Baden-Baden | Museum Frieder Burda: 60 Jahre Fotorealismus

Richard Estes, Nedick's, 1970, Öl auf Leinwand, 121,9 × 167,6 cm (Museo nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid © Richard Estes, Courtesy Schoelkopf Gallery, New York, Colección Carmen Thyssen-Bornemisza)
Das Museum Frieder Burda widmet sich im Frühjahr 2026 dem Fotorealismus von den 1960er Jahren bis heute. Anhand von über 90 ausgewählten Meisterwerken aus den USA und Deutschland beleuchtet die Ausstellung die Entwicklung dieser auch als Hyperrealismus bekannten Kunstströmung. Dabei gibt das Museum in Baden-Baden einen profunden Einblick in die Entwicklung des realistischen Malens von den Anfängen Mitte der 1960er Jahre bis in die Gegenwart.
„Viele von uns kamen für sich persönlich zu dem Schluss, dass die Wege, die damals in der Malerei beschritten wurden, für uns mehr oder weniger versperrt waren. [...] Der Realismus wurde zu einer Möglichkeit, dem zu entkommen, weil man nicht das Gefühl hatte, dass dort schon alle Pionierarbeit getan war.“1 (Robert Bechtle)
Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus
Deutschland | Baden-Baden: Museum Frieder Burda
28.2. – 2.8.2026
- Audrey Flack, Lady Madonna, 1972, Airbrush und Öl auf Leinen, 198,1 x 175,4 cm, Whitney Museum of American Art, New York; gift of Martin J. Zimet (Inv.-Nr. 72.42) © Audrey Flack, courtesy Louis K. Meisel, New York
- Alexandra Averbach, Aurora, 2025, Öl auf Leinwand, 122 x 97 cm, Plus One Gallery, London © Alexandra Averbach, courtesy Plus One Gallery, London, 2026, Foto: Plus One Gallery, London
Fotorealismus in Baden-Baden 2026
Seit der Antike gehört die möglichst detailgetreue Wiedergabe der Natur zu den zentralen Anliegen der Malerei. In der Kunst des 20. Jahrhunderts gibt es keine Bewegung, die diesen Wettstreit mit der Wirklichkeit so programmatisch verfolgt hat wie der amerikanische Fotorealismus. Als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus (→ Abstrakter Expressionismus | Informel), auf Pop Art sowie Minimalismus (→ Minimal Art | Minimalismus) wandten sich Künstlerinnen und Künstler einer gegenständlichen Malerei zu, die in ihrer Präzision und Bildgewalt mit dem Medium der Fotografie konkurrieren sollte.Damit verstießen sie Mitte der 1960er Jahre gegen alle Regeln der Kunst und mussten sich, obwohl sie 1972 auf der documenta 5 international geehrt wurden, lange der Kritik stellen. Angeblich, so der Tenor, seien diese Gemälde stupide, ausdruckslos und uninteressant,2, wie Jeremy Lewison seinen Katalogbeitrag überschreibt. Und doch. Nachdem man die erste Überraschung, nämlich dass es sich nicht um eine stark vergrößerte Fotografie, sondern wirklich um etwas von Menschenhand Gemaltes handelt, also nachdem man diesen Schock überwunden hat, darf man sich Fragen nach Bildauswahl, Symbolik der Gegenstände und die Entwicklung der Fotografie und des fotografischen Blicks der letzten 60 Jahre hingeben. Ausgehend von der eigenen Sammlung konzipiert Daniel Zamani eine spannende Schau zur Geschichte des US-amerikanischen und deutschen Fotorealismus zwischen stuppender Maltechnik und Zeitzeugenschaft.
- Robert Bechtle, Santa Barbara Patio, 1983, Acryl auf Leinwand, 122 x 150 cm, Privatsammlung © Robert Bechtle and Whitney Chadwick Trust Courtesy of the Robert Bechtle and Whitney Chadwick, Foto: Norbert Miguletz
Die Gründerfiguren – Amerikanische Ursprünge
Richard Estes, Ralph Goings, Ron Kleemann, John Baeder, Charles Bell, Chuck Close, Don Eddy und Richard McLean waren – neben Audrey Flack als einziger Frau – die Pioniere und Gründer des Fotorealismus. Sie bildeten in den 1960er Jahren die erste Generation US-amerikanischer Maler:innen, die sich von der Abstraktion abwandten, die Pop Art Gemälde zu schlecht gemalt fanden und Minimalismus, Konzeptkunst und Happening nichts abgewinnen konnten. Stattdessen wählten sie banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben. Binnen weniger Jahre wurden diese Schilderungen des American Way of Life und seine Veränderungen um 1970 zum Markenzeichen eines neuen Umgangs mit der Realität. Die Künstler fanden Macht der Bilder nicht im Sujet selbst, sondern in dessen verblüffend illusionistischer Wiedergabe.
