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Dresden | Residenzschloss: Albert Venus Der letzte Romantiker Dresdens | 2022/23

Albert Venus, Campagnalandschaft, Aquarell, 12,7 x 18,7 cm (Kupferstich-Kabinett, Dresden)

Albert Venus, Campagnalandschaft, Aquarell, 12,7 x 18,7 cm (Kupferstich-Kabinett, Dresden)

„Mit Albert Venus kommt die Dresdner Romantik an ihr leuchtendes Ende.“ – Dieses Fazit zieht mit Florian Illies einer der bedeutendsten Kunstliteraten unserer Tage. Auf ihn geht die Anregung zu der ersten monografischen Ausstellung des 1871 mit nur 29 Jahren verstorbenen Landschaftsmalers zurück.

Eine aktuelle Erwerbung von acht Ölstudien sowie die großzügige Schenkung von 16 Zeichnungen bieten zusammen mit eigenen Beständen und Museumsleihgaben sowie Entdeckungen in zahlreichen Privatsammlungen faszinierende Einblicke in das Schaffen des bisher zu sehr im Schatten Ludwig Richters betrachteten Künstlers. Tatsächlich gelang es dem jungen Venus, sich – inspiriert durch Italienreisen 1866 und 1869 – von seinem berühmten Lehrer zu emanzipieren und ganz eigene, von warmem Licht erfüllte Landschaftsbilder zu schaffen.

Am liebsten arbeitete Venus kleinformatig in Öl und Wasserfarben auf Papier. Seine Studien atmen die Offenheit einer feinen zeichnerischen Auffassung gepaart mit einem von der idealisierenden Lokalfarbigkeit der vorangehenden Generation befreiten Frische der Farben.

Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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