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Fondation Beyeler: Edward Hopper Hopper in der Schweiz wirft einen neuen Blick auf Landschaft

Edward Hopper, Gas, Detail, 1940, Öl/Lw, 66,7 x 102,2 cm (The Museum of Modern Art, New York, Mrs. Simon Guggenheim Fund © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zurich © 2019 Digital image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florence)

Edward Hopper, Gas, Detail, 1940, Öl/Lw, 66,7 x 102,2 cm (The Museum of Modern Art, New York, Mrs. Simon Guggenheim Fund © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zurich © 2019 Digital image, The Museum of Modern Art, New York / Scala, Florence)

Edward Hopper (1882–1967) ist einer der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Gemälde sind Ausdruck seines einzigartigen Blicks auf das moderne Leben.

„Meine Absicht war immer die möglichst genaue Wiedergabe meiner unmittelbarsten Eindrücke der Natur [most intimate impressions of nature].“1 (Edward Hopper, Notes on Painting, 1933)

Edward Hopper begann seine Karriere als Illustrator. Heute sind vor allem seine Ölgemälde bekannt, die von seinem großen Interesse an Farbwirkung und seiner virtuosen Beherrschung der Darstellung von Licht und Schatten zeugen. Den thematischen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er bis 1960er Jahre und bietet damit einen umfangreichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei.

Kuratiert von Ulf Küster.
Hopper in der Schweiz wird organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit größte Hopper-Sammlung befindet.

 

 

Edward Hopper in der Fondation Beyeler: Ausstellungskatalog

Ulf Küster für die Fondation Beyeler, Riehen/Basel (Hg.)
mit Beiträgen von Erika Doss, Ulf Küster, David Lubin, Katharina Rüppell
168 S., ca. 110 Abb.
30 x 27,4 cm, gebunden
ISBN 978-3-7757-4647-2 (D)
ISBN 978-3-7757-4654-0 (E)
HATJE CANTZ

 

Edward Hopper in der Fondation Beyeler: Bilder

  • Edward Hopper, Gas, 1940, Öl/Lw, 66,7 x 102,2 cm (The Museum of Modern Art, New York, Mrs. Simon Guggenheim Fund)

Beiträge zu Edward Hopper

13. Mai 2019
Edward Hopper, Nighthawks [Nachtschwärmer], Detail, 1942, Öl/Lw, 84.1 × 152.4 cm (Art Institute of Chicago, Friends of American Art Collection, Inv.-Nr. 1942.51)

14 Dinge, die man über Edward Hopper wissen sollte Später Impressionist, erfolgreicher Grafiker, Debatte über „Modernität“, berühmtestes Bild

Edward Hopper (1882–1967) zählt zu den bekanntesten US-amerikanischen Malern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk wird im Kontext von Neue Sachlichkeit, Amerikanischem Realismus und Impressionismus diskutiert. Entdecke hier die 14 wichtigsten Fakten zu Leben und Werken des späten „Impressionisten“.
1. November 2018
Edward Hopper, Hodgkin’s House, Detail, 1928, Öl/Lw (Privatsammlung)

Amerikanische Kunst vor Pollock: Köln zeigt US-Kunst von 1650 bis 1950 Gilbert Stuart, Benjamin West bis Edward Hopper und Georgia O‘Keeffe

Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt im Herbst/Winter 2018/19 eine große Überblicksausstellung der US-amerikanischen Kunst zwischen 1650 und 1950. Die Sonderschau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit, führt zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus.

Aktuelle Ausstellungen in der Schweiz

3. Januar 2020
Olafur Eliasson, Test für eine neue Lichtinstallation für das Kunsthaus Zürich, 2019

Zürich | Kunsthaus Zürich: Olafur Eliasson Neue Lichtinstallation thematisiert Symbiose von Mensch mit seiner Umwelt

Neue, ortsspezifische Installation von Olafur Eliasson in Zürich zum Verhältnis von des Menschen zu den anderen Lebewesen und Spezies auf der Erde.
27. August 2019
Henri Matisse, Nu de dos (I–II), 1908–1909, Bronze, 190 x 118 x 19 cm / 190 x 118 x 19 cm (Kunsthaus Zürich © Succession Henri Matisse / 2018 ProLitteris, Zürich)

Henri Matisse. Der Plastiker Kunsthaus Zürich zeigt „Matisse – Metamorphosen“

Henri Matisse, ein Plastiker? Neben seiner Arbeit als Maler wollte Henri Matisse auch als Bildhauer Anerkennung finden. Gleich einer Metamorphose wandeln sich seine Bronzen von einer Naturform zu einer Kunstform. Das Kunsthaus Zürich zeigt 2019 Fotografien, Skulpturen, Vorbilder.
20. Mai 2019
Toba Khedoori, Untitled (doors), Detail, 1999, Öl und Wachs auf Papier, 335,3 × 485,1 cm (Privatsammlung, Courtesy David Zwirner, New York / London, © Toba Khedoori, Courtesy Regen Projects, Los Angeles & David Zwirner, Foto: © Fredrik Nilsen)

Fondation Beyeler: Resonating Spaces Zeitgenössische Künstlerinnen und ihr Verhältnis zum Raum

Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread reflektieren Raum in einer Ausstellung der Fondation Beyeler (Herbst 2019)
  1. Edward Hopper, Notes on Painting, in: Edward Hopper. Retrospective Exhibition, hrsg. von Alfred Barr (Ausst.-Kat. The Museum of Modern Art, New York, New York 1933), S. 7, dt. Übersetzung in: Didier Ottinger, Edward Hopper. Amerika – Licht und Schatten eines Mythos, übers. von Barbara Heber-Schärer und Claudia Steinitz, München 2013, S. 102, zit. n. Ulf Küster, Edward Hopper – Ein neuer Blick auf Landschaft. Über die Ausstellung in der Fondation Beyeler (Ausst.-Kat. Fondation Beyeler, Riehen b. Basel, 26.1.– 17.5.2020) Berlin 2020, S. 13–22, hier S. 14.