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New York | The Met: Gotische Anfänge der Architekturzeichnung

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 12. Mai 2026

Was bedeutete es, im Mittelalter zu zeichnen? Diese Frage, so provokant sie klingt, steht im Zentrum einer der aufregendsten Entdeckungen der jüngeren Kunstgeschichte. Mehr als 600 Architekturzeichnungen aus der Gotik haben sich erhalten – auf Pergament und Papier, entstanden zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in ganz West- und Mitteleuropa. Obwohl sie zu den bestgehüteten Geheimnissen der Kunstgeschichte zählen, sind sie der entscheidende Schlüssel zum Verständnis der gotischen Architektur als Designprozess. Die Ausstellung Gothic by Design: The Dawn of Architectural Draftsmanship sowie der Ausstellungskatalog von Kuratorin Femke Speelberg (mit einem Einleitungsessay von Melanie Holcomb) erschließen dieses wenig bekannte Terrain mit wissenschaftlicher Tiefe und außerordentlicher Anschaulichkeit.

„Die Gotik erfand ein neues Medium – die Architekturzeichnung [The Gothic [tradition] thus invented a new medium—the architectural drawing].“ (Roland Recht)

Gothic by Design: The Dawn of Architectural Draftsmanship
[Gotik durch Design: Die Anfänge der architektonischen Zeichenkunst]

USA | New York: The Metropolitan Museum of Art, Galleries 691–693
16.4. – 19.7.2026

Gotische Architekturzeichnungen im MET (2026)

Vor dem Riss: Eine Vorgeschichte des Zeichnens im Mittelalter

Wer nach den ältesten Spuren architektonischen Denkens im Bild sucht, findet sie in unerwarteten Quellen. Melanie Holcomb zeigt in ihrem einleitenden Essay, dass die Praxis, Gebäude zu zeichnen, weit in die Vorgeschichte der gotischen Kathedrale zurückreicht – auch wenn die Überlieferung fragmentarisch geblieben ist.

Zu den frühesten erhaltenen Architekturgrundrissen gehören Zeichnungen aus dem 9. Jahrhundert in Kopien des Traktats De locis sanctis des Abts Adomnán von Iona (7. Jahrhundert). Sein Text beschreibt Pilgerorten im Heiligen Land und illustriert sie mit schematischen Grundrissen von vier Kirchenkomplexen – sorgfältig mit Lineal und Zirkel angelegt, als Zeichen ihrer Zuverlässigkeit als Informationsquelle.1 Dabei war Adomnán kein Architekt: Seine Zeichnungen basierten auf den Berichten und Wachstafelskizzen eines Augenzeugen namens Arculf, der die Orte persönlich bereist hatte. Der Kontrast zwischen der Vergänglichkeit der Wachstafel und der Dauerhaftigkeit des Pergaments ist bezeichnend: Skizzen galten als Gedächtnisstützen, die nach Gebrauch ausgelöscht wurden. Aufbewahrt wurde nur, was theologische Bedeutung hatte.

Eine Generation später demonstriert der jüdische Arzt und Philosoph Maimonides (1135–1204) in seinem Kommentar zur Mischna die erstaunliche Vielfalt zeichnerischer Mittel, die eingesetzt werden konnte, um Architektur zu beschreiben. Auf kaum zehn Folios häuft er neunzehn Skizzen des verlorenen Tempels von Jerusalem – Grundrisse, Schnitte, Diagramme, sogar ein Balkendiagramm zur Höhe der Fassade. Sein Kommentar lässt keinen Zweifel an der überlegenen Erklärkraft des Bildes:

„Schau dir die Abbildung an [...] und es wird dir klar werden, was hier geschrieben steht.“2

Das bekannteste Zeugnis früher Architekturzeichnung bleibt indes das Musterbuch des Franzosen Villard de Honnecourt (tätig ca. 1220–1240), ein Konvolut aus 33 Pergamentblättern mit rund 250 Zeichnungen. Grundrisse, Aufrisse, Geometriestudien und Figurenstudien finden sich darin nebeneinander – ein Zeugnis des zeichnerischen Denkens, das Architektur als visuelle Praxis begreift. Ob Villard selbst Architekt war, ist bis heute umstritten.3 Unbestreitbar aber ist, dass seine Zeichnungen eine längst etablierte Tradition des architektonischen Entwerfens bezeugen – auch wenn direkte physische Belege fehlen.

