0

London | Barbican: RE/SISTERS Beziehung zwischen Geschlecht und Ökologie | 2023

Pamela Singh, Chipko Tree Huggers of the Himalayas #4, 1994 © Pamela Singh Courtesy sepiaEYE

Pamela Singh, Chipko Tree Huggers of the Himalayas #4, 1994 © Pamela Singh Courtesy sepiaEYE

„RE/SISTERS“ ist eine große Gruppenausstellung, welche die Beziehung zwischen Geschlecht und Ökologie untersucht und die systemischen Verbindungen zwischen der Unterdrückung von Frauen und der Zerstörung des Planeten hervorhebt. Die Schau mit rund 50 internationale Frauen und geschlechtsnichtkonformen Künstler:innen zeigt Arbeiten von aufstrebenden und etablierten Künstler:innen aus den Bereichen Fotografie und Film.

Die Arbeiten in der Ausstellung untersuchen, wie sich das Verständnis von Frauen für unsere Umwelt oft der Logik kapitalistischer Ökonomien widersetzt hat, die die Ausbeutung des Planeten in den Mittelpunkt stellt. Sie werden neben aktivistischen Werken präsentiert, die zeigen, wie Frauen regelmäßig an vorderster Front stehen, wenn es darum geht, sich für den Planeten einzusetzen und sich um ihn zu kümmern.

„RE/SISTERS“ reflektiert eine Reihe von Themen, von der Rohstoffindustrie bis zur Politik der Fürsorge, und untersucht Umwelt- und Geschlechtergerechtigkeit als untrennbare Teile eines globalen Kampfes. Die Ausstellung versucht, bestehende Machtstrukturen anzugehen, die unser zunehmend prekäres Ökosystem bedrohen.

Quelle: Barbican

Beiträge zur Kunst von Frauen

5. Januar 2023
Katharina Grosse, Ohne Titel, 2010, Acryl auf Leinwand, 215,5 x 147 cm © 2023, ProLitteris, Zurich

Bonn | Kunstmuseum Bonn: Katharina Grosse Studio Paintings 1988–2022 | 2024

5. Januar 2023
Monira Al Qadiri, Spectrum, 2016, Installationsansicht in Auftrag des Sursock Museum, Beirut, 2016, Courtesy of the artist © Monira Al Qadiri, Foto: Tony Elieh

Bregenz | Kunstmuseum Bregenz: Monira Al Qadiri Irisierte Bohrköpfe | 2023

Monira Al Qadiri präsentiert Objekte, die mit Autolacken überzogen sind - tatsächlich handelt es sich um Bohrköpfe. Die aus Kuwait stammende Künstlerin beschäftigt sich mit Segen und Fluch des Erdöls.
3. Januar 2023
Gego in ihrem Atelier, Caracas um 1978

New York | Guggenheim Museum: Gego Measuring Infinity | 2023

Die Ausstellung im Guggenheim Museum New York wird Gegos Überschneidungen mit – und Abweichungen von – wichtigen transnationalen Kunstbewegungen wie der geometrischen Abstraktion, der kinetische Kunst, dem Minimalismus und Postminimalismus betrachten und ihren ausgesprochen eigenständigen künstlerischen Weg nachzeichnen.
3. Januar 2023
Amedeo Modigliani, Porträt von Dédie, Detail, 1918, Öl auf Leinwand, 92 x 60 cm (Centre Pompidou Paris, 1952 gespendet von Frau und Herrn André Lefèvre)

Berlin | Jüdisches Museum Berlin: Paris Magnétique 1905–1940 Jüdische Künstler und Künstlerinnen der Pariser Schule | 2023

Jüdische Kunstschaffende aus ganz Europa strömten nach Paris, um dort moderne Kunst zu studieren und Freiheit zu genießen. Die Schau zeichnet mit rund 120 Werken in zehn Kapiteln nach, wie migrantische, oft marginalisierte Positionen als Teil der Pariser Avantgarde das heutige Verständnis der Kunst der westlichen Moderne prägten.
28. Dezember 2022
Faith Ringgold 2023 Musee Picasso Paris

Paris | Musée Picasso Paris: Faith Ringgold Black is beautiful | 2023

Ringgold führt durch ihre Neuinterpretationen der Geschichte der modernen Kunst einen plastischen und kritischen Dialog mit der Pariser Künstlerszene des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere mit Picasso und seinen „Demoiselles d’Avignon“.
28. Dezember 2022
Barbara Hepworth, Karyatide (Einzelform), 1961 © Bowness, Foto: Jürgen Diemer

Duisburg | Lehmbruck Museum: Barbara Hepworth Die Befreiung der Form | 2023

Barbara Hepworth zählt mit ihren eleganten, organischen Abstraktionen zu den wichtigsten und wegweisenden Bildhauer:innen ihrer Zeit. Deshalb zeigt Duisburg sie im Dialog mit Henry Moore, Nicholson, Arp, Brâncuşi, Gabo, Laurens, Lehmbruck und Maria Vieira da Silva. Sowie im Dialog mit den zeitgenössischen Künstler:innen Nevin Aladağ, Julian Charrière, Claudia Comte, Tacita Dean, Nezaket Ekici, Kurt Laurenz-Theinert.