Wien | Albertina: 250 Jahre Albertina

Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
Im Sommer/Herbst 2026 wirft die Albertina einen Blick zurück auf 250 Jahre Sammlungs- und Ausstellungsgeschichte. Sie umfasst über eine Million Objekte, zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und wurde vor 250 Jahren gegründet. Aus der einstmals privaten Kollektion wurde in zweieinhalb Jahrhunderten ein Museum von Weltrang. Generaldirektor Ralph Gleis kündigte auf dem Fundraisingdinner an:
„2026 feiern wir 250 Jahre Albertina – ein Jubiläum, das wir nutzen, um nicht nur zurückzublicken, sondern mutig in die Zukunft zu denken.“
250 Jahre Albertina – eine Sonderausstellung
Österreich | Wien: Albertina
4.7. – 1.11.2026
- Albrecht Dürer, Feldhase, 1502, Aquarell und Deckfarben, in Deckweiß gehöht, Spuren einer Vorzeichnung am rechten Ohr, 25 x 22,5 cm (© Albertina, Wien, Inv.-Nr. 3073)
250 Jahre Albertina
Den Grundstein für die heute weltweit renommierte Sammlung legte Albert von Sachsen-Teschen im Jahr 1776. 250 Jahre später, im Sommer und Herbst 2026, rückt die Ausstellung erstmals den weiblichen Anteil an dieser Leistung in den Fokus. Im Mittelpunkt steht dabei Marie Christine, die Lieblingstochter Maria Theresias, die gemeinsam mit ihrem Mann Albert die Albertina-Sammlung innerhalb weniger Jahrzehnte systematisch aufbaute.
Die Ausstellung ergründet die Anfänge der Albertina und die jeweiligen Motive der Sammler. Welches Profil sollte entwickelt werden, und zu welchem Zweck wurde gesammelt? Welche Künstlerinnen und Künstler wurden bevorzugt? Und warum? Wann kamen die großen Konvolute der Werke von Albrecht Dürer oder Egon Schiele an das Haus?
Diese und weitere Fragen werden anhand wertvoller Beispiele wie Dürers „Feldhase” beantwortet (→ Albrecht Dürer: Feldhase, 1502). Dabei richtet sich der Blick nicht nur in die Vergangenheit und auf die große Geschichte des Hauses zurück, sondern wendet sich zugleich in seine Zukunft.
Quelle: Albertina




