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Museum Folkwang Meisterwerke der Sammlung

Museum Folkwang. Meisterwerke der Sammlung (Sieveking)

Museum Folkwang. Meisterwerke der Sammlung (Sieveking)

„Ein Fest für die Augen“, wie es Gertrud Osthaus 1913 für das Folkwang Museum formulierte, ist auch dieser neue Museumsband. Das Essener Haus gehört zu den wichtigsten Sammlungen Deutschlands, nicht zuletzt da Karl Ernst Osthaus (1874-1921) ab 1900 zu den ersten Sammlern der französischen und deutschen Avantgarde zählte. Dass sich im Folkwang Museum aber mehr als „nur“ Werke von Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Auguste Rodin, Edvard MunchEmil Nolde, Erich HeckelPiet Mondrian und anderen Größen der westeuropäischen Moderne befinden, konnte jüngst durch die großartige Schau „Monet, Gauguin, van Gogh …. Inspiration Japan“ deutlich gemacht werden. Nun beweist ein im Sieveking Verlag erschienener Prachtband, dass sich auch die Sammlung der Nachkriegskunst nicht verstecken muss. Im 296 Seiten starken Katalog sind die „Meisterwerke der Sammlung“ versammelt und mustergültig reproduziert, darunter ägyptische, afrikanische und ozeanische Skulpturen, künstlerisch gestaltete Werbeplakate, unzählige Kunstfotografien. Größe und Qualität der Abbildungen überzeugen!

Kurze Zitate der Künstler, Kommentare von Literaten (Rainer Maria Rilke, Marcel Proust, Alfred Döblin) und Zeitgenossen (Karl Ernst Osthaus, Harry Graf Kessler, Julius Meier-Graefe) treten in Dialog mit den Werken. Kurze Einführungen in die Geschichte des Hauses (Mario von Lüttichau), Ausstellungsräume (Hans-Jürgen Lechtreck), das Fremde (Marcel Schumacher), die Umwälzung von Gattungshierarchien (Tobias Burg) und Aufwertung bzw. Musealisierung der Kunstfotografie (Florian Ebner), die Plakatkunst (René Grohnert) kreisen um die eingangs von Direktor Tobia Bezzola gestellte Frage: „Zu welchem Ende sammeln wir?“ Die Antwort ist vielleicht ganz einfach - und im Sinne von Karl Ernst Osthaus: Es ist genau diese Möglichkeit, den Werken - zumindest zwischen den beiden Buchdeckeln - ganz nahe zu sein.

 

 

Geschichte des Folkwang-Museums

Karl Ernst Osthaus (Hagen 15. April 1874-1921), Student der Kunstgeschichte, Literatur und Philosophie, gründete 1902 in der westfälischen Stadt Hagen das Folkwang Museum.1 Er machte damit seine private Weltkunst-Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich, denn dem Sammler und Mäzen Karl Ernst Osthaus stand die Volksbildung im Sinn:

„Es ist mein letztes Ziel, die Bilder allen zu bringen, auch meine feste Überzeugung, dass ohne Mitwirkung der Kunst die wichtigsten Fragen des sozialen Lebens unlösbar sind. Aber (…) die Kultur ist heute keine Klassenfrage mehr, sie ist eine Volksfrage (…) Es wäre gewiss ein schöner Erfolg, wenn es gelänge 10.000 Arbeiter zur sinnigen Betrachtung der in einem Museum angehäuften Kunstschätze anzuleiten."2

 

 

Osthaus interessierte sich - wie eine exklusive Gruppe von Sammlern: Hugo von Tschudi in Berlin/München und Harry Graf Kessler in Weimar - für die französische Avantgarde, vom Impressionismus zum Postimpressionismus. Mit seinem Engagement bereitete er der Moderne in Deutschland den Weg. Dass dies nicht als selbstverständlich zu werten ist, zeigt ein Blick auf den Kunstgeschmack von König Wilhelm II., der den französischen Impressionismus als „Rinnsteinkunst“ abqualifizierte. Zudem löste 1898 die erste ständige Präsentation der Sammlung moderner Kunst in der Nationalgalerie eine Haushaltsdebatte aus. Am 12. November 1892 musste auf Betreiben von Anton von Werner eine große Ausstellung von Edvard Munch geschlossen werden. Der Historienmaler und wichtige Standesvertreter bezeichnete die Gemälde des Norwegers als einen Hohn für die Kunst, als Schweinerei und Gemeinheit.

