Das Centre Pompidou kündigt für das erste Halbjahr 2025 eine Ausstellung zu „Paris Noir“ an. Bisher ist noch nichts über die Ausrichtung und Themenstellung bekannt geworden. Wir halten Dich auf dem Laufenden!
Von der Gründung der Zeitschrift „Présence africaine“ bis zur „Revue noire“ zeichnet die Ausstellung „Paris noir“ im Centre Pompidou die Präsenz und den Einfluss schwarzer Künstler:innen in Frankreich zwischen den 1950er und 2000er Jahren nach. Es werden 150 Künstler:innen aus Afrika, Amerika und der Karibik vorgestellt, deren Werke in Frankreich selten gezeigt wurden.
Frankreich | Paris:
Centre Pompidou
Galerie 1, Ebene 6
19.3. – 30.6.2025
„Paris Noir“ bietet einen lebendigen Einblick in ein kosmopolitisches Paris, einen Ort des Widerstands und der Schöpfung, der eine große Bandbreite an Praktiken hervorgebracht hat, die von der Identitätswahrnehmung bis hin zur Suche nach transkulturellen plastischen Sprachen reichen. Von internationalen Abstraktionen bis hin zu afroatlantischen Abstraktionen, über Surrealismus und freie Figuration, offenbart diese historische Reise die Bedeutung afrikanischer Künstler:innen bei der Neudefinition der Modernität und Postmoderne. Die Ausstellung analysiert die Verbreitung, Netzwerke und Freundschaftsbande dunkelhäutigre Kunstschaffender und präsentiert sich in Form einer lebendigen und oftmals unveröffentlichten Kartografie von Paris.
Fünf speziell für die Ausstellung von Valérie John, Nathalie Leroy Fiévee, Jay Ramier und Shuck One geschaffene Installationen unterstreichen den Parcour, indem sie einen zeitgenössischen Blick auf diese Erinnerung werfen. Im Zentrum der Ausstellung greift eine kreisrunde Matrix das Motiv des schwarzen Atlantiks auf, eines zur Scheibe gewordenen Ozeans, einer Metonymie der Karibik und der „Ganzen Welt“, nach der Formel des martinikanischen Dichters Édouard Glissant als Metapher für den Pariser Raum.
Quelle: Centre Pompidou