Im Erdgeschoss des Museum Frieder Burda versammelt Daniel Zamani die Pioniere der Bewegung, die in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre in den USA – vor allem in New York und der San Francisco Bay Area – zu arbeiten begannen. Niemand lässt das Chrom so verführerisch glänzen wie Ralph Goings in seinen Diner-Bildern, Don Eddy an den Stoßstangen, Ron Kleemann an Rennautos oder Tom Blackwell sowie David Parrish an Motorrädern. Stehen die Autos, Trucks und Motorräder für die Moderne, den Konsumismus und den sozialen Aufstieg, so kann man damit vermutlich Richard McLeans Darstellungen von Rennpferden mit schimmerndem Fell im ländlichen Raum vergleichen. Robert Bechtle hingegen fand diebische Freude im Bruch mit den Regeln, wenn er selbst geschossene Fotografien unter anderem von Freunden mit dem Kodak-Gelbstich der 1970er nachmalte. Audrey Flack rang dem Fotorealismus eine weibliche Note ab und widmete sich mit weiblichem Blick der Welt der Frauen. Charles Bell hingegen zeigt die Welt des Spiels und Blechspielzeug – vom Spielautomaten bis zu aufziehbaren Flugzeugen – in überlebensgroßer Deutlichkeit.
Der amerikanische Lebensstil der späten 60er und 70er Jahre findet sich in den von Werbeschildern übersäten Straßenansichten Robert Cottinghams oder Richard Estes‘ genauso wie in Ralph Goings minutiös geschilderten Ketchupflaschen. Mit welchen Begriffen man den Fotorealismus auch immer beschreiben mag, ob man von Detailrealismus, übersteigerten Naturalismus oder auch Hyperrealismus spricht, wichtig ist die Fotografie als Hilfsmittel für die Malerei. Nur so lässt sich auch der nach Amerika ausgewanderte John Salt mit seinen sanft gemalten Autowracks in die Kunstrichtung integrieren.
Chuck Close machte den Fotorealismus für das Porträt fruchtbar. Der mit einer Gesichtsblindheit geborene Künstler, er kann sich nicht an Gesichter erinnern, nutzte seine Angewohnheit, Polaroids von Bekannten zu machen, um überlebensgroße Porträts en face anzufertigen. Im Museum Frieder Burda ist das paradigmatische Bildnis „Phil“ (1969) zu sehen. Close übertrug das Fotobild in einem rasterartigen, vollflächigen Prozess auf die Leinwand, sodass jeder Quadratzentimeter mit gleicher Sorgfalt behandelt wird. Damit setzte Close eine radikale Anwendung des fotorealistischen Prinzips auf das Genre des Porträts um.
- Ralph Goings, Richmond Diner, 1983, Öl auf Leinwand, 101,6 x 147,3 cm, Waddington Custot, London, Paris, Dubai, Foto: Waddington Custot © Ralph Goings, Goings Family Estate, 2026
Amerikana – Konsum, Mobilität, Populärkultur
Wie aus der Aufzählung bereits hervorgeht, widmeten sich die Pioniere und Pionierin des Fotorealismus der amerikanischen Lebenswelt, dem American Way of Life mit seiner spezifischen Ausprägung von Restaurants (Diner vs. McDonalds), Mobilität (Fahrzeuge), Konsum (Spielzeug, Reklametafeln) und Populärkultur (Neonanzeige an Kinos). Die amerikanische Gesellschaft und ihr Konsumrausch wurde ab den frühen 1960ern bereits von der Pop Art kritisch befragt und auf die Spitze getrieben. Jene Künstler, die kurze Zeit später den Fotorealismus begründen sollten, waren jedoch von der malerischen Umsetzung der Werke so enttäuscht, dass sie mit Airbrush zu experimentieren begannen, um fotoähnliche Oberflächen zu gestalten.