 

 

Dennoch fand sich eine Gruppe liberaler Industrieller (→ Sammler, Mäzene und Kunsthändler in Berlin 1880–1933), die in Karl Ernst Osthaus einen Vorreiter, wenn nicht sogar ein leuchtendes Vorbild sahen. Der Bankierssohn aus Hagen hatte von seinen Großeltern im Jahr 1896 drei Millionen Reichsmark geerbt und davon etwa 2/3 für seine Sammlungstätigkeit ausgegeben. Auf Reisen durch Osteuropa, die Türkei, Syrien und Ägypten begann er Zeugnisse der Weltkulturen zusammenzutragen. In der Folge erwarb er in Deutschland als erster Werke von Vincent van Gogh und Paul Gauguin. Mit rasender Geschwindigkeit ergänzte er seinen Besitz um Werke von Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne, Henri Matisse, Aristide Maillol, Ferdinand Hodler und anderen.

 

 

Am 9. Juli 1902 eröffnete er das Folkwang-Museum, germanisch für „Halle des Volkes“ und benannt nach dem Wohnsitz der nordisch-germanischen Göttin Freya, der Göttin für Schönheit und Liebe, Schutzgöttin der Künste aus der „Edda“. Es darf als das älteste Museum für zeitgenössische Kunst bezeichnet werden und befand sich bis zum Tod seines Gründers in Hagen. Henry van de Velde war für die Innendekoration des Museumsbaus verantwortlich und beriet den Sammler auch in Ankaufsfragen. Die Folkwang-Sammlung hatte eine enzyklopädische Ausrichtung, denn es umfasste naturkundliche Exponate, islamische Kunst, internationales Kunstgewerbe von der Antike bis zum 18. Jahrhundert, europäische Malerei und Skulptur, ostasiatische, ozeanische und afrikanische Kunst.

Osthaus und die deutsche Moderne

Ein Markenzeichen von Osthaus war, früh für den französischen Postimpressionismus (→ Postimpressionismus | Pointillismus | Divisionismus), den Fauvismus (→ Matisse und die Künstler des Fauvismus) und deutschen Expressionismus eingestanden zu sein. Er erwarb so manches Werk, nachdem er ihre Schöpfer in deren Ateliers besucht hatte. Die Erwerbungen stellte er in den Räumen gemeinsam mit außereuropäischen Skulpturen auf, was seine revolutionäre Sicht bis heute unterstreicht. Aufgrund finanzieller Engpässe während und nach dem Ersten Weltkrieg konnte Osthaus den Kubismus nicht mehr berücksichtigen. Stattdessen begann er sehr früh, Künstlern und Künstlergruppen wie die „Brücke“ durch Ausstellungen zu fördern:

„Er wäre aber unrecht, Künstlern die Möglichkeit zum Ausstellen zu versagen, weil sie Widerspruch hervorrufen könnten. Der Zweck unserer Anstalt ist nicht, die Menschheit vor Entwicklungen zu schützen.“3

Kurz nach der Eröffnung des Folkwang-Museums schloss sich im sächsischen Dresden die Künstlergruppe Die Brücke zusammen (1905 ). Diese „jungen Wilden“ wollten mit ihren Werken die Kunst und die Gesellschaft aufrütteln. Ziel der Brücke war aber auch sich gegenseitig zu stützen und zu vermarkten. Daher nahmen sie bereits 1906 Kontakt zu Karl Ernst Osthaus auf, der ihre Werke auch einige Jahre später erwarb. Für den Sammler aus Nordrhein Westfalen waren die Werke von Emil Nolde (→ Emil Nolde. In Glut und Farbe) und dem älteren Christian Rohlfs anfangs noch von größerer Bedeutung. Rohlfs genoss ohnedies eine Sonderstellung, da er von 1901 bis 1938 ein Atelier im Museumsgebäude nutzen durfte (→ Farbenrausch. Werke des deutschen Expressionismus).

