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Paris | Fondation Louis Vuitton: Morosow Sammlung Ikonen der modernen Kunst erstmals in Paris

Pierre-Auguste Renoir, Porträt von Jeanne Samary, 1877 (Puschkin-Museum, Moskau)

Pierre-Auguste Renoir, Porträt von Jeanne Samary, 1877 (Puschkin-Museum, Moskau)

2021 überlässt die Fondation Louis Vuitton für fünf Monate die gesamte Galerie den Meisterwerken aus der Sammlung der Brüder Michail Abramowitsch Morosow (1870–1903) und Ivan Abramowitsch Morosow (1871–1921). Die beiden bedeutenden Sammler trugen im frühen 20. Jahrhundert in Moskau eine der weltweit außergewöhnlichsten Kollektionen der französischen Moderne zusammen:

Bilder von Henri Matisse, Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Edgar Degas, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Maurice Denis, Paul Cézanne.

Die westeuropäischen Werke werden jenen der russischen Moderne gegenübergestellt: Michail Wrubel, Marc Chagall, Kasimir Malewitsch, Ilja Repin, Igor Larionov, Valentin Serov u.v.m. sind zu sehen.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Eremitage, dem Puschkin Museum und die Tretjakow Galerie. Die Sammlung der Brüder Morosow wird in Paris zum ersten Mal außerhalb Russlands gezeigt.

Meisterwerke der Sammlung Morosow: Bilder

  • Pierre-Auguste Renoir, Porträt von Jeanne Samary, 1877 (Puschin-Museum, Moskau)

Beiträge zur Klassischen Moderne

6. Juni 2021
Suzanne Valadon, Akt auf einem Sofa sitzend, Detail, 1916 (The Weisman & Michel Collection)

Philadelphia | Barnes Foundation: Suzanne Valadon Malerin der Moderne als Modell, Künstlerin und Rebellin

Die erste Ausstellung über Suzanne Valadon in den USA stellt die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Künstlerin als Künstlermodell, Malerin und Rebellin vor.
21. Mai 2021
Giovanni Giacometti, Ansicht von Capolago, Detail, um 1907, Öl auf Leinwand, 51,5 x 60 cm (Paris, Musée d'Orsay © DR - RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski)

Paris | Musée d’Orsay: Schweizer Moderne

Im Frühjahr 2021 zeigt das Musée d'Orsay die Malerei der Schweizer Moderne. Mit Werken von Ferdinand Hodler, Cuno Amiet, Giovanni Giacometti und Augusto Giacometti, Félix Vallotton oder auch Ernest Bieler oder Max Buri.
7. März 2021
Emil Nolde, Zwei am Meeresstrand, Detail, 1903, Öl auf Leinwand, 73,5 x 88,5 cm (Fotocredit: Fotowerkstatt Elke Walford, Hamburg, und Dirk Dunkelberg, Berlin Fotobesitz: Nolde Stiftung Seebüll © Nolde Stiftung Seebül)

Hamburg | Bucerius Kunst Forum: Nolde und der Norden Frühwerk Noldes im Dialog mit dänischen Künstler*innen

Erstmals wird Emil Noldes Frühwerk im Spiegel der nordischen Kunst analysiert. Rund 80 größtenteils zwischen 1900 und 1902 entstandene Werke Noldes werden den Gemälden von nordischen Künstlerinnen und Künstlern dieser Zeit gegenübergestellt.
7. März 2021
Kunsthalle München, Belgische Moderne 2020

München | Kunsthalle: Belgische Moderne von Ensor bis Magritte Fantastisch real! widmet sich 100 Jahren belgischer Malerei

Die Kunsthalle München präsentiert Meisterwerke der belgischen Moderne von ca. 1860 bis 1960. Etwa 130 Gemälde, Grafiken und Skulpturen veranschaulichen, wie die Kunst dieser Zeit die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit stets aufs Neue auslotet.
5. März 2021
Lawren S. Harris. Lake and Mountains, Detail, 1928. Öl/Lw (Art Gallery of Ontario. Gift from the Fund of the T. Eaton Co. Ltd. for Canadian Works of Art, 1948. Courtesy of the Estate of Lawren S. Harris. © Family of Lawren S. Harris, Photo Art Gallery of Ontario, 48/8)

Frankfurt | Schirn: Moderne Malerei in Kanada Mythos Kanada in der Malerei 1910–1940

Uralte Wälder in entlegenen Regionen, majestätische Ansichten der Arktis, die Magie der Nordlichter: Die Malerei der kanadischen Moderne entwirft ein mythisches Kanada.
4. Dezember 2020
Lenbachhaus Kollektive der Moderne

München | Lenbachhaus: Kollektive der Moderne. Gruppendynamik

Die Ausstellung richtet den Blick exemplarisch auf Künstler*innengruppierungen an verschiedenen Orten der Welt. Sie widmet sich Künstlerinnen und Künstlern, Bewegungen und Diskursen, die innerhalb ihrer spezifischen kunsthistorischen Erzählungen längst etabliert, andernorts jedoch weitgehend unbekannt sind.