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Berlin | Gropius Bau: Zheng Bo

Zheng Bo, Drawing Life 寫生, Detail, Installationsansicht Wanwu Council 萬物社, Gropius Bau 2021 © Foto Eike Walkenhorst

Zheng Bo, Drawing Life 寫生, Detail, Installationsansicht Wanwu Council 萬物社, Gropius Bau 2021 © Foto Eike Walkenhorst

Der daoistische Begriff wanwu lässt sich als „zehntausend Dinge“ oder „Vielzahl von Ereignissen“ übersetzen und steht für die unendlichen Möglichkeiten des Lebens in all seinen Formen. Im Rahmen der Berliner Ausstellung zeigt Zheng Bo das erste Kapitel seines in Berlin und Brandenburg gedrehten Films „The Political Life of Plants 植物的政治生活“ (2021) – eine Dokumentation von Gesprächen mit Ökolog:innen und Biolog:innen in Berlin in mit Kombination experimentellen Szenen. Die Serie „Drawing Life 寫生“ (2020/21) versammelt täglich angefertigte Zeichnungen von vermeintlichem Unkraut und Bäumen, denen Zheng Bo in den 24 Halbmonaten des Lunisolarkalenders begegnet ist. Die Praxis des regelmäßigen Zeichnens zielt darauf ab, sich diesen verwandten Wesen anzunähern. „Wanwu Council 萬物社“ setzt diese Annäherung fort: Die Ausstellung wuchert über den Gropius Bau hinaus in den „Gropius Hain“, wie Zheng Bo die Gemeinschaft von Platanen nennt, die auf der Westseite des Gebäudes lebt.

Zheng Bo in Berlin 2021

Zheng Bo (geb. 1974, Beijing, lebt und arbeitet auf Lantau Island, Hongkong) war 2020 In House: Artist in Residence im Gropius Bau. Seine künstlerische Praxis ist von politischem Aktivismus und sozialem Engagement geprägt. In seiner Zusammenarbeit mit Gemeinschaften von Menschen und neuerdings auch Pflanzen ist er daran interessiert, neue Formen der Auseinandersetzung mit der Klimakrise und eine Gleichstellung der unterschiedlichen Arten zu schaffen.

Die Residency begann Zheng mit der ungewöhnlichen Frage: „Wie können wir Menschen eine Sensibilität für die Politik der Pflanzen entwickeln?“, anstatt: „Welche Rolle spielen Pflanzen in der Politik von Menschen?“ Seine aktuellen Arbeiten, die ökologische und partizipative soziale Praxis verbinden, umfassen Zeichnungen, Filme und von ihm geleitete Workshops, welche sich dieser Frage aus wissenschaftlicher und spiritueller Perspektive annähern.

Durch die COVID-19-Pandemie wurde Zheng Bos Alltag entschleunigt und das Spazieren und Zeichnen Teil seines Tagesrhythmus. „Wanwu Council 萬物社“ spiegelt seine Zeit wider, die er in Hongkong und Berlin mit Pflanzen verbrachte. Kunst ist für ihn die Möglichkeit, eine, wie er sagt, „ökologische Sensibilität“ zu erlernen, die alle Formen des irdischen Lebens einbezieht. Die Ausstellung wird daher sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Gropius Bau präsentiert. Zheng Bo lädt jeweils nachmittags zu seinen „Ecosensibility Exercises 生態感悟練習“ im Gropius Hain ein, um diese Gemeinschaft von Platanen kennenzulernen.

Drawing Life 寫生

Für Zheng Bo bedeutet Zeichnen, sich Zeit zu nehmen, um Pflanzen kennenzulernen. Er setzt sich nah vor seine „Pflanzen-Nachbarinnen“, um sie aufmerksam zu betrachten, und beschreibt dies als friedliche Praxis, die „sich wie eine Meditation anfühlt.“ Die Serie „Drawing Life 寫生“ besteht aus 366 Zeichnungen – er schuf jeden Tag eine Neue. Der Titel spielt auf die künstlerische Praxis des Aktzeichnens (life drawing) an, bei der der Mensch im Fokus steht, während sich Zheng Bo dem Mehr-als-Menschlichen zuwendet.

Im ersten und im zweiten Raum der Ausstellung im Gropius Bau versammelt Zheng Bo Studien der Pflanzenwelt von Lantau Island, Hongkong. Zheng Bo lebt in einem Dorf im Süden der Insel und bestieg jeden Morgen einen nahegelegenen Hügel, um dort zu pausieren und Pflanzen zu zeichnen, die ihn faszinierten. Mit wechselnder Linienführung und Schattierung skizzierte er die Blüten, Blätter und Stängel von kleinen Pflanzen.

