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Ernst Ludwig Kirchner zum 80. Todestag in Stuttgart Zeichnungen und Druckgrafiken im Kontext der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 26. Mai 2018
Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), Detail, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), Detail, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) wird anlässlich seines 80. Todestages in Stuttgart mit zwei Ausstellungen geehrt. Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart beherbergt den großen Schatz von 81 Zeichnungen sowie 84 Druckgrafiken und einigen Illustrierten Büchern von Ernst Ludwig Kirchner, dem Mitbegründer der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“. Alle seine Schaffensperioden und wichtigen Themen wie Großstadt und Tanz, Landschaften auf Fehmarn sowie die Alpen und anderes sind in diesem bemerkenswerten Bestand vertreten. Vor allem Kirchners Druckgrafik ist außergewöhnlich, gibt es die einzelnen Blätter doch nur selten in Auflagen, sondern oft nur in jeweils wenigen Handdrucken.

Kirchner und die „Künstlergemeinschaft Brücke“

Deutschland | Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart, Graphik-Kabinett
8.6. – 16.9.2018

Ernst Ludwig Kirchner. Die unbekannte Sammlung

Deutschland | Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart
29.6. – 21.10.2018

Die zuletzt 1980 als Gesamtkomplex ausgestellten Werke werden 2018, im 80. Todesjahr des Künstlers (→ Ernst Ludwig Kirchner: Biografie), in einer Ausstellung präsentiert, begleitet von einem Bestandskatalog. Alle vom Museum bereits in den 1920er Jahren erworbenen Druckgrafiken Kirchners wurden 1937 als „entartet“ beschlagnahmt, so dass der Aufbau der Stuttgarter Kirchner-Sammlung erst nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen konnte: Neben diversen Ankäufen und Geschenken von 1947 an bis in die 1970er Jahre war es vor allem das Konvolut von 143 Zeichnungen und Druckgrafiken, das 1957 in die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart kam und dessen Herkunft mit „Sammlung Dr. Gervais, Zürich / Lyon“ angegeben wurde. Mit dieser Provenienz gibt es in vielen Museen Kirchner-Blätter, aber der Sammler blieb lange Zeit ein Rätsel. Ein mittlerweile abgeschlossenes Forschungsprojekt der Staatsgalerie Stuttgart konnte zeigen, dass alle Blätter aus dem Nachlass des Künstlers bzw. seiner Witwe Erna Kirchner (1884–1945) stammen und dass die „Sammlung Gervais“ offenbar eine Erfindung des Kirchner-Schülers Christian Laely (1913–1992) war, um die Werke trotz Vermögenssperre nach Deutschland verkaufen zu können.

 

Ernst Ludwig Kirchner, Selbstbildnis, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Blau, Rot, Rotbraun und Ocker auf elfenbeinfarbenem Japanpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Selbstbildnis, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Blau, Rot, Rotbraun und Ocker auf elfenbeinfarbenem Japanpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Brustbild Grohmann, 1924, Farbholzschnitt in Schwarz und Rot auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Brustbild Grohmann, 1924, Farbholzschnitt in Schwarz und Rot auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

 

Kirchner und die Künstlergemeinschaft „Die Brücke“

Begleitend zur großen Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner. Die unbekannte Sammlung“ zeigt Stuttgart Zeichnungen und Druckgrafiken weiterer Mitglieder der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“, die Kirchner ab 1905 um sich geschart hatte: Erich Heckel (1883–1970), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Emil Nolde (1867–1956), Max Pechstein (1881–1955) und Otto Mueller (1898–1979) sind mit Zeichnungen, Holzschnitten, Radierungen und Lithographien aus unserem reichen Bestand vertreten.

Thematisch erstreckte sich die Palette vor allem auf die Darstellung des Menschen: Diese ist vom Naturvorbild gelöst und erscheint in spontaner, vereinfachter, die Fläche betonender Weise. Der Verzicht auf Proportionen und Perspektive widerspricht der eigentlichen akademischen Tradition. So entstanden emotionale, „expressionistische“ Werke, die den Menschen hauptsächlich in der Großstadt (Straßen- und Varietészenen) aber auch in der Natur (Akt, Badende) zeigen. Insbesondere in der Grafik, geprägt von Vorbildern wie Paul Gauguin oder Edvard Munch, dienten leuchtende Farben wie auch grob geschnittene Holzstöcke in plakativem Schwarz-Weiß den Künstlern dazu, ihren Gefühlen und Leidenschaften unmittelbar Ausdruck zu verleihen. Seit 1911 wird dies mit dem Begriff Expressionismus sowohl in der Kunst aber auch gleichbedeutend in der Literatur umschrieben.

 

Otto Mueller, Bildnis Eugen (Knabenkopf), 1919, Lithografie, handkoloriert in Blau und Ocker auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Otto Mueller, Bildnis Eugen (Knabenkopf), 1919, Lithografie, handkoloriert in Blau und Ocker auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ernst Ludwig Kirchner, Drei Akte im Grünen, 1911, Bleistift und Aquarell auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ernst Ludwig Kirchner, Drei Akte im Grünen, 1911, Bleistift und Aquarell auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ausstellungsplakat K.G. Brücke, Dresden, Emil Richter, 1909 (mit Porträts von Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Kirchner), Holzschnitt auf verbräuntem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Ausstellungsplakat K.G. Brücke, Dresden, Emil Richter, 1909 (mit Porträts von Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Kirchner), Holzschnitt auf verbräuntem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ernst Ludwig Kirchner und die Grafik der „Brücke“ in Stuttgart: Bilder

  • Ernst Ludwig Kirchner, Selbstbildnis, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Blau, Rot, Rotbraun und Ocker auf elfenbeinfarbenem Japanpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Ernst Ludwig Kirchner, Brustbild Grohmann, 1924, Farbholzschnitt in Schwarz und Rot auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Ernst Ludwig Kirchner, Drei Akte im Grünen, 1911, Bleistift und Aquarell auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Otto Mueller, Bildnis Eugen (Knabenkopf), 1919, Lithografie, handkoloriert in Blau und Ocker auf elfenbeinfarbenem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Erich Heckel, Paar, 1910, Farbholzschnitt auf verbräuntem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
  • Ausstellungsplakat K.G. Brücke, Dresden, Emil Richter, 1909 (mit Porträts von Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Kirchner), Holzschnitt auf verbräuntem Papier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Beiträge zu Ernst Ludwig Kirchner

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26. September 2025
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Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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