 

… der Umzug nach Essen

Am 25. März 1921 starb Karl Ernst Osthaus in Meran. Seine Erben verkauften die Kollektion samt Namen für 15 Millionen Reichsmark nach Essen, nachdem die Stadt Hagen das Angebot abgelehnt hatte. Die Osthaus-Sammlung fusionierte mit dem Städtischen Museum in Essen, in dem sich u. a. Max Liebermanns „Der Papageienmann“ (1902) befand. Ernst Gosebruch, der bereits seit 1912 Direktor des Kunstmuseums war, wurde der erste Direktor bis 1933 und erweiterte die Kollektion um wichtige Werkblöcke u. a. von Aristide Maillol. Das Deutsche Museum für Kunst, ebenfalls eine Gründung von Osthaus, in Handel und Gewerbe ging in den Besitz des Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museums über.

 

 

Die Sammlungsgeschichte - wichtige Ankäufe, Ausstellungen und Förderungen durch Karl Ernst Osthaus

1896 Karl Ernst Osthaus erbte von seinen Großeltern drei Millionen Reichsmark, mit denen er ein Museum errichten wollte. Noch war unklar, welche Sammlung er dort ausstellen würde.
1898
Osthaus begann mit dem Berliner Architekten Carl Gérard in Hagen ein Museum für seine Sammlung naturwissenschaftlicher, volkskundlicher und kunstgewerblicher Objekte zu bauen. Reise mit dem Altphilologen und Naturkundler Johannes H. Heinrich Schmidt in den Atlas und die Sahara. Hier sammelte er Käfer, Muscheln, Eidechsen, Skorpione und Fossilien, da er in deren Formen und Farben den Kanon der ewigen Schönheit verdinglicht sah. Gleichzeitig wurde sein Interesse für islamische Kunst geweckt.
1900 Am 1. Mai suchte Osthaus den belgischen Architekten und Designer Henry van de Velde in Brüssel auf. Dieser plante das Folkwang-Museum um, gestaltete die Jugendstil-Innenräume und beriet Osthaus in Ankaufsfragen. Daraufhin schwenkte Osthaus von deutschen Malern des 19. Jahrhunderts auf die französische Moderne um.
1901-1938 Christian Rohlfs durfte ein Atelier im Museumsgebäude verwenden.
1901 Osthaus erwarb Auguste Renoirs „Lise mit dem Sonnenschirm“ (1867) bei Paul Cassirer und „Die Seine bei St. Cloud“ (dat. 1900) von Paul Signac bei Keller & Reiner in Berlin.
1902 Im Juli eröffnete das Folkwang Museum. Osthaus erwarb Pierre Auguste Renoirs „Lise mit dem Sonnenschirm“ (1867), Vincent van Goghs „Porträt Armand Roulin“ (1888) und „Die Ernte. Kornfeld mit Schnitter“ (1889) bei Paul Cassirer. Damit kaufte Osthaus das erste Gemälde des Holländers für ein Museum. Begann eine Skulpturensammlung aufzubauen.
1903 erwarb Paul Gauguins „Bretonische Tangsammlerinnen“ (1889) und „Contes barbares (Barbarische Erzählungen)“ (1902).
1904 Osthaus erwarb Rodins „Das eherne Zeitalter“ direkt aus dem Atelier des Künstlers. Der Hagener war 1901 und 1902 zu Besuch bei dem französischen Bildhauer gewesen. Zudem kaufte er im Frühjahr „Madonna mit Kind (Der Kuss)“ (um 1900) von Maurice Denis bei Vollard.
1905 Osthaus erwarb Hodlers „Der Frühling“.
1905/6 Ausstellung von Emil Nolde. Vermutlich zum Jahreswechsel wurde Osthaus auf Henri Matisse aufmerksam.
1906 Das Museum erhielt mit der in van de Velde inspirierten und von Osthaus beauftragten Brunnenanlage von George Minne ein Zentrum in der Eingangshalle. Es ist das einzige Exemplar in Marmor des „Brunnens mit knienden Knaben“. Erwarb Hodlers „Der Auserwählte“ und Honoré Daumiers „Ecce Homo“ (um 1851).
1907 Osthaus erwarb Edvard Munchs „Winterlandschaft“, zwei Gemälde von Cézanne und im Oktober Henri Matisses „Stillleben mit Affodillen“ (Frühjahr 1907). Es handelte sich um den ersten Ankauf eines Matisse-Gemäldes durch ein Museum überhaupt. Aus unbekannten Gründe war das Stillleben das einzige Werk von Matisse, das 1937 nicht beschlagnahmt und verkauft wurde.
