Matthew Wong, Unknown Pleasures, 2019 (The Museum of Modern Art, New York. Gift of Monita and Raymond Wong in memory of their son Matthew Wong, 2020)
Der chinesisch-kanadische Autodidakt Matthew Wong (1984–2019) gehörte zu den vielversprechendsten Talenten seiner Generation. Vor allem in Auseinandersetzung mit dem Werk Vincent van Goghs schuf er hochästhetische, gleichzeitig melancholische Landschaften. Auch sein bewegtes, kurzes Leben weist Parallelen zum niederländischen Maler des Postimpressionismus auf. Am 21. November 2018 erklärte Wong in einer WhatsApp an Brendan Dugan, er empfinde eine große Nähe zu van Gogh:
Österreich | Wien: Albertina
14.2. – 19.6.2025
„Ich erkenne mich selbst in ihm [van Gogh] wieder. Die Unmöglichkeit, Teil dieser Welt zu sein.“1
Die Albertina präsentiert eine Gegenüberstellung von rund 60 Gemälden und zahlreichen Arbeiten auf Papier von Matthew Wong mit ausgewählten Werken Vincent van Goghs. Im Dialog der beiden Künstler wird das künstlerische Ping-Pong-Spiel Wongs mit dem Impressionisten deutlich. Fernab von Nachahmung, Übernahme oder blinder Hommage reagiert Wong auf die kaum zu übersehende Bilderflut in den sozialen Medien mit höchst eigenständigen Werken. Der als Fotograf ausgebildete Maler begeistert sich für das Blau van Goghs, er schätzt die schnelle Arbeitsweise und die differenzierte Malweise des Niederländers. Wongs Bilder bewegen durch emotionale Unmittelbarkeit und einen dynamisch-pastosen Farbauftrag, den der Künstler ornamental ineinander verschränkt.
„Ich habe tatsächlich meinen MFA in digitalen und neuen Medien gemacht, aber letztlich brachte mich das nicht weiter. Ganz ohne Können oder Erfahrung entschied ich mich als letzte Zuflucht für die Malerei.“2 (Matthew Wong, 2014)
Wie ein Schwamm saugte der Autodidakt Wong das gesamte Spektrum historischer, aber auch zeitgenössischer Kunst auf, vermittelt durch digitale Medien und Bildarchive. Seine Vorliebe für imaginäre Landschaften, Interieurdarstellungen und die Verschränkung von Innen- und Außenräumen spiegelt das Bedürfnis wider, seelische Zustände auszudrücken. Das hat mit den psychoschen Problemen des Künstlers zu tun: Wong litt unter schweren Depressionen, Angstzuständen und dem Tourette-Syndrom. 2017 wurde bei ihm Autismus diagnostiziert. Aus diesem Grund konnte Wong nicht alleine leben und nahm sich im Alter von 35 Jahren das Leben.
Als Autodidakt entdeckte Wong seine Leidenschaft für die Malerei erst spät, dafür aber umso intensiver in einem kurzen Zeitraum von acht Jahren, in denen er fast obsessiv arbeitete und rund 1.300 Werke schuf. Mit Vincent van Gogh verband ihn nicht nur die Darstellung eines direkten und ungehemmten Gefühlsausdrucks, sondern auch der Topos „Malerei als letzte Zuflucht“. Für beide war die Kunst Rückzugsort und sicherer Hort des freien Ausdrucks. In Auseinandersetzung mit dem Werk van Goghs schuf Matthew Wong Werke, die sich durch eine tief empfundene Melancholie auszeichnen und die Isolation des modernen Individuums inmitten von Natur- und Stadtlandschaften thematisieren. Erst kurz vor seinem tragischen Selbstmord im Jahr 2019 erlangte Wong größere Bekanntheit.