Die Zeichnungen sind auf Tischen arrangiert, die für die 24 Halbmonate des traditionellen ostasiatischen Lunisolarkalenders stehen, statt das Jahr in zwölf Monate einzuteilen. Zheng Bo ist überzeugt, dass „wir bei unserem Denken über Zeit ansetzen müssen, um eine ökologische Sensibilität zu entwickeln“. Die Halbmonate sind jeweils zwischen 14 und 16 Tage lang und ihre Namen beziehen sich auf die wechselnden Jahreszeiten. Der Name und die Dauer des jeweiligen Halbmonats sind in Mandarin auf die einzelnen Zeichnungen geschrieben.

Das subtropische Klima Hongkongs hat eine üppige Flora hervorgebracht, in der verschiedene Arten als Pflanzengemeinschaften zusammenleben. Anfangs versuchte Zheng Bo, die einzelnen Pflanzen, die er zeichnete, mithilfe von Apps, Webseiten und Büchern zu bestimmen. Doch schließlich ging er dazu über, einfach mit dem „Kollektiv“, wie er es nennt, zusammen zu sein.

Für Zheng Bo bedeutet das, eine körperliche Erfahrung zu machen, die einen Gegenpol zum hektischen, ununterbrochenen Unterwegssein darstellt. Aufgrund der COVID-19-Pandemie verbrachte er mehr Zeit zu Hause. Er ging oft spazieren, erst 20 Minuten einen Wanderweg entlang, um dann auf einen alten Pfad abzubiegen und die Tausenden von Pflanzen zu erkunden, die auf Lantau Island wachsen. Das Zeichnen wurde zu einer Gelegenheit, mit den verschiedenen Arten zusammenzusitzen, zu entschleunigen, aufmerksam hinzuschauen und die Natur wertzuschätzen.

Für den genauen Blick sind alle Pflanzen faszinierend, sogar die am wenigsten geschätzten, wie etwa sogenanntes Unkraut. Vormoderne chinesische Künstler:innen dachten ökologisch, da sie die Menschen nur als kleinen Teil der Natur sahen. Davon zeugt auch die Art, wie sie klassische Landschaften zeichneten. Zheng Bo schreibt diese Tradition fort. Das Zeichnen ist zwar eine einfache Praxis, doch zugleich eine Möglichkeit, das Leben zu sehen, es zu spüren und in all seiner Vielschichtigkeit festzuhalten.

Im August 2020 reiste Zheng Bo für seine Residency im Gropius Bau nach Berlin. Im ersten und im zeiten Raum sind in Europa angefertigte Zeichnungen zu sehen, darunter Arbeiten, die in Berlin, Frankfurt und Lissabon entstanden. Die Unterschiede zwischen der subtropischen Pflanzenwelt Hongkongs und der nord- und südeuropäischen Flora sind deutlich erkennbar.

Gropius Hain

In Berlin begann Zheng Bo erstmals, Bäume zu zeichnen. Als er aus dem Fenster seines Ateliers im zweiten Geschoss des Gropius Bau ein weitläufiges Blätterdach aus Platanen sah, fiel ihm auf, dass gleich neben dem Gebäude ein kleiner Wald lebt. Er nannte die Bäume, die zwischen den gepflasterten Parkplätzen wachsen, Gropius Hain. Mit der Zeit sah er ihre Lebendigkeit:

„Im Sommer wachsen sie jeden Tag ein Stück, im Herbst tragen sie viele Früchte, und zum Winteranfang werfen sie plötzlich ihre Blätter ab. Hier leben viele Vögel, aber auch Mikroorganismen, Luft, Licht und Energie durchströmen diesen Ort.“ (Zheng Bo)

Zheng Bo verbrachte mehr und mehr Zeit mit diesem Kollektiv von über 100 Platanen. Die 1987 am Gropius Bau gepflanzten Bäume bilden seit 34 Jahren eine politische Gemeinschaft. Sogar fossile Funde von Platanen aus der frühen Kreidezeit vor 115 Millionen Jahren sind bekannt.

