0

Van Gogh Museum: Hockney – Van Gogh „Die Freude an der Natur“ zeigt Landschaftsbilder und Einfluss des Niederländers

David Hockney, More Felled Trees on Woldgate, Detail, 2008, Öl auf 2 Leinwände, 91,4 x 122 je, 152,4 x 243,8 cm gesamt (© David Hockney, Foto: Richard Schmidt)

David Hockney, More Felled Trees on Woldgate, Detail, 2008, Öl auf 2 Leinwände, 91,4 x 122 je, 152,4 x 243,8 cm gesamt (© David Hockney, Foto: Richard Schmidt)

David Hockney (* 1937) und Vincent van Gogh (1853–1890) in einer gemeinsamen Ausstellung – das ist ein Novum für den erfolgreichen britischen Maler. Beide Maler begeistern sich für die Natur, arbeiten mit leuchtenden, hellen Farben und experimentieren mit der Perspektive. In der Amsterdamer Schau spielen Hockneys monumentale Yorkshire Landschaften eine zentrale Rolle.

120 Werke von David Hockney und Van Gogh treffen in der Amsterdamer Schau aufeinander, darunter „The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire“ (2011) aus dem Centre Pompidou (→ David Hockney schenkt Paris „The Arrival of Spring“). Neben den monumentalen Landschaftsbildern, die der britische Künstler auf mehreren Leinwänden entwickelt, werden auch seine intimen Skizzenbücher und die bekannten iPad Zeichnungen präsentiert. Die Fotografin Rineke Dijkstra schuf ein Porträt des nunmehr 81-jährigen Künstlers, der erst kürzlich zum „teuersten lebenden Maler der Welt“ wurde. Erstmals wird im Van Gogh Museum Amsterdam der Einfluss des niederländischen Postimpressionisten auf das Werk Hockneys untersucht, formale und thematische Inspirationen nachvollziehbar.

 

Hockneys Liebe zur Natur

In den späten 1990ern kehrte David Hockney aus Los Angeles, Kalifornien, in seine Heimat, den Yorkshire Wolds, in Großbritannien zurück (→ David Hockney: Retrospektive des Werks). Hier wandte er sich dem charakteristischen Landleben und der Landschaft zu. Diese sogenannten Yorkshire Landschaften sind den Jahreszeiten gewidmet, wodurch David Hockney den Fluss der Welt einfängt.

Die farbintensiven, kontrastreichen Landschaften, die David Hockney nach den inzwischen berühmten Pop Art Gemälden entwickelte, sind Verdichtungen der Natur rund um den Maler. In oftmals monumentalem Format zeigen diese Landschaften Hockneys Liebe zur Natur – und lassen sich deutlich mit Van Goghs Landschaftsauffassung vergleichen. „Die Ernte” (1888), „Feld mit Irisen bei Arles” (1888) und „Der Garten vom Saint-Paul Hospital [Fallende Blätter]“ (Saint-Rémy-de-Provence, Oktober 1889) zählen zu den wichtigsten Landschaftsbildern des Holländers in Südfrankreich und jenen Kompositionen, die mit Hockneys mehr als 100 Jahre später entstandenen Werken als Inspiration dienten. Die stilisierten vertikalen Linien der Baumstämme in den späten Bildern Van Goghs sind ähnlich der wiederholten Linien in Hockneys „The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire“ (2011).

„Die Welt ist bunt. Sie ist wunderschön, denke ich. Die Natur ist großartig. Van Gogh verehrte die Natur. [...] Es war ihm vielleicht elend zumute gewesen, aber das zeigt sich nicht in seiner Arbeit. Es gibt immer Dinge, die versuchen, dich runterzuziehen. Aber wir sollten mit Freude die Welt betrachten.“ (David Hockney über Vincent van Gogh)

 

 

David Hockney, Vincent van Gogh und die romantische Naturauffassung

Wenige zeitgenössische Elemente wie Strommasten unterscheiden die Kulturlandschaften aus dem späten 19. und dem frühen 21. Jahrhundert. Beide Maler bedienen sich eines romantischen Landschaftsbegriffs, der mehr mit einer pittoresken Hirtenszene zu tun hat als mit der modernen Arbeitswelt. Grundsätzlich geht es sowohl Van Gogh wie auch Hockney um malerische Problemstellungen, um den Akt des Sehens an sich und weniger – wie der niederländische Kurator konstatiert – um konzeptuelle, visionäre Zugänge. Und doch geht es beiden bei allem Realismus nicht um einen anekdotischen Blick auf ihre Zeit. Der Niederländer bediente sich der Bauern als Symbole einer heilen, mit Natur und Gott verbundenen Menschheit. Hockney schildert die Natur, weil er sich an ihr erfreut und gleichzeitig durch die Bilder von ihr seine Theorien zum wandernden Blick exemplifizieren kann. Das Nacherfinden von Natur auf einer flachen Leinwand (oder einem digitalen Bild, oder einer facettierten Fotografie) kann als die Erschaffung einer eigenen Welt gedeutet werden, so den Hartog Jager, der im gleichen Atemzug Vincent van Gogh und David Hockney in die Tradition der Romantik stellt. Novalis‘ Aufforderung – „die Welt muss romantisiert werden“ – folgend, vermitteln Van Gogh und Hockney im „poetischen Akt“ des Malens eine Ahnung und Mitteilung von der „ursprünglichen Totalität der Welt“. Die „Handlungsanleitung“ des Schriftstellers liest sich wie folgt:

„Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe so romantisiere ich es […].“1 (Novalis)

Subjektives Empfinden und persönliche Handschrift verbinden sich sowohl in Vincent van Goghs wie auch David Hockneys Bildern, wobei die „Freude des Sehens“ dem konzeptuellen Denken (z.B. den Regeln der Perspektive) nicht zuwiderläuft.

 

 

Monumental und polyfokal

Die Unterschiede zwischen den Werken des „Vaters der Moderne“ und seinem Nachfolger sind genauso gigantisch, allen voran die Größenverhältnisse von Hockneys Kunst. Während der eine handliche Mittelformate schuf, arbeitet der andere mit der Überwältigungsmacht der Monumentalität. Mitten im Bild zu stehen, den Überblick zu verlieren und so der „Hölle“ Zentralperspektive zu entgehen, sind ursächlich dafür verantwortlich und gleichzeitig auch die Folgen. Bei aller überraschenden Ähnlichkeit in Motivwahl und malerischer Faktur war es doch nicht David Hockneys Wunsch, Vincent van Gogh nachzueifern oder zu imitieren. Hans den Hartog Jager stellt in einem einleitenden Beitrag die erstaunte Frage, ob denn beide Künstler nach langem Schauen und Analysieren ihrer Umgebung zu den gleichen Schlüssen gelangt sind. Haben Hockney und Van Gogh die Gleichen Muster in der Natur, die gleiche potentielle Energie in Geometrie und Komposition entdeckt?

Nun für David Hockney ist überliefert, dass dessen Beschäftigung mit der Zentralperspektive schon in seiner Jugend begann. Jeden Tag ging der Elfjährige in seiner Schule in Bradford an einer Reproduktion von Fra Angelicos „Verkündigung“ (1437–1446), einem Fresko in San Marco, Florenz, vorbei. Wenn auch Fra Angelico die Szene mit Hilfe der Regeln der neuen Zentralperspektive konstruierte und so Tiefe und Raum der Architektur zu illusionieren wusste, so bricht er doch in einigen Punkten das Konzept und steigert so den religiösen Gehalt: Die beiden Figuren sind viel zu groß, und der Lichteinfall widerspricht der Architektur einer Loggia. Hockneys Lieblingskünstler sind demnach auch jene, die – so der Kurator – ihre eigene Bildwelt erschaffen haben wie Giotto Vincent van Gogh und Pablo Picasso, oder auch der Moskauer Ikonenmaler Andrei Rublev (um 1360–1430).

 

 

Farbe und Licht

Für Vincent van Gogh war die Frage von korrekter Raumwiedergabe nur am Beginn seiner Beschäftigung mit Malerei (um 1880–September 1884 → Vincent van Gogh im Borinage. Die Geburt eines Künstlers) ein Thema, danach wandte er sich schnell den Phänomen Farbe zu und begann seine Bilder ganz aus Farbwerten aufzubauen. Zu Van Goghs Leitstern wurde Eugène Delacroix, dessen Farbtheorie er verwendete (→ Delacroix und die Malerei der Moderne). Dass er sich so radikal vom malerischen Naturalismus der Haager Schule zum Pointillismus in der Pariser Phase und schlussendlich zu den von der Wiedergabe des Gesehenen so befreiten Gemälden der Spätzeit entwickeln konnte, überrascht noch immer. Mit seiner Reise nach Arles folgte Vincent van Gogh einer inneren Notwendigkeit, um intensive Farbkontraste und helles, „japanisches“ Licht zu finden (→ Vincent van Gogh : Paul Gauguin in Arles). Für Hans den Hartog Jager stehen Van Gogh und Hockney in der Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts, Raum, Licht und Bewegung auf dem flächigen, ruhigen Bildträger darstellen zu wollen. Für David Hockney ist die Schnelligkeit von Van Goghs Entwicklung direkt mit dessen isolierter Position verbunden.2 Sein Gemälde „Looking at Pictures on a Screen” (1977, Privatsammlung) zeigt eine Reproduktion von Van Goghs „Sonnenblumen“ neben Jan Vermeer „Stehende Virginalspilerin“ und Piero della Francescas „Taufe Christi“, alle drei Gemälde hängen in der National Gallery in London.

