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Wien | Belvedere 21: Monica Bonvicini „I Cannot Hide My Anger” ortsspezifische und raumgreifende Installation

Monica Bonvicini, Hy$teria, 2019, Aluminium, gewachst 73,5 x 200 x 2 cm, Foto: Roman März, © Monica Bonvicini und Bildrecht Wien

Monica Bonvicini, Hy$teria, 2019, Aluminium, gewachst 73,5 x 200 x 2 cm, Foto: Roman März, © Monica Bonvicini und Bildrecht Wien

Monica Bonvicini untersucht in ihren Arbeiten seit Mitte der 1990er Jahre politische, soziale und institutionelle Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft bzw. auf die Bedingungen künstlerischer Produktion. Ihre Arbeiten sind direkt, schonungslos, politisch und nicht ohne (trockenen) Humor. Dabei rückt sie das Verhältnis von Architektur, Geschlechterrollen, Kontrollmechanismen und Machtdispositiven in den Mittelpunkt. Bonvicini arbeitet medienübergreifend mit Zeichnung, Skulptur, Installation, Video und Fotografie.

Für das Belvedere 21 entwickelt Bonvicini eine ortsspezifische und raumgreifende Installation, die in die Architektur des Hauses eingreift. Die Künstlerin interessiert sich dabei weniger für die formal-technischen Aspekte der Architektur als vielmehr für die sozialen und politischen Machtstrukturen, die sich im gebauten Raum ausdrücken und auf die Menschen wirken.

Kuratiert von Axel Köhne.
Quelle: Pressetext

 

 

Monica Bonvicini in Wien: Bilder

  • Monica Bonvicini, Hy$teria, 2019, Aluminium, gewachst 73,5 x 200 x 2 cm, Foto: Roman März
  • Monica Bonvicini, Untitled (two men building a wall), 2017, Pigmentdruck auf Vliestapete 16 x 22 inch (Papier Größe)
  • Monica Bonvicini, Mountain Town 2015, 2017, Tempera und Sprühfarbe auf Wabenplatten ca. 250 x 560 cm
  • Monica Bonvicini, Structural Psychodrama #3, 2017, Aluminiumrahmen, Polystyrol, MDF, Gips, Farbe, Stahlkette, Haken, 440 x 630 x 28 cm
  • Monica Bonvicini, Passing, 2017, Gerüst, Trapezbleche, Schellen, 1000 x 800 x 200 cm

Beiträge zur Kunst der Gegenwart

22. Juni 2019
Maria Moser, Materie in spiritu, Detail, 2018/19, Öl/Lw, 390 x 390 cm, Foto: Alexandra Matzner | ARTinWORDS

Thalheim | Museum Angerlehner: Lena Göbel & Maria Moser 2 Captains – 1 Mission

Lena Göbel (* 1983) und Maria Moser (* 1948) präsentierten in der großzügigen Halle des Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels (OÖ) großformatige Holzschnitte und Abstraktionen. Mutter (Moser) und Tochter (Göbel) werden von Günther Oberhollenzer im spannungsreichen Dialog – Moser arbeitet gestisch-abstrakt und Göbel figurativ – einander gegenübergestellt.
5. Juni 2019
Kiki Smith, Born, 2002, Bronze, 99,1 x 256,5 x 61 cm (© Kiki Smith, courtesy Pace Gallery, Foto Ellen Page Wilson, courtesy Pace Gallery)

Kiki Smith: Procession Körperfragmente, Feminismus und das Verhältnis zum Tier

In über drei Jahrzehnten hat die amerikanische Künstlerin Kiki Smith (*1954 in Nürnberg) ein facettenreiches Werk geschaffen, das sich mit den politischen und sozialen, den philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur befasst.
20. Mai 2019
Toba Khedoori, Untitled (doors), Detail, 1999, Öl und Wachs auf Papier, 335,3 × 485,1 cm (Privatsammlung, Courtesy David Zwirner, New York / London, © Toba Khedoori, Courtesy Regen Projects, Los Angeles & David Zwirner, Foto: © Fredrik Nilsen)

Fondation Beyeler: Resonating Spaces Zeitgenössische Künstlerinnen und ihr Verhältnis zum Raum

Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread reflektieren Raum in einer Ausstellung der Fondation Beyeler (Herbst 2019)

Aktuelle Ausstellungen

22. Juni 2019
Maria Moser, Materie in spiritu, Detail, 2018/19, Öl/Lw, 390 x 390 cm, Foto: Alexandra Matzner | ARTinWORDS

Thalheim | Museum Angerlehner: Lena Göbel & Maria Moser 2 Captains – 1 Mission

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21. Juni 2019
Gustav Klimt, Florale Welten

Gustav Klimt: Florale Welten Blumen, blühende Wiesen, Bauerngärten

Gustav Klimts (1862–1918) lebenslange künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur – aber auch die Kunstnatur des Jugendstil – ist das Thema der Ausstellung im Gustav-Klimt-Zentrum 2019. Zwischen dem 22. Juni und dem 14. Juli 2019 wird das originale Gemälde „Litzlbergkeller“ (1915/16) am Attersee präsentiert – und kehrt damit nach über 100 Jahren zum ersten Mal an seinen Entstehungsort zurück.
17. Juni 2019
Berthe Morisot, Frau in Grau liegend, Detail, 1879, Öl/Lw, 60 x 73 cm (Privatsammlung, Paris)

Berthe Morisot. Werke und Leben Impressionistin der ersten Stunde malte das moderne Leben der bürgerlichen Frau

Berthe Morisot (1841–1895) war eine zentrale Malerin des Impressionismus: Berühmt für ihre Schilderungen bürgerlichen Lebens, Mutterschaft und Kinder gilt sie heute (wieder) als subtile Beobachterin, die der impressionistischen Malweise die Dimension der Zeitlichkeit abrang.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.