Die beiden ältesten Zeichnungen Vincent van Goghs in der Ausstellung stammen aus der Sammlung der Albertina. „Friedhof im Regen [Friedhof von Batignolles bei der Porte Clichy]“ entstand im Spätherbst 1886. Die mit Grafitstift und Feder gezeichnete Darstellung wurde durch die realistischen Romane „Germinie Lacerteux“ (1865) der Brüder Goncourt sowie „L‘Œuvre“ (1886) von Émile Zola inspiriert. Die Romane schildern den Untergang einer Magd bzw. das Begräbnis einer Verkäuferin und thematisieren damit die Schattenseiten des modernen Paris. Ähnliches lässt sich auch über das Blatt von Vincent van Gogh sagen. Die düstere Stimmung eines Begräbnisses im Regen steigerte sich noch durch die Szene im Hintergrund. Hier wird ein Kindersarg auf den Friedhof getragen. Die Auflösung sozialer Beziehungen zeigt sich in den kleinen Trauergemeinden.
Die zweite Zeichnung van Goghs in der Ausstellung ist dagegen von großem Optimismus geprägt. „Landschaft mit Haus und Bäumen“ entstand im Juni 1888 in Arles. Es handelt sich um eine Bleistiftskizze, die der Künstler später mit der Feder überarbeitete. Die Arbeit auf Papier war nicht nur billiger als eine Ölskizze, sondern angesichts des Mistrals, eines starken Fallwindes in Südfrankreich, an manchen Tagen auch durchaus angebracht. Auch wenn Vincent van Gogh seine Motive direkt vor Ort studierte, so wollte er sie nicht einfach abmalen, sondern ihr Wesen ergründen. Deshalb überarbeitete er das Blatt in seinem Atelier mit der Feder. Die Landschaft mit dem bildbestimmenden Baum zeigt bereits die differenzierte Strich- und Punktführung, die hundert Jahre später auch für Metthew Wong wichtig werden sollte.
Die Kunsthalle Mannheim leiht der Albertina Vincent van Goghs Stillleben „Rosen und Sonnenblumen“3, entstanden im Sommer 1886 in Paris. Es ist eines von über 30 Stillleben des Niederländers. In den Jahren 1886 bis 1888 befindet sich van Gogh in Paris in einer Übergangsphase. Sie ist gekennzeichnet durch einen Wandel in seiner Arbeitsweise und insbesondere in seinem Verständnis der Farbwirkung. In Anlehnung an den Maler Eugène Delacroix hellt er seine Palette auf und experimentiert mit extremen Kontrasten, hier dem Komplementärkontrast von Rot und Grün. Die gelben Blütenblätter der Sonnenblumen zeichnen sich bereits durch den pastosen Farbauftrag aus, für den Vincent van Gogh berühmt wurde. Die Plastizität verleiht der Farbe Ausdruck. Interessanterweise positioniert Angelia Stief, Kuratorin der Wiener Ausstellung, kein Gemälde Wongs neben dem Stillleben, sondern die großformatige Tuschezeichnung „Blumen in sternklarer Landschaft“ (2017).
Vier Gemälde kommen aus Amsterdam nach Wien: „Wald im Unterholz“, „Feld mit Schwertlilien bei Arles“, „Eingang zu einem Steinbruch“ und „Schneebedecktes Feld mit Egge (nach Millet)“ gehören dem Van Gogh Museum, das die dialogisch angelegte Schau initiierte. „Wald im Unterholz“4 (Juli 1887, Paris) zeigt einen Waldeinblick in der Nähe von Paris. Von Mai bis Juli 1887 malte van Gogh dort Landschaftsbilder in intensiven Grüntönen. Dieses Gemälde ist aus Tupfen und kurzen Pinselstrichen aufgebaut; es ist ein schönes Beispiel für die Rezeption des Pointillismus durch den Holländer.