Sichtbar gemachte Visionen: Die Bauzeichnung als neues Medium

„1770 besuchte der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe das Straßburger Münster“ – mit diesem Bild eröffnet Femke Speelberg ihren Hauptessay. Goethe, vorgeprägt durch den Klassizismus, erwartete Ablehnung und erlebte stattdessen Begeisterung: Die „tausend harmonierenden Details“ des Baus überzeugten ihn, dass er das Werk eines einzigen Genies sein müsse.4 In Wahrheit war das Straßburger Münster das Ergebnis von Generationen von Bauleuten – und der entscheidende Kitt zwischen ihren Entwürfen waren Zeichnungen.

Das Straßburger Bauhüttenarchiv ist das älteste seiner Art. Es enthält mit dem sogenannten Drawing A (ca. 1250–1275) möglicherweise die älteste erhaltene wahre Architekturzeichnung überhaupt: eine partielle Aufrisszeichnung der Westfassade des Münsters, sorgfältig über einem Netz von Blindlinien ausgeführt, die mit Stichel, Zirkel und Lineal in das Pergament geritzt wurden.5 Diese Zeichnung ist kein flüchtiger Entwurf, sondern ein durchdachtes Planungsdokument – und der früheste Beweis dafür, welch zentrale Rolle das Zeichnen bereits im 13. Jahrhundert im gotischen Bauprozess spielte.

Mehr als 600 solcher Zeichnungen haben die Jahrhunderte überdauert. Sie müssen, wie Speelberg überzeugend darlegt, nur ein Bruchteil des einstigen Bestands sein. Allein im Straßburger Archiv sollen im 17. Jahrhundert noch 366 Zeichnungen vorhanden gewesen sein. Das Archiv des Wiener Stephansdoms bewahrt heute noch 428 Blätter. Die Lücken erklären sich durch den Materialwert des Pergaments, das nach Gebrauch oft weiterverwendet wurde: Eine faszinierende Entdeckung sind die sogenannten Reihmser Palimpseste aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, in denen die Blindlinien von mindestens sechs Architekturentwürfen erhalten geblieben sind, weil die Tinte zwar erfolgreich abgewaschen, die Ritzspur im Pergament aber nicht getilgt werden konnte.6

Der Wandel von der ephemeren Skizze zum dauerhaft aufbewahrten Planungsdokument ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Er ist an einen bewussten Entschluss geknüpft: Die Straßburger Bauhütte begann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ihre Zeichnungen systematisch zu archivieren. Das ermöglichte es späteren Generationen von Baumeistern, die Gedankengänge ihrer Vorgänger zu verstehen und die Arbeit weiterzuführen – eine Kontinuität, die für die Vollendung von Bauten gedacht war, deren Entstehung mehrere Generationen umspannte.

Steinmetzzeichen und die Erfindung des Stararchitekten

Wer waren die Menschen hinter den Zeichnungen? Gotteshäuser wurden anonym gebaut, und dennoch haben einige ihrer Schöpfer Spuren hinterlassen. Hans Holbein der Ältere hat in einer Reihe von Silberstiftporträts spätgotische Baumeister festgehalten – individualisiert, lebendig, weit entfernt von der Anonymität, die man gemeinhin mit dem Mittelalter verbindet. Darunter befinden sich Mathes (Matthäus) Roriczer und Burkhard Engelberg, deren Maurer- und Steinmetzzeichen als eine Art persönliche Signatur auf Zeichnungen und ausgeführten Bauten fungierten.7

