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Paris | Fondation Louis Vuitton: Cindy Sherman

Cindy Sherman, Untitled #582, Detail, 2016 (Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York © 2019 Cindy Sherman)

Cindy Sherman, Untitled #582, Detail, 2016 (Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York © 2019 Cindy Sherman)

Die Louis-Vuitton-Stiftung ehrt mit Cindy Sherman eine der größten zeitgenössischen Fotografinnen – und organisiert eine Retrospektive mit Werken von 1975 bis heute. Als Model ihrer eigenen Aufnahmen, mit besonderem Gespür für Inszenierung, Schminke und Kunstgriffe aller Art verkörpert die amerikanische Künstlerin viele Identitäten. Diese dienten ihr als Spiegel der modernen Gesellschaft in den USA.

Diese Ausstellung beleuchtet das Werk der Künstlerin von 1975 bis 2020 und versammelt dafür 170 mehr als 300 Werke aus den Serien „Untitled film stills“, „Rear Screen Projections“, „Fashion“, „Broken Dolls“, „History Portraits“, „Disasters“, „Hollywood and Hampton Types“, „Clowns“, „Society Portraits“, „Murals“, „Flappers“ und „Men“. Cindy Sherman und Kuratoren arbeiteten an einer Dramaturgie, in der alte, neue oder sogar unveröffentlichte Bilder miteinander verbunden werden.

Ein „Crossing Views“ vervollständigt die Veranstaltung mit einer Auswahl von Werken französischer und internationaler Künstler aus den Sammlungen der Stiftung im Dialog mit Cindy Sherman. Etwa 60 Werke von Damien Hirst, Clément Cogitore, Wolfgang Tillmans, Andy Warhol, Gilbert & George, Louise Bourgeois und anderen werden zu sehen sein.

Quelle: Fondation Louis Vuitton, Paris

Cindy Sherman in der Fondation Louis Vuitton: BiIder

  • Cindy Sherman, Untitled #582, Detail, 2016 (Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York © 2019 Cindy Sherman)

Weitere Beiträge zu Cindy Sherman

28. Januar 2020
Cindy Sherman, Untitled Film Still #2, Detail, 1977, Silbergelatineabzug, 95,5 x 70 cm (KUNSTMUSEUM WOLFSBURG, Courtesy of the artist and Metro Pictures, New York)

Wien | Bank Austria Kunstforum: The Cindy Sherman Effect Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst

Cindy Shermans Werk, beginnend mit ihren ikonischen „Untitled Film Stills“ (1977–1980), inspirierte nachfolgende Künstlergenerationen dazu, die Thematik Identität und Transformation in diversen Medien zu erkunden. Die Kamera wird als Spiegel oder Bühne für Inszenierungen des Selbst verwendet.
30. Juli 2019
Chuck Close, Self-Portrait, Detail, 2009 (Albertina, Wien)

Schlossmuseum Linz: Andy Warhol bis Cindy Sherman. Amerikanische Kunst aus der Albertina Klaus Albrecht Schröder kuratiert Ausstellung zur Amerikanischen Kunst in Linz

Mehr als 200 Werke von Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Tom Wesselmann, Alex Katz, Robert Longo, Cindy Sherman, Nan Goldin, Sherrie Levine u.a. Gastspiel der Albertina im Schlossmuseum in Linz.
26. Juni 2019
Cindy Sherman, Untitled Film Still #21, Detail, 1978 (© Cindy Sherman, Courtesy of the artist, Sprüth Magers and Metro Pictures, New York)

Cindy Sherman: „Untitled Film Stills” in der National Portrait Gallery, London Retrospektive der amerikanischen Fotokünstlerin

National Portrait Gallery zeigt die gesamte Serie „Untitled Film Stills“ (1977–1980) von Cindy Sherman. Wichtige Fotografien aus weiteren Serien ergänzen die Schau zu einer Retrospektive. Aufschlussreich wird die Gegenüberstellung von Ingres' Porträt von Madame Moitessier und Shermans Interpretation der Komposition.

Aktuelle Ausstellungen

1. Juli 2020
Larry Poons, Nixe's Mate, 1961, Acryl auf Leinwand, 178x 285 x 4 cm (Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1996, Photo: mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien © Bildrecht, Wien2020)

Wien | mumok: Misfitting Together. Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art Andy Warhols serielles Denken kontextualisiert

Pop Art, Minimal und Conceptual Art aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig unter dem Aspekt des Seriellen erweitert den Blick auf Andy Warhols Werk. Modulare und serielle Ideen nach Mel Bochner in deutscher und amerikanischer Kunst der 1960er und 1970er Jahre.
23. Juni 2020
Angelika Kauffmann, Selbstporträt der Künstlerin am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, Detail, Rom 1794, Öl/Lw, 147,3 x 215,9 cm (Nostell Priory, West Yorshire © National Trust Images/John Hammond)

Düsseldorf | Museum Kunstpalast: Angelika Kauffmann Bedeutendste Künstlerin Europas um 1800

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und weltgewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre repräsentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizismus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit.
19. Juni 2020
Peter Lindbergh, Uma Thurman, New York, 2016 © Peter Lindbergh (courtesy Peter Lindbergh, Paris)

Hamburg | MKG: Peter Lindbergh „Untold Stories“ feiert Lindberghs „Neue Frau“

Peter Lindbergh war einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten 40 Jahre. Er fotografierte Menschen so wie sie sind, natürlich und authentisch, und prägte einen völlig neuen Typus des Supermodels.