1908 Besuch von August Macke und Verbindung zur Münchner Kunstszene. Walter Gropius und Hans Wendland wurden beauftragt, maurische Keramik in Spanien zu erwerben.
1909 Wilhelm Lehmbruch wandte sich an Osthaus, wurde jedoch nur kurz unterstützt.
1910 Ausstellung von Bildern der Neuen Künstlervereinigung München (NKVM): Kandinsky, Jawlensky, Münter, Werefkin, Erbslöh, Matisse, van Dongen und Hodler. Gründung des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe.
1911 Ausstellung von Franz Marc und Kauf der „Rote Pferde“.
1912 Karl Ernst Osthaus beteiligte sich finanziell an der Publikation „Blauer Reiter“. Gleichzeitig wurde die Sammlung der Moderne erstmals in einem Katalog publiziert. Spätestens in diesem Jahr erwarb er Maillols „Radrennfahrer“. Zudem kaufte er eine Skulptur von Alexander Archipenko und Gemälde von Georges Braque sowie Egon Schiele. Henry van de Velde wurde mit dem Entwurf eines Nietzsche-Denkmals in Weimar beauftragt. Antike und afrikanische Skulpturen aus der Sammlung des Kunsthändlers Joseph Brummer trafen in Hagen ein. Karl With wurde Hospitant. Osthaus besuchte Matisse im September.
1913 Ausstellung von Ernst Ludwig Kirchner. Rodins „Kauernde“ (um 1882) und im Dezember Matisses „Blaues Fenster“ trafen in Hagen ein.
1914 Osthaus erwarb die schönsten Stücke der Yoruba (heute in Nigeria) aus der Sammlung des Afrika-Forschers Leo Frobenius. Karl With unternahm eine Forschungsreise nach Japan, China, Java und Bali und brachte Erwerbungen mit. So auch der Hagener Polizeimeister Franz Wiesener, der seine ozeanischen Plastiken dem Museum schenkte.
1915 Ada und Emil Nolde vermittelten eine Schenkung ozeanischer Plastiken an das Museum.
1919-1921 Karl With leitete als Direktor das Museum.
Am 25. März 1921 starb Karl Ernst Osthaus in Meran.
1922 Seine Erben verkauften die Kollektion samt Namen für 15 Millionen Reichsmark nach Essen, nachdem die Stadt Hagen das Angebot abgelehnt hatte. Fusion der Sammlung mit dem Städtischen Museum in Essen, in dem sich u. a. Max Liebermanns „Der Papageienmann“ (1902) befand. Ernst Gosebruch, der bereits seit 1912 Direktor des Kunstmuseums war, wurde der erste Direktor bis 1933. Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe ging in den Besitz des Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museums über.
1927 Gosebruch erwarb Edouard Manets „Der Sänger Jean Baptiste Faure als Hamlet“ (1877).
1928 Erst jetzt erhielt das Folkwang Museum seine Sammlung an Lehmbruck Figuren.
1929 Eröffnung des Neubaus für das Essener Folkwang Museum von Edmund Körner.
1932 Der Mitbegründer des Museum of Modern Art in New York, Paul J. Sachs, besuchte das Museum Folkwang in Essen und bezeichnete es als „das schönste Museum der Welt“.
1933 Am 24. Juni reichte Gosebruch seinen Rücktritt ein, nachdem der kommissarische Oberbürgermeister Reismann-Grone seit Anfang April seine rassenbiologisch definierte Kulturpolitik in die Tat umsetzte.
1937 Beschlagnahmungsaktion „Entartete Kunst“ durch die Nationalsozialisten. Das Folkwang Museum verlor über 1.000 Werke.
1945 Die Gebäude liegen in Schutt und Asche.
1960 Eröffnung des Neubaus, zunehmende Konzentration der Sammlungserweiterung auf Fotografie.
1978/79 Die von Otto Steinert, seit 1959 Professor für Fotografie an der Folkwangschule für Gestaltung, aufgebaute Studiensammlung wurde in das Museum Folkwang integriert.
2008 Integration des Deutschen Plakat Museums (seit 1974).
2013 Rückkauf von Aristide Maillols Skulptur „Jeune fille debout“ (1902).