Das Steinmetzzeichen war die bescheidene Variante der Selbstauskunft. Das Straßburger Nürnberger Blatt (um 1300), eine monumentale Doppelseite aus drei zusammengefügten Pergamentbahnen, gibt einen Einblick in eine ambitioniertere Form architektonischer Selbstdarstellung: Das Blatt versammelt Entwürfe aus dem Umkreis Erwin von Steinbachs für mehrere Bauprojekte im oberrheinischen Raum – Freiburg, Thann, Breisach. Es handelt sich, so Speelbergs Deutung, um ein Sammelblatt, ein Archivdokument, das Erwin von Steinbachs Entwürfe für Nachfolgebauprojekte festhält und bewahrt.8

Erwin von Steinbach steht dabei für einen neuen Typus: den translokal arbeitenden Stararchitekten, der Baupläne für Projekte außerhalb seines Stammhauses liefert und damit eine neue Unterscheidung zwischen Entwerfen und Ausführen schafft. Dieses Modell wurde im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts zur Norm. Die Regensburger Ordnung von 1459, das legendäre Treffen der wichtigsten Baumeister aus dem Rhein- und Donaugebiet, kodifizierte u.a. die vertragliche Bindung an das vereinbarte Planungsdokument: Wollte ein Baumeister von der Zeichnung abweichen, musste er einen neuen umfassenden Entwurf anfertigen, präsentieren und genehmigen lassen.9

Monumentale Fassadenaufrisse

Zu den eindrucksvollsten Zeugnissen des gotischen Zeichnens gehören die überlebensgroßen Fassadenaufrisse. Die extreme Höhe gotischer Bauten erforderte entsprechend große Planzeichnungen, die meist ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 einhalten. Dass so viele dieser Monumentalblätter erhalten geblieben sind, verdankt sich nicht zuletzt ihrer Unhandlichkeit – sie waren zu sperrig für den Alltagsgebrauch und blieben deshalb im Archiv.

Das bekannteste Beispiel ist Zeichnung F des Kölner Doms (um 1280 oder kurz danach), ein aus zwanzig Pergamentstücken zusammengesetztes Monumentalblatt von mehr als vier Metern Höhe und anderthalb Metern Breite. Es bietet einen Gesamtaufriss der Kölner Domfassade mit beiden Türmen und blieb über Jahrhunderte das verbindliche Planungsdokument für die Fertigstellung des Baus. Nach der Plünderung durch französische Revolutionstruppen wiedergefunden, diente es 1869–1880 als Grundlage für die Vollendung der beiden ikonischen Fialtürme.10 Kaum ein anderes mittelalterliches Bauprojekt blieb über so lange Zeit einem einzigen Entwurf treu.

Zeichnung 5 des Straßburger Münsters (ca. 1360–1370), auf fünf zusammengefügten Pergamentblättern über fünf Meter hoch, ist ein Sonderfall: Teil-Dokumentation abgeschlossener Bauphasen, Teil-Entwurf für die Vollendung der Fassade, Teil-Feierzeichnung. Die farbige Ausführung im oberen Bereich – möglicherweise von einem böhmischen Maler – spricht für eine repräsentative Funktion, vielleicht anlässlich des Bicentennariums der Neubaukampagne 1376.11 Monumental in ihrer Wirkung und reich in ihrer Ausführung, sollte diese Zeichnung mehr als informieren: Sie sollte beeindrucken.

Variation und Transformation

Nicht die Monumentalblätter, sondern die intimen Studienblätter führen am nächsten an den eigentlichen Entwurfsprozess heran. Femke Speelberg macht deutlich, dass gotische Architektur kein statisches System war, sondern ein Ergebnis systematischer Variation – und das Zeichnen das wichtigste Werkzeug dieser Suche.

