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Paris | Centre Pompidou: Paris Noir Künstlerischer Austausch und antikoloniale Kämpfe 1950-2000 | 2025

Das Centre Pompidou kündigt für das erste Halbjahr 2025 eine Ausstellung zu „Paris Noir“ an. Bisher ist noch nichts über die Ausrichtung und Themenstellung bekannt geworden. Wir halten Dich auf dem Laufenden!

Von der Gründung der Zeitschrift „Présence africaine“ bis zur „Revue noire“ zeichnet die Ausstellung „Paris noir“ im Centre Pompidou die Präsenz und den Einfluss schwarzer Künstler:innen in Frankreich zwischen den 1950er und 2000er Jahren nach. Es werden 150 Künstler:innen aus Afrika, Amerika und der Karibik vorgestellt, deren Werke in Frankreich selten gezeigt wurden.

Paris Noir im Centre Pompidou 2025

„Paris Noir“ bietet einen lebendigen Einblick in ein kosmopolitisches Paris, einen Ort des Widerstands und der Schöpfung, der eine große Bandbreite an Praktiken hervorgebracht hat, die von der Identitätswahrnehmung bis hin zur Suche nach transkulturellen plastischen Sprachen reichen. Von internationalen Abstraktionen bis hin zu afroatlantischen Abstraktionen, über Surrealismus und freie Figuration, offenbart diese historische Reise die Bedeutung afrikanischer Künstler:innen bei der Neudefinition der Modernität und Postmoderne. Die Ausstellung analysiert die Verbreitung, Netzwerke und Freundschaftsbande dunkelhäutigre Kunstschaffender und präsentiert sich in Form einer lebendigen und oftmals unveröffentlichten Kartografie von Paris.

Fünf speziell für die Ausstellung von Valérie John, Nathalie Leroy Fiévee, Jay Ramier und Shuck One geschaffene Installationen unterstreichen den Parcour, indem sie einen zeitgenössischen Blick auf diese Erinnerung werfen. Im Zentrum der Ausstellung greift eine kreisrunde Matrix das Motiv des schwarzen Atlantiks auf, eines zur Scheibe gewordenen Ozeans, einer Metonymie der Karibik und der „Ganzen Welt“, nach der Formel des martinikanischen Dichters Édouard Glissant als Metapher für den Pariser Raum.

Quelle: Centre Pompidou

Aktuelle Ausstellungen

29. März 2025
Vincent van Gogh, Joseph Roulin, Detail, Arles Anfang 1889, Öl auf Leinwand, 64,4 x 55,2 cm (MoMA, New York)

Boston | MFA Boston: Van Gogh und die Familie Roulin Van Goghs beste Freunde in Arles | 2025

Vincent van Goghs (1853–1890) Leidenschaft für die Porträtmalerei erblühte zwischen 1888 und 1889, als der Künstler während seines Aufenthalts im südfranzösischen Arles mehrere Porträts einer benachbarten Familie schuf – des Postboten Joseph Roulin, seiner Frau Augustine und ihrer drei Kinder Armand, Camille und Marcelle. Erstmals versammelt diese Ausstellung die Bildnisse der Familie Roulin.
29. März 2025

Kopenhagen | SMK: Michelangelo Gipsabgüsse, Zeichnungen und Briefe | 2025

Gipsabgüsse, Zeichnungen und Briefe Michelangelo Buonarroti (1475–1564) erschließen sein Leben und seine Kunst. Eingehende Studien seiner Skulpturen zeigen die komplexe Beziehung zwischen Original und Reproduktion im digitalen Zeitalter.
28. März 2025
Pierre-Auguste Renoir, Der Zopf, Detail, 1886/87, Öl auf Leinwand (Museum Langmatt, Baden, © Foto: Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown, Baden, Schweiz)

Köln | Wallraf: Impressionistische Meisterwerke aus dem Museum Langmatt Schweizer Schätze | 2025

Mit Werken von Boudin, Corot, Courbet, Gauguin, Renoir, Pissarro, Monet, Sisley, Degas, Cassat, Cézanne und Redon.
28. März 2025
Ernst Ludwig Kirchner, Ruhendes Mädchen mit Kopfschmerzen, 1906, Farbholzschnitt in Rot, Gelb, Blau und Grün, 19 × 22,5 cm (Brücke-Museum, Berlin)

Berlin | Brücke-Museum: Die Brücke wird 120 Jahre Eine Jubiläumsausstellung mit 120 Werken & 120 Personen | 2025

Am 5. Juni 1905 gründeten die vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl die expressionistische Künstlergruppe Brücke. Das Gründungsdatum vor 120 Jahren soll mit einer Jubiläumsausstellung gefeiert werden — 120 Berliner:innen stellen 120 Lieblingswerke vor.
28. März 2025
Ralph Goings, Airstream, 1970, Öl auf Leinwand, 152 x 214 cm, Sammlung MUMOK, Foto MUMOK © Ralph Goings.

Wien | mumok: Nie endgültig! Das Museum im Wandel | 2025/26

Die Ausstellung widmet sich dem Wandel des mumok während der Direktionszeit von Dieter Ronte (1979-1989). Exemplarische Einblicke in die Heterogenität der Sammlungserweiterungen werden kontrastiert mit den kulturpolitischen Parametern und programmatischen Entscheidungen dieses Jahrzehnts.
27. März 2025
Egon Schiele, Die Umarmung, 1917 (© Belvedere, Wien, Foto Belvedere, Wien, Johannes Stoll)

Wien | Leopold Museum: Egon Schieles letzte Jahre Zeiten des Umbruchs | 2025

Die Ausstellung gibt einen Einblick in Egon Schieles letzte fünf Schaffensjahre, seine Erfolge und seinen künstlerischen Durchbruch in der Wiener Secession. Auch die letzten, zum Teil unvollendeten Arbeiten werden analysiert und Einblicke in bisher Unveröffentlichtes wie das Tagebuch von Edith Schiele gegeben.
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