„In meinen Gemälden geht es um Licht, darum, wie Dinge in ihrer Umgebung aussehen, und insbesondere darum, wie Dinge gemalt aussehen.“ (Ralph Goings)
Ralph Goings' Diner-Gemälde – darunter „Dick's Union General“ (1971), „Richmond Diner“ (1983) und „Still Life (Color Pick)“ (1982) – sind detailgenaue Chroniken des amerikanischen Gaststättenbetriebs. Seine Motive – Edelstahltheken, Ketchupflaschen, Neonbeleuchtung – stehen als kulturelle Sinnbilder für den Nachkriegsaufschwung. Den Blick von außen zeigt Robert Cottingham, der sich auf die Darstellung amerikanischer Ladenbeschilderungen und Leuchtreklamen aus schrägen Winkeln spezialisierte. Seine Werke wie „HA“ (1971), „ODE“ (1971), „Fleishman“ (1982) und „Miller High Life“ (1977) isolieren Buchstaben und Fassadenelemente aus ihrem städtischen Kontext und erzeugen so eine abstrakte Kompositionswirkung.
Der Eindruck von Konsumismus und Wohlstand der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft schwingt in Charles Bells Spielzeug, Kaugummiautomaten und Spielhallengeräten mit. In Werken wie „Buck Rogers“ (1972), „Gin“ (1977) und „Feel Them Bumpers“ (1977) evoziert er sowohl Nostalgie als auch Anklänge an die amerikanische Militärmacht.
Dass es sich bei den Bildern der Fotorealisten nicht um einfach abgemalte Fotografien handelt, belegen vor allem die Kompositionen von Richard Estes. „Nedick's“ (1970, Carmen Thyssen Collection) und „People's Flowers“ (1977, Carmen Thyssen Collection) – zeichnen sich durch ein komplexes Spiel aus Spiegelungen, Transparenzen und mehrfachen Bildebenen aus. Estes arbeitete mit einer Vielzahl fotografischer Vorlagen, die er zu visuell irritierenden Kompositionen montierte. Charakteristisch ist die völlige Abwesenheit von Menschen bei gleichzeitig strahlendem Licht und makellosem Zustand der dargestellten Fassaden. Dadurch entsteht der Eindruck von Zeitlosigkeit, die die Darstellung ins Transzendente hebt.
Darin sind die Gemälde Estes‘ jenen von Robert Bechtle ähnlich. Bechtle, neben Goings und McLean Teil des „Bay Area Trios“, widmete sein gesamtes Werk der Darstellung der amerikanischen Mittelklasse in ihrer häuslichen Normalität: Vorstadtstraßen, Familienmitglieder auf Terrassen, geparkte Autos. Werke wie „'62 Chevy“ (1970), „'64 Chrysler“ (1971) und „Santa Barbara Patio“ (1983) vermitteln das Gefühl „ewiger Dauer“, so Lewison in seinem Katalogbeitrag. Hatte man vor der allgegenwärtigen Verfügbarkeit der Fotografie noch eine „Proustische Madeleine“3 benötigt, um eine Erinnerung zu wecken, so friert die Fotografie den Moment ein (Susan Sonntag) und macht diesen einen Moment verfügbar (Roland Barthes). In die Malerei übertragen, wird dieser Moment doppelt „verewigt“, dem Strom der Zeit entrissen und steht nun pars pro toto für eine Epoche.
- Richard McLean, Jack Magill’s Bourbon Jet, 1981, Öl auf Leinwand, 127 x 172,7 cm, Waddington Custot, London, Paris, Dubai © Richard McLean, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026, Foto: Waddington Custot
Karin Kneffel
Das intime Kabinett im Mezzanin ist der deutschen Malerin Karin Kneffel gewidmet, die den Raum eigens für die Ausstellung konzipiert und kuratorisch mitbetreut hat. Sie ist mit zahlreichen unbetitelten Gemälden aus den Jahren 2001 bis 2023 in der Schau präsent.
Kneffel nimmt in der Ausstellung eine Sonderstellung ein: Als Schülerin von Gerhard Richter hat sie dessen spezifische Interpretation des Fotorealismus kennengelernt. In ihrer Bildlogik überträgt sie mit hyperrealistischen Oberflächen und fotografischer Präzision Gesehenes in eine höchst individuelle, surreal aufgeladene Bildsprache. Kneffels Werke sind von einer eigentümlichen psychologischen Dichte und zeigen, wie der Fotorealismus im deutschsprachigen Raum auf höchst individuelle Weise rezipiert und weiterentwickelt wurde.
Auch Gerhard Richter ist mit zwei frühen Werken aus dem Jahr 1964 vertreten, „XL 513“ und „Zwei Fiat“. Seine Auseinandersetzung mit der Fotografie und in dieser Zeit mit der in Massenmedien reproduzierten Fotografie verbindet Pop Art und Fotorealismus auf eine gespenstische Weise.