Exemplarisch dafür steht Hans Böblinger der Ältere, Patriarch einer dreigenerationellen Architektendynastie. 1435 – damals gerade 22 Jahre alt und Geselle auf der Bauhütte des Berner Münsters – legte er ein bescheidenes Heft mit dreißig Blattmotivzeichnungen an: das Laubhauermüsterbuch, heute im Bayerischen Nationalmuseum München.12 Darunter sind direkte Kopien nach geschnitzten Kapitellen des Berner Münsters, aber auch eigene Varianten und Entwürfe. Die technische Progression ist deutlich ablesbar: Böblinger lernte zunächst Schlingen und Kurven zu folgen, dann Schraffen und Schatten einzusetzen, um Tiefe und Bewegung zu suggerieren.

Das scheinbar bescheidene Heft birgt eine wichtige Erkenntnis: Dieselben Laubmotive reisten über Kontinente und Jahrzehnte. Ein Motiv mit einem aus einer Kreuzwurzel wachsenden Blatt lässt sich von der Kathedrale von 's-Hertogenbosch (ca. 1380–1400) über Konstanz und Bern bis zu Böblingers Zeichnung (1435) und einer gedruckten Vorlage des südniederländischen Meisters W mit dem Schlüssel (ca. 1470–1490) verfolgen.13 Steinmetze, die von Baustelle zu Baustelle wanderten, trugen diese Motive mit sich.

Dasselbe Prinzip der systematischen Variation gilt für Maßwerke. Madern Gerthener, um 1400/15 Frankfurter Dombaumeister, füllte ein Blatt mit zehn Varianten des Maßwerks eines Spitzbogens – mit Zirkel und Lineal entworfen, aber lebendig und spielerisch in der Ausführung. Er veränderte die Größe geometrischer Formen, öffnete Kreise zu C- und S-Kurven, verschlang Elemente oder trennte sie wieder.14 Das Raster der Darstellung erlaubt dem Auge, die Unterschiede auf einen Blick zu erfassen – und regt zur Erfindung weiterer Möglichkeiten an.

Konstruktive Geometrie: Der Riss als Denkwerkzeug

Das zentrale Werkzeug des gotischen Architekten war die Geometrie, und das zentrale Dokument dieser Geometrie war der Riss. Femke Speelberg erläutert anhand des Regensburger Meisters Mathes Roriczer, der in den 1480er Jahren mehrere gedruckte Anleitungshefte veröffentlichte, das eigentliche Funktionsprinzip gotischer Entwurfsmethode.

Roriczers Büchlein von der Fialen Gerechtigkeit (1486) beschreibt ein System, das er als „ausgezogenes Steinwerk [auszgeczogenes stainwerch]“ bezeichnet: Aus einem Grundriss, der mit Zirkel und Lineal aus einfachen geometrischen Formen konstruiert wird, werden durch modulare Extrusion (Auszug, „Herausziehen“) die Proportionen und Verhältnisse des aufgehenden Baus gewonnen.15 Dieses Verfahren ist nicht Roriczers Erfindung; er selbst verweist darauf, dass es von der Parler-Dynastie seit mindestens dem späten 13. Jahrhundert praktiziert wurde.

Gotische Grundrisse sind deshalb keine simplen Draufsichten. Ein Doppelblatt aus dem Ulmer Münsterarchiv, auf dem Matthäus Ensinger (1446 Dombaumeister in Ulm) die Westfassade und den Turm des Münsters entwarf, überlagert horizontale Grundrisse verschiedener Stockwerke in einer einzigen Darstellung. Der Nordwestbereich des Turms zeigt sogar die interne Metallarmierung der Wände. Das ist ein Beleg dafür, dass der Dombaumeister auch für die strukturell komplexesten Bauelemente zuständig war.16

Die Fähigkeit, aus einem Grundriss die aufgehende Dreidimensionalität zu extrapolieren, bezeichneten gotische Architekten im deutschsprachigen Raum als Auszug – ein Betriebsgeheimnis der Zunft. Die Moderne Zentralperspektive, die mit der Renaissance ins Zeichnen einzog, änderte daran zunächst wenig: Gothische Architekten sahen in Orthogonalprojektion und Grundriss wirksamere Informationsträger, wie ein Brief des niederländischen Zimmermanns Michiel Heynrich an König Christian II. von Dänemark (1521) belegt, in dem er sein Festhalten am Grundriss mit dem Argument verteidigt, nur dieser vermittle die „wahren Maße" des Entwurfs.17

