ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler & Künstlerinnen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕

Saarbrücken | Saarlandmuseum: Charlotte Berend-Corinth Wiederentdeckung der Berliner Secessionistin

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 20. Juni 2021
Charlotte Berend-Corinth, Henny (Henriette Seckbach), Detail, 1905, Leinwand, 97 cm x 59 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © Rechtsnachfolge der Künstlerin)

Charlotte Berend-Corinth, Henny (Henriette Seckbach), Detail, 1905, Leinwand, 97 cm x 59 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © Rechtsnachfolge der Künstlerin)

Charlotte Berend-Corinth (1880–1967) kam als Ehefrau, Mutter und Modell eine tragende Rolle in Lovis Corinths Leben und Schaffen (1858–1925) zu. So zeigt er sie beispielsweise in dem Gemälde „Matinee“ (1905) des Saarlandmuseums. Dass Charlotte Berend-Corinth nach ihrer Heirat selbst als Malerin brillierte und neben Käthe Kollwitz als eine der wenigen Künstlerinnen in die Berliner Secession aufgenommen wurde, ist nur wenigen bekannt.

Charlotte Berend-Corinth – eine Wiederentdeckung

Deutschland | Saarbrücken: Saarlandmuseum
6.11.2021 – 20.2.2022

1901 gehörte Charlotte Berend-Corinth zu den ersten Schülerinnen ihres wenig später angetrauten Mannes in Berlin. Die aus (einst) wohlhabendem jüdischen Elternhaus stammende junge Frau faszinierte den um mehr als zwei Jahrzehnte älteren Maler – und verbrachte im Sommer 1902 einen ersten Urlaub mit ihm. In mehr als 60 Porträts hielt er seine Charlotte fest. Als Organisatorin und Mutter zweier Kinder war sie unerlässliche Stütze des an Despressionen leidenden Mannes. Dass sie auch malte und Druckgrafiken schuf, dass sie in der Berliner Sezession ausstellte und jahrelang in der Ausstellungsjury saß, machte Charlotte Berend-Corinth bis zu ihrer erzwungenen Emigration in die USA zu einer zentralen Figur in der Berliner Kunstszene.

 

Charlotte Berend-Corinth, Henny (Henriette Seckbach), 1905, Leinwand, 97 cm x 59 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © Rechtsnachfolge der Künstlerin)
Charlotte Berend-Corinth, Henny (Henriette Seckbach), 1905, Leinwand, 97 cm x 59 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © Rechtsnachfolge der Künstlerin)

 

Dem Vernehmen nach zeigt das Saarlandmuseum die Ölskizze „Die schwere Stunde“ (1908) aus dem LENTOS, Linz. Corinth hatte ihr vorgeschlagen, sich mit einem Blumenstillleben für die Secessionsausstellung zu bewerben. Charlotte Bernd-Corinth zeigte sich als würdige Schülerin ihres Mannes und überraschte alle mit der Darstellung einer Frau, die in den Geburtswehen liegt. Das äußerst kraftvoll gemalte Werk ist leider verschollen und kann heute nur noch in der Ölskizze und in fotografischen Abbildungen nachvollzogen werden. Es offenbart die Malerin als Impressionistin mit offenem Pinselstrich, thematisch ihrem Mann nahestehend (man vergleiche die Dramatik und Drastik, mit der er religiöse Szenen malt) und stilistisch mit Dora Hitz verwandt.

Vor allem ihre freizügigen Druckgrafikserien zu den Tänzerinnen Anita Berber und Valeska Gert um 1920 ließen kurzzeitig Charlotte Berend-Corinths Stern heller strahlen als jenen ihres Mannes. Lovis Corinth unterstützte seine Frau bei ihren Unternehmungen kaum. So hat er ihr sogar verboten, Landschaften am Walchensee zu malen, da die Gegend gleichsam ihm „gehörte“. Nach seinem Tod 1925 war sie mit der Ordnung seines Werks beschäftigt und verfasste das bis heute gültige Werkverzeichnis. Als Künstlerin trat Charlotte Bernd-Corinth erst Ende der 1920er/Anfang 1930er Jahre hervor.