- Karin Kneffel, ohne Titel, 2004, Öl auf Leinwand, 200 x 250 cm, Museum Frieder Burda © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Albert Fritz, Baden-Baden
- Ben Johnson, A Collection of Memories, 2008, Acryl auf Leinwand, 183 x 127 cm, Privatsammlung – Plus One Gallery, London © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Foto: Plus One Gallery, London
Zeitgenössische Bildwelten: von Süßigkeiten bis modernen Landschaften
Die Baden-Badener Ausstellung belegt eindrucksvoll, dass der Fotorealismus als lebendige Praxis fortbesteht und keine abgeschlossene historische Bewegung ist. Im Obergeschoss tritt die internationale und jüngere Generation des Fotorealismus in den Vordergrund. Mehrere Künstlerinnen und Künstler, darunter Alexandra Averbach, Roberto Bernardi, Alexandra Klimas und Raphaella Spence, haben eigens für die Ausstellung neue Arbeiten geschaffen.
Der Brite Johnson gilt als einer der bedeutendsten lebenden realistischen Maler der Gegenwart. Seine Gemälde – „The Waiting Space“ (1990), „Leading Light“ (2001), „Looking Back to Richmond House“ (2011), „Echoing Screens“ (2009) und „A Collection of Memories“ (2008) – zeigen unbewohnte, „ideale“ Räume und Architekturen in einer meditativen, zeitlosen Stimmung. Johnson arbeitet mit Spritzpistole und Schablonen statt herkömmlicher Maltechnik und beschreibt seine Werke als „Einladung zu einer Reise“, in der der Fluchtpunkt die Betrachtenden in das Bild hineinzieht.
Die digitale Fotografie ermöglicht fotorealistische Maler:innen heute, ihre Motive mit der gleichen Präzision (und mit dem gleichen Zeitaufwand) zu fotografieren, die sie im Anschluss für die Ausführung der Gemälde oder Skulpturen benötigen. Erstaunlich ist, dabei die thematische Nähe zu den Fotorealist:innen der ersten Stunde: Stillleben und Landschaft (Städtebilder) stehen im Vordergrund, während der Mensch seltener dargestellt wird. Johannes Müller-Franken kontrastiert den schneebedeckten „Wetterstein“ (2022), das „Castel Rigone“ (2012) oder den „Ferchensee“ (2010) mit zwei mondänen, jungen Damen. Und Chuck Close dürfte in dem aus Zimbabwe stammenden Craig Wylie einen würdigen Nachfolger gefunden haben.
Ausgestellte Künstlerinnen und Künstler
Gezeigt werden Arbeiten von mehr als 30 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke von Alexandra Averbach, John Baeder, Robert Bechtle, Charles Bell, Roberto Bernardi, Tom Blackwell, Franҫois Chartier, Robert Cottingham, Chuck Close, Don Eddy, Lars Eidinger, Richard Estes, Audrey Flack, Ben Johnson, Ralph Goings, Richard McLean, Malcolm Morley, Johannes Müller-Franken, Ron Kleemann, Karin Kneffel, Gerhard Richter, Raphaella Spence, und Craig Wylie.
Zu den zahlreichen internationalen Leihgebern gehören u. a. das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid sowie das Whitney Museum of American Art in New York.
Kuratiert von Daniel Zamani mit Assistenz von Judith Irrgang.
Wettstreit mit der Wirklichkeit: Ausstellungskatalog
Daniel Zamani, hg. für das Museum Frieder Burda
mit Beiträgen von Daniel Zamani, David M. Lubin und Jeremy Lewison sowie ein Gespräch zwischen dem Schauspieler und Künstler Lars Eidinger und der Kunsthistorikerin Daniela Sistermanns
200 Seiten, 140 Abbildungen
24 x 28 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-7774-4652-3
HIRMER Verlag
Der Katalog zur Ausstellung Wettstreit mit der Wirklichkeit. 60 Jahre Fotorealismus versammelt vier Hauptbeiträge: ein Vorwort des künstlerischen Direktors Daniel Zamani, zwei wissenschaftliche Essays von David M. Lubin und Jeremy Lewison sowie ein Gespräch zwischen dem Schauspieler und Künstler Lars Eidinger und der Kunsthistorikerin Daniela Sistermanns. Zusammen zeichnen sie ein vielschichtiges Bild des Fotorealismus als einer Bewegung, die sich weder auf bloße Technikfaszination noch auf politisches Programm reduzieren lässt.