 

Museum Folkwang: Bilder

  • Kopf der Nofretete, Amenophis IV./Echnaton (Museum Folkwang)
  • Afrika, Maske der Baule, 19. Jahrhundert, Tropisches Holz, 22,8 x 14,1 x 7,2 cm (Museum Folkwang, Essen)
  • Caspar David Friedrich, Frau vor der untergehenden Sonne, um 1818 (Museum Folkwang)
  • Gustave Le Gray, Marine, Grande Vague, Sète, 1856 (Museum Folkwang)
  • Vincent van Gogh, Der Garten des Hospitals von Saint-Rémy, 1889 (Museum Folkwang)
  • Ferdinand Hodler, Der Frühling, 1901 (Museum Folkwang)
  • Max Liebermann, Der Papageienmann, 1902, Öl auf Leinwand, 102,5 x 72,5 cm (Erworben 1914 mit Unterstützung der Krupp-Jubiläums-Stiftung für das Kunstmuseum Essen, seit 1922 Museum Folkwang)
  • Wilhelm Lehmbruck, Kleiner Frauentorso, sog. Hagener Torso, 1910/11 (Museum Folkwang)
  • Wassily Kandinsky, Landschaft mit Kirche (Landschaft mit roten Flecken I), 1913 (Museum Folkwang)
  • Franz Marc, Spielende Formen, 1914 (Museum Folkwang)
  • Alexander Archipenko, Ohne Titel, 1916/17 (Museum Folkwang)

 

Museum Folkwang: Ausstellungskatalog

Museum Folkwang (Hg.)
Mit Texten von: T. Bezzola, T. Burg, F. Ebner, R. Grohnert, H.-J. Lechtreck, M. von Lüttichau, M. Schumacher u. a.
25 x 33 cm, 296 S., 157 Abb. in Farbe, Geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-944874-11-1 (D)
ISBN 978-3-944874-12-8 (E)
SIEVEKING VERLAG

  1. Die folgenden Ausführungen basieren vornehmlich auf zwei Katalogpublikationen: Museum Folkwang (Hg.), „Das schönste Museum der Welt“. Museum Folkwang bis 1933 (Ausst.-Kat. Museum Folkwang, Essen 20.3.-25.7.2010), Göttingen 2010; Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Hubertus Gaßner (Hg.), Folkwang: Erstes Museum der Moderne. Gauguin, van Gogh bis Dalí (Ausst.-Kat. Hypo-Kulturstiftung, München 10.9.2004-9.1.2005), München 2004.
  2. Zitiert nach: Tayfun Belgin, Sammeln im Wilhelminischen Zeitalter, in: Tayfun Belgin, Otto Letze (Hg.), Farbenrausch. Meisterwerke der deutschen Expressionisten (Ausst.-Kat. Leopold Museum 2015), München 2015, S. 23-33, hier S. 28-29.
  3. Zitiert nach: Museum Folkwang (Hg.), „Das schönste Museum der Welt“. Museum Folkwang bis 1933 (Ausst.-Kat. Museum Folkwang, Essen 20.3.-25.7.2010), Göttingen 2010, S. 61.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.