Die Zeichnungen zeigen zumeist das Blätterwerk von Stadtpflanzen, die in der Gegend rund um Moabit wachsen, wo Zheng Bo während seines Aufenthalts in Berlin wohnte. Er spazierte oft zum nahegelegenen Plötzensee und zeichnete vor allem das Ökosystem entlang des Gewässers. Der kleine See entstand durch eine Gletscherschmelze in der letzten Kaltzeit und ist von einer üppigen Vegetation umgeben, die eine vielseitige Pflanzen- und Tierwelt beherbergt. Zheng Bo glaubt, dass „Pflanzen nie einzeln betrachtet werden sollten – denn sie sind Brücken zu anderen Lebensformen“.

Botanical Comrades 植物同志

Im Rahmen seiner Residency organisierte Zheng Bo unter dem Titel „Botanical Comrades 植物同志“ Zeichnungs-Spaziergänge in Berlins Pflanzenwelt und andere öffentliche Veranstaltungen. Diese fanden jeweils an den Halbmonaten des ostasiatischen Lunisolarkalenders statt und hatten das Ziel, die Teilnehmenden für die Politik der Pflanzen zu sensibilisieren. Dazu gehörten Workshops im Gropius Hain, bei denen Unkraut gezeichnet wurde, und Lese-Spaziergänge in den Tiergarten, bei denen die Teilnehmenden den Bäumen aus dem Daodejing vorlasen.

Das Daodejing wird dem Weisen Laozi aus dem 6. Jahrhundert v. u. Z. zugeschrieben und ist ein grundlegender chinesischer Text über ökologisches Denken. Menschen sind darin nur eine von zahlreichen Lebensformen, die gemeinsam das Universum bewohnen. Mit Blick auf die Erfahrung des Lese-Spaziergangs betont Zheng Bo:

„Bäume, Vögel, Boden und Sporen helfen uns, tief durchzuatmen und unsere Sinneswahrnehmungen zu erweitern.“

The Political Life of Plants 植物的政治生活 (2021)

Zheng Bo nimmt die molekulare Ebene des Pflanzenlebens in den Blick und untersucht, wie Pflanzen Gemeinschaften bilden und dabei Politik als körperliche Praxis leben. Im Wald tauschen Bäume und Pilze miteinander Nährstoffe aus, während Insekten für die Bestäubung verantwortlich sind. Der neue Film von Zheng Bo porträtiert Grumsin, einen alten Buchenwald in Brandenburg, der zum UNESCO-Weltnaturerbe in Deutschland zählt.

Durch Experimente mit Bild und Ton, die stilistisch an das sowjetische Kino des frühen 20. Jahrhunderts anknüpfen, spekuliert Zheng Bo über das politische Leben des Waldes. Er stützt sich dabei auf Gespräche mit bedeutenden Ökolog:innen und Biolog:innen in Berlin. Im Film sprechen Roosa Laitinen, die zur Anpassung von Pflanzen an ihre Umwelt forscht, und Matthias Rillig, dessen Spezialgebiete Biodiversität und Bodenökologie sind. Der Film verbindet die wissenschaftliche Perspektive mit Nahaufnahmen von Zweigen, die an die Zeichnungen von Zheng Bo erinnern, sowie mit Bildern von Baumkronen und Seen. Der Künstler sieht den Wald als eine queere Versammlung, als einen Ort, an dem die Bäume einem Kongress beiwohnen, der im Zeichen des Mehr-als-Menschlichen steht. Zheng Bo ist überzeugt:

„Wenn wir tatsächlich eine Zukunft erleben wollen, in welcher die Menschen nicht der Mittelpunkt der Welt sind, dann müssen wir anderen Formen von Leben und Materialität mit allem Respekt begegnen, sowohl in biologischer als auch in intellektueller und politischer Hinsicht.“

Drawing Life 寫生 – zurück in Hongkong

Drawing Life 寫生 ist eine fortlaufende Serie, die aus Zheng Bos Überzeugung entsteht, dass die einfache Praxis des Zeichnens nachhaltig ist:

„Ich brauche nur ein Blatt Papier und einen 6B-Bleistift. In einem Jahr habe ich nur drei Bleistifte verbraucht. Es schont also Ressourcen.“

Nach seiner Rückkehr in das subtropische Klima Hongkongs entstanden weitere Arbeiten, darunter eine Gruppe von Zeichnungen, die er in Quarantäne anfertigte. Sie thematisiert einen kleinen, heranwachsenden Farn, der Zheng Bo einen Halbmonat lang begleitete. Andere Zeichnungen entstanden in Kowloon, nahe der Universität, an der Zheng Bo lehrt, und auf Lantau Island, wo er lebt. In diesem Frühling standen die Litschibäume in seinem Dorf in prachtvoller Blüte. Seine Nachbarin bat ihn darum, einen Litschibaum zu zeichnen, den ihr verstorbener Vater auf dem Grundstück der Familie gepflanzt hatte. Dies verdeutlicht, dass Pflanzen Geschichte in sich tragen und dass sie Geschichten zu erzählen haben.