Hockney wandte sich selbst in den 1960er Jahren gegen den Naturalismus sowohl der Pop Art wie auch des Fotorealismus. Stattdessen interessierte er sich für die Menschen, und wie sie in Licht, Raum, Farbe zu einer gemalten Welt zusammengefügt werden können. Seinen „Arles-Moment“ hatte er in Los Angeles, wo das Sonnenlicht strahlender ist und die Farben bunter. Es folgten Jahre des Naturalismus, in denen Hockney zu den bekanntesten zeitgenössischen Malern der Welt avancierte. Anfang der 1970er Jahre beschäftigte sich Hockney mit Opernproduktionen und malte wenig. Mit „Kerby (After Hogarth) Useful Knowledge“ (1975, The Museum of Modern Art) löste er sich vom Dogma der Zentralperspektive und brach gleichzeitig mit dem Naturalismus. Es folgten farbenreiche Landschaften mit vielen Blickpunkten, so genannte „space paintings“. Im Jahr 2003 kehrte er nach 20-jähriger Abwesenheit nach Yorkshire zurück. Hier entdeckte er mit Begeisterung, wie sich die Natur ständig veränderte (im Gegensatz zu Kalifornien). Diesen Fluss der Zeit fängt der Künstler seither in monumentalen Gemälden, iPad Zeichnungen und multifokalen Fotografien ein.

 

 

Skizzenbücher und iPad Zeichnungen

Während der Yorkshire Periode begann David Hockney auf dem iPad zu zeichnen und diese Bilder seinen Freunden zu schicken (→ David Hockneys iPad Zeichnungen). Auch hier zeigt sich seine Vorliebe für leuchtende, reine Farben. Zwanzig iPad Zeichnungen stellt das Van Gogh Museum Amsterdam im Großformat aus. Dazu kommen noch Hockneys Skizzenbücher: Einzelne Seiten belegen die unglaubliche Nähe von Hockneys Zeichenstil mit dem Malstil von Vincent van Gogh. Weiters präsentiert das Museum Videos, Aquarelle, schwarz-weiß Zeichnungen und Druckgrafiken.

„Seine Bilder sind voller Bewegung. An Van Goghs Gemälden lieben die Menschen, dass alle Pinselspuren sichtbar sind, und man so sehen kann, wie sie gemalt werden. Wenn man einen Grashalm malt, dann sehen Sie genau hin und sehen mehr. Und dann siehst du die anderen Grashalme und du siehst immer mehr. Nun, das ist aufregend für mich und es war auch für Van Gogh aufregend. Ich meine, er hat sehr deutlich gesehen“ (David Hockney über Vincent van Gogh)

 

 

Van Gogh Museum. Hockney – Van Gogh: Bilder

  • David Hockney, Kilham to Langtoft II, 27 July 2005, Öl/Lw, 61 x 91,4 cm (© David Hockney)
  • David Hockney, Woldgate Vista, 27 July 2005, Öl/Lw, 61 x 91,4 cm (© David Hockney)
  • David Hockney, Woldgate Woods, 26, 27 & 30 July 2006, Öl auf 6 Leinwänden, 91,4 x 122 cm je, 182,9 x 365,8 cm gesamt (© David Hockney)
  • David Hockney, Woldgate Woods, 6 & 9 November 2006, Öl auf 6 Leinwänden, 91,4 x 122 cm je, 182,9 x 144'' gesamt, (© David Hockney)
  • David Hockney, More Felled Trees on Woldgate, 2008, Öl auf 2 Leinwände, 91,4 x 122 je, 152,4 x 243,8 cm gesamt (© David Hockney)
  • David Hockney, May Blossom on the Roman Road, 2009, Öl auf 8 Leinwänden, 91,4 x 122 cm je, 182,8 x 487,7 gesamt (© David Hockney)
  • David Hockney malt „May Blossom on the Roman Road”, 2009, © David Hockney, Foto: Jean-Pierre Gonçalves de Lima
  • David Hockney, The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (twenty eleven), Öl auf 32 Leinwänden, 91,4 x 122 cm je, 365,8 x 975,4 gesamt (© David Hockney, Foto: Richard Schmidt, Collection Société des Amis du Musée national d'Art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris)
  • Vincent van Gogh, Feld mit Iris bei Arles, Arles, Mai 1888, Öl/Lw, 54 cm x 65 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)
  • Vincent van Gogh, Die Ernte, Arles, Juni 1888, Öl/Lw © Van Gogh Museum, Amsterdam (Van Gogh Museum, Amsterdam / Vincent van Gogh Foundation)
  • Vincent van Gogh, Unterholz, Saint-Rémy-de-Provence Juli 1889, Öl auf Leinwand, 73 × 92,3 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam / Vincent van Gogh Foundation)
  • Vincent van Gogh, Der Garten vom Saint-Paul Hospital („Fallende Blätter“), Saint-Rémy-de-Provence, Oktober 1889, Öl/Lw, 73.8 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam / Vincent van Gogh Foundation)