Das Versprechen der gotischen Geometrie: Klein, aber grandios

Nicht nur monumentale Kathedralen, auch kleinteilige Strukturen – Sakramentshäuser, Baldachine, Kanzeln, Reliquiare – waren Felder architektonischer Meisterschaft und spielten eine entscheidende Rolle bei der Karriereentwicklung von Baumeistern. François Bucher sprach von „sophisticated model experiments“, in denen sich die Avantgarde des gotischen Entwerfens konzentrierte.18

Matthäus Böblinger d. J. entwarf 1474 ein freistehendes Ölbergmonument für den Platz beim Ulmer Münster. Da er ohne Auftrag, und ohne zunächst eingeladen worden zu sein,19 handelte, funktionierte seine Zeichnung als Bewerbungsmappe und empfahl ihn dem Ulmer Stadtrat, der auf der Suche nach einem neuen Dombaumeister war. Das Ölbergmonument selbst wurde erst Jahrzehnte nach Matthäus' Tod fertiggestellt (1516–1526) und im Bildersturm von 1807 vollständig zerstört. Deshalb ist nur die Zeichnung erhalten. Ihr verdanken wir das Wissen um dieses Bauwerk überhaupt.

Das Sakramentshaus des Lorenz Lechler (1502, heute im Metropolitan Museum) ist ein ähnlich faszinierender Fall: Der Entwurf zeigt ein 60 Fuß hohes Tabernakel. Sie ist eine spekulative Studie ohne bestätigten Standort, die den Vergleich mit den Meisterwerken in Ulm und Nürnberg suchte. Die Zeichnung stärkte Lechlers Kandidatur als Baumeister des Rheinischen Pfalzgrafen. Das Haus wurde zwar nie gebaut, aber die Zeichnung blieb und erzählt von Ambitionen, die über die Möglichkeiten des Augenblicks hinausgingen.20

Hans Hammer, der Straßburger Meister, signierte sowohl sein Kanzelentwurfsblatt (1484) als auch die ausgeführte Kanzel selbst mit seinem Steinmetzzeichen. Damit liegt hier eine doppelte Beglaubigung von Planung und Ausführung vor. Die Kombination von Aufriß und Grundrissblatt, später zusammengeheftet, belegt Hammers Stärke als struktureller Denker und plastischer Gestalter zugleich: Diese Fähigkeiten machten ihn 1486 zum Nachfolger des Straßburger Dombaümeisters machen.21

Druckgrafik und Verbreitung: gotische Architektur im Zeitalter der Reproduktion

Die letzten Jahrzehnte der Gotik sind auch die ersten des Buchdrucks. Einige Baumeister erkannten das Potential des neuen Mediums und nutzten es für ihr Unterfangen. Mathes Roriczer publizierte seine Anleitungshefte in den 1480er Jahren als gedruckte Oktavbände mit Holzschnittillustrationen: Es sind die ersten gedruckten Architekturtexte in einer Volkssprache überhaupt und zugleich die ersten illustrierten Architekturbücher. Sie erschienen in demselben Jahr, 1486, in dem auch Vitruvs De architectura erstmals gedruckt wurde, allerdings auf Latein und ohne Abbildungen.22

Der Augsburger Goldschmied Jörg Seld (ca. 1454–1527) ging noch weiter: Zwei seltene Holzschnitte, die im MET erstmals Seld zugeschrieben werden, zeigen ein Reliquiar und einen Altar in streng orthografischem Aufriß, mit Grundrissen kombiniert. Alle nicht-strukturellen Elemente wurden weggelassen, um den architektonischen Charakter der Entwürfe zu betonen.23 Der Druck diente Seld als autonomes Präsentationsmedium: kein Auftraggeber war nötig, kein spezifisches Bauprojekt, stattdessen sprach die Idee für sich selbst – und für eine Öffentlichkeit von Gleichgesinnten und Stifter:innen.

