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Aktuelle Ausstellungen
- Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen treffen auf Meisterwerke aus der Sammlung
Das MAK Wien inszeniert ab Juni 2026 ein funkelndes Gipfeltreffen der Kunstgeschichte. Unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ verschmelzen historische Kreationen der legendären Maison Van Cleef & Arpels mit ikonischen Entwürfen der Wiener Werkstätte. Ein kuratorischer Coup, der die evolutionären Linien des Designs im frühen 20. Jahrhundert völlig neu vermisst und die ästhetische Verwandtschaft zweier Metropolen offenbart.
Van Cleef & Arpels und das MAK vereinen selten gezeigte Objekte aus der Museumssammlung mit höchster Juwelierskunst. Im Sommer 2026 wird die 120-jährige Geschichte des Pariser Traditionsunternehmens für Haute Joaillerie in Wien lebendig. Schmuckstücke von Van Cleef & Arpels (gegr. 1906 in Paris) treffen auf Preziosen von der Wiener Werkstätte. Doch nicht nur das. Der thematisch organisierte Rundgang verbindet Preziosen mit mittelalterlichen Textilien, japanischen Wandschirmen und anderen berühmten Sammlungsobjekten des MAK.
Österreich | Wien: MAK, Untere Ausstellungshalle, bis 27.9.2026
- Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)
Serielle Malerei bei Monet: Ursprung, Methode, Werke
Zu den überraschendsten Ergebnissen der Monet-Ausstellung im Städel (→ Frankfurt | Städel Museum: Monet in Étretat) gehört, dass der Impressionist in Étretat die Grundlagen für seine Serien der 1890er Jahre erforschte. Wie Alexander Eiling überzeugend darlegt, ging es Monet zunehmend um die Schilderung von Atmosphäre, Wetterstimmungen und Lichteffekte, während das Motiv immer stärker in den Hintergrund trat. Damit wandte sich der Landschaftsmaler von der Suche nach der schönsten oder bedeutungsvollsten Vedute zum Farbenmagier. Mehr zu diesem Thema - und wie Monet sich an der Normandie-Küste weiterentwickelte - findest du in diesem Beitrag!
- Matisse, Der Tod des Königs, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Henri Matisse 1941–1954 in Paris
Henri Matisse (1869–1954) zählt zu den bedeutendsten Malern Frankreichs – und des Centre Pompidou. Bereits 1905 etablierte er sich als Anführer der fauves (→ Fauvismus), deren Buntfarbigkeit er bis zu seinem Spätwerk beibehielt. Während des 2. Weltkriegs hielt sich der Künstler in Südfrankreich auf, obwohl er ein Visum nach Brasilien hatte. Ab 1943 bewohnte er ein kleines, unprätentiöses Haus, die Villa Le Rêve in Vence. Seit Anfang der 1940er Jahre körperlich schwer angeschlagen, malte und zeichnete Matisse viel im Bett. Der Künstler heftete ganze Werkzyklen friesartig an die Wand und sprach diesbezüglich vom „Kino seiner Inspiration.“
Frankreich | Paris: Grand Palais, bis 26.7.2026
Vorschau auf die Ausstellungseröffnungen der nächsten Woche
- Wakehurst
Wakehurst | Henry Moore and more
Im Sommer 2026 treffen Skulpturen auf die Schönheit der Natur von Sussex. Vier von Henry Moores ikonischen Skulpturen werden neben neuen Auftragsarbeiten zeitgenössischer Künstler:innen im wilden botanischen Garten von Wakehurst präsentiert. Diese bemerkenswerte Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Henry Moore Institute kuratiert. Wakehurst lädt die Besucher:innen ein, den sich entwickelnden Dialog zwischen Kunst und Natur zu erkunden.
Großbritannien | Wakehurst: Botanical Gardens, 5.6. – 27.9.2026
- Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Hepworth in Farbe in London
Eine große Ausstellung widmet sich einer der am meisten gefeierten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Barbara Hepworth (1903–1975) ist vor allem für ihre abstrakten Skulpturen bekannt, die von der Natur und der rauen Küstenlandschaft Cornwalls inspiriert sind, wo sie lebte und arbeitete. Die ambitionierte Ausstellung im Courtauld beleuchtet erstmals einen weniger bekannten Aspekt ihres Schaffens: die lebenslange Faszination der Künstlerin für Farbe, die sie auf höchst originelle und unerwartete Weise einsetzte. Die Ausstellung vereint erstmals ihre frühen, innovativen Farbskulpturen der 1940er Jahre mit den wichtigsten Zeichnungen dieses Jahrzehnts und präsentiert bedeutende Beispiele ihrer Farbarbeit aus den 1950er und 1960er Jahren.
Großbritannien | London: The Courtauld
Denise Coates Exhibition Galleries, 12.6. – 6.9.2026
- Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken
Pieter Bruegel der Ältere (1525/30–1569) entführt mit seinen Werken in eine fantastische Welt voller humorvoller Bildideen und rätselhafter Details. Heute vor allem als Maler bekannt, machte er sich schon früh als Entwerfer von Druckgrafiken einen Namen. Sein Œuvre reicht von weitläufigen Landschaftsdarstellungen über moralisch aufgeladene religiöse Szenen bis hin zu Einblicken in den Alltag und allegorischen Bildkompositionen.
Deutschland | Frankfurt a. M.: Städel Museum, 18.6. – 20.8.2026
- Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
250 Jahre Albertina in Wien
Im Sommer/Herbst 2026 wirft die Albertina einen Blick zurück auf 250 Jahre Sammlungs- und Ausstellungsgeschichte. Sie umfasst über eine Million Objekte, zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und wurde vor 250 Jahren gegründet. Aus der einstmals privaten Kollektion wurde in zweieinhalb Jahrhunderten ein Museum von Weltrang. Generaldirektor Ralph Gleis kündigte auf dem Fundraisingdinner an:
„2026 feiern wir 250 Jahre Albertina – ein Jubiläum, das wir nutzen, um nicht nur zurückzublicken, sondern mutig in die Zukunft zu denken.“
Österreich | Wien: Albertina, 4.7. – 11.10.2026
KÜNSTLER*INNEN GEBURTS- & TODESTAGE
Kunst-News
Mit Künstlerinnen und Künstlern, bzw. Persönlichkeiten aus der Kunstwelt zu sprechen, ermöglicht, einen Blick auf Konzepte, Prozesse und Arbeitsbedingungen zu erhaschen. Wir von ARTinWORDS gehen mit ihnen daher bevorzugt durch Ausstellungen oder besuchen sie in ihren Ateliers - in der Hoffnung auf noch viele erhellende und inspirierende Momente!
Gespräche über Kunst


![Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)](https://artinwords.de/wp-content/uploads/Claude-Monet-Felsnadel-von-Etretat-bei-Ebbe-Detail.jpg)





![Erwin von Steinbach zg. († 1318), teilweise nach Meister Rudolf dem Älteren († 1276), Teilansicht der Fassade des Straßburger Doms (Zeichnung A’), Detail, um 1260–1270, Feder und braune Tinte auf Pergament (Fondation de l’Oeuvre Notre-Dame, in der Obhut des Musée de l’Oeuvre Notre-Dame, Straßburg, D.22.995.0.11 [OND 2])](https://artinwords.de/wp-content/uploads/Erwin-von-Steinbach-Teilansicht-der-Fassade-des-Strassburger-Muensters-Detail-778x500.jpg)






















