Hieronymus Bosch

Hieronymus Bosch (Jheronimus van Aken, † 1516) war bereits zu seinen Lebzeiten für seine außergewöhnlichen Bilder und Höllendarstellungen bekannt: der Garten der Lüste, die Versuchung des hl. Antonius und phantasievolle Darstellungen des Jenseits gehören auch heute noch zu seinen berühmtesten Werken.
 
Die Anzahl der Bilder des niederländischen Renaissancemalers Hieronymus Bosch ist quantitativ überschaubar: 25 Gemälde und 25 Zeichnungen gelten heute als authentisch. Über seine Bilder und deren Rezeption schweigen die zeitgenössischen Quellen, erst etwa 50 Jahre nach seinem Tod († 1516) wird er als berühmter Maler bezeichnet. Die inhaltliche Deutung hat daher von den Werken selbst auszugehen. Indem sich Hieronymus Bosch von ikonografischen Traditionen freispielte, eröffnete er der Kunst neue Möglichkeiten der Poesie und des Dämonischen. Seine Höllendarstellungen voller Monster sind legendär und ließen ihn früh zum häufig kopierten (u.a. von Pieter Bruegel der Ältere) und imitierten „Teufelmacher“ werden.
6. November 2017
Hieronymus Bosch, Weltgerichts-Triptychon, um 1490–um 1505, Öltempera auf Eiche © Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Hieronymus Bosch zieht um: Akademiegalerie Wien zu Gast im Theatermuseum Von Cranach bis Füger, Bosch tritt auf & Thomas Ender in Brasilien

Neuaufstellung der Akademiegalerie Wien: von Cranach bis Füger: Die Ausstellungsfläche im Theatermuseum lädt ein zum Durchwandern von sechs Jahrhunderten europäischer Malereigeschichte sowie einer ersten Präsentation zu Thomas Enders aquarellierten Zeichnungen der Überfahrt nach Brasilien (1817).
19. Juli 2016
Hieronymus Bosch, Die Versuchung des hl. Antonius, Mitteltafel, um 1500–1505, Öl auf Holz, 131.5 x 111.9 cm (Museu Nacional de Arte Antiga, Lissabon)

Hieronymus Bosch. Leben und Bilder Das vollständige Werk des niederländischen Renaissancemalers

Das Werk des niederländischen Renaissancemalers Hieronymus Bosch ist quantitativ überschaubar: 25 Gemälde und 25 Zeichnungen gelten heute als authentisch. Über seine Bilder und deren Rezeption schweigen die zeitgenössischen Quellen, erst etwa 50 Jahre nach seinem Tod († 1516) wird er als berühmter Maler bezeichnet. Die inhaltliche Deutung hat daher von den Werken selbst auszugehen. Indem er sich von ikonografischen Traditionen freispielte, eröffnete er der Kunst neue Möglichkeiten der Poesie und des Dämonischen. Seine Höllendarstellungen voller Monster sind legendär und ließen ihn früh zum "Teufelmacher" werden.
3. Juli 2016
Jan Mandyn (1502–um 1560), Die Verspottung des Hiob, 16. Jahrhundert (Privatsammlung, Niederlande, by courtesy of Hoogsteder & Hoogsteder, Den Haag)

Bosch, Bruegel und die Druckgrafik Teufel, Dämonen und Mischwesen

Die von Hieronymus Bosch geschaffenen Kunstwerke mit ihren absonderlichen Mischwesen, Dämonen und Teufeln übten bereits auf seine Zeitgenossen eine große Faszination aus. Um die Nachfrage nach seinen Werken zu stillen, ließen sich Nachfolger von seinen Dämonen und Mischwesen inspirieren. Der wichtigste, weil eigenständigste war zweifellos Pieter Bruegel d. Ä.
20. Juni 2016
Hieronymus Bosch mit Werkstatt, Das Jüngste Gericht, Weltgerichtstriptychon, um 1500–1505 Öl auf Eichenholz, linker Flügel 163 x 60 cm; Mitteltafel 163 x 127 cm; rechter Flügel 163 x 60 cm (Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste, Wien, Inv.-Nr. gg-579–gg-581)

Hieronymus Bosch: Weltgerichtstriptychon in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Hieronymus Bosch's Weltgerichtstriptychon in Wien ist nach dem „Garten der Lüste“ im Prado das größte Werk des Niederländers aus 's-Hertogenbosch und seiner Werkstatt.
31. Mai 2016
Hieronymus Bosch, Der Garten der Lüste, um 1490–1500, Mitteltafel: Lebensbrunnen (Madrid, Museo Nacional del Prado. Depósito de Patrimonio Nacional)

Hieronymus Bosch: Garten der Lüste & Versuchung Ausstellung des Prado zum 500. Todestag des Renaissance-Malers

Der Prado besitzt die größte und laut Selbstdefinition „beste“ Sammlung von Werken des Hieronymus Bosch, darunter das Triptychon „Der Garten der Lüste“, der „Heuwagen“ und die „Anbetung der Könige“.
16. März 2013
Pieter Bruegel der Ältere, Die großen Fische fressen die kleinen, Detail, 1556, Feder und Pinsel, Foto: Alexandra Matzner.

Bosch Bruegel Rubens Rembrandt Meisterwerke der Albertina

„Bosch, Bruegel, Rubens, Rembrandt“, sind für Dir. Klaus-Albrecht Schröder „vier Namen, die wohl jeder kennt“ und symbolisieren für ihn auch die ältere und jüngere Geschichte der Albertina. Neben den wichtigen Dürer-Beständen, die derzeit in der National Gallery in Washington ausgestellt werden, bilden diese Zeichnungen eine Basis der größten Grafiksammlung der Welt.