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Bremen | Kunsthalle Bremen: Ausstellungen 2020 Welche Ausstellungen zeigt die Kunsthalle Bremen 2020?

Kunsthalle Bremen, Ausstellungen 2020

Kunsthalle Bremen, Ausstellungen 2020

In der Kunsthalle Bremen läuft noch bis 1. März 2020 die Schau „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“. Gleichzeitig sind die Meisterwerke aus der Kunsthalle Bremen zu Gast im Guggenheim Bilbao (bis 16.2. → Bilbao | Guggenheim Museum: Meisterwerke aus der Kunsthalle Bremen). Um die Neugestaltung der Sammlung zu organisieren, bleibt die Kunsthalle Bremen daher zwischen 2. und 20. März 2020 geschlossen.

Am 21. März 2020 eröffnet die Kunsthalle Bremen mit „Norbert Schwontkowski. Some of my Secrets” und stellt ab 16. Mai die bedeutende Kunstsammlung neu vor: „Remix 2020. Die Sammlung neu sehen“.

Dazwischen fokussiert die Kunsthalle Bremen mit „Am Anfang war die Zeichnung. Formen und Funktionen seit der Renaissance“ (ab 1.4.) auf das Arbeiten auf Papier. Den Radierungen von Horst Antes ist ab 15. Juli 2020 eine Sonderausstellung gewidmet.

Im Herbst/Winter 2020 vergibt man wieder den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2020 (ab 29.8.). Die große Winterausstellung ist Pablo Picasso gewidmet: „Die Picasso-Connection. Der Künstler und sein Bremer Galerist“ (ab 21.11.) widmet sich der Geschichte der außergewöhnlich reich bestückten Sammlung an Picasso-Druckgrafiken in Bremen.

 

Welche Ausstellungen zeigt die Kunsthalle Bremen 2020?

Norbert Schwontkowski. Some of my Secrets (21.3.–2.8.2020)

Die Kunsthalle Bremen organisiert gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bonn und dem Kunstmuseum Den Haag eine groß angelegte Werkschau des 2013 verstorbenen Künstlers Norbert Schwontkowski, die rund 70 seiner Gemälde und mehr als 30 Skizzenbücher aus seinem Nachlass sowie deutschen und internationalen Sammlungen vorstellt.

 

Am Anfang war die Zeichnung. Formen und Funktionen seit der Renaissance (1.4.–28.6.2020)

Am Anfang eines künstlerischen Werkprozesses steht in der Regel die Zeichnung. Als Skizze ist sie der erste sichtbare Ausdruck einer künstlerischen Idee. Die meisten Zeichnungen wurden nicht als eigenständige Kunstwerke geschaffen, sondern dienten der Konzeption und Umsetzung eines übergeordneten Werkes in Malerei, Bildhauerei, Architektur, Druckgrafik, Kunsthandwerk etc.

Der Rundgang durch die Ausstellung folgt den Formen und Funktionen von Zeichnungen. So lässt sich innerhalb eines Werkprozesses eine grobe Abfolge von der ersten Ideenskizze, über den Kompositionsentwurf und die Detailstudie bis hin zur direkten Vorlage- oder Reinzeichnung beobachten. Über vergrößerte Details werden Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers und den Bildfindungsprozess ermöglicht. Die Ausstellung präsentiert prominente wie auch unbekannte meisterhafte Zeichnungen aus dem Bestand des Bremer Kupferstichkabinetts und versammelt in den beiden Studiensälen rund 50 Originale vom 15. bis 20. Jahrhundert.

 

Remix 2020. Die Sammlung neu sehen (ab 16.5.2020)

Nach achteinhalb Jahren präsentiert die Kunsthalle Bremen ihre Sammlung grundlegend neu. Die Bestände wurden dafür einer Revision unterzogen. Überraschende Funde aus dem Depot begegnen altbekannten Meisterwerken. Was lange in separaten Sälen gezeigt wurde, trifft nun aufeinander: Deutsche und französische Kunst starten einen kreativen Dialog. Vor dem Hintergrund der internationalen Kunstgeschichte wird die außergewöhnliche Tradition des Kunstvereins in Bremen und seiner bürgerlichen Unterstützer sichtbar.

 

Horst Antes. Radierungen (15.7.–8.11.2020)

Seit den 1960er Jahren hat Horst Antes neben seinen Gemälden und Skulpturen ein umfangreiches und vielfältiges graphisches Werk geschaffen. Aus Anlass der Publikation des Werkverzeichnisses der Radierungen präsentiert die Kunsthalle Bremen eine Auswahl seiner Graphiken in diesem Medium von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart. Das Spektrum reicht von seinen bekannten „Kopffüßlern“ in subtilen und linearen Farbradierungen zu den flächigen Variationen über Häuser und Architekturen der letzten Jahre.

 

Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2020 (29.8.–1.11.2020)

Für den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen werden wieder 10 Künstlerinnen und Künstler nominiert. Bereits zum 47. Mal wird 2020 der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen verliehen, einer der bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Er zeichnet im deutschen Sprachraum lebende bildende Künstlerinnen und Künstler für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus.

Zehn angesehene Kuratorinnen und Kuratoren schlagen unabhängig voneinander je einen Künstler oder eine Künstlerin vor, deren Werke in der Kunsthalle Bremen in einer Ausstellung zu sehen sind. Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine renommierte, internationale Jury die/den Preisträger/in. Zu diesen zählten in den letzten Jahren u.a. Arne Schmitt (2018), Emeka Ogboh (2016), Nina Beier (2014), Daniel Knorr (2012), Thea Djordjadze (2009), Ulla von Brandenburg (2007), Clemens von Wedemeyer (2005), Tino Sehgal (2003), Olafur Eliasson (1997) und Wolfgang Tillmans (1995).

 

Die Picasso-Connection. Der Künstler und sein Bremer Galerist (21.11.2020–21.3.2021)

→ XX

In der Kunsthalle Bremen befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen druckgrafischer Arbeiten Pablo Picassos. Wie kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich Picasso die Vielfalt der grafischen Techniken zu Eigen gemacht und durch sein Spiel mit der künstlerischen Abwandlung erweitert. Die Ausstellung widmet sich erstmals der einzigartigen Geschichte der Bremer Sammlung.