Auch der niederländische Meister Alart du Hameel (um 1449–um 1507) nutzte den Kupferstich, um Entwürfe für Baldachine und Reliquiare zu veröffentlichen. Sein Stich einer Turmmonstranz aus der Albertina, Wien, ist in einer Höhe von über 109 cm erhalten: Offenbar ist der Druck im Maßstab von 1:1 als exaktes Abbild der Zeichnung konzipiert worden.24 Vermutlich handelt es sich um jene Monstranz, die Alart du Hameel 1484 für die Kathedrale von 's-Hertogenbosch entwarf, aber selbst nicht ausführte. Unter dem Entwurf findet sich sein voller Name, sein Steinmetzzeichen, der Entstehungsort. Das ist eine für die Zeit ungewöhnlich elaborierte Signatur und ein Zeichen des Bewusstseins für das Potential des Drucks als Mittel der Selbstdarstellung und des Urheberrechts.

Fazit: Das zeichnende Denken der Gotik

„Die Gotik erfand ein neues Medium – die Architekturzeichnung.“

Roland Rechts Diktum ist auch nach der Lektüre des ausstellungsbeglleitenden Katalogs nicht übertrieben. Gothic by Design zeigt, dass gotisches Bauen ohne Zeichnen nicht zu denken ist. Die Zeichnung dient in diesem Zusammenhang nicht als Hilfsmittel, sondern als konstitutiver Teil des Entwurfsprozesses selbst. Die Zeichnung erlaubte Planung über Generationen hinweg, sie sicherte die Weitergabe von Entwurfsideen zwischen Baustellen und ermöglichte eine zunehmend autonome Praxis des architektonischen Denkens.

Dabei waren die Zeichnungen niemals nur Pläne im technischen Sinne. Sie dienten als Bewerbungsunterlagen und Verhandlungsgrundlagen, Trophäen, Lehrbehelfe, Archivdokumente, Ehrmonumente. Ihrer Bandbreite reicht vom flüchtigen Studienblatt zum kolorierten Repräsentationsaufriß, vom handgeschriebenen Anleitungsheft zum gedruckten Kupferstich. Die erhaltenen Werke spiegeln ein Berufsfeld wider, das sich im Laufe von drei Jahrhunderten von anonymem Handwerk zur Kunst des Entwurfes und schließlich zur Profession des freischaffenden Stararchitekten entwickelt hat.

Johann Wolfgang von Goethe, der das Straßburger Münster bewunderte, hatte recht: Es ist das Werk eines Genies. Allerdings bestand dieses „Genie“ aus Hunderten von Händen, und die meisten hielten einen Zeichenstift.

Gothic by Design: The Dawn of Architectural Draftsmanship: Ausstellungskatalog

Metropolitan Museum of Art, New York (Jh.)
mit Texten von Femke Speelberg und einem Essay von Melanie Holcomb
Yale University Press, New Haven und London