Eines der beeindruckendsten Bilder in der Ausstellung ist „Feld mit Schwertlilien bei Arles“5 (Mai 1888), das in den ersten Monaten in Arles entstand. Vincent van Gogh bewunderte die klaren Sommerfarben, die ihn an die leuchtenden Töne in den japanischen Druckgrafiken erinnerten. Die Stadt Arles ist im Hintergrund zu erkennen, während er im Vordergrund blau-violette Schwertlilien mit grünen und gelben Feldern kontrastierte. Die positive Stimmung des Gemäldes spiegelt Van Goghs Gemütslage wieder: Er fand rasch Freunde, darunter den belgischen Maler Eugène Boch und Leutnant Milliet, mit denen er das berühmte Nachtcafé besuchte. Im Mai 1888 plante Vincent van Gogh bereits das sog. Atelier im Süden, für das er u.a. Paul Gauguin eingeladen hat. Er mietete das Gelbe Haus und malte Bilder für dessen Gestaltung. „Feld mit Schwertlilien bei Arles“ hängt am Ende der Ausstellung neben den nachtblauen Bildern Wongs.
Saintes-Maries-de-la-mer liegt etwa 62 Kilometer von Arles entfernt am Meer. Vincent van Gogh malte „Weiße Hütten bei Saintes-Maries“6 im Juni 1888. Das Gemälde aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich ist eines von drei Gemälden mit diesem Motiv. Van Gogh reiste mit der Pferdekutsche quer durch die Carmague an den Badeort am Mittelmeer. Er wollte „blaues Meer“ und „blauen Himmel“ sehen. Vor Ort entdeckte er, dass das Meer die Farbe von „Makrelen“ hat, d.h. es zwischen Grün, Blau und Violett changiert. Berühmter als die weißen Hütten sind die Segelschiffe der Fischer am Strand, die während dieses Malaufenthalts entstanden.
Vincent van Gogh lebte von Mai 1889 bis Mai 1890 in Saint-Rémy-de-Provence. Während seines Aufenthaltes in der Heil- und Pflegeanstalt Saint-Paul-de-Mausole schuf der Künstler rund 150 Ölgemälde und ebenso viele Zeichnungen. „Eingang zu einem Steinbruch“7 (1889) entstand während seines Aufenthalts in der Anstalt, wo er in den ersten Wochen den Garten malte, da er das Gelände nicht verlassen durfte. Ab Juni war ihm erlaubt, in Begleitung eines Aufsehers auch im Freien zu malen. Im Sommer entdeckte van Gogh einen verlassenen Steinbruch in den Alpilles, den er mehrmals malte. Während der Arbeit an einem dieser Bilder überkam ihn das Gefühl tiefster Einsamkeit.
Kaum ein Werk spiegelt diese schwierige psychische Situation so gut wider wie „Schneebedecktes Feld mit Egge (nach Millet)“8 (Saint-Rémy-de-Provence, Januar 1890). Sowohl im Dezember 1889 als auch im Januar 1890 litt van Gogh unter epileptischen Anfällen. Immer wieder war er an seiner künstlerischen Arbeit gehindert. Anfang Mai 1890 schrieb er seinem Bruder, dass er nach Auvers kommen wolle. Eine Heilung, so zeigte er sich im dem Brief überzeugt, sei aussichtslos.
Aus der letzten Lebensphase des Niederländers stammt das Gemälde von Daubignys Garten. Nachdem sich van Gogh selbst aus der Nervenheilanstalt entlassen hatte und nach Auvers-sur-Oise gezogen war, besuchte er die Witwe des von ihm hochverehrten Malers Charles Daubigny (→ Vincent van Gogh und Daubigny). Einmal mehr begeisterte er sich für den Garten (incl. Katze) und zeigt das Wohnhaus in Distanz. Da der Maler keine Utensilien dabei hatte, borgte ihm Daubignys Frau ein Geschirrtuch, auf dem er eine schnelle, impressionistische Ölskizze ausführte. Diese nahm er als Grundlage für zwei querformatige Landschaftsbilder, von denen eine in der Albertina zu sehen ist.