Weitere Beiträge zu David Hockney

5. Februar 2019
David Hockney, My Parents, Detail, 1977 (Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019)

Bucerius Kunstforum: David Hockney Retrospektive Überblicksausstellung des britischen Malers und Grafikers

Retrospektive Ausstellung im Bucerius Kunstforum, Hamburg, zeigt David Hockneys Werk von den 1960ern, zu den Bild-Ikonen aus Südkalifornien und der Neuerfindung des kubistischen Raumes von den 1980ern bis heute
26. September 2017
David Hockney, The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (twenty eleven), Detail (Centre Pompidou, Paris, © David Hockney, Foto: Jonathan Wilkinson)

David Hockney schenkt Paris „The Arrival of Spring“ Frühlingsanfang in Yorkshire für Frankreich

Wie gerade bekannt wurde, schenkt David Hockney (* 1937) der Stadt Paris sein größtes Gemälde: „The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (twenty eleven)”, bestehend aus einem panoramaartigen Wandgemälde sowie 51 iPad-Zeichnungen, ausgedruckt auf Papier. Anlässlich seiner Retrospektive im Centre Pompidou, noch bis zum 23. Oktober 2017 zu sehen, zeigt sich der britische Maler großzügig.
20. Juni 2017
David Hockney, A Bigger Splash, 1967, Acryl auf Leinwand, 242,50 x 243.90 x 3 cm © David Hockney, Collection Tate, London

David Hockney: Retrospektive des Werks Große Ausstellung zum 80. Geburtstag in Paris, London und New York

Anlässlich des 80. Geburtstags von David Hockney (* 1937) widmen die Tate London, das Centre Pompidou in Paris und das Museum of Modern Art in New York ihm eine große Ausstellung mit den wichtigsten Werken des britischen Malers. Berühmt wurde Hockney für seine Swimming Pool Paintings der 1960er Jahre (er war 1964 nach Kalifornien übersiedelt).

Weitere Beiträge zu Vincent van Gogh

23. März 2019
Vincent van Gogh, Mohnblumen in einer Vase, Detail, 1886 (Wadsworth Atheneum Museum of Art, Hartcort, Connecticut, Bequest of Anne Parrish Titzell)

Vincent van Goghs Mohnblumen als Original bestätigt – im Herbst im Museum Barberini zu sehen Farbstudie aus dem Frühsommer 1886

Das Wadsworth Atheneum in Hartford, Connecticut, ist um ein Gemälde von Vincent van Gogh reicher. Das Van Gogh Museum in Amsterdam bestätigte, dass das pittoreske Gemälde „Mohnblumen in einer Vase“ aus dem Frühsommer 1886 ein Original des holländischen Malers ist!
1. Dezember 2018
Vincent van Gogh Selbstporträt, Detail, 1889, Öl/Lw, 57.79 × 44.5 cm (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. John Hay Whitney)

Tate Britain: Van Gogh und Großbritannien Einfluss britischer Kunst und Kultur und Reaktion britischer Künstler auf Van Gogh

Van Gogh und Großbritannien zeigt den Einfluss, den London und die britische Kultur - von Charles Dickens bis John Constable und Everett Millais - auf den Niederländer hatte, und wie seine Kunst britische Künstler inspirierte.
1. Dezember 2018
Vincent van Gogh, Sonnenblumen, Detail, Arles, Januar 1889, Öl/Lw, 95 cm x 73 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)

Van Gogh und die Sonnenblumen Entstehung, Maltechnik und Erhaltung

2019 präsentiert das Van Gogh Museum Amsterdam Vincent van Goghs berühmtes Gemälde „Sonnenblumen“ (1889). Neben den Ergebnissen der jüngsten technologischen Forschung stellt die Ausstellung auch die Genese dieses Meisterwerks vor. Seine Entstehung hängt eng mit Vincent van Goghs Beziehung zu Paul Gauguin und seinen Nervenzusammenbruch 1888 zusammen.
  1. Für alle Novalis Zitate: Novalis,  Werke, Tagebücher und Briefe Friedrich von Hardenbergs, hg. von Hans-Joachim Mähl und Richard Samuel,, Bd. 2, S. 334.
  2. David Hockney in einem Interview mit Martin Gayford, 2010, Siehe: Ausst.-Kat. S. 45.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.