Werke

  • Hans Holbein der Ältere (deutsch, um 1465–1524), Porträt des Architekten Mathes (Matthäus) Roriczer, um 1490–1493, Silberstift auf grauweißem, präpariertem Papier, später teilweise mit grauer Deckfarbe und dunkelgraubrauner Tinte übermalt (Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, KdZ 5008)
  • Zugeschrieben an Erwin von Steinbach (deutsch, † 1318), teilweise nach Meister Rudolf dem Älteren (deutsch, † 1276), Teilansicht der Fassade des Straßburger Doms (Zeichnung A’), um 1260–1270, Feder und braune Tinte auf Pergament (Fondation de l’Oeuvre Notre-Dame, in der Obhut des Musée de l’Oeuvre Notre-Dame, Straßburg, D.22.995.0.11 [OND 2])
  • Alart du Hameel, Entwurf für eine Turmmonstranz, um 1484, Kupferstich (Albertina, Wien, DG1928/528)
  • Peter Parler (deutsch, um 1330–1399), Querschnitt der nördlichen Hälfte des Chors und der Strebebögen des Veitsdoms, Prag, 1360, Feder und schwarze Tinte, über Blindlinien mit Griffel, geführt von Zirkel und Lineal, auf Pergament (Grafische Sammlung, Akademie der bildenden Künste Wien, HZ-16821r)
  • Umkreis Erwin von Steinbach (deutsch, geboren im Oberrheingebiet, † 1318), Vorderseite: Aufriss für den Turm des Freiburger Münsters; Rückseite: Verschiedene Grundrisse und Aufrisse (Nürnberger Zeichnung), um 1300, Feder und schwarze Tinte, über teilweise Blindlinien mit Griffel, geführt von Zirkel, auf Pergament, 233,3 × 32,6 cm (Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Hz3818)
  • Zugeschrieben an Madern Gerthener (deutsch, um 1360–1430), Studien zu Maßwerkvariationen, um 1410–15, Feder und braune Tinte, über Blindlinien mit Griffel, geführt von Zirkel und Lineal, auf Papier, 59,5 × 41,7 cm (Grafische Sammlung, Akademie der bildenden Künste Wien (HZ-10931)
  • Matthäus Böblinger (deutsch, ca. 1450–1505), Entwurf für ein Ölbergdenkmal für die Stadt Ulm, 1474, Feder und schwarze Tinte, über Blindlinien mit Griffel, geführt von Zirkel, auf Pergament, 108 × 41,5 cm (Evangelische Gesamtkirchengemeinde Ulm (Stadtarchiv Ulm, E Münsterbauamt 1)
  • Umkreis von Erwin von Steinbach (deutsch, † 1318), Aufriss des Turms des Freiburger Münsters, um 1300, Feder und schwarze Tinte, über teilweise Blindlinien mit Griffel, geführt mit Zirkel, auf Pergament, 233,3 × 32,6 cm (Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Hz3818)
  • Nach Anton Pilgram (Tscheche, Mähren, um 1460–1515), Aufriss, Schnitt und Grundriss der Kanzeltreppe, Stephansdom, Wien, um 1515, Feder und braune Tinte, über Blindlinien mit Griffel, geführt von Zirkel und Lineal, auf Papier, 43,8 × 51,6 cm ()
  • Bernard Nonnenmacher (deutsch, tätig 1520–1551), Gewölbeplan für die St.-Katharinen-Kapelle, Straßburger Dom, mit Anweisungen für die Montage des Gewölbes, ca. 1542–1546, Feder und braune Tinte über Rötel- und Kohlevorzeichnung, 50 × 105 cm (Fondation de l’Œuvre Notre-Dame, im Besitz des Musée de l’Œuvre Notre-Dame, Straßburg (D.22.995.0.9 [OND 23]))
  • Block Research Group, ITA, ETH Zürich / Vaulted AG, Reproduktion des ersten Prototyps einer diskreten Standseilbahn Ebene, nach einem Original von Matthias Rippmann, 2025; Original 2015, 3D-gedruckter Sand, 200 × 140 cm, Block Research Group, Institut für Technologie in Architektur (ITA), Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich / Vaulted AG Rippmann Floor ETH Zürich)
  • Unbekannter Schweizer Künstler (tätig in Basel, 15. Jahrhundert), Weihrauchfass, vor 1477, Silberguss, Gelatinesilberabzug (The Metropolitan Museum of Art, New York, Geschenk von J. Pierpont Morgan, 1917 (17.190.360)
  • Meister des Heiligen Augustinus, niederländisch, um 1490, Szenen aus dem Leben des Heiligen Augustinus von Hippo, um 1490, Öl, Gold und Silber auf Holz, 137,8 × 149,9 cm (The Cloisters Collection, The Met, New York, 1961)
  • Weihrauchgefäß, vor 1477, Silber, gegossen und gepresst, 81 x 14,6 cm (Geschenk von J. Pierpont Morgan, 1917)