Bilder
- Richard Estes, Nedick's, 1970, Öl auf Leinwand, 121,9 × 167,6 cm (Museo nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid © Richard Estes, Courtesy Schoelkopf Gallery, New York, Colección Carmen Thyssen-Bornemisza)
- Alexandra Averbach, Aurora, 2025, Öl auf Leinwand, 122 x 97 cm (Plus One Gallery, London © Alexandra Averbach, courtesy Plus One Gallery, London, 2026)
- Robert Bechtle, ʼ62 Chevy, 1970, Öl auf Leinwand, 114, 3 x 132,1 cm (Waddington Custot, London Paris Dubai © Robert Bechtle and Whitney Chadwick Trust, Courtesy of the Robert Bechtle and Whitney Chadwick Trust, 2026)
- Richard Estes, Nedick’s, 1970, Öl auf Leinwand, 121, 9 x 167,6 cm (Carmen Thyssen Collection © Richard Estes, Courtesy Schoelkopf Gallery, New York, 2026)
- Richard Estes, People’s Flowers, 1971, Öl auf Leinwand, 153 x 101,2 cm (Carmen Thyssen Collection © Richard Estes, Courtesy Schoelkopf Gallery, New York, 2026)
- Don Eddy, Private Parking III, 1971, Acryl auf Leinwand, 121,9 x 167,6 cm (Waddington Custot, London, Paris, Dubai © Don Eddy, 2026)
- Ron Kleemann, Lightning Strikes Twice, Twice, 1971, Acryl auf Leinwand, 177,8 x 177,8 cm (Waddington Custot, London, Paris, Dubai © Ron Kleemann, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026)
- Audrey Flack, Lady Madonna, 1972, Airbrush und Öl auf Leinen, 198,1 x 175,4 cm (Whitney Museum of American Art, New York; gift of Martin J. Zimet (Inv.-Nr. 72.42) © Audrey Flack, 2926)
- Robert Cottingham, Radios, 1977, Öl auf Leinen, 198,3 x 198,3 cm (Whitney Museum of American Art, New York; purchase with funds from Frances and Sydney Lewis (Inv.-Nr. 77.36) © Robert Cottingham, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026)
- Charles Bell , Gin, 1977, Öl auf Leinwand, 152,4 x 182,9 cm (Waddington Custot, London Paris Dubai © Charles Bell, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026)
- Richard McLean, Jack Magill’s Bourbon Jet, 1981, Öl auf Leinwand, 127 x 172,7 cm (Waddington Custot, London, Paris, Dubai © Richard McLean, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026)
- Ralph Goings, Richmond Diner, 1983, Öl auf Leinwand, 101,6 x 147,3 cm (Waddington Custot, London, Paris, Dubai, Foto: Waddington Custot © Ralph Goings, Goings Family Estate, 2026)
- Robert Bechtle, Santa Barbara Patio, 1983, Acryl auf Leinwand, 122 x 150 cm (Privatsammlung © Robert Bechtle and Whitney Chadwick Trust Courtesy of the Robert Bechtle and Whitney Chadwick)
- Franҫois Chartier, A Vacation to Remember, 2001, Acryl auf Leinwand, 147 x 147 cm (Plus One Gallery, London, © Franҫois Chartier, courtesy Plus One Gallery, London, 2026)
- Karin Kneffel, ohne Titel, 2004, Öl auf Leinwand, 200 x 250 cm (Museum Frieder Burda)
- Ben Johnson, A Collection of Memories, 2008, Acryl auf Leinwand, 183 x 127 cm (Privatsammlung – Plus One Gallery, London)
- Craig Wylie, L (Saturated), 2009, Öl auf Leinwand, 230 x 180 cm (Privatsammlung – Plus One Gallery, London © Craig Wylie, courtesy Plus One Gallery, London, 2026)
- Johannes Müller-Franken, Ferchensee, 2010, Öl auf Leinwand, 95 x 100 cm (Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
- Roberto Bernardi, L’ottimista, 2021, Öl auf Leinwand, 35 x 30 cm (Roberto Bernardi, courtesy Galerie VON&VON, Nürnberg, © Roberto Bernardi, 2026)
- Lars Eidinger, Paris, 2021, 2021, 100 x 133 cm, Archiv-Pigmentdruck auf Barytpapier (Galerie Ruttkowski; 68 © Lars Eidinger, 2026)
- Raphaella Spence, Superman vs. Spiderman, 2025, Öl auf Leinwand, 130 x 195 cm (Raphaella Spence © Raphaella Spence, courtesy Louis K. Meisel, New York, 2026)