Im Gropius Bau sind Zhengs Zeichnungen in Gruppen auf Holzplatten präsentiert, die wiederverwendet werden können. Die Platten liegen auf Steinen aus dem Gropius Hain, so dass eine Verbindung zwischen dem Innen- und Außenbereich der Ausstellung entsteht.

Ecosensibility Exercises 生態感悟練習

  • Drinking Sun Exercise (Sonnenlicht trinken) 飲⽇功, 15 Min.
  • Drawing Weeds Practice (Unkraut zeichnen) 繪稊修, 60 Min.
  • Collecting Tree Qi (Das Qi des Baumes sammeln) 採樹氣, 90 Min.
  • Maypole Dance (Maibaum-Tanz) 五⽉柱, 60 Min.
  • Sacred Grove Ritual (Ritual des heiligen Hains) 神森禮, 60 Min.
  • Grass Wood Song (Gras-Holz-Lied) 草⽊歌, 15 Min.

Während seiner Residency experimentierte Zheng Bo mit einfachen Alltagspraktiken, um eine Beziehung zur Pflanzenwelt zu entwickeln und sich so „von den anthropozentrischen Vorstellungen unserer gegenwärtigen Lebensweise zu entfernen“. Zheng Bo glaubt, dass körperliche Übungen dabei genauso wichtig sind wie theoretische Diskussionen. Daher zeichnete er Unkraut, sang mit den Bäumen und bewunderte die Wälder. Seine täglichen Übungen nannte er schließlich „Ecosensibility Exercises 生態感悟練習“.

Die Videos in der Ausstellung dienen als Einführungen in diese Übungen. Das Publikum ist herzlich eingeladen, gemeinsam mit Zheng Bo jeweils nachmittags auf der Plattform im Gropius Hain an den Übungen teilzunehmen.

Zheng Bo ist von zahlreichen Kulturen beeinflusst und lernte bei einer Qigong-Meisterin in Hongkong, die Energie von Bäumen aufzunehmen. Außerdem erlernte er ein japanisches Ritual, bei dem das heilige Wesen der Bäume verehrt wird. Die Künstlerin Joulia Strauss, die den Mari angehört, führte ihn in die Drinking Sun Exercise (Sonnenlicht trinken) ein.

Wanwu Council 萬物社 (2021)

In der daoistischen Philosophie bedeutet wanwu „Vielzahl von Ereignissen“ oder „zehntausend Dinge“ und umfasst sämtliche Existenzweisen im Universum. Ausgehend von diesem Begriff hat Zheng Bo das Wanwu Council ins Leben gerufen. Zwölf Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Gärtner:innen sind eingeladen, andere Lebensformen oder Materien wie Licht, Platanen, Wasser, Bienen, Füchse, Unkraut, Jahreszeiten, Boden, Geschichte, Gemeinschaften, Geister und Mikroben zu vertreten (unter anderem mit Takeshi Ise, japanischer Waldökologe, Elaine Gan, Künstlerin und Reisforscherin in New York, Roger T. Ames, Sinologe, Natasha Myers, Anthropologin).

Die Teilnehmenden versammeln sich in diesem Sommer für drei Tage, um ein gemeinsames Manifest zu verfassen. Sie tragen dabei die im Gropius Bau gezeigten Tücher und erklären in ihrem Manifest, wie der Gropius Bau wanwu werden und eine mehr-als-menschliche Zukunft willkommen heißen kann. Auch die Besucher:in können Vorschläge für das Manifest aufschreiben und in eine Box im Ausstellungsraum einwerfen. Ausgewählte Vorschläge werden an der Wand präsentiert.

Zheng Bo zufolge bedeutet wanwu zu werden,

„dass wir aufhören, Pflanzen als stumme Wesen zu behandeln; dass wir ihre Intelligenz anerkennen, ihre Stimmen hören, ihre Ansichten und Vorlieben begreifen und sie als gleichgestelltes Gegenüber in Entscheidungen einbeziehen, angefangen bei lokalen bis hin zu planetarischen Fragen“.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy.
Quelle: Gropius Bau, Berlin

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.