Das Saarlandmuseum freut sich, in parallel zur Ausstellung „Lovis Corinth. Das Leben – ein Fest“ (→ Saarbrücken | Saarlandmuseum: Lovis Corinth) auch das Werk von Charlotte Berend-Corinth umfänglich zu präsentieren und damit einer Künstlerin die Ehre zu erweisen, die allzu lange von der Kunstgeschichte ausgeblendet wurde.
Kuratiert von Kathrin Elvers-Švamberk.

 

Charlotte Berend-Corinth im Saarlandmuseum: Bilder

  • Charlotte Berend-Corinth, Henny (Henriette Seckbach), 1905, Leinwand, 97 cm x 59 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © Rechtsnachfolge der Künstlerin)

Kunst von Frauen

2. Mai 2026
Charlotte Perriand im Refuge Bivouac, 1937, © Archives Charlotte Perriand.
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 2. Mai 2026

Salzburg | Museum der Moderne Mönchsberg: Charlotte Perriand

Charlotte Perriand zählt zu den bedeutendsten Designerinnen des 20. Jahrhunderts. Im Frühjahr 2026 widmet das Museum der Moderne Salzburg der Französin eine umfassende Ausstellung.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
30. April 2026
Anni Albers, Ark panels for Congregation B’nai Israel, Woonsocket, Rhode Island, 1962, Jute, Baumwolle und Lurex auf Holz- und Aluminiumpanels Aufgezogen, 161,9 × 245,2 cm (Foto: Tim Nighswander / Imaging4Art © 2024 The Josef and Anni Albers Foundation / ProLitteris, Zurich)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. April 2026

Wien | Unteres Belvedere: Anni Albers

Das Belvedere würdigt 2026 das vielfältige Werk der Künstlerin und Designerin Anni Albers (1899–1994) erstmals in Österreich mit einer großen Personale.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
22. April 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 22. April 2026

Anni Albers Leben, Werk und Wirkung der deutsch-amerikanischen Designerin

Anni Albers (1899−1994, geb. Anneliese Fleischmann) ist die wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert. Bislang „überschattete“ ihre Ehe mit Josef Albers die Wahrnehmung von Anni Alberts und verhinderte gleichsam den Blick auf das höchst eigenständige Werk der Künstlerin. Erstmals seit fast 20 Jahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 alle Facetten ihres Werks.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
18. April 2026
Helen Frankenthaler, Star Gazing, 1989, Acryl auf Leinwand, 181.6 x 365.8 cm (© 2025 Helen Frankenthaler Foundation, Inc. / ProLitteris, Zurich)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 18. April 2026

Basel | Kunstmuseum Basel: Helen Frankenthaler

Basel | Kunstmuseum Basel: Helen Frankenthaler Helen Frankenthaler Schweiz | Basel: Kunstmuseum Basel Neubau18.4. – 23.8.2026 Im Frühjahr 2026 zeigt das Kunstmuseum Basel mit Helen Frankenthaler […]
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
17. April 2026
Grit Kallin-Fischer, Selbstporträt mit Zigarette, um 1928 (Bauhaus-Archiv Berlin © Bauhaus-Archiv Berlin)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 17. April 2026

Berlin | Museum für Fotografie: Die Bauhaus-Fotografinnen

Im Frühjahr/Sommer 2026 widmet das Museum für Fotografie den Fotografinnen am Bauhaus eine lang erwartete Überblicksausstellung. Unter dem Titel „Neue Frau, Neues Sehen“ werden Experimente zwischen gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie vorgestellt.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
17. April 2026
Marisol, La visita, 1964 (Museum Ludwig, Köln, © 2025, ProLitteris, Zurich, Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, Britta Schlier)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 17. April 2026

Zürich | Kunsthaus Zürich: Marisol

Rund 100 Werke von Marisol aus allen Schaffensperioden in der ersten großen Retrospektive in Europa.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
ARTinWORDS.de Redaktion
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum