Damien Hirst

Wer ist Damien Hirst?

Damien Hirst (* 7.6.1965, Bristol) ist ein britischer Künstler, der im Rahmen der Young British Artists während der 1980er Jahre zu Weltruhm kam und 1995 den Turner Prize gewann. Sein berühmtestes Werk ist „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ (1992), weiters beschäftigte er sich mit Dot Paintings, Spin Paintings, er klebt Schmetterlinge auf Leinwände und malt glitzernde Totschädel. Damien Hirst ergründet in seinem Werk werden komplexe Zusammenhänge zwischen Kunst, Wissenschaft, Religion, Leben und Tod.

„Great art – or good art – is when you look at it, experience it and it stays in your mind. I don’t think conceptual art and traditional art are all that different. There’s boring conceptual art and there’s boring traditional art. Great art is if you can’t stop thinking about it, then it becomes a memory.“ (Damien Hirst, 2010)

Kindheit und Jugend

Damien Hirst wurde am 7. Juni 1965 in Bristol geboren und wuchs in Leeds auf. Sein Vater war ein Automechaniker, der die Familie verließ, als sein Sohn zwölf Jahre alt war. Hirst stammt aus einfachen Verhältnissen, seine Mutter Mary Brennan zog ihn allein groß und hatte mit der rebellischen Seite ihres Sohnes zu kämpfen.

Ausbildung

Allerdings zeichnete Damien Hirst schon als Jugendlicher mit Begeisterung. Seine Mutter förderte in Ansätzen dieses Talent. In der Folge gelang es Hirst, in künstlerisch ausgerichteten Bildungseinrichtungen aufgenommen zu werden. Zwischen 1981 und 1984 besuchte er das Anatomiemuseum der medizinischen Fakultät der Universität Leeds unzählige Male. Ein dort entstandenes Foto liegt der Arbeit „With Dead Head“ zugrunde. 1983/84 nahm Damien Hirst am Grundlagenkurs am Jacob Kramer College of Art, Leeds, teil. Er begann noch in Leeds, intensiv an der Entwicklung seines eigenen Werks zu arbeiten.

1984 zog Damien Hirst nach London, wo er auf Baustellen arbeitete, weil er am Goldsmiths College nicht aufgenommen worden ist. Hirst entdeckte einen Berg angesammelte Gegenstände im verlassenen Haus seines Nachbarn Mr. Barnes in der White Hart Lane, Wood Green, London. Diese Objekte verwendete Hirst als Material für eine Reihe von Collagen (1983–1987).

Hirst sah in der Londoner Hayward Gallery eine Arbeit des britischen Künstlers Francis Davison, der vor allem mit Collagen Bekanntheit erlangt hatte. Davon nachhaltig beeindruckt, suchte er Margaret Mellis in Southworld auf, um Arbeiten von Davidson zu sehen. Zudem arbeitete er einige Zeit in einem Leichenschauhaus. Dort machte er Erfahrungen – ungeschönte Begegnungen mit tragischen Schicksalen und dem Tod –, die er später in den Totenschädel-Werken verarbeitete.

Zwischen 1986 und 1989 studierte Damien Hirst am Goldsmiths College. Als Student begann er in der Anthony d’Offay Gallery zu arbeiten. Dort traf er Künstler wie Andy Warhol, und später Anselm Kiefer, Brice Marden und Gerhard Richter. Bereits 1986 schuf Damien Hirst sein erstes „Spot Painting“. Bereits im Februar 1987 organisierte er gemeinsam mit Holden Rowan eine erste Gemeinschaftsausstellung in der Old Court Gallery im Windsor Arts Centre. Eine seiner frühen „pan“-Arbeiten konnte er gleichzeitig in einer von Angus Fairhurst organisierten Gruppenausstellung am Institute of Education in London ausstellen.

Bereits 1988 schuf Damien Hirst seine ersten Arzneischränke, „Sinner“ und „Enemy“; vier weitere – „Bodies“, „Liar“, „Pretty Vacant“ und „Seventeen“ – zeigte er in der Abschlussausstellung am Goldsmiths College neben drei frühen Collagen (1989).

Freeze 1988

Bereits während des zweiten Jahres am Goldsmiths organisierte Damien Hirst „Freeze“, eine Ausstellung mit Freunden und Kommilitonen, darunter Steven Adamson, Angela Bulloch, Mat Collishaw, Ian Davenport, Angus Fairhurst, Anya Gallaccio, Gary Hume, Michael Landy, Abigail Lane, Sarah Lucas, Lala Meredith-Vula, Richard Patterson, Simon Patterson, Stephen Park und Fiona Rae.

Die drei Teile der Ausstellung fanden in einem ungenutzten Gebäude der Hafenbehörde in den Londoner Surrey Docks statt. Hirst zeigte im ersten Teil „Boxes“ (6.–22.8.) und im dritten Teil die Punkte-Wandbilder „Edge“ und „Row“ (bis 29.9.). Damien Hirst und seinen Kommilitonen verschaffte die „Freeze“ einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt. Die Ausstellung bestach vor allem durch das – für ein studentisches Projekt – hohe Niveau in der Ausführung. Schlussendlich begannen auch Sammler, sich für die Präsentation zu interessieren. Einige der gezeigten Goldsmiths-Studenten wurden später als Young British Artists zu aufstrebenden Talenten der jungen Kunstszene. Nach Ende der Ausstellung nutzten Hirst, Fairhurst, Collishaw, Bulloch und andere Kunststudenten das Gebäude als Atelier.

„An der Hochschule habe ich viele Arbeiten gesehen, die mir besser zu sein scheinen als das, was man in den Galerien sah, aber nicht al diese Studenten konnten nach dem Studium Ausstellungen in Londoner Galerien ausrichten. Das war für mich der Anreiz, einen Ort zu suchen und die Ausstellung zu organisieren. Und wenn man schon etwas macht, sollte man es auch richtig machen.“1 (Damien Hirst 1995 über die „Freeze“)

Young British Artist

Ab 1990 arbeitete Damien Hirst an Arzneimittelschränken (die Installation „PHarmacy“ von 1992), seine Farbexperimente in Form von Punktebildern [Spot Paintings], Schmetterling-Gemälden und in Form von in Formaldehyd eingelegten Tieren an der Konfrontation mit dem Tod. Mit den Skulpturen „A Hundred Years“ und „A Thousand Years” (beide 1990), „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living” (1992) sowie „Mother and Child Divided” (1993) erfand Damien Hirst seinen persönliche Handschrift.

Den ersten Grafikzyklus widmete Damien Hirst ebenfalls dem Themenkreis Medizin. 13 großformatige Siebdrucke unter dem ironischen Titel „The Last Supper“ zeigen Verpackungen von Arzneimitteln, doch anstelle der Namen fügte er klassisch-britische Nahrungsmittel hinzu (150 Abzüge, einige Artist’s Proofs). Seinen eigenen Namen variierte Hirst im Stil von Firmennamen. Für Hirst ist Medizin wie Religion und Kunst ein Glaubenssystem, das gleichermaßen verführerisch und illusorisch ist. Der Künstler zeigte sich schon am Beginn seiner Karriere überrascht davon, dass einige Menschen an die Medizin und nicht an Kunst glauben, ohne jedoch eine davon zu hinterfragen.2

The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living

Ab 1991 arbeitete Damien Hirst an Werken mit Tieren, die er in Formaldehyd einlegte und zur Werkgruppe „Natural History“ zusammenfasste. Zu den ersten Schaukästen zählte eine Gruppe von vier unter dem Titel „The Lovers (The Committed Lovers (The Spontaneous Lovers) (The Detached Lovers) (The Compromising Lovers)“ von 1991 enthielten Tierorgane in Probengefäßen. Die beiden Arbeiten „Isolated Elements Swimming in the Same Direction for the Purpose of Understanding (Left)” und “Right” aus dem gleichen Jahr bestehen aus Plexiglaskästen mit eingeschlossenen Fischen. Eine Steigerung stellt „Stimulans (and the Way They Affect the Mind and Body)“ (1991) dar. In zwei auf dem Boden stehenden Glaskästen positionierte Damien Hirst zwei Schafsköpfe ohne Haut. Schnell entwickelten sich diese an naturwissenschaftliche Präsentationsformen erinnernden Schaukästen zum Erkennungsmerkmal seiner Kunst. Noch in diesem Jahr beauftragte Charles Saatchi den Künstler mit der Ausführung seines bekanntesten Werks.

Mit „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living” hatte Hirst sein bis heute bekanntestes Kunstwerk geschaffen. In der Gruppenausstellung „Young British Artists” in der Londoner Saatchi Gallery stellte er 1992 erstmals den Katzenhai im Becken aus, womit ihm als „Young British Artist“ der internationale Durchbruch gelang. Damit übertrug Hirst eine Methodik der Naturwissenschaften in den Kunstkontext.

„Ein Hai ist furchterregend, er ist größer als wir und lebt in einer uns fremden Umgebung. Er scheint lebendig, wenn er tot ist, und tot, wenn er lebendig ist. Und er kann einen toten und fressen, daher liegt eine morbide Neugier darin, ihn zu betrachten. Mir gefällt diese Vorstellung, die Welt verstehen zu wollen, indem man Dinge daraus isoliert. Man tötet etwas, um es zu betrachten. Man muss einen Hai in Flüssigkeit konservieren, das ähnelt seinem natürlichen Lebensraum. Er muss so groß sein. Ich hoffe, dass man ihn auf dem ersten Blick für lebendig hält.“3 (Damien Hirst, 1997)

Dass Damien Hirst mit Tieren als Material arbeitet und ihre Körper in Formaldehyd konserviert ausstellt, hat viele Kritiker in den letzten Jahrzehnten gegen den Künstler Position beziehen lassen. Seine Kunstwerke würden den Voyeurismus herausfordern und die Tiere würdelos präsentieren. Am 9. Mai 1994 beschädigte eine unbekannte Person die Skulptur „Away From the Flock“ (ein einzelnes Jungschaf) in der Serpentine Gallery, indem sie schwarze Tinte in den Glasbehälter schüttete. Über Nacht restaurierte der Künstler sein Werk.

Diese Werke trugen dem jungen Künstler seine erste Nominierung für den Turner Prize (1992) und ein einjähriges DAAD-Stipendium für Berlin (1993) ein. Matthew Slotover lud Damien Hirst ein, an der 45. Biennale von Venedig im Kapitel „Aperto“ auszustellen. Der britische Künstler schuf dafür „Mother and Child Divided“, eine Kuh und ihr Kalb, längs halbiert, in vier separaten Glasbecken. Das Publikum kann sowohl die Außenkörper der Tiere als auch ihre Querschnitte betrachten. Den Turner Prize gewann Damien Hirst bereits 1995, wie auch den Prix Eliette von Karajan.

Spot Paintings

Während seines Studiums begann Damien Hirst freihändig Punkte-Bilder [Spot-Paintings] zu malen. Es ging ihm dabei um die Wirkung der Farbtöne im Verhältnis zueinander. Die Titel einzelner Werke entnahm er dem Katalog des Chemikalienvertriebs Sigma-Aldrich. Die Broschüre war Hirst zufällig in die Hände gefallen. Über die Jahre wuchs die Gruppe der Spot Paintings kontinuierlich, heute entstehen jährlich etwa sechzig neue Bilder.

Wie Hirst 1995 in einem Interview mit Stuart Morgan erklärte, liegt der Reiz, diese Serie fortzusetzen, vor allem darin, dass er die Serie unendlich fortführen oder jederzeit abrupt beenden könnte, um jeglichen Erwartungen entgegenzuwirken. „Um diese Struktur zu schaffen, diese Farben zu nutzen und nichts zu tun. Ich bekam plötzlich was ich wollte. Es war nur eine Möglichkeit, die Freude an der Farbe festzuhalten.“ (Damien Hirst, 2010)

Spin Paintings

Erste Versuche zu den Spin Paintings machte Damien Hirst im Jahr 1992, im folgenden Jahr errichtete er gemeinsam mit Angus Fairhurst einen „Spin-Painting“-Stand für die Ausstellung „A Fête Worse Than Death“ in London. Doch erst 1994, also während seines Berlin-Stipendiums, kreierte Damien Hirst einen richtigen Spin-Apparat, mit dem er verstärkt an „Spin Paintings“ arbeitete. Die Maschine dreht die horizontale Leinwand; der Künstler schüttet Haushaltslack darauf. Aufgrund der Fliehkraft rinnt die Farbe schlierenartig nach außen. Unter dem Titel „Damien Hirst: Making Beautiful Drawings“ stellte er sie bei Bruno Brunnet Fine Arts, Berlin, aus.

Im Jahr 2020 kooperierte Damien Hirst mit der Internet-App Snapchat, um seine Spin Paintings in den virtuellen Raum und unter die Nutzer*innen zu bekommen. Der Spin Painting-Filter ermöglicht Menschen spielerisch eigene Spin Paintings in ihren eigenen Räumen (augmented reality) entstehen zu lassen (→ Damien Hirst x Snapchat | digitale Spin Paintings für Alle).

Fly Paintings

1997 entstand mit „Untitled Black Monochrome (Without Emotion)” das erste von Hirsts „Fly Painting”. Der Künstler nutzte Fliegen als „Material“:

„Wenn die Fligen zum Teil davon werden, wenn ihre Masse immer dichter wird, entsteht dieses gewisse Schwarz. Ziemlich erschreckend […] War es Thomas Hobbes, der Leviathan geschrieben hat? Er bezeichnete das Leben als ‚gemein, brutal und kurz‘. In diesem Zitat meint er, dass Menschen wie Fliegen sind, die von der Wand gefegt werden. Mir gefällt das als Metapher. Unser gesamtes Leben ist vielleicht nicht mehr als ein Punkt im Raum, fast wie ein Nichts. Außerdem wirken aus einer gewissen Distanz die Menschen wie Fliegen, so wieder Lebenszyklus einer Fliege unserem Leben gleicht.“4 (Damien Hirst im Interview mit Mirta D’Argenzio, 2004)

Skulpturen

Mit “Hymn” (1999–2005) schuf Damien Hirst eine sechs Meter hohe Skulptur, gefolgt von „Charity“ (2002/03). Die wohl bekannteste Skulptur Hirsts ist „For the Love of God“ (2007), ein PLatinabguss eines aus dem 18. Jahrhundert stammenden Schädels, den er vollständig mit Diamanten in Pavé-Fassung bedeckt ist. Die erste Präsentation fand ab November 2010 im Palazzo Vecchio in Florenz statt.

Nach einigen ruhigen Jahren überraschte Damien Hirst 2017 in Venedig mit einer gigantisch dimensionierten Ausstellung im Palazzo Grassi und der Punta della Dogana. Er präsentierte sich als der „Finder“ eines antiken Schiffes, in dem kostbare, mythische Kunstschätze aufgefunden werden konnten: Der unglaubliche Damien Hirst

Auktionsrekorde

Damien Hirst wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als am 21. Juni 2007 für sein Werk „Lullaby Spring“, ein Schauschrank aus Stahl von 2002, 19,2 Millionen Dollar auf einer Auktion bewilligt wurden. Damit erzielte der Brite einen Auktionsrekord unter den lebenden Künstlern.

Im folgenden Jahr ließ der Künstler 244 Werke in 223 Losen versteigern. Am 15. und 16. September 2008 erzielte er 111.576.800 Pfund. Im Auktionskatalog heizte er diese Aktion noch weiter an:

„Man muss schon mutig sein oder verrückt, um sich zu entscheiden, die Galerien zu umgehen, und eine Ladung ganz neuer Arbeiten direkt auf den Markt zu bringen, ohne Auflagen, der höchste Bieter gewinnt. Bang!“

Filme, Musik und Restaurants

  • Damien Hirst hatte schon Mitte der 1990er Jahre Erfolg als Regisseur von Musikvideos und Kunstfilmen. Zudem betätigte sich Hirst auch als Musiker, Restaurantbesitzer und Bühnenbildner.
  • 1995 Country House von Blur, Regie
  • 1996 Hanging Around, Autor und Regisseur, produziert im Rahmen der Gruppenausstellung „Spellbound“ in der Londoner Hayward Gallery
  • 1997 Damien Hirst gründete die Firma Science Ltd. mit Sitz in Bloomsbury, die für die Geschäfte des Künstlers verantwortlich ist.
  • 1998 Damien Hirst gründete gemeinsam mit Alex James und Keith Allen, die Band Fat Les. Sie nahmen „Vindaloo“ auf, die inoffizielle Hymne der englischen Fußball-Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 1998. Der Song stieg auf Platz zwei der britischen Charts.
  • 1998–2003 Hirst führte gemeinsam mit Matthew Freud, Liam Carson und Jonathan Kennedy das Restaurant Pharmacy in Notting Hill Gate, London. Er ließ am 18. Oktober 2004 mehr als 140 Artikel aus dem Restaurant bei Sotheby’s versteigern (Gesamterlös: 11,1 Mio. Pfund).
  • 2001 Breath (Beckett on Film), Regisseur, für Channel 4 und RTE.
  • 2002 Bühnenbild für „Glastonbury: The Play” von Zoe Lewis, Regie Keith Allen.
  • 2004 Erwarb The White Hart Bar in Ilfracombe, Devon, wo er das Restaurant The Quay einrichtete.
  • 2005 Gründete mit Hugh Allan, Frank Dunphy und Jason Beard den Verlag Other Criteria für Edition von Multiples und Druckgrafiken, aber auch für andere Publikationen.
  • 2011 Hirst produzierte eine Videoarbeit für den Auftritt von U2 als Headliner beim Glastonbury Festival.

Kinder

Damien Hirst lebte von 1992 bis 2012 mit Maia Norman zusammen, mit der er drei Söhne hat.

  • Connor Ojala (* 1995)
  • Cassius Atticus (* 2000)
  • Cyrus Joe (* 2005)

Literatur zu Damien Hirst

  • Thomas Crow, In der Glasmenagerie: Damien Hirst und Francis Bacon, in: Tate Modern (Hg.), Damien Hirst 8Ausst.-Kat. Tate Modern, London 4.4.–9.9.2012), London 2012.
  • Damien Hirst, I want to Spend the Rest of My Life Everywhere, with Everyone, One to One, Always, Forever, Now, London 2005.
  • Damien Hirst, Gordon Burn, On the Way to Work, London 2001.

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Damien Hirst nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Der ehemalige Sklave Cif Amotan II. – so die Legende – hätte das Schiff Apistos [„The Unbelievable“] voller Artefakte aus allen Herren Ländern in einem Sturm verloren. Im Jahr 2008 wäre es aufgefunden und die Objekte auf Kosten des Künstlers seither geborgen worden.
  1. Damien Hirst im Interview mit Marcelo Spinelli, 8. Juli 1995, in: Brilliant! (Ausst.-Kat. Walker Art Center, Minneapolis), S. 41.
  2. Siehe: Damien Hirst (Ausst.-Kat. Institute of Contemporary Arts, London 1991).
  3. I Want to Spend the Rest of My Life Everywhere, with Everyone, One to One, Always, Forever, Now, London 1997.
  4. Damien Hirst im Interview mit Mirta D’Argenzio, in: Damien Hirst: The Agony and the Ecstasy (Ausst.-Kat. Museo Archeologico Nazionale, Neapel 2004), S. 86–94.