Ausstellungsvorschau

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    Berin | Alte Nationalgalerie: Böcklin. Maler – Mythos
    8. Februar 2026
  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
    New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden
    31. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Elsbeth Tucher, Detail, 1499, Öl auf Lindenholz, 29,1 x 23,3 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel)
    Kassel | Schloss Wilhelmshöhe: DÜRER für hessische Fürsten
    25. Januar 2026
  • Jan van Eyck, Giovanni (?) Arnolfini und seine Ehefrau, Die Arnolfini Hochzeit, 1434 (© National Gallery, London)
    London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts
    22. Januar 2026
  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
    Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA
    14. Januar 2026
  • Pablo Picasso, Buste de femme, Detail, 1940, 64 × 46 cm, Öl auf Papier auf Leinwand (Museum Berggruen, Berlin © Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026, Foto: bpk)
    Wien | Albertina: Picasso – Bacon
    14. Januar 2026
  • Erika Giovanna Klien, Diving Bird, 1939, Öl/Lw, 111 × 96 cm (Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
    Wien | Belvedere: Erika Giovanna Klien
    31. Dezember 2025
  • Trude Fleischmann, Gertrud Falke, um 1927 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien
    Wien | Leopold Museum: Fotografie der 1920er und 1930 Jahre
    26. Dezember 2025
  • Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
    Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn
    22. Dezember 2025
  • Amsterdam | Rijksmuseum: Willem de Kooning
    17. Dezember 2025
  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
    Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe
    17. Dezember 2025
  • MuseumsQuartier Wien © MuseumsQuartier Wien, Foto: Roland Töffel
    Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte
    16. Dezember 2025
  • Jiří Kolář, Das ausruhende Nationaltheater, 1960 (Lentos Kunstmuseum Linz, Bildrecht, Wien 2026)
    Linz | LENTOS: 200 Jahre Fotografie
    16. Dezember 2025
  • André Derain, Brücke über den Riou, 1906 (MoMA)
    Paris | Musée Bourdelle: André Derain
    13. Dezember 2025
  • Kurt Schwitters, Ausgerenkte Kräfte, 1920/möglicherweise 1938, Detail, Collage und Assemblage mit Fragmenten aus Stoff, Druckerzeugnissen, Pappe, Holz und Metall sowie Öl auf Karton in eigenhändigem Holzrahmen 105,5 x 86,7 x 9 cm (mit Kasten) (Kunstmuseum Bern, Schenkung Professor Dr. Max Huggler, 1966 © Kunstmuseum Bern)
    Paris | Musée Picasso: Kurt Schwitters
    10. Dezember 2025
  • Winfred Gaul, Autobahn II,1965 (Stiftung Sammlung Kemp, Kunstpalast, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn; Foto: Kunstpalast – LVR-ZMB – Annette Hiller)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Winfred Gaul
    9. Dezember 2025
  • Jörg Immendorff, Landschaft, die ich brauche, Öl auf Leinwand, 220 x 270 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Kunstpalast, Düsseldorf – LVR-ZMB – Stefan Arendt, © Nachlass Jörg Immendorff)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Jörg Immendorff
    9. Dezember 2025
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    8. Dezember 2025
  • Elmgreen & Dragset, The Visitor mit Stillleben mit Gemüse, The Visitor, 2025, Bronze, Lack, 178 x 61 x 33,5 cm; Cornelis de Heem, Stillleben mit Gemüse und Früchten vor einer Gartenbalustrade, 1658, Öl auf Kupfer, 69,8 x 87,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Foto: Studio Elmgreen & Dragset)
    Frankfurt | Städel Museum: Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
    8. Dezember 2025
  • Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
    Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken
    8. Dezember 2025
  • Dora Maar, Mannequin mit Dauerwelle, 1935, Silbergelatine-Azug auf Barytpapier auf Karton, 23,4 x 17,7, cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
    Frankfurt | Städel Museum: SurFace. Über Haut
    8. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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