„China ist eine sehr hermetische Kultur. Ob ich mich ganz und gar damit identifizieren kann, weiß ich nicht, aber Teile von mir können sich diesen angeborenen Wurzeln nicht ganz entziehen.“9 (Matthew Wong)
Matthew Wong war der Sohn chinesischer Migranten in Kanada. Sowohl seine Ausbildung als auch sein Leben fand daher zwischen zwei Welten statt. Als Künstler fühlte er sich zur europäisch-amerikanischen Kunsttradition ebenso hingezogen wie zur chinesischen. Nach dem Studium der Kulturanthropologie an der University of Michigan, Ann Arbor, (2003–2007) kehrte er 2007 nach Hongkong zurück. Dort setzte er seine Ausbildung mit einem Fotografie-Studium an der School of Creative Media der City University of Hong Kong fort (2010–2013).
„[Das Fotografieren] ist für mich eine Bestätigung, dass ich existiere […]. Das Klicken des Auslösers bedeutet mir alles.“ (Matthew Wong, 2012)
Seine Entscheidung, Maler werden zu wollen, fällte Wong angesichts der Gemälde von Julian Schnabel in der Ausstellung „Permanently Becoming and the Architecture of Seeing“. Im November 2011 stand der Fotografie-Student im Ballsaal des Museo Correr in Venedig zwischen drei riesigen Arbeiten des US-amerikanischen Künstlers und Filmregisseurs und war von der Wucht der Malerei beeindruckt. Dank der dynamischen, ausladenden Pinselführung schuf Schnabel faszinierende, geradezu brutale Kompositionen. Kurz danach begann Wong zu malen. Die Handhabung von Papier, Leinwand, Pinseln, Tusche und Farben bot ihm eine physischere Erfahrung als das Fotografieren. Anfangs sind Wongs Bilder sind dynamisch, expressiv und roh; meist zerstörte er sie.
Als Autodidakt bildete er sich in Hong Kong mit Hilfe von Sozialen Medien weiter. Innerhalb kurzer Zeit schuf sich Wong auf Facebook ein weitläufiges Netzwerk aus teils bekannten, teils unbekannten Maler:innen unterschiedlichster Stilrichtungen. Seine Chats, darunter mit Peter Shear (*1980, Indiana), empfand er in erster Linie als Mentoring. Anfangs arbeitete Matthew Wong mit abstrakten Kompositionen, seit 2015 setzte sich eine figurative Auffassung in seinem Werk durch. Die Ausdruckskraft von Farbe und Duktus blieben jedoch von zentraler Bedeutung. In der Einleitung zum Katalog der Ausstellung „Pulse of the Land“ vergleicht Wong seine Technik mit dem Duktus von Chaim Soutine und Vincent van Gogh. Im Gegensatz vor allem zu Soutine beruhigte sich Wongs Farbauftrag jedoch, nur in frühen Werken wirkt er ungestüm. Stattdessen fällt bei Betrachtung der Originale, die Wong als vollgültige Werke schätzte und nicht zerstörte, die Kontrolliertheit und das Arbeiten in festgesetzten Flächen auf.
Matthew Wong wurde von seiner Mutter intensiv gefördert. Er schuf Kunst primär für sich selbst und tat dennoch alles in seiner Macht stehende, um diese „letzte Zuflucht“ zum Erfolg zu führen. Seit 2017 vertrat ihn die New Yorker Galerie Karma; seine Werke wurden bei bedeutenden Kunstmessen wie der Dallas Art Fair und Frieze New York verkauft. Im Folgejahr organisierte die Galerie Wongs erste Einzelausstellung, die von der New Yorker Kunstkritik enthusiastisch gefeiert wurde: Jerry Saltz nannte die Ausstellung „eines der eindrucksvollsten New Yorker Solodebüts seit Langem“.10 Seine mystischen, imaginären Landschaften, die er mit enormem Gespür für Farbe und reichlich Impasto auf die Leinwand brachte, machten Matthew Wong über Nacht berühmt.
