunstmuseum Linz eine Ausstellung mit monumentalen Gemälden zeigen, die sich im Wesentlichen auf Gertschs entscheidende Schaffensphase der 1970er-Jahre konzentriert.

Franz Gertsch erlebte 1972 an der documenta 5 in Kassel (D) seinen internationalen Durchbruch als der Schweizer Vertreter des Fotorealismus. Drei Jahre zuvor hatte er das Medium der Fotografie als Basis für seine Arbeiten entdeckt. Indem Gertsch die Farbe mit dem Pinsel direkt auf ungrundierten Stoff aufträgt, erhalten seine Gemälde, nicht zuletzt durch den langen Schaffensprozess, eine vibrierend malerische Qualität.

Eine Ausstellung des Museum Franz Gertsch in Kooperation mit dem LENTOS Kunstmuseum Linz.
Gesamtkonzept: Angelika Affentranger-Kirchrath für das Museum Franz Gertsch, Burgdorf
Kuratorin LENTOS: Elisabeth Nowak-Thaller

Franz Gertsch in Linz: Bilder

  • Franz Gertsch, Huaa…!, 1969 (Besitz des Künstlers © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)
  • Franz Gertsch, Maria mit Kindern, 1971 (Museum Kurhaus Kleve © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)
  • Franz Gertsch, Medici, 1971/72 (Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)
  • Franz Gertsch, Saintes Marie de la Mer III, 1972 (Dauerleihgabe LENTOS Kunstmuseum Linz, Privatsammlung © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)
  • Franz Gertsch, Patti Smith V, 1979 (Staatsgalerie Stuttgart © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)
  • Franz Gertsch, Johanna I, 1983/84 (Museum Franz Gertsch, Burgdorf (Dauerleihgabe aus Privatbesitz) © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)

Aktuelle Ausstellungen

26. Juli 2022
Künstlerinnen im Bröhan-Museum, 2022

Berlin | Bröhan-Museum: Kunst und Design von Frauen 1880 – 1940 Ansehen! | 2022

Das Bröhan-Museum stellt erstmals seine Sammlungskünstlerinnen aus! Von Gründerinnen der Berliner Secession, Mitarbeiterinnen der Wiener Werkstätte bis zu den Künstlerinnen am Bauhaus reicht die Auswahl hochkarätiger Kreativer.
22. Juli 2022
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Berlin | Gropius Bau: Louise Bourgeois: The Woven Child The Woven Child | 2022

„The Woven Child“ ist die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit dem textilen Werk von Louise Bourgeois beschäftigt.
22. Juli 2022
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Mannheim | Kunsthalle Mannheim: Liebermann, Slevogt und Corinth Grafiken des deutschen Impressionismus | 2022

Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth gehören zu den bedeutendsten deutschen Impressionisten in der Graphischen Sammlung der Kunsthalle Mannheim.
20. Juli 2022
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Frankfurt | Städel Museum: Ottilie W. Roederstein

Ottilie W. Roederstein (1859–1937), stilistisch wandelbare Porträtistin der Klassischen Moderne, lange Jahre wohnhaft in Frankfurt wird 2021 zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende wieder in einer Ausstellung geehrt.
20. Juli 2022
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Hannover | Sprengel Museum: Michel Majerus Retrospektive zum 20. Todestag | 2022

Anlässlich der 20. Wiederkehr seines Todestags widmet das Sprengel Museum dem Luxemburger Maler Michel Majerus eine umfassende Retrospektive.
20. Juli 2022
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Berlin | Alte Nationalgalerie: Liebermann. Hommage zum 175. Geburtstag Videobotschaften für den deutschen Impressionisten | 2022

Die Alte Nationalgalerie feiert den Geburtstag von Max Liebermann mit einer multimedialen Intervention: In Videos mit kurzen Statements sprechen Menschen aus unterschiedlichster Perspektive – die Museumsaufsicht aus der Alten Nationalgalerie genauso wie die Künstlerin Valerie Favre oder der Filmschauspieler Tom Schilling – über ihre persönliche Begeisterung für Liebermann.