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Paris | Palais Galliera: Frida Kahlo Jenseits der Erscheinungen | 2022/23

Toni Frissell, Frida Kahlo, aus Vogue, 1. Oktober 1937, Detail

Toni Frissell, Frida Kahlo, aus Vogue, 1. Oktober 1937, Detail

Im Herbst/Winter 2022/23 feiert das Palais Galliera die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907–1954), eine der anerkanntesten und einflussreichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Fernab der Klischees, die ihre Persönlichkeit umgeben, lädt die Ausstellung „Frida Kahlo. Au-delà des apparences“ die Besucher:innen ein, in die intime Welt der Künstlerin einzutauchen. Wie baute die Kahlo durch die Art und Weise, wie sie sich präsentierte und repräsentierte, eine eigene Identität auf?

Frida Kahlo 2022/23 im Palais Galliera, Paris

Zum ersten Mal in Frankreich und in enger Zusammenarbeit mit dem Museo Frida Kahlo versammelt die Ausstellung mehr als 200 Objekte aus der Casa Azul, dem Haus, in dem Frida geboren und aufgewachsen ist: Kleidung, Korrespondenz, Accessoires, Kosmetik, Medikamente, medizinische Prothesen und vieles mehr (→ Frida Kahlo: Biografie). Als die Künstlerin 1954 starb, versiegelte ihr Ehemann, der mexikanischen Wandmaler Diego Rivera, diese persönlichen Gegenstände. Erst 50 Jahre später, im Jahr 2004, wurden sie wiederentdeckt. Diese kostbare Sammlung Fridas – darunter traditionelle Tehuana-Kleider, präkolumbianische Halsketten Beispiele von Korsetts und handbemalten Prothesen – wird zusammen mit Filmen und Fotografien der Künstlerin präsentiert. Das außergewöhnliche Leben der Künstlerin lässt sich an diesen Objekten nachvollziehen.

Eine Sonderausstellung vom 15. September bis 31. Dezember 2022 zeigt den Einfluss Frida Kahlos auf die zeitgenössische Mode. Dadurch wird die Frage geklärt, warum sie bis heute eine Ikone und Inspirationsquelle für Designer:innen bleibt.

Kuratiert von Circe Henestrosa, Kuratorin und Direktorin des Lasalle College of the Arts in Singapur, und Miren Arzalluz, Direktorin des Palais Galliera.
Quelle: Palais Galliera

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