Das erste Bild der Ausstellung ist „The Space Between Trees“ (2019), das Matthew Wong kurz vor seinem Freitod geschaffen hat. Es ist eines von drei Gemälden, in denen sich der Maler direkt mit Werk und Leben Vincent van Goghs auseinandersetzte. Hier nahm er Bezug auf das dokumentarisch höchst bedeutende Selbstbildnis „Der Maler auf dem Weg zur Arbeit“ von 1888, ein Kriegsverlust. Es zeigt Vincent mit geschulterter Staffelei und Malutensilien auf dem Weg in die Felder von Arles. Damit ist es das einzige gemalte Bildnis des Niederländers, das ihn als Impressionisten zeigt. Matthew Wong entschied sich, die Figur des Malers auszulöschen und stattdessen eine Bank aufzustellen. Der Titel, „The Space Between Trees“, entlehnte er dem Titel des Albums (1979) der britischen Post Punk Band Joy Division. Und damit ist auch schon angedeutet, wie komplex die Auseinandersetzung Wongs mit van Gogh ist. Er verarbeitete die impressionistische Malerei mit dem Blickwinkel eines Mannes, der knapp 100 Jahre nach dem Tod van Goghs geboren wurde. Er montiert, reinterpretiert und fügt neue Aspekte hinzu, die seiner ureigenen Lebenswelt entstammten.
Angela Stief hängt die Werke von Matthew Wong nach koloritistischen und formalen Kriterien; eine chronologische Präsentation scheint angesichts der ausgestellten Arbeiten wenig sinnvoll. Unabhängig vom Dialog mit van Gogh überzeugen die Landschaften, Interieurs und wenigen Stillleben durch die Leuchtkraft der Acrylfarben, die ornamentale Struktur der Formgebung und den mystisch-melancholischen Grundstimmungen der Bilder. Hier wird deutlich, warum der Künstler die Malerei als seine letzte Zuflucht empfand. In ihr konnte er sich von der lauten, chaotischen Welt zurückziehen, gleichsam in ein irdisches Paradies abgleiten. Wong sehnte sich nach einem Ort weit weg von der komplexen Lebensweise im 21. Jahrhundert, zu der er wegen seiner Tics und seiner psychischen Probleme nur mit Mühe Zugang fand. Farbe bedeutete für ihn auch Therapie. Und doch bleibt Wongs psychische Grundstimmung immer enthalten: Die Betrachter:innen werden für langes, geduldiges Schauen belohnt, versteckte Wong doch immer wieder kleine Figuren in seinen Kompositionen.
„Meine kreative Arbeit ist vom Ansatz her immer improvisatorisch. Im Grunde geht es darum, auf mein Bauchgefühl zu hören und von dort auszugehen. Ich weiß nie, wie das Foto oder eine Zeichnung im fertigen Zustand aussehen wird.“ (Matthew Wong)
Wongs Bilder durchweht eine nostalgische Sehnsucht nach einem Ort, einer Person oder Sache, die nicht mehr existiert. Er selbst schien dies in Edmonton gefunden zu haben. Die Hauptstadt der Provinz Alberta ist eine Großstadt umgeben von Wildnis, die Wong malerisch interessierte. Nur selten taucht die Großstadt im Hintergrund seiner Landschaften auf, das pulsierende Leben interessierte ihn gar nicht. Und damit zeigt sich eine weitere Nähe zu van Gogh, der Paris zwei Mal verließ, um in Arles und Auvers zu leben. Zwar abhängig vom metropolitanen Kunstmarkt wandten sich beide bewusst der Stille der Natur zu und schufen Idyllen, in denen sich ihre Gefühle widerspiegelten.
„Etwas, das ich zutiefst empfinde, das jedoch unerreichbar, in unüberwindlicher Ferne liegt – dieses Paradox bildet meiner Meinung nach den Kern meiner Sehweise.“ (Matthew Wong)
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam und dem Kunsthaus Zürich.
Idee und Konzept: Joost van der Hoeven
Kuratiert von Angela Stief.
Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich und Albertina, Wien (Hg.)
mit Beiträgen von J. Beyer, P. Büttner, J. van der Hoeven, R. Shiff, A. Stief, J. Yau
224 S., 190 Abb., 22,5 × 27 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7774-4446-8
HIRMER